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Frühling der Barbaren

Roman

(9)
Der Protagonist dieser raffiniert gebauten Debütnovelle von Jonas Lüscher, der Schweizer Fabrikerbe Preising, wird auf einer Geschäftsreise in einem gehobenen tunesischen Oasenresort Zeuge aufwendiger Hochzeitsvorbereitungen.
Reiche junge Engländer aus der Londoner Finanzwelt haben Freunde und Familie für ein großes Fest um sich versammelt und feiern schon im Voraus ausschweifend, als sich die wirtschaftlichen Krisensignale zur Katastrophe verdichten: Das britische Pfund stürzt ab, kurz danach ist England bankrott, mit unabsehbaren Folgen, die auch Tunesien nicht unberührt lassen. Preising, als Schweizer zwar von den schlimmsten Folgen ausgenommen, muss miterleben, wie dünn die Decke der Zivilisation ist, und lernt seine ganz eigene Lektion in Globalisierung, denn seine Firma lässt in Tunesien fertigen. Auch Preising bleibt nicht ungeschoren.
Spannend, klug konstruiert, durchaus auch komisch, mit unvergesslichen Bildern und einer reichen, beweglichen Sprache erzählt, seziert dieses Buch menschliche Schwächen und zielt dabei mitten ins Herz der Gegenwart.
Portrait
Jonas Lüscher, geboren 1976 in der Schweiz, lebt in München. Nach einer Ausbildung als Primarschullehrer in Bern und einigen Jahren in der deutschen Filmindustrie studierte er an der Hochschule für Philosophie in München. Derzeit arbeitet er als Doktorand am Lehrstuhl für Philosophie der ETH Zürich.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 128 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.01.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783406646959
Verlag C.H.Beck
Verkaufsrang 55.398
eBook
7,99
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Ein absolut herausragendes und großartiges Debüt! Wie schnell wohlerzogene Menschen zu Barbaren werden können – wenn ihnen ihre Existenzgrundlage entrissen wird!? Ein absolut herausragendes und großartiges Debüt! Wie schnell wohlerzogene Menschen zu Barbaren werden können – wenn ihnen ihre Existenzgrundlage entrissen wird!?

„Gott des Gemetzels in der Wüste“

Matthias Preuschoff, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Es ist eine wahre Meisterleistung wie Jonas Lüscher es schafft auf nur wenigen Seiten die Bankenkrise 2008 zu entlarven. Ein Kammerspiel in der Wüste, bissig, zynisch und gruselig real! Es ist eine wahre Meisterleistung wie Jonas Lüscher es schafft auf nur wenigen Seiten die Bankenkrise 2008 zu entlarven. Ein Kammerspiel in der Wüste, bissig, zynisch und gruselig real!

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In einer tunesischen Oase wird im Luxusressort eine rauschende Hochzeit gefeiert. Die Hochzeitsgesellschaft besteht größtenteils aus reichen englischen Bankern und Spekulanten. Als Großbritannien den Bankrott des Landes verkündet und das Pfund abgewertet wird, brechen alle Dämme und die Meisten zeigen ihr wahres Gesicht. Preising, ein schweizer Fabrikant, ist Zeuge der Ereignisse und erzählt die Geschichte mit Humor und Bedacht.

Lüschers Debüt ist ein großartiges Kammerstück für Anspruchsvolle. Lohnt sich und regt zum nachdenken an.
In einer tunesischen Oase wird im Luxusressort eine rauschende Hochzeit gefeiert. Die Hochzeitsgesellschaft besteht größtenteils aus reichen englischen Bankern und Spekulanten. Als Großbritannien den Bankrott des Landes verkündet und das Pfund abgewertet wird, brechen alle Dämme und die Meisten zeigen ihr wahres Gesicht. Preising, ein schweizer Fabrikant, ist Zeuge der Ereignisse und erzählt die Geschichte mit Humor und Bedacht.

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„Kluge Unterhaltung auf höchstem Niveau“

Christine Fehlhaber, Thalia-Buchhandlung Dresden

Novellen liest man ja heutzutage eher selten. Das ist sehr schade, wie diese außergewöhnliche beweist. Jonas Lüscher beschreibt die "unerhörte Begebenheit" in einer wunderbar klugen Sprache und entwirft dabei ein Gesellschaftsportrait, dem man sich gern verschließen will, aber nicht kann.
Lassen Sie sich dieses Buch auf keinen Fall entgehen.
Novellen liest man ja heutzutage eher selten. Das ist sehr schade, wie diese außergewöhnliche beweist. Jonas Lüscher beschreibt die "unerhörte Begebenheit" in einer wunderbar klugen Sprache und entwirft dabei ein Gesellschaftsportrait, dem man sich gern verschließen will, aber nicht kann.
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„»Was ist Barbarei in der Wirklichkeit?«“

Sabrina Bredlow, Thalia-Buchhandlung Jena

Jonas Lüscher stellt den Untergang der zivilisierten westlichen Welt recht treffend dar: Es genügt ein internationales Finanzdebakel und schon kehrt die piekfeine Gesellschaft samt intellektuellem Anhang zur Barbarei zurück. Wer hier Zeitkritik vermutet, liegt nicht ganz falsch, auch wenn Lüschers Novelle eher einem düster-sarkastischem Kommentar gleicht.

»Frühling der Barbaren« ist ein anspruchsvolles Lesevergnügen, das hoffentlich Fiktion bleibt.
Jonas Lüscher stellt den Untergang der zivilisierten westlichen Welt recht treffend dar: Es genügt ein internationales Finanzdebakel und schon kehrt die piekfeine Gesellschaft samt intellektuellem Anhang zur Barbarei zurück. Wer hier Zeitkritik vermutet, liegt nicht ganz falsch, auch wenn Lüschers Novelle eher einem düster-sarkastischem Kommentar gleicht.

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„Aus alt mach neu“

Florian Kuhrt, Thalia-Buchhandlung Ingolstadt

Eine klassische Novelle hat Jonas Lüscher hier verarbeitet, eine unerhörte Begebenheit mit steigendem Spannungspegel und tollem Finale.
Dazu setzt er den kauzigen Vertreter Preising in fremdländischer Umgebung aus und lässt diesen ohne eigenes Zutun von einer abenteuerlichen Situation in die nächste schlittern.
Preisings zugleich antiquierte wie komische Ausdrucks- und Denkweise ergeben ein köstliches Lesevergnügen, sozusagen Kenneth Cooks` düsterer Roman "In Furcht Erwachen" im Dur-Klang statt in Moll.
Ein kurzweiliges, intellektuelles und humorvolles Lesevergnügen.
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Dazu setzt er den kauzigen Vertreter Preising in fremdländischer Umgebung aus und lässt diesen ohne eigenes Zutun von einer abenteuerlichen Situation in die nächste schlittern.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Spannend
von H. Widmer aus Thalwil am 14.02.2014

Dieser Roman von Jonas Lüscher hat mir ausgezeichnet gefallen. Gute Unterhaltung und Einsicht in eine andere Welt. Flüssiger Erzählstil. Bei allem Ernst des Themas bleibt viel Raum zum Lachen.