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Nachtzug nach Lissabon

Martina Gedeck, Jeremy Irons, Bruno Ganz, Melanie Laurent, Jack Huston

(4)
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Beschreibung

Raimund Gregorius, seit vielen Jahren Lehrer für alte Sprachen in Bern, kehrt spontan seinem alten Leben den Rücken. Angeregt von einer ungewöhnlichen Begegnung und dem Buch eines portugiesischen Arztes steigt er in den Nachtzug nach Lissabon, um dort dessen Spuren zu folgen. Er besucht Verwandte und Bekannte von Amadeu de Prado und deckt so langsam eine tragische, dramatische Lebens- und Liebesgeschichte während des Salazar-Regimes auf. Pressezitate: "Wer das Buch mochte, wird auch den Film lieben. Diese Portugalreise lohnt sich ..." (Glamour) "Die Bestseller-Adaption glänzt mit überragenden Darstellern." (GQ)

Technische Daten:

Codec: MPEG-4 AVC Video (High Profile 4.1)
Bitrate: 17505 kbps
Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9

Der Blu-ray-Transfer von NACHTZUG NACH LISSABON besitzt das Bildformat 1,78:1. Der Film wurde digital mit der Arri Alexa-Kamera gedreht und besitzt vor allem in dunkleren Sequenzen eine feine digitale Körnung, die in hellen Szenen aber fast völlig verschwindet. Dadurch wirkt das Bild etwas organischer bei sehr guten Schärfewerten, welche auch feine Details sauber zeichnen. Konturen sind klar und wurden nicht merklich nachgeschärft. Die Kompression arbeitet mit relativ niedriger Bitrate, und es ist hin und wieder leichte Blockbildung zu erkennen. Die Farben wirken in den Sequenzen in Lissabon gelbstichig und der Kontrast wurde etwas erhöht. Das führt zum dezenten Überstrahlen von hellen Flächen, dient aber zur Unterstützung des südeuropäischen Flairs. Die Szenen in Bern sind da beim Kontrast eher ausgewogen und mit natürlicheren, leicht fahlen Farben ausgestattet. Die Plastizität des Transfers ist, wie man es von einer neuen Produktione erwartet sehr überzeugend. Schmutz oder analoge Defekte sind nirgends zu erkennen auf dem digitalen Ausgangsmaterial.

Deutsche Untertitel sind für NACHTZUG NACH LISSABON vorhanden. Das Bonusmaterial besteht aus dem 17 Minuten langen Making Of zum Film, welches kurze Interviewschnipsel mit Machern und Darstellern enthält, aber nicht sonderlich in die Tiefe geht. Immerhin sind auch der Romanautor sowie Regisseur zu hören und es werden Aufnahmen vom Set gezeigt. Außerdem gibt es den deutschen Teaser und Kinotrailer (HD) sowie den Originaltrailer (HD) zu sehen. Auch eine Trailershow mit Titeln von Concorde ist noch vorhanden.

Verfügbare Tonspuren:

Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1 / 48 kHz / 1801 kbps / 16-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit)
Hörfilmfassung: DTS-HD Master Audio 2.0 / 48 kHz / 1565 kbps / 16-bit (DTS Core: 2.0 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit)
Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1 / 48 kHz / 1802 kbps / 16-bit (DTS Core: 5.1 / 48 kHz / 1509 kbps / 16-bit)

Der Sound von NACHTZUG NACH LISSABON liegt sowohl in der deutschen Synchronisation als auch dem englischen Originalton in DTS-HD Master Audio 5.1 vor. Qualitative Unterschiede sind eher zu vernachlässigen. Die deutsche Fassung stammt von Studio Funk GmbH & Co. KG aus Berlin, wobei sich die deutschsprachigen Darsteller wie August Diehl, Martina Gedeck und Bruno Ganz selbst sprechen, während Jeremy Irons von seinem Stammsprecher Thomas Fritsch vertont wurde. Die Synchronisation ist qualitativ ganz gut geworden und präsentiert sich bestens verständlich aus dem Center, wobei die Originale in der englischen Tonspur einen Hauch natürlicher wirken. Teilweise hört sich das allerdings auch merkwürdig an, wenn zum Beispiel Martina Gedeck eine Portugiesin mit deutschem Akzent spielt. Die Abmischung selber ist wenig effekt- sondern eher dialoglastig, da der Film auch nicht viel Raum bietet für Surround. Hier und da gibt es nette Umgebungsklänge und auch die Musik schallt von hinten gut in den Raum. Dennoch bleibt alles front- und centerlastig, wenngleich dezente Stereoaktivitäten ortbar sind. Der Subwoofer hat wenig zu tun mangels Action. Die allgemeine Klangqualität bietet einen sehr natürlichen, warmen Sound mit ausgedehnten Mitten, aber sauberen Höhen sowie nettem Bassfundament.

NACHTZUG NACH LISSABON ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans des schweizer Autors Pascal Mercier alias Peter Bieri aus dem Jahr 2004. Regie bei der 2013er-Verfilmung führte der Däne Bille August, der mit DAS GEISTERHAUS sowie FRÄULEIN SMILLAS GESPÜR FÜR SCHNEE bereits Erfahrung in Sachen Romanverfilmungen vorweisen kann. Die Handlung dreht sich um den Lateinlehrer Raimund Gregorius (Jeremy Irons; INLAND EMPIRE), der in Bern unterrichtet und dessen Leben allgemein recht langweilig und eintönig verläuft. Das ändert sich jedoch schlagartig, als er eines Tages eine junge Portugiesin vom Sprung von einer Brücke abhält und ihm dabei ein Buch sowie ein Bahnticket nach Lissabon in die Hände fällt. Das Werk \"Ein Goldschmied der Worte\" des unbekannten portugiesischen Autors Amadeu de Prado fesselt Raimund so sehr, dass er seinen Job sausen lässt und das Ticket nach Lissabon nimmt, obwohl er eigentlich der Portugiesin nur ihren roten Mantel am Bahnhof zurückgeben wollte. In Lissabon angekommen, macht er sich auf die Suche nach Amadeus Geschichte, besucht Verwandte sowie Personen aus dem Buch, wodurch sich allmähnlich die dramatische Lebensgeschichte von Amadeu de Prado entwickelt...

Den Reiz bezieht dieser Film daraus, dass dem Zuschauer die Person Amadeu de Prado genauso mysteriös erscheint und in Etappen enthüllt wird wie der Hauptfigur Raimund. Man weiß nicht, was als nächstes kommt. Seinen Reiz bezieht die Figur Amadeu de Prados hauptsächlich daher, dass sie in die Wirren der Salazar-Diktatur bis zur Nelkenrevolution 1974 in Portugal verstrickt war und dessen Schicksal einige überraschende wie spannende Momente aufzuweisen hat, welche mit gut gespielten Rückblenden dargestellt werden. Die Ausstattung des Films ist vor allem in diesen historischen Sequenzen exzellent. Leider ist der Film etwas zäh geworden, so dass man durchaus einige Längen durchzustehen hat. Hinzu kommt, dass man für diese deutsche Produktion teilweise deutsche Schauspieler als Portugiesen genommen hat, was nicht wirklich passt. Vor allem Martina Gedeck als rotblonde Portugiesin vermag optisch nicht zu überzeugen. Mit Jeremy Irons als Schweizer Lateinlehrer kann man hingegen zufrieden sein. Einen Gastauftritt hat auch Horror-Legende Christopher Lee (DRACULA). Insgesamt ist NACHTZUG NACH LISSABON eine etwas trockene Romanverfilmung, der es etwas an Pep fehlt. Interessant sicherlich, aber irgendwie auch nicht das Gelbe vom Ei.

Die Blu-Ray Disc von Concorde zeigt NACHTZUG NACH LISSABON in sehr guter Bild- und Tonqualität, während das Bonusmaterial sehr spärlich ausfällt.

Produktdetails

Medium Blu-ray
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 30.09.2013
Regisseur Bille August
Sprache Deutsch, Englisch (Untertitel: Deutsch)
EAN 4010324039132
Genre Drama
Studio Concorde Video
Originaltitel Night Train to Lisbon
Spieldauer 111 Minuten
Bildformat 16:9 (1,78:1), HD (1080p)
Tonformat Deutsch: DTS HD 5.1, Englisch: DTS HD 5.1
Verkaufsrang 3198
Produktionsjahr 2012

Buchhändler-Empfehlungen

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Ein Film, der durch die Hauptperson leise und ruhig wirkt, aber eine spannende Liebes-und Krimigeschichte beinhaltet. Gleichzeitig ein Rückblick auf das Portugal unter Salazar.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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'Das Buch ist besser...'
von einer Kundin/einem Kunden aus Zofingen am 16.10.2019
Bewertet: Medium: Blu-ray

Der Film basiert sich auf einem sehr schönen Buch von der Schweizer Schriftsteller und Philosophen Peter Bieri (Nom de Plume Pascal Mercier). Ein grauer Maus und gymnasial Lehrer Herr Gregorius halt an einem regnerischen Morgen eine ihm unbekannte Frau vom Selbstmord ab (auf der Kirchenfeldbrücke in Bern). Einigermassen beruhigt... Der Film basiert sich auf einem sehr schönen Buch von der Schweizer Schriftsteller und Philosophen Peter Bieri (Nom de Plume Pascal Mercier). Ein grauer Maus und gymnasial Lehrer Herr Gregorius halt an einem regnerischen Morgen eine ihm unbekannte Frau vom Selbstmord ab (auf der Kirchenfeldbrücke in Bern). Einigermassen beruhigt, verabschiedet sie sich, aber lasst ihr Regenmantel liegen. Darin befindet sich eine Zugkarte nach Lissabon und ein Portugiesisches Buch, geschrieben von einem Portugiesischen Arzt. Der grauer Maus tut, was er noch nie gemacht hat und benützt der Zugkarte. In Lissabon versucht er erst den Autor des Buches aufzusuchen, aber stosst dabei auf die Schwester des Arztes, die ihren Bruder lebendig halt. Es entwickelt sich ein Art von Retrospektiv, wobei der gesuchte Arzt verbunden war mit dem Widerstand gegen den Portugiesischen Diktator Salazar. Drehpunkt dabei ist eine Augenärztin, die Gregorius eine neue Brille anmesst nach einen Sturz. Der Film folgt nicht ganz das Buch, aber ist eine romantisierte Ausgabe des Originals. Geblieben sind die exzeptionelle Umstände im menschlichen Verkehr in Zeiten vom Krieg. Was bleibt und bleiben soll ist die Unbeugsamkeit der ärztlichen Unabhängigkeit und Integrität. Konklusion: Schöner Film, überzeugend gespielt und vor allem ein Anlass vielleicht mal ein schönes Buch zu lesen(?).

DVD Nachtzug nach Lissabon
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 24.03.2019
Bewertet: Medium: DVD

Ein spannender und zum Nachdenken anregender Film. Tolle Schauspieler---ja und auch ein weiteres Andenken an Bruno Ganz

Welch
von einer Kundin/einem Kunden am 01.10.2017
Bewertet: Medium: DVD

ein uninspirierter Streifen! Die Dialoge sind steif, das Spiel teilweise dümmlich und die Story weiss auch nicht, wo sie hin will. Ein bedeutungsschwangerer Spruch hier, ein anderer da. Wenn jemand keine Lust hat, einen Stoff zu verfilmen, dann soll er es auch bitte lassen. Ich bin schockiert, dass man sich mit sowas an die Öffe... ein uninspirierter Streifen! Die Dialoge sind steif, das Spiel teilweise dümmlich und die Story weiss auch nicht, wo sie hin will. Ein bedeutungsschwangerer Spruch hier, ein anderer da. Wenn jemand keine Lust hat, einen Stoff zu verfilmen, dann soll er es auch bitte lassen. Ich bin schockiert, dass man sich mit sowas an die Öffentlichkeit traut. Der zweite Stern dafür, dass sich beim Dreh wenigstens niemand verletzt hat.


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