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Wahrheit wird völlig überbewertet

Roman

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Friederike Engelbrecht, beinahe 40, ist Single ohne Katze, dafür mit mehr als nur ein paar Pfunden zuviel. Letztere sind schuld an allem! Denn bei einem wichtigen Meeting fragt ein Geschäftspartner mit Blick auf ihre üppige Körpermitte: »Wann ist es denn so weit?«, und Friederike antwortet geistesabwesend: »Im Sommer.« Sofort wird sie umarmt, beglückwünscht – und alle starren auf ihre nicht vorhandene Taille, die jetzt keine Problemzone mehr ist, sondern heilige Brutstätte. Zunächst ist es ihr peinlich, dann ergibt sich nicht der geeignete Moment für die Wahrheit – und schon hat sich Friederike in ein Lügengeflecht verstrickt, aus dem sie einfach nicht mehr rauskommt …
Rezension
"Kicherlektüre für Schwindlerinnen"
Freizeit Exklusiv, 10.04.2013
Portrait
Heike Abidi, Jahrgang 1965, studierte Sprachwissenschaften und arbeitet heute als freiberufliche Werbetexterin und Autorin. Sie schreibt erfolgreich Jugendbücher und Romane für Erwachsene aus verschiedenen Genres. Sie lebt mit Mann, Sohn und Hund in der Nähe von Kaiserslautern.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 368 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.02.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783426415214
Verlag Knaur eBook
Dateigröße 712 KB
Verkaufsrang 36.034
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Liebenswert. Amüsant. Spannend.
von Tanja-WortWelten aus Kaiserslautern am 21.12.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

ZUSAMMENFASSUNG: Friederike ist neununddreißig, Single und hat eigentlich nur ein ganz kleines Problem mit kleinen und großen Kalorienbomben - nur den fleischlosen natürlich, denn sie ist Vegetarierin. Außerdem zählt sie die Tage bis zu ihrem 40. Geburtstag. Und das sind noch genau 326, als das Unheil seinen Lauf nimmt.... ZUSAMMENFASSUNG: Friederike ist neununddreißig, Single und hat eigentlich nur ein ganz kleines Problem mit kleinen und großen Kalorienbomben - nur den fleischlosen natürlich, denn sie ist Vegetarierin. Außerdem zählt sie die Tage bis zu ihrem 40. Geburtstag. Und das sind noch genau 326, als das Unheil seinen Lauf nimmt. Wobei - Unheil? Das wäre vermutlich nicht der erste Gedanke, der einem kommt, wenn man, wie Friederike, auch Ricky genannt, gefragt wird, "wann es denn so weit ist", mit Blick auf ihren Bauch, wohlgemerkt. Nein, richtig unheilvoll wird es erst, als Ricky durch eine geistesabwesende Antwort plötzlich für wirklich schwanger gehalten wird und ihr das unversehens nicht nur den so lange ersehnten Posten als Projektleiterin einbringt, sondern sie es auch noch mit so einigen Problemen zu tun bekommt, die für eine echte Schwangere wohl Gang und Gebe sind. Und außerdem ist da ja auch noch die Tatsache, dass sie es sich zwar immer wieder vornimmt, die ganze Sache aufzuklären, das aber einfach nicht klappen will. So kommt es dann auch, dass sie sich künstliche Babybäuche im Internet bestellt und sich ernsthaft fragen muss, wo sie bis September nun ein Baby herbekommt, das sie ihrem Chef präsentieren kann ... FAZIT: Dieses Buch zu lesen war spannend wie eine richtig gute Komödie, amüsant wie Comedy und liebenswert - na ja, als hätte man gerade einen Freund gefunden, den man gar nicht mehr hergeben mag. Jedenfalls ging es mir von der ersten Seite an genau so. Da hätten wir Barnabas den orakelnden Papagai, der mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat. Dann Gorbatschow den Kater, der seinen zweibeinigen Dosenöffner hat. Ganz zu schweigen von Rickys bester Freundin Carla, die in Australien ein Jahr Auszeit macht. Und von Ricky fange ich erst gar nicht an. Denn sie ist so sympathisch und menschlich, dass ich sie liebend gerne kennen lernen würde. Weil sie eine solche Wandlung im Buch durchmacht, ohne dass man damit aufhören kann, sie immer noch gern zu haben. Ob nun als Raucherin, die im Garten über das Brandloch im einzigen Anzug flucht, der ihrer Figur schmeichelt, oder als erschlankte Fast-Vierzigerin, die es mit der Wahrheit nicht mehr so genau nimmt. Ja, sogar die Ricky mit Perücke mochte ich wirklich gerne. Alles in allem ein wirklich, wirklich tolles Buch, das neben wunderbaren Protagonisten für mich vor allem dadaurch besticht, dass man es immer und zu jeder Zeit lesen kann, weil Heike Abidi in ihrer entspannten Art zu schreiben nie ein Stirnrunzeln verursacht, auch wenn es schon einen Tag her ist, als man das letzte Mal weiter gelesen hat. Ein weiteres Highlight ist die wirklich tolle Umschlaggestaltung, die allein schon genügt, um einen dazu zu verführen, das Buch zu lesen. Rundum sehr empfehlenswert, wirklich.

Falsches Wort zur falschen Zeit - und nun?
von mabuerele am 24.02.2013
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein falsches Wort zur falschen Zeit kann ein Leben völlig aus der Bahn werfen. So geht es Frederike. Sie steht 326 Tage vor ihrem 40. Geburtstag, ist wohlbeleibt und arbeitet in einer Versicherungsfirma. Als sie zusammen mit dem Kreativteam das neue Projekt vorbereitet, äußert sie, dass sie sich auf... Ein falsches Wort zur falschen Zeit kann ein Leben völlig aus der Bahn werfen. So geht es Frederike. Sie steht 326 Tage vor ihrem 40. Geburtstag, ist wohlbeleibt und arbeitet in einer Versicherungsfirma. Als sie zusammen mit dem Kreativteam das neue Projekt vorbereitet, äußert sie, dass sie sich auf das Baby freue. Sie meint das Projekt, aber ihre Umgebung hält sie für schwanger. Auf humorvolle Art erzählt die Autorin, wie es Frederike gelingt, mit dieser Lüge zu leben. Zigaretten, Alkohol und viele ihrer Lieblingssüßigkeiten sind tabu. Das hat ungeahnte Folgen! Immer, wenn ich geglaubt habe, dass der Schwindel auffliegt, findet Frederike einen neuen Ausweg. Ihre große Schwester, von ihr als heilige Johanna bezeichnet, wartet gerade auf ihr fünftes Kind. Für Frederike mit ihrer Scheinschwangerschaft ist sie damit das ideale Studienobjekt. Nur Friederikes beste Freundin Carla weiß von dem Schwindel. Doch sie ist ausgerechnet in Australien und kann Frederike nur per Mail die Meinung sagen. Die Protagonisten sind ausgezeichnet charakterisiert. Das trifft insbesondere auf die Männer zu, die im Buch eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Hier mehr darüber zu schreiben, würde zu viel verraten. Die Handlung ist logisch aufgebaut und auf locker-leichte Art erzählt. Fast hat sie mir ein Dauerlächeln auf die Lippen gezaubert. Geschickt wird in der Erzählung ein Spanungsbogen aufgebaut. Daran haben die Männer, die in dieser Zeit Frederikes Weg kreuzen, einen entscheidenden Anteil. Auch ihr Chef reagiert völlig anders, als Frederike erwartet hat. Frederikes Papagei Barnabas beginnt gerade jetzt zu reden. Seine Zitate, die häufig aus der Bibel stammen, sind passgenau für Frederikes Situation. Nicht nur der Papagei, auch Carlas Kater, den Frederike in Pension genommen hat, zeugen von Humor und Phantasie der Autorin. Wer sonst nennt eine Kater Gorbaschow! Das Cover passt zur Geschichte. Vor allem die blaue Schrift des Titels und der Buchstabenwirrwarr am Buchrand gefallen mir sehr gut. Diese Buchstabenleiste findet sich zu Beginn jedes Kapitels wieder. Das Buch ließ sich flott lesen. Das lag nicht an den kurzen Kapiteln. Auch Stil und Inhalt bilden eine Einheit. Ich werde das Buch gern weiterempfehlen, denn es hat mich ausgezeichnet unterhalten. Es ist gut geeignet, vom Ernst des Alltags abzuschalten.

Lügengeflecht
von vielleser18 aus Hessen am 23.02.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Friederike hat schon etwas Panik: denn in weniger als einem Jahr ist sie 40. Doch im Gegensatz zu ihrer Schwester, die glücklich verheiratet i und gerade mit dem 5. Kind schwanger ist, ist Friederike noch solo und kinderlos. Und die große Karriere steht auch noch aus. Als sie dann... Friederike hat schon etwas Panik: denn in weniger als einem Jahr ist sie 40. Doch im Gegensatz zu ihrer Schwester, die glücklich verheiratet i und gerade mit dem 5. Kind schwanger ist, ist Friederike noch solo und kinderlos. Und die große Karriere steht auch noch aus. Als sie dann die Chance zum Karrieresprung bekommt, zögert sie nicht lange. Doch dann passiert es: In einem wichtigen Meeting reagiert sie auf eine Frage falsch und schon glauben alle, Friederike ist schwanger. Dabei sind es doch nur ihre Speckröllchen. Anstatt alles wieder richtig zu stellen, strickt sich Friederike immer weiter in ihr Lügengeflecht hinein und hat bald keine Ahnung mehr, wie sie da wieder heraus kommt....... Schon alleine das Cover des Buches ist genial. Denn genau wie das Cover ist auch der Inhalt des Buches voller Verstrickungen und hinterher haben wir den (Buchstaben)Salat. Die einzelnen Kaptitel werden zudem augenfällig hervorgehoben. Heike Abidi gelingt es darüber hinaus mit ihrem einzigarten Erzählstil, der den Leser immer wieder direkt anspricht, schnell gefangen zu nehmen. Darüberhinaus ist die Geschichte nicht nur einfallsreich und witzig, sondern auch originell. Ein tolles, gelungenes Frauenbuch, das einem wahrlich vergnügliche Lesestunden bringt. Von mir bekommt es die volle Punktzahl und ich kann nur sagen: selber lesen !!!