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Ich gegen Osborne

detebe Band 24284

Joey Goebel

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Beschreibung

Er ist ein Unikat in einer Welt, in der sich jeder durch Originalität abheben will. Er ist als Einziger erwachsen in einer Welt mit kindischen Spielregeln. Und der Einzige, der sich noch nach etwas sehnt und auch dafür kämpft: der Schüler James Weinbach. Mit >Ich gegen Osborne< zieht Joey Goebel der amerikanischen Partygesellschaft den Stecker!

Joey Goebel, 1980 in Henderson, Kentucky, geboren, ist Schriftsteller, Drehbuchautor, Musiker - ein weltweit gefeiertes Multitalent. Seine Romane >Vincent<, >Freaks< und >Heartland< wurden in 14 Sprachen übersetzt. Joey Goebel hat einen kleinen Sohn und lebt in Henderson, wo er englische Literatur unterrichtet.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 432 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.02.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783257602869
Verlag Diogenes
Dateigröße 2100 KB
Übersetzer Hans M. Herzog

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Ich gegen Osborne

Jennifer Herrmann, Thalia-Buchhandlung Gera

Innerhalb eines Schultages wird hier mit viel Humor geschildert, wie es im Leben eines unangepassten Sonderlings zugeht. James Weinbach ist stolz auf seine Originalität und Einzigartigkeit, vergisst dabei allerdings, dass unter den Fassaden der anderen auch etwas Besonderes steckt. Dies ist ein Buch, das durch viele lustige aber auch traurige Momente zum Nachdenken anregt, mit einem Protagonisten den man nicht so schnell vergisst.

Florian Rudewig, Thalia-Buchhandlung Kassel

In einem angenehm kurzen Zeitabschnitt schildert Goebel das Leben eines Unangepassten auf der Highschool. Netterweise ohne zu Verherrlichen oder zu Verdammen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
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von Kezia Kriegler am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Dieser Schreibstil ist wunderbar zu lesen und die Story ganz anders als man es erwarte würde...

von einer Kundin/einem Kunden aus Aurich am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Richtig sympathisch ist James nicht, trotzdem oder gerade deshalb ist es reizvoll, ihn einen Tag lang im Konflikt mit der Oberflächlichkeit seiner Mitschüler zu begleiten.

Die große dumme Hurerei
von einer Kundin/einem Kunden am 15.09.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Springbreaks sind für James Weinbach nichts weiter als ein weiteres Indiz für die dumme große Hurerei, der sich seine Mitschüler nur zu gern hingeben. Der Siebzehnjährige ist einer von vielen Schülern der Osborne High. James unterscheidet sich von seinen Mitschülern nicht nur Äußerlich, in dem er in der Schule Anzug und Kraw... Die Springbreaks sind für James Weinbach nichts weiter als ein weiteres Indiz für die dumme große Hurerei, der sich seine Mitschüler nur zu gern hingeben. Der Siebzehnjährige ist einer von vielen Schülern der Osborne High. James unterscheidet sich von seinen Mitschülern nicht nur Äußerlich, in dem er in der Schule Anzug und Krawatte trägt, und dadurch nicht nur beinahe wie ein Dandy der 50er Jahre wirkt, sondern auch durch seine eher misanthropischen und gesellschaftspessimistischen Einstellungen. Aus reinem Pflichtgefühl heraus ist er höflich und er bedient sich keiner Gangstersprache. Ohne dass er wirklich in die Streber oder Freak Schublade passt, ist er selbst unter den Außenseitern ein eigenartiger Sonderling. Die Einzige, der er sich angetan fühlt ist Chloe. Und anders als James, hatte sie Spaß in den Ferien. Mehr Spaß als es James junge Persönlichkeit eigentlich ertragen kann. Die Geschichte beginnt an einem eigentlich normalen Schultag um 7:47 und endet am selben Tag um 15:34 Uhr. Der Beginn des Tages läutet das vorläufige Ende der scheinbar endlosen Party ein. Doch die nächste ist nicht fern: der Abschlussball an der Osborne Senior Highschool. In einem Beitrag über " Ich gegen Osborne", in einer renommierten Zeitung war von der Dreieinigkeit aus Sex, Suff und Strand in Amerika die Rede, als es um das Frühjahrspektakel, besser bekannt unter der Bezeichnung Spring Break, ging und treffender kann man wohl diese Ausschweifungen nicht beschreiben. 14 Tage Dauergeil, auf der Suche nach dem nächsten Vollrausch oder der nächsten sexuellen Ausschweifungen scheint es für den modernen Jugendlichen nichts Erstrebenswerteres mehr zu geben. Klischee trifft auf Klischee möchte man meinen, und so überzeichnet Joey Goebel die Gesellschaft und setzt ihr einen mindestens genauso überzeichneten Charakter vor. Unweigerlich hab ich mich ständig gefragt: War das bei mir auch so? Ist das jetzt tatsächlich (=zumindest für pubertäre Schüler) das Maß aller Dinge?" In überspitzter Art und Weise führt er viele Ideale und Prioritäten dieser Gesellschaft ad absurdum und dekonstruiert gekonnt den Wahnsinn, der uns mittlerweile nahezu normal erscheint. „Die dumme große Hurerei“ nennt es James und man begleitet nun diesen jungen Mann, knappe 8 Stunden lang durch einen für ihn eigentlich alltäglichen Schultag, und erlebt eine emotionale Achterbahn der Gefühle, wie man sie eben als junger Mensch in diesem Ausmaß anscheinend ständig ausgesetzt ist. „Ich gegen Osborne“ ist der vierte Roman des erst 32-jährigen Schriftstellers, aber mein erster den ich gelesen habe. Kritiker vergleichen nun diesen künftigen Klassiker des Coming out of Age, mit dem Fänger in Roggen. Ich persönlich fand Salingers wohl berühmtestes Werk als lahm und überholt, weswegen mir dieser Vergleich nicht sonderlich gut gefällt, und mir wiederrum die Kritik einbrachte: „Du bist zu alt um diesen Adoleszenzroman zu verstehen. Deine Jugendzeit ist zu lange her.“ Falsch gedacht! Egal ob Klassiker oder moderne Gegenwartsliteratur, gerade die Pubertät die Goebel nicht zu Unrecht mit Satan vergleicht (Zitat aus dem Roman: „Satan, dein Name ist Pubertät.“), ist für den Jugendlichen der sie erlebt aber auch für den Erwachsenen kein Honiglecken. Hier trennt sich meiner Meinung nach auch das Lesepublikum von Goebel. Auf der einen Seite, die armen Teufel, die gerade die Pubertät am eigenen Körper und Geist durchleben und auf der anderen Seite der Erwachsene, der manchmal zu nostalgisch in die eigene Jugendzeit zurückblickt. Ich würde es sehr begrüßen, wenn neben Salingers Werk auch jenes von Goebel in der Schule besprochen wird. Ganz sicher ist, dass es nicht der letzte Roman ist, den ich von Joey Goebel lesen werde und höchstwahrscheinlich werden wir von diesem wirklich talentierten Schriftsteller, bald etwas Neues lesen. Derweil vertreibe ich mir die Zeit mit „Heartland“.

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