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Imperium

Roman

Cicero 1

(33)
Macht will ein Imperium

„Pompeji“ war ein internationaler Triumph. Robert Harris versteht es wie kein Zweiter, die Antike mit Leben zu füllen und die Gegenwart in einem Roman zu beschreiben, der vor zweitausend Jahren spielt. Im Mittelpunkt von „Imperium“ steht ein gerissener, mit allen Wassern gewaschener Anwalt und geborener Machtpolitiker: Marcus Tullius Cicero.

Ein unbekannter junger Anwalt – hochintelligent, sensibel und enorm ehrgeizig – betritt das Zentrum der Macht. Er hat nur ein Ziel: Er will nach ganz oben. Der Fall eines Kunstsammlers, der vor der Willkür eines skrupellosen und gierigen Gouverneurs fliehen muss, kommt ihm da gerade recht. Der Gouverneur hat einflussreiche und gefährliche Freunde im Senat, und sollte der Anwalt den Fall gewinnen, würde er die gesamte alte Machtclique zerschlagen. An die Niederlage wagt er nicht zu denken, sie könnte ihn das Leben kosten. Eine einzige Rede kann über sein Schicksal und die Zukunft einer Weltmacht entscheiden, doch seine gefährlichste Waffe ist das Wort.
Die Weltmacht am Scheideweg ist Rom. Der Name des jungen Anwalts ist Marcus Tullius Cicero, Außenseiter, Philosoph, brillanter Redner und der erste Politiker modernen Stils.

Ein topaktueller Roman im historischen Gewand.

Rezension
»Mehr als nur ein gewitzter Polit-Thriller.«
Portrait
Robert Harris wurde 1957 in Nottingham geboren und studierte in Cambridge. Seine Romane Vaterland, Enigma, Aurora, Pompeji, Imperium, Ghost, Titan, Angst, Intrige, Dictator und zuletzt Konklave wurden allesamt internationale Bestseller. Seine Zusammenarbeit mit Roman Polański bei der Verfilmung von Ghost (Der Ghostwriter) brachte ihm den französischen »César« und den »Europäischen Filmpreis« für das beste Drehbuch ein. Robert Harris lebt mit seiner Familie in Berkshire.
Zitat
"Liest sich streckenweise wie ein John-Grisham-Gerichtsthriller."
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 496 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.03.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783641108328
Verlag Heyne
Dateigröße 1611 KB
Übersetzer Wolfgang Müller
Verkaufsrang 12.306
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein spannender Thriller über die gefährlichste Waffe der Politik: das Wort.“

Stephanie Zacharias, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

„‚Wie wird die Nachwelt wohl über uns urteilen (...)‘, sinnierte er. ‚Das ist für einen Staatsmann die einzige Frage. Bevor jedoch die Nachwelt ihr Urteil sprechen kann, muss sie erst einmal wissen, wer wir überhaupt waren.‘“
Zumindest denen, die während des Lateinunterrichts in den Genuss seiner berühmten Rede „Cicero in Verrem“ gekommen sind, dürfte Marcus Tullius Cicero kein Unbekannter sein.
Doch wer bei diesen Worten nun abgeschreckt weiterklicken will, dem sei gesagt, dass dieser brillante Auftakt einer Trilogie weit mehr ist, als bloß ein ausgezeichnet recherchierter historischer Roman. Vielmehr erschafft der Autor einen hoch spannenden Polit-Thriller, der den Werdegang eines zwar außerordentlich intelligentem und begabtem, jedoch nicht-aristokratischen jungen Anwalts lediglich als roten Faden seiner Geschichte benutzt. So skizziert Harris zwar sowohl Leben und Machstreben Ciceros, als auch seiner heute noch weithin bekannten Zeitgenossen; mit der Wahl dieser wohl spannendsten Zeit des Römischen Reiches, des Niedergangs der Republik, schafft er es jedoch zugleich, deutliche Analogien zur heutigen politischen Landschaft und dem Scheideweg, an dem unsere Demokratie sich befindet, zu ziehen.
Zu einem meiner absoluten Lesehighighlights wird dieses Werk jedoch erst dadurch, dass Harris es schafft, seine Charaktere mit so viel Leben zu füllen, dass man mit jedem Einzelnen leidet, fiebert, hofft, bangt, tobt, verliert und gewinnt - sogar mit den vermeintlichen Antagonisten.
So wird am Ende dieses Buches jeder wissen, wer Cicero war und über ihn urteilen können - es ist gelebte Geschichte, wie sie besser nicht erzählt werden kann.
Als kleinen Vorgeschmack auf die folgenden Bände, lässt der Autor uns übrigens schon hier Anteil nehmen an den politischen Anfängen des Gaius Julius Caesar - to be continued!
„‚Wie wird die Nachwelt wohl über uns urteilen (...)‘, sinnierte er. ‚Das ist für einen Staatsmann die einzige Frage. Bevor jedoch die Nachwelt ihr Urteil sprechen kann, muss sie erst einmal wissen, wer wir überhaupt waren.‘“
Zumindest denen, die während des Lateinunterrichts in den Genuss seiner berühmten Rede „Cicero in Verrem“ gekommen sind, dürfte Marcus Tullius Cicero kein Unbekannter sein.
Doch wer bei diesen Worten nun abgeschreckt weiterklicken will, dem sei gesagt, dass dieser brillante Auftakt einer Trilogie weit mehr ist, als bloß ein ausgezeichnet recherchierter historischer Roman. Vielmehr erschafft der Autor einen hoch spannenden Polit-Thriller, der den Werdegang eines zwar außerordentlich intelligentem und begabtem, jedoch nicht-aristokratischen jungen Anwalts lediglich als roten Faden seiner Geschichte benutzt. So skizziert Harris zwar sowohl Leben und Machstreben Ciceros, als auch seiner heute noch weithin bekannten Zeitgenossen; mit der Wahl dieser wohl spannendsten Zeit des Römischen Reiches, des Niedergangs der Republik, schafft er es jedoch zugleich, deutliche Analogien zur heutigen politischen Landschaft und dem Scheideweg, an dem unsere Demokratie sich befindet, zu ziehen.
Zu einem meiner absoluten Lesehighighlights wird dieses Werk jedoch erst dadurch, dass Harris es schafft, seine Charaktere mit so viel Leben zu füllen, dass man mit jedem Einzelnen leidet, fiebert, hofft, bangt, tobt, verliert und gewinnt - sogar mit den vermeintlichen Antagonisten.
So wird am Ende dieses Buches jeder wissen, wer Cicero war und über ihn urteilen können - es ist gelebte Geschichte, wie sie besser nicht erzählt werden kann.
Als kleinen Vorgeschmack auf die folgenden Bände, lässt der Autor uns übrigens schon hier Anteil nehmen an den politischen Anfängen des Gaius Julius Caesar - to be continued!

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Fesselnder Auftakt einer Trilogie über den Werdegang Ciceros. Viel lernt man über die politischen und bürokratischen Winkelzüge im alten Rom. Cicero ein Mann des Wortes. Fesselnder Auftakt einer Trilogie über den Werdegang Ciceros. Viel lernt man über die politischen und bürokratischen Winkelzüge im alten Rom. Cicero ein Mann des Wortes.

Valentina Reubold, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Spannend und zudem beeindruckend gut recherchiert erzählt Harris vom Werdegang Ciceros- ein tolles Buch, das nicht nur für Fans von historischen Romanen geeignet ist!









Spannend und zudem beeindruckend gut recherchiert erzählt Harris vom Werdegang Ciceros- ein tolles Buch, das nicht nur für Fans von historischen Romanen geeignet ist!









Katrin Knauft, Thalia-Buchhandlung Bernburg (Saale)

Geschickt verwebt Robert Harris Realität und Fiktion, um den dramatischen Werdegang Ciceros zu schildern. Äußerst spannend und gleichzeitig auch sehr informativ geschrieben. Geschickt verwebt Robert Harris Realität und Fiktion, um den dramatischen Werdegang Ciceros zu schildern. Äußerst spannend und gleichzeitig auch sehr informativ geschrieben.

Lisa Teichmann, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Ein großartiger Auftakt für die Cicero-Trilogie. Für Fans von perfekt recherchierter historischen Literatur eine Pflichtlektüre! Ein großartiger Auftakt für die Cicero-Trilogie. Für Fans von perfekt recherchierter historischen Literatur eine Pflichtlektüre!

Jacqueline Ganser, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Bei der Lektüre dieses Buches keimt der Wunsch auf,selber bei einer von Ciceros Reden dabei gewesen zu sein! Einfach großartig! Bei der Lektüre dieses Buches keimt der Wunsch auf,selber bei einer von Ciceros Reden dabei gewesen zu sein! Einfach großartig!

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Cicero, der Alptraum so mancher Lateinschüler, ein Krimiheld? Schwer vorstellbar, aber unglaublich gut gelungen! Dieser historische Polit-Thriller nimmt den Leser mit ins Alte Rom. Cicero, der Alptraum so mancher Lateinschüler, ein Krimiheld? Schwer vorstellbar, aber unglaublich gut gelungen! Dieser historische Polit-Thriller nimmt den Leser mit ins Alte Rom.

Florian Rudewig, Thalia-Buchhandlung Kassel

Der beste historische Roman, den ich je gelesen habe. Ist spannend mit klasse Charakteren. Und hat viel mit unserer heutigen Welt zu tun. Viele Intrigen und Ränkespiele! Der beste historische Roman, den ich je gelesen habe. Ist spannend mit klasse Charakteren. Und hat viel mit unserer heutigen Welt zu tun. Viele Intrigen und Ränkespiele!

Thomas Neumann, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Überragender Auftakt zu Harris' "Cicero"-Trilogie. Überragender Auftakt zu Harris' "Cicero"-Trilogie.

Stefanie Schmidt, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Politische Intrigen und Verrat prägen den Aufstieg Ciceros im antiken Rom. Dieser spannende historische Thriller fesselt uns Leser von der ersten bis zur letzten Seite. Genial! Politische Intrigen und Verrat prägen den Aufstieg Ciceros im antiken Rom. Dieser spannende historische Thriller fesselt uns Leser von der ersten bis zur letzten Seite. Genial!

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Gut recherchierter, eher ruhiger historischer Roman. Fundiert. Gut recherchierter, eher ruhiger historischer Roman. Fundiert.

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Kurzweilig
Gut zu lebender Roman aus der römischen Geschichte
Kurzweilig
Gut zu lebender Roman aus der römischen Geschichte

„Eine Mischung aus Politthriller und historischem Roman“

Andreas Hack, Thalia-Buchhandlung Bonn

Robert Harris' Roman erzählt von Cicero, der im 1. Jahrhundert vor Christus zu einem der einflussreichsten Männer des römischen Reiches aufstieg. Geschildert wird dieser Aufstieg aus der Sicht von Ciceros Sekretär Tiro.
"Imperium" ist eine faktenreiche und fesselnde Beschreibung des politischen Lebens im antiken Rom; man wartet gespannt auf die nächste Rede Ciceros und auf seine Wahl in das nächste politische Amt.
Lehrreich, spannend und amüsant.

Robert Harris' Roman erzählt von Cicero, der im 1. Jahrhundert vor Christus zu einem der einflussreichsten Männer des römischen Reiches aufstieg. Geschildert wird dieser Aufstieg aus der Sicht von Ciceros Sekretär Tiro.
"Imperium" ist eine faktenreiche und fesselnde Beschreibung des politischen Lebens im antiken Rom; man wartet gespannt auf die nächste Rede Ciceros und auf seine Wahl in das nächste politische Amt.
Lehrreich, spannend und amüsant.

„Der spannendste Geschichtsunterricht der Welt“

Maike Hiltmann, Thalia-Buchhandlung Jena

Die Geschichte eines der mächtigsten Männer des Antiken Roms wird in diesem Werk nicht von dem großen Cicero selbst erzählt, das wäre auch zu platt. Stattdessen kommt, wie so oft bei den großen Helden der (Literatur-)Geschichte – man nehme nur einmal Cervantes' "Don Quijote" – eine Nebenfigur, in diesem Fall der Haussklave Ciceros, zu Wort. Er berichtet, wie es zu dem grandiosen Aufstieg seines Herrn kam.
Selbst meine Lateinlehrerin hat mir dieses Buch empfohlen, und das nicht umsonst! Mit solcher Spannung konnte mir bisher niemand römische Geschichte schmackhaft machen. Und es kommen tatsächlich all die Reden Ciceros in Auszügen vor, so dass ich einen ständigen Wiedererkennungseffekt hatte. Absolut empfehlenswert!
Die Geschichte eines der mächtigsten Männer des Antiken Roms wird in diesem Werk nicht von dem großen Cicero selbst erzählt, das wäre auch zu platt. Stattdessen kommt, wie so oft bei den großen Helden der (Literatur-)Geschichte – man nehme nur einmal Cervantes' "Don Quijote" – eine Nebenfigur, in diesem Fall der Haussklave Ciceros, zu Wort. Er berichtet, wie es zu dem grandiosen Aufstieg seines Herrn kam.
Selbst meine Lateinlehrerin hat mir dieses Buch empfohlen, und das nicht umsonst! Mit solcher Spannung konnte mir bisher niemand römische Geschichte schmackhaft machen. Und es kommen tatsächlich all die Reden Ciceros in Auszügen vor, so dass ich einen ständigen Wiedererkennungseffekt hatte. Absolut empfehlenswert!

„Brillianter Polit-Thriller“

Frank Wehrmann, Thalia-Buchhandlung Peine

Natürlich wäre es leicht, seine Cicero-Trilogie (es sollte eigentlich nur ein Teil werden, aber Harris hatte soviel Spaß an dem Stoff, dass wir uns über zwei weitere Bände freuen dürfen) als Geschichtsschinken abzutun. Aber Robert Harris zeigt uns mit der historischen Figur Cicero einen gleichsam geschickten wie simplen Fall: Den Aufstieg des Underdogs aus einfachen Verhältnissen mit hervorragenden Talenten (Machtgespür, fantastischer Rhetoriker) in das Machtzentrum Roms. Wie Cicero gegen alle Widerstände sein Ziel erreicht, Senator zu werden, wie er politische Intrigen gegen ihn zu seinem Vorteil nutzt - das hebt "Imperium" von der Masse der historischen Romane ab. Es ist ein Buch über ein "political animal", wie es Tony Blair (den Harris auf der Wahlkampftour zu seiner Premierministerwahl '97 als Journalist begleitete) und Gerhard Schröder sind. So muss man sein Buch lesen: Als rasanten, ungemein fesselnden und lehrreichen Polit-Thriller, dessen Parallelen zur Gegenwart und lebenden Personen (besonders Tony Blair) ihn umso besser machen. Natürlich wäre es leicht, seine Cicero-Trilogie (es sollte eigentlich nur ein Teil werden, aber Harris hatte soviel Spaß an dem Stoff, dass wir uns über zwei weitere Bände freuen dürfen) als Geschichtsschinken abzutun. Aber Robert Harris zeigt uns mit der historischen Figur Cicero einen gleichsam geschickten wie simplen Fall: Den Aufstieg des Underdogs aus einfachen Verhältnissen mit hervorragenden Talenten (Machtgespür, fantastischer Rhetoriker) in das Machtzentrum Roms. Wie Cicero gegen alle Widerstände sein Ziel erreicht, Senator zu werden, wie er politische Intrigen gegen ihn zu seinem Vorteil nutzt - das hebt "Imperium" von der Masse der historischen Romane ab. Es ist ein Buch über ein "political animal", wie es Tony Blair (den Harris auf der Wahlkampftour zu seiner Premierministerwahl '97 als Journalist begleitete) und Gerhard Schröder sind. So muss man sein Buch lesen: Als rasanten, ungemein fesselnden und lehrreichen Polit-Thriller, dessen Parallelen zur Gegenwart und lebenden Personen (besonders Tony Blair) ihn umso besser machen.

„Geschichte, die Spaß macht!“

Markus Kowal, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Wer sich für das "Alte Rom" interessiert und gerne einen spannenden Roman liest, muss sich einfach dieses Buch zulegen. Im Mittelpunkt steht der später bedeutende Anwalt und Redner Cicero, der ganz nach oben kommen will. Selbst John Grisham hätte diesen Gerichtsthriller nicht spannender schreiben können. Der bekannte Autor hat die historischen Tatsachen über Cicero hervorragend in einer aufregenden Geschichte umgesetzt. Wer sich für das "Alte Rom" interessiert und gerne einen spannenden Roman liest, muss sich einfach dieses Buch zulegen. Im Mittelpunkt steht der später bedeutende Anwalt und Redner Cicero, der ganz nach oben kommen will. Selbst John Grisham hätte diesen Gerichtsthriller nicht spannender schreiben können. Der bekannte Autor hat die historischen Tatsachen über Cicero hervorragend in einer aufregenden Geschichte umgesetzt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
24
8
0
1
0

Leicht zu lesen, super um in das römische Reich der Antike einzutauchen
von einer Kundin/einem Kunden aus Preding am 15.07.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Ich wollte mal was neues ausprobieren und habe mir daher diesen politischen und historischen Roman gekauft. Normalerweise lese ich selten politische Romane. Toll daran fand ich, dass die Geschichte aus der Sicht von Ciceros Sekräter/Sklaven Tiro geschrieben ist. Auch wenn man sich in Politik und/oder Geschichte wenig bis gar... Ich wollte mal was neues ausprobieren und habe mir daher diesen politischen und historischen Roman gekauft. Normalerweise lese ich selten politische Romane. Toll daran fand ich, dass die Geschichte aus der Sicht von Ciceros Sekräter/Sklaven Tiro geschrieben ist. Auch wenn man sich in Politik und/oder Geschichte wenig bis gar nicht auskennt, liest sich das Buch super spannend! Es werden im Buch ca. die ersten 20 politische Jahre Ciceros behandelt. Ich habe teilweise richtig mitgefiebert und verstehe jetzt einige politische Handlungsweisen etwas besser. Möchte auf alle Fälle die gesamte Triologie lesen. Also Daumen hoch, das Buch ist sehr kurzweilig.

Ich habe mir wirklich viel Mühe gegeben...
von Chattys Bücherblog am 31.05.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Okay, ich muss gestehen, dass der Autor nicht wirklich zu meinen Favoriten gehört und ich deshalb vielleicht auch ein wenig zu skeptisch an die Geschichte ran gegangen bin. Dennoch ist es ja mein Leseeindruck, den ich euch einfach mitteilen möchte. Harris bekannter Schreibstil schlägt hier auch wieder zu. Lange... Okay, ich muss gestehen, dass der Autor nicht wirklich zu meinen Favoriten gehört und ich deshalb vielleicht auch ein wenig zu skeptisch an die Geschichte ran gegangen bin. Dennoch ist es ja mein Leseeindruck, den ich euch einfach mitteilen möchte. Harris bekannter Schreibstil schlägt hier auch wieder zu. Lange Sätze, viele - manchmal auch zuviele Informationen und Protagonisten, all dieses trägt nicht wirklich zu meinem Lesefluß bei.Dennoch fand ich die Geschichte selbst nicht öde, wenngleich sie auch nicht der absolute Renner ist. Was im Klappentext noch so ein bisschen wischiwaschi dargestellt ist, wird auf den ersten Seiten deutlicher. Wir lernen nämlich Tiro kennen. Er wurde als Sklave für Cicero eingestellt, um ihn bei seinem Aufstieg zum mächtigsten Mann zu unterstützen. Schnell wird er aber Freund, Vertrauter von Cicero und ist stets an dessen Seite. Was mir hierzu unbekannt war, war die Tatsache, dass Tiro wohl die Kurzschrift (Steno) für sich entwickelt hatte, um den schier unendlichen Redefluß Ciceros zu Papier bringen zu können. Da ich selbst noch Steno gelernt habe, weiß ich, wie umfangreich diese ganzen Kürzel sind und wie schnell sie eigentlich auch wieder vergessen werden, wenn sie nicht regelmäßig benutzt werden. Ich selbst schreibe nur hin und wieder ein paar Kürzel, z.B. bei einer Telefonnotiz. Beispielsweise das "doppelte M", "und", "es", um nur ein paar aufzuzählen. Und nun zur Geschichte selbst. Tja, da wären nun wieder meine Probleme mit dem Autor. Ich komme mit seinem Schreibstil leider gar nicht klar. Liegt das an den vielen Informationen, die mit Sicherheit sehr gut recherchiert sind? Liegt an den Themen? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Da es aber mittlerweile der dritte Roman ist, den ich von dem Autor "versuche" muss ich es mir nun eingestehen, dass aus uns beiden wohl nie ein echtes Autor/Leser-Verhältnis wird. Aus einer schwächlichen Rohrflöte ist noch nie ein voller Ton gekommen. (Zitat - Seite 17) Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext loswerden. Das Cover wirkt durch seine Schlichtheit schon wieder mächtig, fast schon pompös. Ob es mir jedoch in der Buchhandlung aufgefallen wäre, wage ich zu bezweifeln. Der richtige Eyecatcher fehlt hier einfach. Der Klappentext: tja, was soll ich hier sagen, so richtig wird gar nichts erzählt. Außer, dass ich dadurch erfahren habe, dass es sich um eine Trilogie handelt. Ob man jetzt im Klappentext den Autor derart loben und hervorheben muss - darüber kann man sich bestimmt streiten. Ich plädiere eher dafür, etwas über die Story zu erfahren, statt über den Autor. Lesespaß oder Lesefrust? Ich habe mir wirklich viel Mühe gegeben, das Buch zuende zu lesen. Deshalb bin ich nun auch zu dem Entschluß gekommen, auf weitere Romane des Autors zu verzichten. Mittlerweile bin ich wirklich etwas frustriert, da ich mit seinem Schreib-/Erzählstil einfach nicht klarkomme. Klar, man hat immer mal wieder ein Buch, das einem nicht gefällt. Aber hier liegt es eindeutig am Autor. Oder anders ausgedrückt, mir ist sein Schreibstil zu langweilig.Für die Harris-Fans ist dieses wahrscheinlich völlig unverständlich, aber dennoch werde ich meine Lesezeit lieber anderen Autoren widmen.

Historische Tatsachen sehr spannend erzählt
von einer Kundin/einem Kunden aus Hagenberg im Mühlkreis am 28.07.2017
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Was ich in der Schule so sehr vermisst habe, schafft Robert Harris in seinem Buch, nämlich historische "Tatsachen" spannend zu transportieren! Wirklich sehr clever mit Suchtgefahr, der 2-wöchige Sommerurlaub war leider nicht ausreichend lang, um die gesamte Trilogie zu lesen! Man sollte schon etwas Zeit am Stück haben, um... Was ich in der Schule so sehr vermisst habe, schafft Robert Harris in seinem Buch, nämlich historische "Tatsachen" spannend zu transportieren! Wirklich sehr clever mit Suchtgefahr, der 2-wöchige Sommerurlaub war leider nicht ausreichend lang, um die gesamte Trilogie zu lesen! Man sollte schon etwas Zeit am Stück haben, um das Buch in seiner Komplexität verstehen und geniesen zu können!