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The Impossible

Maria, Henry und ihre drei Söhne freuen sich darauf, ihre Winterferien im sonnigen Thailand zu verbringen. Doch am Morgen des 26. Dezember, als die Familie am Hotelpool entspannt, kommt eine riesige Welle auf sie zu. Maria, Henry und die Kinder überleben den Tsunami zwar, werden aber getrennt. Sie haben nur ein Ziel – einander wiederzufinden. Mitten in dieser schrecklichen Natur-Katastrophe findet sich die junge Familie mit Angst und Hoffnungslosigkeit konfrontiert – doch immer wieder treffen sie unverhofft auf Hilfsbereitschaft, Mut und Courage ... Basierend auf einer wahren Begebenheit, erzählt „The Impossible“ die packende Geschichte einer Familie während des Tsunamis vom 26. Dezember 2004 in Südasien. Pressezitate: "Absolut herzzerreißend" (Freundin) "Dramatisch, erschütternd, tief bewegend." (Joy)
RezensionBild
Concorde veröffentlicht das Katastrophen-Drama im Original-Seitenverhältnis von 2.35:1 in Form eines 1080p-enkodierten AVC MPEG-4 Datenstroms. Schon die ersten Minuten mit der Ankunft der Familie in Thailand machen deutlich, dass hier ein ausgewogener Transfer mit toller Schärfe, kräftigen Farben aber auch harten Kontrasten auf den Zuschauer wartet. Das gute Gesamtbild hält sich über die komplette Filmlänge, wenngleich gerade Außenaufnahmen zuweilen etwas zu hell wirken und dabei etwas an Plastizität einbüßen. Trotz der überwiegend tristen Atmosphäre und der braun-schlammigen Szenerie ist der Umfang der Farbpalette beeindruckend. Wunderbar gelingen auch Close-Ups, die jeden Barstoppel in Ewan McGregors Gesicht messerscharf auf die Leinwand zeichnen.

Wie von Blu-rays eigentlich gewohnt, ist von Kompressionsartefakten oder ähnlichen Effekten weit und breit nichts zu erkennen.
RezensionTon
Wie auch die US-Blu-ray Disc bietet die hiesige Auflage von Concorde ebenfalls DTS-HD Master Audio 5.1-Sound in den Sprachen Deutsch sowie Englisch. Beide Tonspuren sind auf extrem hohem Niveau und hinterlassen, wie auch der Tsunami 2001, einen bleibenden Eindruck bei denjenigen, die ihn miterlebt haben.

Die tödliche Welle bahnt sich mit solch einer Wucht den Weg aus den Lautsprechern, dass man sich an seine Sitzgelegenheit krallen möchte, um nicht direkt weggespült zu werden. Dabei prallt das Wasser mit ungehemmter Wucht aus allen Richtungen auf uns nieder und zieht uns immer wieder mit in die Tiefe – es ist wirklich beeindruckend, wie die perfekte Abstimmung von Bildern und Sound uns Zuschauer immer wieder mitten in das Geschehen transportieren kann und wir dabei alles um uns herum vergessen.

Es sind jedoch nicht nur die Minuten des Tsnuamis, die uns dank des tollen Sounds packen, auch die restliche Spielzeit wurde mit allerlei Facetten bereichert. So hört sich etwa das Krankenhaus genau so überlaufen und unkoordiniert an, wie es auch aussieht – überall sind Schreie, Jammern, Werkzeuggeräusche und Menschenstimmen zu hören – eine wirklich beklemmende Atmosphäre, die sich schier endlos aufrecht erhält.

Die beiden Tracks unterschieden sich dabei kaum, wenngleich es einmal mehr so wirkt, als könnte der Originalton mit einer leicht besseren Auflösung sowohl in der Höhe als auch den tieffrequenten Anteilen auftrumpfen. Die Dialoge werden auf beiden Seiten hervorragend reproduziert und sind stets gut verständlich.
RezensionBonus
Das Bonusmaterial ist insgesamt leider eine kleine Enttäuschung, denn außer ein paar wenig interessanten und dabei noch sehr kurz ausgefallenen Features ist bis auf den Audiokommentar J.A. Bayona und Maria Belon nichts Nennenswertes auf der Blu-ray Disc vorzufinden. Das „Making of“ dauert gerade einmal fünf Minuten, das Feature „Die Besetzung“ bleibt in den sechs Minuten Laufzeit absolut oberflächlich, während zumindest die „5 Entfallenen Szenen“ zumindest einen gewissen Mehrwert bieten. Zusätzlich findet man noch den Trailer sowohl im Original als auch der deutschen Synchronisation und eine kleine Trailerhsow.
Portrait
Ewan McGregor, geb. 1971, ist einer der gefragtesten Schauspieler Hollywoods für die unkonventionellen "Helden-und-Anti-Helden"-Rollen. Er wuchs auf in Crieff, einer Kleinstadt in der Grafschaft Perthshire in Schottland, wo er eine glückliche Kindheit verlebte. Sein Onkel Denis Lawson, ein relativ erfolgreicher Schauspieler (kleinere Rollen u.a. in "Lost Hero" und der "Stars Wars"-Trilogie), ermunterte ihn, seinen Traum von der Schauspielerei zu verwirklichen. Nach einigen weniger erfolgreichen TV-Rollen gelang ihm der Durchbruch als Filmschauspieler in zwei Etappen: Zunächst 1994 mit der Komödie "Shallow Grave" (deutsch "Kleine Morde unter Freunden") und dann mit dem von der selben Crew verwirklichten "Trainspotting", in dem er den heroinsüchtigen Junkie Renton spielt. Endgültig weltbekannt wurde er durch die Rolle als Obi-Wan Kenobi in der ersten "Star-Wars"-Folge "Die dunkle Bedrohung". Ewan McGregor ist mit der Französin Eve Mavrakis verheiratet, mit der er zwei eigene Töchter und eine Adoptivtochter hat und in London lebt.
Zitat
Mit über einer viertel Million Opfern gehört der Tsunami, der in der Weihnachtszeit des Jahres 2001 den asiatischen Großraum in wenigen Minuten zu einem der schrecklichsten Orte der Welt machte, zu den verheerendsten Katastrophen der Neuzeit. Tausende Einheimische, aber vor allem auch Urlauber aus der ganzen Welt, wurden Opfer dieser brachialen Naturgewalt, die vor nichts Halt machte, sich kilometerweit ins Landesinnere fraß und dabei Tausende mit sich riss.

In \'The Impossible\' (Spanien 2012) nimmt uns Regisseur Juan Antonio Bayona mit an den Ort des Geschehens und zeigt in beeindruckenden Bildern, mit welcher unbändigen Kraft in nur wenigen Minuten menschliche Schicksale besiegelt wurden, aber auch Familien, die über Tage und Wochen nicht wussten, was mit ihren Angehörigen passiert ist. Dabei fokussiert sich Bayona auf die sich an wahren Begebenheiten orientierende Geschichte der fünfköpfigen Familie um Ewan McGregor und Naomi Watts, die, gerade in Thailand angekommen, von der Welle erfasst werden. Dabei verlieren sie sich nicht nur selbst aus den Augen, sondern auch ihre Kinder.

Die meiste Spielzeit wird auf den Überlebenskampf der schwer verletzten Naomi Watts und deren Sohn verwendet, die mehr tot als lebendig von Einheimischen aufgefunden und in ein nahe liegendes Krankenhaus gebracht werden, das von Opfern der Flutwelle völlig überlastet wird. Desolate Zustande, Tote und schwer Verletzte tauchen die Szenen im Krankenhaus in ein Gefühl von Hilfslosigkeit und Bestürztheit ob des vielen Elends.

An einem anderen Ort kann man miterleben, wie Ewan McGregor verzweifelt nach seiner Frau und seinem vermissten Sohn sucht, während er das Glück hatte, seine beiden anderen Sprösslinge zuvor wohlbehalten wiederfinden zu können. Gemeinsam mit anderen Betroffenen macht er sich auf eigene Faust auf und schleppt sich durch die Küstenstädte Thailands, um die Vermissten zu finden.

Es ist lange her, dass mich ein Film so sehr in seinen Bann gezogen hat, auch wenn einige handwerkliche als auch inhaltliche Unschönheiten nicht zu leugnen sind. Dabei fackelt Regisseur Juan Antonio Bayona nicht lange und wirft den Zuschauer genau wie seine Darsteller schon nach wenigen Minuten in die tosenden Fluten. Das Ganze ist fast so schnell vorbei wie es begonnen hat, dennoch schafft es das Drehbuch, die Todesangst der Schauspieler präsent zu halten und die Spannung dabei nicht abreißen zu lassen. Etwas unglücklich ist das schwankende Tempo, das sich immer wieder durch Umschnitte zwischen den beiden Hauptdarstellern einstellt – während Szenen im vorörtlichen Krankenhaus verstörend und mitunter extrem nervenzehrend sind, ist die von McGregor eingeleitete Suche mitunter etwas zu antriebslos. Auch die zum Teil schwerwiegenden Entscheidungen, welche die Protagonisten auf ihrem Weg treffen müssen, sind zum Teil nicht nachvollziehbar und sorgen an der einen oder anderen Stelle dafür, dass ein Gefühl der Konstruiertheit aufkommt.

Alles in Allem ist \'The Impossible\' ein wirklich empfehlenswertes Werk geworden, das mit nicht gerade üppigem Budget ein durchaus belastendes Katastrophen-Drama realisiert und dabei voll auf seine beiden renommierten Hauptdarsteller setzt.

Technisch bietet die Blu-ray Disc ein fantastisches Bild, das lediglich bei Außenaufnahmen mitunter etwas zu hell wirkt. Der Sound ist grandios und gehört zum Besten, was man derzeit auf Blu-ray finden kann. Die Extras sind hingegen etwas mager ausgefallen – hier wären mehr Hintergrundinformationen auf jeden Fall wünschenswert gewesen.

Subjektive Filmwertung: 7.5 von 10 Dingen, die man niemals mehr vergisst
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Beschreibung

Produktdetails


Medium Blu-ray
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 18.06.2013
Regisseur Juan Antonio Bayona
Sprache Deutsch, Englisch (Untertitel: Deutsch)
EAN 4010324039187
Genre Drama
Studio Concorde
Spieldauer 114 Minuten
Bildformat HD (1080p), Widescreen (2,35:1)
Tonformat Deutsch: DTS HD 5.1, Englisch: DTS HD 5.1
Verkaufsrang 934
Verpackung Blu-ray Softbox Standard
Film (Blu-ray)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Toller Film
von einer Kundin/einem Kunden aus Würflach am 17.03.2017
Bewertet: Medium: DVD

Ich liebe diesen Film... und kann ihn nur weiter empfehlen!! ;)

All time favourite!
von Janina aus Berlin am 18.02.2017
Bewertet: Medium: DVD

Ich habe 'The Impossible' viermal gesehen. Was relativ wenig ist - dafür, dass er mein absoluter Lieblingsfilm ist. Das hat keinesfalls mit der Qualität zu tun, sondern alleine mit der Tatsache, dass mich dieser Film emotional mitnimmt und ich mir das nicht so oft antun kann. (Du bist hiermit... Ich habe 'The Impossible' viermal gesehen. Was relativ wenig ist - dafür, dass er mein absoluter Lieblingsfilm ist. Das hat keinesfalls mit der Qualität zu tun, sondern alleine mit der Tatsache, dass mich dieser Film emotional mitnimmt und ich mir das nicht so oft antun kann. (Du bist hiermit gewarnt, mein Freund.) 'The Impossible' ist - schlicht gesagt - ein Katastrophenfilm. Betonung auf 'schlicht gesagt', weil er im Großen und Ganzen so viel mehr als 'nur' ein Katastrophenfilm ist. Er ist außerdem: Familienfilm, Actionfilm, Drama und Dokumentation (beruht auf wahren Geschehnissen - was immer gruselig und nervenaufreibend ist). Jedenfalls für mich. Es fängt still und leise und ruhig an. Du bist noch nicht richtig drin - bis es kracht. Buchstäblich. Die Familie wird getrennt. BRUTAL. Die Szenen sind enorm fordernd - nicht unbedingt in dem was passiert, sondern WIE es passiert. Ehrliche Darstellungen, realistisch und aggressiv. Menschen sterben, Menschen werden verletzt. Sie sind verzweifelt, verwirrt und verloren. Die schauspielerische Leistung von ALLEN in diesem Film ist wunderbar. Mich hat es mitten ins Herz getroffen. Die Momente, die mir nah gehen, kommen jede 5 Minuten zustande. Ich weine, höre auf zu weinen und die nächste Sekunde weine ich wieder. Als ich das erste Mal 'The Impossible' (kitschiger Titel) gesehen habe, war ich alleine. Auf mich gestellt. Mit meinen Gedanken und Gefühlen völlig einsam und erdrückt. Ich war geschockt und geflasht und mitgerissen. Also habe ich - selbstverständlich - meine Mutter dazu gekriegt ihn nocheinmal mit mir zu sehen. Sie fand ihn toll. Aber weil mir ihre Reaktionen nicht ausgereicht haben, hab ich auch meine Schwester dazu gezwungen (obwohl es kein zwingen ist, wenn sie gleich Ja sagt) ihn noch einmal mit mir zu sehen. Sie fand ihn großartig - aber nicht so herzzerreißend wie ich. Wie kommt das? Wie kommt das, dass ich so viel fühle, wenn ich diesen Film sehe? Ich bin mir nicht sicher, aber ich bin froh darüber. Komischerweise, da das Gefühl in die Magengrube geschlagen worden zu sein nie ein tolles ist. Aber hier irgendwie schon.

Wahnsinn!
von einer Kundin/einem Kunden am 29.04.2014
Bewertet: Medium: DVD

Einer der Besten Katastrophenfilme die ich je gesehen habe. Perfekte Wahl der Schauspieler. Eine traurige und wahre Geschichte, die schlussendlich doch auf irgend eine Art und Weise ein "HappyEnd" findet. WOW! Ich war den Tränen nahe...