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Scherbenparadies

Die Arena Thriller

(7)
Sandra hat ein Geheimnis, von dem niemand wissen darf: Seit ihre alkoholabhängige Mutter zu Hause ausgezogen ist, kümmert sie sich alleine um ihre kleine Schwester Vanessa. Alles geht gut, bis Sandra sich Hals über Kopf in ihren jungen Klassenlehrer verliebt. Ohne es zu ahnen, macht sie sich damit zur Konkurrentin und löst eine Welle des Hasses bei ihren Mitschülern aus, die immer unkontrollierbarer wird.
Portrait
Inge Löhnig, 1957 geboren, studierte an der Akademie U5 in München Grafik-Design. Nach einer Karriere als Art-Directorin in verschiedenen Werbeagenturen ist sie heute selbständige Grafik-Designerin und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München. Daneben hat sie sowohl in der Belletristik als auch im Jugendbuch bereits hocherfolgreiche Thriller veröffentlicht.

Foto © Frank Bauer
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 264 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 12
Erscheinungsdatum 15.01.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783401802206
Verlag Arena Verlag
Dateigröße 5885 KB
Verkaufsrang 20.089
eBook
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Dieses Buch weist leider einige Schwächen bei der Realitätsnähe auf, jedoch holt es dafür an anderen Stellen durch überraschende Änderungen der Handlung mit Spannung wieder auf! Dieses Buch weist leider einige Schwächen bei der Realitätsnähe auf, jedoch holt es dafür an anderen Stellen durch überraschende Änderungen der Handlung mit Spannung wieder auf!

Alexandra Jacoby, Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Ein wirklich spannender Jugendkrimi zum Thema Mobbing. Leider ein aktuelleres Thema denn je. Ein wirklich spannender Jugendkrimi zum Thema Mobbing. Leider ein aktuelleres Thema denn je.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
3
1
2
1
0

von einer Kundin/einem Kunden aus Kleve am 19.01.2018
Bewertet: anderes Format

Typischer Arena-Thriller. Spannung und alltägliche Probleme treffen auf Liebesgeschichte. Leider ist die Story hier etwas flach und vorhersehbar.

Wenn alles aussichtslos erscheint ...
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 24.04.2016
Bewertet: Taschenbuch

Die 17-jährige Sandra hat es nicht leicht in ihrem Leben. Sie ist die Tochter einer alleinerziehenden Mutter, die von Hartz IV lebt und sich von der staatlichen Unterstützung zusammen mit Sandra und der jüngeren Tochter Vanessa durchbringen muss - oder auch nicht. Denn Tatsache ist, so schlimm die Situation... Die 17-jährige Sandra hat es nicht leicht in ihrem Leben. Sie ist die Tochter einer alleinerziehenden Mutter, die von Hartz IV lebt und sich von der staatlichen Unterstützung zusammen mit Sandra und der jüngeren Tochter Vanessa durchbringen muss - oder auch nicht. Denn Tatsache ist, so schlimm die Situation auch ist, es gipfelt darin, dass die Mutter mehr oder weniger ihre Kinder verlassen hat und zu ihrem Freund abgehauen ist. So ist es Sandras Aufgabe, sich um ihre kleine Schwester zu kümmern - während die Mutter nur alle paar Wochen vorbeikommt und lediglich ein bisschen Geld für den Unterhalt ihrer Kinder in der Wohnung lässt. Meist sieht sie sogar zu, dass sie ihren Kindern nicht über den Weg läuft, um sich nicht den Vorwürfen ihrer ältesten Tochter stellen zu müssen. Für Sandra ist es mehr als schwierig, ihre kleine Schwester zu versorgen, denn das Geld reicht vorne und hinten nicht. Oftmals hat sie nur Centbeträge, um einzukaufen und wenigstens ihr etwas zu Essen auf den Tisch zu stellen. Sandra hingegen magert immer weiter ab, sodass sie in der Schule bereits als magersüchtig verschrien ist. Solche Sprüche sind Sandra egal, wichtig ist ihr nur, dass sie irgendwie ihre kleine Schwester durch kriegt. Sandras schulische Leistungen bleiben dabei fast auf der Strecke. Nils Joswig ist ein neuer Lehrer an Sandras Schule und wenn sie ehrlich ist, sie ist vom ersten Moment an in ihn verliebt. Auch er scheint sich sehr um das verschlossene Mädchen zu bemühen und versucht sie zu unterstützen, doch wie könnte sie sich irgendjemanden offenbaren? Sie könnte sie berichten, wie ihr Leben wirklich aussieht, wenn doch immer die Angst vor dem Jugendamt da ist, dass ihre kleine Schwester in ein Heim oder eine Pflegefamilie stecken würde und die beiden Schwestern unweigerlich trennen? Sandra weiß keinen Ausweg, doch was noch schlimmer ist, zwar ist sie nicht die beliebteste Schülerin ihrer Klasse, aber sie scheint ernsthaft eine Feindin zu haben, die sie mobbt und dies bis ans äußerste treibt ... Wenn alles aussichtslos erscheint ... Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Über die Authentizität des Plots möchte ich mich hier nicht groß auslassen, sondern lediglich erwähnen, dass es sich um eine erdachte Geschichte handelt, die hoffentlich so in der realen Welt nicht passiert, denn bestimmte Aspekte waren mir dann doch nicht geheuer. Die Figuren wurden authentisch und realistisch erarbeitet. Besonders beeindruckt hat mich die Figur der Sandra, denn diese ist bereit, auf alles zu verzichten, nur um zum Beispiel ihre kleine Schwester halbwegs gut zu versorgen. Sie weiß, wer sie ist und obwohl es ihr nicht leicht fällt, mit den Vorurteilen anderer klar zu kommen, so weiß sie, dass sie für ihre Situation das einzig richtige tut. Den Schreibstil empfand ich als fesselnd zu lesen, sodass ich mich gar nicht von dem Buch lösen konnte und es am Stück gelesen habe.

Spannender Jugendthriller mit aktuellen Themen
von Silke Schröder aus Hannover am 05.12.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dass sich pubertierende Mädchen in junge Lehrer verlieben, gibt es wohl an jeder Schule mal. Wie weit diese Schwärmereien gehen können, das ist eines der Themen, mit denen sich Inge Löhnig in ihrem Jugendthriller „Scherbenparadies“ beschäftigt. Sehr einfühlsam erzählt sie die schwierige Situation der 17-jährigen Sandra, die sich mit... Dass sich pubertierende Mädchen in junge Lehrer verlieben, gibt es wohl an jeder Schule mal. Wie weit diese Schwärmereien gehen können, das ist eines der Themen, mit denen sich Inge Löhnig in ihrem Jugendthriller „Scherbenparadies“ beschäftigt. Sehr einfühlsam erzählt sie die schwierige Situation der 17-jährigen Sandra, die sich mit der Abwesenheit ihrer alkoholabhängigen Mutter auseinandersetzen muss und sehr deutlich gezeigt bekommt, was es bedeutet, ohne Geld in unserer Überflussgesellschaft durchkommen zu müssen, selbst in der Schule. Löhning spricht dabei auch die Probleme des (Cyber-)Mobbings an, das Schüler schon bis in den Selbstmord getrieben hat. Einzig die Liebesgeschichte ist ein wenig unglaubwürdig geraten, aber bitte: ein bisschen Romantik tut neben so viel Realität schon fast wieder gut!