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Rebellen

Roman

(10)
Was blieb von der Rebellion und den Idealen der Jugend?
Dies ist die Geschichte von Alexander und Paul. Es ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen einem Jungen aus begüterten Verhältnissen und einem Kind aus dem Waisenhaus. Es ist die Geschichte eines Verrats. Und die Geschichte einer großen Liebe. Nicht zuletzt erzählt sie von den gesellschaftlichen Umwälzungen der Sechziger- und Siebzigerjahre, von den damit verbundenen Träumen und Hoffnungen und von dem, was davon schließlich übrig bleibt.Alexander wohnt in dem wohlhabenden Freiburger Stadtteil Herdern. Er freundet sich mit Paul an, der im Eisenbahn-Waisenhort gleich nebenan aufwächst – wenige Meter entfernt, und doch in einer ganz anderen Welt. Jeder entdeckt im anderen das, was ihm zu fehlen scheint. Der eine ist der Spiegel des anderen. Aus unterschiedlichen Motiven engagieren sich die beiden jungen Männer schließlich in linken Bewegungen. Alexander sucht Freiheit, Paul will soziale Gerechtigkeit. Da taucht Toni auf, die Frau ihres Lebens. Das Schicksal führt sie zusammen und wieder auseinander. Sie landen im Heute. Und alle drei Figuren müssen entscheiden, wie sie mit den Idealen der Jugend umgehen wollen. Soll man retten, was davon übrig geblieben ist? Oder sind sie ein Panzer, den es zu sprengen gilt?Am Beispiel von Alexander, Paul und Toni untersucht Wolfgang Schorlau die Anatomie der Rebellion, überzeugt davon, dass ihre Kenntnis in unruhigen Zeiten nützlich sein kann. »Ich erzähle etwas Spezifisches«, schreibt Schorlau im Nachwort, »um etwas Allgemeines auszudrücken.«
Rezension
»Wer sich darin nicht erkennt, der hat wohl was im Auge.«
Portrait
Wolfgang Schorlau lebt und arbeitet als freier Autor in Stuttgart. Neben den acht »Dengler«-Krimis »Die blaue Liste (KiWi 870), »Das dunkle Schweigen« (KiWi 918), »Fremde Wasser« (KiWi 964), »Brennende Kälte« (KiWi 1026), »Das München-Komplott« (KiWi 1114), »Die letzte Flucht« (KiWi 1239), »Am zwölften Tag« (KiWi 1337) und »Die schützende Hand« (KiWi 1535) hat er die Romane »Sommer am Bosporus« (KiWi 844) und »Rebellen« (KiWi 1399) veröffentlicht und den Band »Stuttgart 21. Die Argumente« (KiWi 1212) herausgegeben. 2006 wurde er mit dem Deutschen Krimipreis sowie 2012 und 2014 mit dem Stuttgarter Krimipreis ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.03.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783462306873
Verlag Kiepenheuer & Witsch eBook
Dateigröße 1604 KB
Verkaufsrang 25.465
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9,99
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Astrid Adler, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, die sich am Leben mit all seinen Besonderheiten reibt. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, die sich am Leben mit all seinen Besonderheiten reibt.

Martin Knebel, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Unterhaltsamer Roman !! Unterhaltsamer Roman !!

V. Huttner, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Wolfgang Schorlau, bekannt durch seine Dengler Romane, gelingt hier ein wunderbares Buch über das Erwachsenwerden in den späten 60er Jahren. Nicht nur für Alt-68er! Wolfgang Schorlau, bekannt durch seine Dengler Romane, gelingt hier ein wunderbares Buch über das Erwachsenwerden in den späten 60er Jahren. Nicht nur für Alt-68er!

„Klassenkampf, Freundschaft, Liebe und Verrat“

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

Paul kommt aus einfachen Verhältnissen und lebt in einem Heim. Alexander hat wohlhabende Eltern und wohnt in einer Villa gegenüber. Wir befinden uns am Anfang der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts.
Die beiden Jungen werden Freunde, richtig dicke Freunde und erleben die Turbulenzen der Pubertät gemeinsam mit der Musik der Stones und Beatles.
Später engagieren sich beide in linken Bewegungen, Paul als Vorzeigeproletarier und Alexander als Student. Sie pauken gemeinsam Marx und Lenin, gehen auf Demo`s und werden von derselben Frau geliebt. Toni, die Psychologiestudentin, die es von Hamburg nach Freiburg getrieben hat, um der Enge der elterlichen Spießbürgerlichkeit zu entkommen.
Als sich Mitte der siebziger Jahre die studentischen Unruhen legen, gehen auch die beiden Freunde unterschiedliche Wege.
Meinen Dank an den Autor, dem es gelungen ist, ein wichtiges Stück Zeitgeschichte so gut in einen Roman zu verpacken und mein Zeitempfinden um ein paar Jahrzehnte zurückzudrehen.
Paul kommt aus einfachen Verhältnissen und lebt in einem Heim. Alexander hat wohlhabende Eltern und wohnt in einer Villa gegenüber. Wir befinden uns am Anfang der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts.
Die beiden Jungen werden Freunde, richtig dicke Freunde und erleben die Turbulenzen der Pubertät gemeinsam mit der Musik der Stones und Beatles.
Später engagieren sich beide in linken Bewegungen, Paul als Vorzeigeproletarier und Alexander als Student. Sie pauken gemeinsam Marx und Lenin, gehen auf Demo`s und werden von derselben Frau geliebt. Toni, die Psychologiestudentin, die es von Hamburg nach Freiburg getrieben hat, um der Enge der elterlichen Spießbürgerlichkeit zu entkommen.
Als sich Mitte der siebziger Jahre die studentischen Unruhen legen, gehen auch die beiden Freunde unterschiedliche Wege.
Meinen Dank an den Autor, dem es gelungen ist, ein wichtiges Stück Zeitgeschichte so gut in einen Roman zu verpacken und mein Zeitempfinden um ein paar Jahrzehnte zurückzudrehen.

„Die Ideale der Jugend“

Martina Wolf, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

Freiburg in den sechziger und siebziger Jahren. Unruhige Zeiten, Zeiten des Umbruchs. Die Beatles und die Stones, Jimi Hendrix und Jim Morrison. Mao und die RAF.
Paul lebt im Waisenhaus, Alexander lebt direkt gegenüber, Unternehmerssohn aus gutbürgerlichen Verhältnissen.
Als die beiden sich kennenlernen, entdeckt jeder im anderen genau das, was ihm zu fehlen scheint. Eine Freundschaft entsteht. Später engagieren sich beide, aus unterschiedlichen Motiven in linken Bewegungen, kämpfen Seite an Seite. Bis Toni in ihr Leben tritt; Toni die Psychologie studiert, die beide liebt und doch ganz eigene Ideale hat. Wolfgang Schorlau ist mit "Rebellen" ein ganz hervorragender Roman gelungen, der gerade in der 50+Generation so manche Erinnerung weckt und zum Nachdenken anregt.
Freiburg in den sechziger und siebziger Jahren. Unruhige Zeiten, Zeiten des Umbruchs. Die Beatles und die Stones, Jimi Hendrix und Jim Morrison. Mao und die RAF.
Paul lebt im Waisenhaus, Alexander lebt direkt gegenüber, Unternehmerssohn aus gutbürgerlichen Verhältnissen.
Als die beiden sich kennenlernen, entdeckt jeder im anderen genau das, was ihm zu fehlen scheint. Eine Freundschaft entsteht. Später engagieren sich beide, aus unterschiedlichen Motiven in linken Bewegungen, kämpfen Seite an Seite. Bis Toni in ihr Leben tritt; Toni die Psychologie studiert, die beide liebt und doch ganz eigene Ideale hat. Wolfgang Schorlau ist mit "Rebellen" ein ganz hervorragender Roman gelungen, der gerade in der 50+Generation so manche Erinnerung weckt und zum Nachdenken anregt.

Kundenbewertungen

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10 Bewertungen
Übersicht
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rebellen
von Susanne am 26.05.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

super,erzählt den Zeitgeist der 60 und 70 iger Jahren und trifft es haargenau!wieder einmal eine tolle und spannende Geschichte !!!

von Klaus Neumann aus Solingen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Starke Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft im Freiburg der Sechziger und Siebziger Jahre vor dem Hintergrund der Kämpfe gegen das Establishment und seine Werte.