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Nana - ...der Tod trägt Pink

Der selbstbestimmte Umgang einer jungen Frau mit dem Sterben

(8)
Das Vermächtnis einer jungen Frau: selbstbestimmt die Krankheit und den Tod leben

Warum ist Nanas Geschichte so anders? Normalerweise meint man, ein schwerkranker, dem Tod geweihter Mensch versteckt sich und zieht sich zurück. Nana jedoch hat sich in dieser Zeit selbst gefunden und dies öffentlich gemacht. Mal zeigt sie sich selbstbewusst, mal verletztlich, mal verspielt, mal nachdenklich, mal tough auf den beeindruckenden Bildern, die in ihrem letzten Lebensjahr entstanden sind. Zuerst waren es private Fotos bis sie sich traute, professionellen Fotografen Modell zu stehen. Aus den Bildern hat Nana Kraft geschöpft. Und so entstand ihre Idee, dies auch anderen Patienten zu ermöglichen. Der von ihren Eltern Axel und Barbara Stäcker gegründete Verein Nana - Recover your smile e.V. ist Nanas Vermächtnis.

Nana ...der Tod trägt Pink ist ein Buch, das berühren will und auf seine besondere, lebensbejahende Art allen Hilfe und Trost ist, die wie Nana und ihre Angehörigen vom Leben herausgefordert werden.

Rezension
„Ein berührendes Zeugnis für Mut und Stärke.“
Portrait
Barbara Stäcker, 1961 in München geboren, erlernte nach einem kurzen Ausflug in die Kunst, durch das Studium von vier Semestern Innenarchitektur und Bildhauerei an der Münchner Akademie der bildenden Künste, den Beruf der medizinischen Fachangestellten, der es ihr vor allem in den Jahren als die beiden Kinder Michael und Mariana noch klein waren, ermöglichte, durch Teilzeitarbeit auch der Familie gerecht zu werden.

Als die Tochter Mariana, genannt Nana, mit 20 Jahren im Herbst 2010 schwer erkrankt, ist es für die Mutter selbstverständlich, ihre Tochter mit all ihrer Liebe aber auch mit ihren beruflichen Kenntnissen, im Jahr 2011 dann auch mit fotografisch-künstlerischer Sichtweise, so gut wie möglich zu unterstützen und zu begleiten. Die beiden beschließen in Absprache, diesen Weg gemeinsam zu gehen, egal wie er enden wird.

Kurz nach Nanas Tod entsteht in ganz privaten Gesprächen mit Dorothea Seitz sehr schnell die Idee, Nanas Geschichte vom Beginn der Krankheit bis zum Ende zu erzählen, zumal Barbara bereits Ende 2011 die vielen Fotos, die von Nana entstanden waren, als eine Art Vermächtnis empfindet, das zu wertvoll ist, um nur in der Familie als Erinnerung zu verbleiben. Kurz nach Nanas Tod hat Barbara Stäcker den gemeinnützigen Verein Recover your smile e.V. ins Leben gerufen.
Zitat
"Dieses Buch ist das Bewegendste, das ich in meiner über 10-jährigen Zeit als Begleiterin von Krebspatientinnen gelesen habe. Bei aller Traurigkeit, die man empfindet, ist es schön zu lesen, wie die Familie, einschließlich Chris, und die Ärzte Nana in dieser schweren Zeit begleitet und unterstützt haben."
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 29.03.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783641094980
Verlag Irisiana
eBook
11,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
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Kundenbewertungen

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Sehr mitreißend!
von einer Kundin/einem Kunden am 22.04.2015

Ein wirklich tolles Buch von einer jungen starken Frau. Mal ein ganz untypisches Buch über Krebs. Ich bin positiv überrrascht von der stärke der Familie, aber auch vor allem von Nana.

Krebs
von Doris Lesebegeistert am 19.06.2014
Bewertet: gebundene Ausgabe

Ein sehr beeindruckendes Buch über eine junge Frau, die sich in ihrem letzten Jahr vor ihrem Tod selbst findet. Das Buch macht Mut, enthält wahnsinnig tolle Bilder und sehr schöne Textpassagen. Bewegend und traurig.

Herzergreifend, ein Kunstwerk und informativ zugleich
von einer Kundin/einem Kunden aus dem Saarland am 18.05.2013
Bewertet: gebundene Ausgabe

Rezension: Normalerweise mache ich eher einen Bogen um Bücher, in denen Schicksale von realen Menschen erzählt werden, da sich die Geschichten meist ziemlich gleichen. Doch bei “Nana – … der Tod trägt Pink” von Barbara Stäcker und Dorothea Seitz sieht man schon am verspielt verzierten Cover, auf dem ein wunderschönes... Rezension: Normalerweise mache ich eher einen Bogen um Bücher, in denen Schicksale von realen Menschen erzählt werden, da sich die Geschichten meist ziemlich gleichen. Doch bei “Nana – … der Tod trägt Pink” von Barbara Stäcker und Dorothea Seitz sieht man schon am verspielt verzierten Cover, auf dem ein wunderschönes Mädchen mit tieftraurigem Blick zu sehen ist, dass es sich bei diesem Buch um etwas Besonderes handelt. Wenn man die Klappbroschur aufschlägt findet der Leser zwei Seiten voll mit Zitaten von Leuten die Nana auf ihrem schweren Weg begleiteten und kann sich damit schon einmal ein grobes Bild davon machen, was einem nach dem Inhaltsverzeichnis an Emotion entgegenschlägt. Neben dem Vorwort gibt es insgesamt sieben grobe Themen, welche noch einmal in kleinere Kapitel unterteilt sind. Am Anfang der Überkapitel ist immer ein anderes doppelseitiges Foto von Nana zu sehen – ein Teil der im Buch und auch in ihrer Krankheitsgeschichte eine große Rolle spielt, denn bis wenige Monate vor ihrem Tod stand die junge Frau vor der Kamera und veröffentlichte ihre Fotos im Internet. Was ich gut finde ist, dass kein Geheimnis daraus gemacht wird, dass es Nana nicht geschafft hat – man erfährt dies gleich im ersten Satz. Auch im weiteren Text wird diese Tatsache immer wieder indirekt erwähnt und verdeutlicht damit, wie nah Leben und Tod zusammenliegen. Aus dem Sterben wird kein ‘Tabuthema’ gemacht – es gehört nun mal leider einfach zum Leben dazu… Ein bisschen ist “Nana – … der Tod trägt Pink” wie ein richtig toll gestaltetes ‘Fotoalbum des Lebens’… Es wird vom Feststellen der Krankheit berichtet, davon, wie Nana nach dem ersten Tief mit Hilfe ihrer fotografierenden Mutter ihre Schönheit wieder entdeckt, vom Verlauf der Krankheit und im letzten Kapitel auch von ihrem ‘Gehen’. Am meisten hat mich jedoch “In Joy and Sorrow” berührt – das Kapitel über Nana und ihren Verlobten, Chris. An den Rändern findet man immer wieder Infoboxen zur Krankheit und zur Behandlung, und auch Zitate von engen Vertrauten oder von Nana selbst. Außerdem viele Fotos mit Unterschriften, welche in der Krankheitszeit entstanden – die meisten davon außergewöhnlich, schrill, aber auch düster… einfach wunderschön. Schon allein wegen der Fotos, von denen viele in die schwarzromantische Richtung gehen, ist dieses Buch wundervoll. Was einem erst auf den zweiten Blick auffällt: Der Schmetterling aus dem ‘Nana-Logo’, das für den gemeinnützigen Verein “Nana – Recover your smile e. V.” verwendet wurde, befindet sich auf jeder Seite – und wenn man das Buch ganz schnell durchblättert, bemerkt man, dass es sich dabei um ein Daumenkino handelt und der Schmetterling durchs Buch fliegt. Fazit: Herzergreifend, ein Kunstwerk und informativ zugleich – Nana zeigte zu Lebzeiten, dass Leben und Tod zwar nah beieinander liegen, dies aber kein Grund ist, sich damit abzufinden. Ein Herzbuch.