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Tonspuren

Roman

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Ein mitreißendes Geschichtsepos über die Kraft der Erinnerung und die Macht des Erzählens
Ein junger Afroamerikaner, der in der Gesellschaft wieder Fuß zu fassen versucht; ein Holocaust-Überlebender, der auf dem Sterbebett die Vergangenheit aufleben lässt; ein Geschichtsdozent, der um seine Karriere und die große Liebe kämpft. Drei Schicksale, wie sie unterschiedlicher kaum sein können, verknüpfen sich in diesem Roman meisterhaft zu einer epischen Erzählung über Erinnerung, Liebe, Schuld und unerwartetes Heldentum. Elliot Perlman führt uns vom Polen der Kriegs-Ära über die amerikanische Bürgerrechtsbewegung der 1960er Jahre bis in das New York der Gegenwart und demonstriert uns, wie wichtig es bleibt, sich zu erinnern und Zeugnis abzulegen – denn Geschichte hat die Eigenschaft, sich zu wiederholen.
Rezension
»[Ein Buch] das Seite um Seite tiefer fasziniert und das beglückende Gefühl erzeugt, [...] etwas unglaublich Bewegendes erlebt, einen fantastisch guten, bedeutenden Roman gelesen zu haben.«
Portrait
Elliot Perlman wurde 1964 in Melbourne geboren. Er praktizierte einige Jahre als Anwalt, bis er nach dem Erfolg von „Drei Dollar“, seinem ersten Roman, nach New York zog, wo er sich ausschließlich dem Schreiben widmete. Perlmans literarisches Werk ist preisgekrönt. Sein zweiter Roman „Sieben Seiten der Wahrheit“, der ihm international den Durchbruch bescherte, wurde von der Presse als „große Literatur“ (Deutschlandradio Kultur) gefeiert; sein dritter Roman "Tonspuren" erschien 2013. Elliot Perlman lebt heute wieder in Melbourne.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 704 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.04.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783641117788
Verlag DVA
Übersetzer Grete Osterwald
Verkaufsrang 35.048
eBook
9,99
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Kundenbewertungen

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Über die Bedeutung von Erinnerungen!
von einer Kundin/einem Kunden am 14.08.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Elliot Perlman erzählt in seinem Roman "Tonspuren" die Geschichten dreier ganz unterschiedlicher Figuren und verwebt diese auf meisterliche Weise miteinander. Lamont Williams, ein gerade aus dem Gefängnis entlassener Afroamerikaner, der versucht wieder Fuß zu fassen, trifft bei seinem neuen Job im Krankenhaus auf Henry Mandelbrot, einen ehemaligen KZ-Gefangenen, und... Elliot Perlman erzählt in seinem Roman "Tonspuren" die Geschichten dreier ganz unterschiedlicher Figuren und verwebt diese auf meisterliche Weise miteinander. Lamont Williams, ein gerade aus dem Gefängnis entlassener Afroamerikaner, der versucht wieder Fuß zu fassen, trifft bei seinem neuen Job im Krankenhaus auf Henry Mandelbrot, einen ehemaligen KZ-Gefangenen, und taucht immer mehr in dessen Erinnerungen ein. Und dann gibt es da noch den Historiker Adam Zignelik, der kurz vor seiner Entalssung als Universitätsprofessor steht, nicht so recht weiß, welchen Weg er einschlagen soll und unerwartet auf etwas stößt, das ihm wieder neuen Antrieb zur Forschung gibt. Jede der Figuren hat ihre eigenen Probleme, dennoch treffen sich deren Geschichten in Bezug auf einen Aspekt, denn alle setzen sich oder müssen sich mit dem Thema Rassismus auseinandersetzen. So entsteht ein zeitumspannendes Bild des Themas, vor allem im 20. und 21 Jahrhundert. Perlmans verweist in seinem epischen Roman auf Ähnlichkeiten und Zusammenhänge, die einem selbst vielleicht gar nicht so auffallen würden, aber bei näherer Betrachtung durchaus einleuchten. Dabei ist "Tonspuren" direkt und schonungslos, aber zugleich auch sehr menschlich.