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Allein unter Deutschen

Eine Entdeckungsreise

(2)
Tuvia Tenenbom, aufgewachsen als Sohn eines Rabbiners in Jerusalem, begibt sich auf Entdeckungsreise durch Deutschland: von Nord nach Süd, von Ost nach West, in die Stadt, aufs Land, in die Kirchen und in die Kneipen. Auf seiner Suche nach der deutschen Identität schreckt er vor keiner Begegnung zurück. Er interviewt Helmut Schmidt, Giovanni di Lorenzo und Kai Diekmann, er ist zu Gast in einem rechtsradikalen Club, er begleitet linke Autonome auf Erste-Mai-Demonstrationen. Er beobachtet die Biertrinkernation im WM-Sommer 2010, er besucht Synagogen, die Konzentrationslager Dachau und Buchenwald, den Weltkirchentag, die Passionsspiele in Oberammergau. Er spricht mit Studenten und Professoren, mit Bankern und Industriellen, mit Politikern und Künstlern, mit Bürgermeistern und Schrebergartenbesitzern, mit Obdachlosen und Junkies. Quer durch alle gesellschaftlichen Schichten stellt er immer wieder die gleichen, drängenden Fragen: Wie ist es um den Nationalstolz der Deutschen bestellt? Wie gehen sie mit der deutschen Vergangenheit, wie mit dem Antisemitismus um? Wie reflektiert und kritisch sind sie dabei? Tenenbom nimmt in seinem sarkastischen, provokanten Reisebericht kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, uns den Spiegel vorzuhalten. Auf unterhaltsame Weise führt er mit scharfer Beobachtungsgabe die deutschen Marotten vor und enthüllt dabei intelligent und komisch zugleich die Seele des Landes und seiner Bewohner. Es treten auf: Helmut Schmidt, Giovanni di Lorenzo, Jens Jessen, Horst Tomayer, André Schiffrin, Charles Schumann, Kai Diekmann, Holger Franke (»Rote Grütze«), Adolf Sauerland, Helge Schneider, Paul Bauwens Adenauer, Peter Scholl-Latour u.a… - - In der eBook-Ausgabe sind aus rechtlichen Gründen 4 Passagen geschwärzt. - -
Portrait

Tuvia Tenenbom, 1957 in Tel Aviv geboren, stammt aus einer deutsch-jüdisch-polnischen Familie und lebt seit 1981 in New York. Er studierte u. a. englische Literatur, angewandte Theaterwissenschaften, Mathematik und Computerwissenschaften sowie rabbinische Studien und Islamwissenschaften. Er arbeitet als Journalist, Essayist und Dramatiker und schreibt für zahlreiche Zeitungen in den USA, Europa und Israel, darunter für Die Zeit. 1994 gründete er das Jewish Theater of New York. Zuletzt erschienen die Bestseller Allein unter Juden (2014) und Allein unter Deutschen (2012) sowie Allein unter Amerikanern (2016).

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.12.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783518793107
Verlag Suhrkamp
Originaltitel I Sleep in Hitler's Room
Dateigröße 4900 KB
Übersetzer Michael Adrian
eBook
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Nachdenken erwünscht“

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

„Allein unter Deutschen“ ist sicher nicht der Aufreger, zu dem das Buch gemacht werden sollte, aber nichtsdestoweniger ist es ein sehr interessantes, aufschlussreiches Buch, das einen bisweilen erheiterten, oft irritierten bis befremdeten Blick von außen auf Deutschland wirft.



Niemand ist gezwungen, mit Tuvia Tenenbom ständig einer Meinung zu sein, trotzdem darf der Autor in jedem Fall für sich beanspruchen, die Leser zum Nachdenken anzuregen.
Und das auf eine Art, die niemals langweilt!





„Allein unter Deutschen“ ist sicher nicht der Aufreger, zu dem das Buch gemacht werden sollte, aber nichtsdestoweniger ist es ein sehr interessantes, aufschlussreiches Buch, das einen bisweilen erheiterten, oft irritierten bis befremdeten Blick von außen auf Deutschland wirft.



Niemand ist gezwungen, mit Tuvia Tenenbom ständig einer Meinung zu sein, trotzdem darf der Autor in jedem Fall für sich beanspruchen, die Leser zum Nachdenken anzuregen.
Und das auf eine Art, die niemals langweilt!





Kundenbewertungen

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Genial!
von einer Kundin/einem Kunden aus Neustadt an der Weinstraße am 27.01.2013

Ein sensibles Thema, das mit Humor angegangen wird. Leicht zu lesen, aber dennoch tiefgründig. Kurzum: Lesespaß der gehobenen Sorte! Man bekommt richtig Lust darauf, Herrn Tenenbom persönlich kennen zu lernen - einen Mann, der den Deutschen den Spiegel vorhält, aber niemals verletzend ist.