Wild

(18)

Gezähmte Gefühle.
Eine Welt ohne Krankheit und Kummer.
Kein Leid und keine Leidenschaft.

Einmal wöchentlich bekommt jeder in "Neustadt" seine Glücksinjektion. Trotzdem ist die siebzehnjährige Pi nicht so glücklich wie alle anderen. Stimmt etwas nicht mit ihr? Oder warum darf sie nicht mit Lucky zusammen sein, ihrem besten Freund? Anders zu sein ist gefährlich, denn hinter dem Zaun, der "Neustadt" umgibt, liegt die Wildnis. Dort herrschen noch Krankheit und Gewalt - und dorthin werden alle verbannt, die aus der Reihe tanzen.
Dann geschieht etwas Unfassbares: Die Glücksdroge versagt. Und plötzlich steht Pi vor der Entscheidung ihres Lebens: Liebe oder Freiheit?

Portrait
Bücherverschlingende Geschichtenerzählerin. Schreibende Büchernärrin. Teetrinkende, schokoladensüchtige Fantasy-Autorin mit einer Vorliebe für Waldspaziergänge, verrückte Katzen, Lavendel und chinesisches Essen.

Geboren 1971, begann Lena Klassen schon früh Geschichten zu erzählen. Sobald sie schreiben konnte, gab es kein Halten mehr – sie schrieb ihre Fantasien auf, anfangs noch illustriert mit Filzstift-Gemälden, und so entstanden im Lauf der Jahre zahlreiche Kurzgeschichten, Gedichte und schließlich immer längere Romane. In ihrer Begeisterung für Bücher entschied sie sich dazu, Literaturwissenschaft, Anglistik und Philosophie zu studieren. Vom radikalen Zerpflücken wehrloser Texte kehrte sie jedoch zum Erzählen und Schwelgen in Geschichten zurück. Seitdem hat sie zahlreiche Kinderbücher, Jugendbücher und Romane für Erwachsene veröffentlicht.

Obwohl sie auch gerne neue Genres ausprobiert, liest und schreibt sie am liebsten Fantasy und genießt die Vielfalt der unterschiedlichen Subgenres – Vampire und Drachen, Kriegerinnen und harmlose Leute, die plötzlich aus ihrem gewohnten Alltag gerissen werden. Das ist der Moment, der alles verändert: wenn sich quasi ein Spalt in der Wirklichkeit auftut und man erkennt, dass alles ganz anders ist, als man immer dachte …

Wenn sie von ihren abenteuerlichen Reisen in fremde Welten zurückkehrt, lebt Lena Klassen mit ihrer Familie in Westfalen, belagert von zärtlichen Katzen mit ein paar kleinen Macken.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Altersempfehlung 12 - 15
Erscheinungsdatum 11.03.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-931989-79-8
Verlag Drachenmond-Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/14,9/3 cm
Gewicht 553 g
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Unheimlich spannende und realistische Dystopie. Auch sprachlich großartig umgesetzt. Unheimlich spannende und realistische Dystopie. Auch sprachlich großartig umgesetzt.

„Ein Buch wie ich es nie erwartet hätte.“

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Wie wäre es in einer Welt zu leben, in der es keine wilden Gefühle gibt, keine Angst, keinen Hass und auch keine Leidenschaft? In der eine Regierung jedem eine Glücksdroge verabreicht um die Menschen vor jenen Gefühlen zu schützen welche die Welt fast in ihren Untergang getrieben hätte? Außerhalb der Stadt liegt die Wildnis, ein Ort an den alle Menschen verbannt werden, welche das Überleben des „perfekten“ Menschen gefährden. Kranke und Ausgestoßene, bei denen die Glücksdroge versagt hat und deren Erbgut durch wilde Gefühle vergiftet wurden.
Doch was passiert wenn Deine Dosis der Glücksdroge versagt?
Wählst Du die Freiheit in der Wildnis oder schweigst Du?
Ein fantastisches Buch das mich sehr überrascht hat. Sehr gut ausgebaute Charaktere, die einem schneller als man denkt ans Herz wachsen. Eine Thematik, die nachdenklich stimmt. Ein Handlungsstrang, der mit immer neuen Ecken und Wendungen für Spannung und Aufregung sorgt. Und ein Ende, das mich so unvorbereitet getroffen hat, dass ich wie gelähmt war, denn das habe ich wirklich nicht erwartet.
Wie wäre es in einer Welt zu leben, in der es keine wilden Gefühle gibt, keine Angst, keinen Hass und auch keine Leidenschaft? In der eine Regierung jedem eine Glücksdroge verabreicht um die Menschen vor jenen Gefühlen zu schützen welche die Welt fast in ihren Untergang getrieben hätte? Außerhalb der Stadt liegt die Wildnis, ein Ort an den alle Menschen verbannt werden, welche das Überleben des „perfekten“ Menschen gefährden. Kranke und Ausgestoßene, bei denen die Glücksdroge versagt hat und deren Erbgut durch wilde Gefühle vergiftet wurden.
Doch was passiert wenn Deine Dosis der Glücksdroge versagt?
Wählst Du die Freiheit in der Wildnis oder schweigst Du?
Ein fantastisches Buch das mich sehr überrascht hat. Sehr gut ausgebaute Charaktere, die einem schneller als man denkt ans Herz wachsen. Eine Thematik, die nachdenklich stimmt. Ein Handlungsstrang, der mit immer neuen Ecken und Wendungen für Spannung und Aufregung sorgt. Und ein Ende, das mich so unvorbereitet getroffen hat, dass ich wie gelähmt war, denn das habe ich wirklich nicht erwartet.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
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Interessante Geschichte, mit parallelen zu einer bereits bekannten Dystopie.
von Chuckster am 09.05.2018

Erst einmal muss ich sagen, dass ich gerade in der Anfangszeit wirklich sehr stark an die Amor Trilogie von Lauren Oliver erinnert wurde. Das Grundkonzept des Buches ist schlicht und ergreifend das Selbe. Die Menschen leben in den Städten, in denen die Liebe und die Leidenschaft als Krankheit angesehen... Erst einmal muss ich sagen, dass ich gerade in der Anfangszeit wirklich sehr stark an die Amor Trilogie von Lauren Oliver erinnert wurde. Das Grundkonzept des Buches ist schlicht und ergreifend das Selbe. Die Menschen leben in den Städten, in denen die Liebe und die Leidenschaft als Krankheit angesehen wird (wie genau damit ungegangen wird, varriert in den Büchern etwas), das Leben wird vom Staat vorgegeben und bestimmt, in den Städten ist die Krankheit offiziell ausgemerzt und außerhalb leben in der Wildnis, die Wilden. Das ist schlicht und ergreifend komplett gleich. Die Thematik Liebe ist eine Krankheit wird aber auch in anderen Dystopien aufgegriffen, weswegen es für mich okay war. Allerdings gibt es innerhalb der Geschichte auch sehr viele markante Punkte, die zwar nicht eins zu eins gleich aber vom Handlungsverlauf wirklich SEHR ÄHNLICH waren. Es war wirklich erst das letzte Drittel wo ich außer der Grundidee, die natürlich immer noch da und immer noch gleich war, keine Parallelen mehr gesehen. Alles in Allem fand ich das wirklich sehr schade, wie ähnlich sich diese beiden Reihen nun mal gerade in den ersten 2/3 des Buches sind. Dennoch muss ich sagen, dass mir Wild besser gefallen hatte. Ich fand die Geschichte noch etwas ausgereifter und alles in allem stimmiger, auch wenn ich hier und da mal gefragt hatte, ob gewisse Dinge wirklich so passen, in einer Welt in der Liebe als Krankheit galt (gegen körperliche Zuwendung hat z.B. nämlich niemand was). Die Charaktere Pi erinnert mich sehr an die Protagonistin aus der Amor Trilogie, sie ist ein eher zurückhaltendes Mädchen, welches durch nichts heraussticht, sie ist angepasst und dann doch wieder nicht. Daneben ist dann ihre reiche (scheinbar) rebellische Freundin, die wunderhübsch ist. Leider auch alles wie in der bereits bekannten Trilogie. Ich muss sagen, dass mir die beste Freundin zu keiner Zeit der Geschichte wirklich sympathisch war. Die meisten anderen Nebencharaktere waren die meisten Zeit eher platt und mittel zum Zweck. Was den Handlungsverlauf angeht, gab es nach den ersten zweidrittel des Buches tatsächlich die ein oder andere Überraschung. Alles in allem konnte man die Story gut nachvollziehen, die Charaktere, ihre Gefühle und ihre Handlungen und wie am Ende alles zusammen hing. Der erste Teil ist schon rund, es gibt ein Teilende, aber natürlich bleibt noch einiges offen für die folgenden zwei Bände. Ich werde Teil zwei und drei auch noch lesen und hoffe wirklich sehr, dass sich diese Bücher, nicht mehr so wie die Amor Trilogie lesen, da ich im letzten drittel doch sehr viele andere Gedankengänge gelesen habe, die sich wunderbar in den Folgebänden weiter verfolgen lassen.

Zunächst war ich skeptisch, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte
von Gabi R. - GabisBuecherChaos am 10.04.2017

Eine wöchentliche Injektion bekommen alle Einwohner in *Neustadt*, dadurch bleiben sie gesund, sind immer glücklich und haben absolut keine negativen Gedanken. Keine Wut, keine Trauer, keine Gewalt. Alle nehmen das hin bis auf Pi. Entweder wirken bei ihr die Injektionen nicht oder sie ist anders als die Anderen. Aber *anders*... Eine wöchentliche Injektion bekommen alle Einwohner in *Neustadt*, dadurch bleiben sie gesund, sind immer glücklich und haben absolut keine negativen Gedanken. Keine Wut, keine Trauer, keine Gewalt. Alle nehmen das hin bis auf Pi. Entweder wirken bei ihr die Injektionen nicht oder sie ist anders als die Anderen. Aber *anders* zu sein ist nicht gut, denn diejenigen, die so sind, werden verbannt. In die Wildnis, die außerhalb des Zaunes liegt, der Neustadt umgibt. Dort gibt es Gewalt, Krankheit und schlechte Versorgung. Eines Tages versagt bei einigen Menschen, darunter Pi, die Droge und sie steht vor einer schwerwiegenden Entscheidung. Zunächst war ich skeptisch, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, auch die ersten Seiten ließen mich noch zweifeln, ob ich mit diesem Buch warm werde, aber irgendwann hatte Lena mich gepackt, vor allem als das *Heititei* der Injektionen vorbei war und das wahre Leben begann. Ich tu mich halt etwas schwer, mit so Zukunftsvisionen, die eventuell durchaus vorstellbar sind, die ich allerdings garantiert nicht mehr erleben werde. Weil allerdings die zweite Hälfte, die in der Wildnis für mich authentischer ist, als die erste, in der sauberen, glücklichen *Neustadt*, werde ich auch den zweiten Teil lesen, der demnächst als Wanderbuch bei mir eintreffen wird und bin gespannt, ob ich dann mehr als drei Chaospunkte vergeben kann. Denn auch das wunderschöne Cover tröstet nicht darüber hinweg, dass - für mich jedenfalls - zu viele Fragen offen bleiben, in beiden *Welten*

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In Neustadt sind alle Menschen glücklich, es gibt keine Krankheiten, keine Gewalt – aber auch keine echten Gefühle, denn alle erhalten wöchentlich ihre Glückdosis. Peas, genannt Pi, hat das Glück allerdings nicht gepachtet, sie ist nicht wirklich glücklich, sondern schwebt eher auf einer grauen Wolke, ihre Eltern hatten nicht... In Neustadt sind alle Menschen glücklich, es gibt keine Krankheiten, keine Gewalt – aber auch keine echten Gefühle, denn alle erhalten wöchentlich ihre Glückdosis. Peas, genannt Pi, hat das Glück allerdings nicht gepachtet, sie ist nicht wirklich glücklich, sondern schwebt eher auf einer grauen Wolke, ihre Eltern hatten nicht genug Geld, um ihr ein Geburtsdesign angedeihen zu lassen, weswegen sie nicht so perfekt ist wie die meisten anderen Jugendlichen, z. B. ihre Freundin Moon, ihr Name beruht auf einem Schreibfehler und sollte eigentlich Peace lauten und ein Freund wurde ihr auch noch nicht zugeteilt. Eines Tages stimmt etwas mit der Glücksdosis nicht und Pi fällt mit vier weiteren Neustädtern aus dem Glücksstrom. Plötzlich sind da Gefühle und der Wunsch, weiterhin man selbst zu sein und nicht in der Glückswatte zu versinken. Keiner darf merken, was passiert ist und die Außenwelt, die Wildnis um Neustadt, die bisher No-Go-Gebiet war, denn dort wimmelt es nur so vor Keimen und Verbrechern, scheint plötzlich der einzige Ort zu sein, an dem die Fünf sicher sind. Doch auch in Neustadt ist nicht alles so, wie gedacht … Die Autorin lässt Pi ihre Geschichte selbst in Ich-Form erzählen und so erfährt man das Geschehen aus erster Hand, ist als Leser zusammen mit Pi verwirrt, erfreut und geschockt. Mir gefällt, wie die Autorin den Leser und Pi nach und nach in die Geheimnisse ihrer Welt einführt, während Pi vollkommen naiv an die Dinge herangeführt wird, ahnt der Leser schon Einiges, aber das ganze Ausmaß erschreckt dann doch. Nicht jeder Charakter wird am Ende überlebt haben, so dass Pi und den Leser manche sehr emotionale Szene erwartet, die die Autorin alle gut gemeistert hat. Wer glückliche Enden liebt, könnte enttäuscht werden. Ich allerdings mag realistische Enden und die sind eben nicht immer happy. Lena Klassen hat eine interessante dystopische Welt geschaffen und auch ihre Charaktere gefallen mir gut. Die Geschichte wartet mit einigen überraschenden Wendungen auf und ist sehr spannend. Das Ende schreit nach einer Fortsetzung und mit „Wach“ gibt es diese auch. Das Ebook ruht bereits auf meinem Reader und ich bin gespannt, was noch auf Pi und ihre Gefährten zukommt. „Wild“ hat mich gut unterhalten und erhält von mir 4 Sterne und eine Leseempfehlung.