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Die Inflationslüge

Wie uns die Angst ums Geld ruiniert und wer daran verdient

Wer panisch handelt, wird verlieren
Die Angst vor der Inflation hat das Land im Griff. Sie treibt die Bürger in riskante Gold- und Immobiliengeschäfte und lähmt die Politik. Der wirtschaftspolitische Korrespondent der "Zeit", Mark Schieritz, zeigt auf, wer diese Angst schürt, wer damit Profit macht und warum sie keine reale Grundlage hat. Sein Buch ist ein Plädoyer für die Überwindung des deutschen Traumas der Hyperinflation – und für ein neues Denken im Kampf gegen Finanzkrisen.
Klartext für jeden, der Angst um sein Geld hat.
Portrait
Mark Schieritz ist wirtschaftspolitischer Korrespondent der "Zeit" in Berlin und beobachtet seit mehr als zehn Jahren das Geschehen an den internationalen Finanzmärkten. Nach dem Studienabschluss an der London School of Economics begann seine Karriere bei der "Financial Times Deutschland", für die er sieben Jahre lang tätig war – unter anderem als Leiter der Finanzmarktredaktion. Mark Schieritz wurde mit dem Ernst-Schneider-Preis der Industrie- und Handelskammern und dem Medienpreis der Keynes-Gesellschaft ausgezeichnet. 2011 wurde er von der Zeitschrift Wirtschaftsjournalist für seine Berichterstattung über die Eurokrise zu einem der Wirtschaftsjournalisten des Jahres gekürt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 02.05.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-78633-8
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18/10,3/1,7 cm
Gewicht 107 g
Auflage 2. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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Der Untertitel macht´s aus
von einer Kundin/einem Kunden am 10.06.2013

"Wie uns die Angst ums Geld ruiniert, und wer daran verdient" - mehr ist eigentlich nicht mehr dazu zu sagen. Auch diejenigen deren Interesse an Geldpolitik ein endend wollendes ist, sei die Lektüre ans Herz gelegt, schon alleine deshalb, weil das Thema Inflation weniger emotional betrachtet wird, als allgemein üblich. Klingt al... "Wie uns die Angst ums Geld ruiniert, und wer daran verdient" - mehr ist eigentlich nicht mehr dazu zu sagen. Auch diejenigen deren Interesse an Geldpolitik ein endend wollendes ist, sei die Lektüre ans Herz gelegt, schon alleine deshalb, weil das Thema Inflation weniger emotional betrachtet wird, als allgemein üblich. Klingt alles sehr plausibel, was da der "Zeit"-Korrespondent dem Leser nahe bringt.

Inflationsangst widerlegt
von Daniel Berthold am 25.05.2013

Dieses Buch kritisiert die oft irrationale, teilweise paranoide Angst vor der Inflation und zeigt, wie sie Wirtschaft und Wohlstand schaden kann. Mark Schieritz erklärt viele der Missverständnisse, die Zeitungsartikeln und Meinungen zu Grunde liegen, z.B. der Zusammenhang zwischen Zentralbankgeld und Inflation, oder Geldmenge un... Dieses Buch kritisiert die oft irrationale, teilweise paranoide Angst vor der Inflation und zeigt, wie sie Wirtschaft und Wohlstand schaden kann. Mark Schieritz erklärt viele der Missverständnisse, die Zeitungsartikeln und Meinungen zu Grunde liegen, z.B. der Zusammenhang zwischen Zentralbankgeld und Inflation, oder Geldmenge und Inflation insgesamt. Dazu unternimmt er einen Streifzug durch die Geldtheorie, Finanzmärkte, Finanzkrisen und die Hyperinflation der zwanziger Jahre. Die Verbindung zum Thema Inflation ist dabei nicht immer ganz klar und manchmal werden Zusammenhänge stark vereinfacht dargestellt. Z.B. Rezessionen nach dem Platzen von Blasen entstehen nach Schieritz über die Banken, die den Boom finanziert haben. In Wirklichkeit ist es deutlich komplizierter. Es kommt z.B. zu weniger Nachfrage durch den Wohlstandseffekt auf den Konsum (siehe Dean Baker) und Investitionszurückhaltung durch Unternehmen, die ihre Bilanzen ausgleichen müssen nachdem der Wert ihrer Vermögenswerte eingebrochen ist (siehe Richard Koo). Am Ende habe ich aber vieles dazu gelernt. Einer der wichtigsten Punkte kommt spät im Buch und ohne ihn hätte ich dem Buch keine vier Sterne geben können: Zu viel Konzentration auf Eindämmung der Inflation kann schädlich sein, weil es in manchen Situationen hilfreich ist, die Zinsen zu senken und höhere Inflation in Kauf zu nehmen um Investitionen zu fördern und Arbeitsplätze zu schaffen. Dieser wichtige Punkt gehört eigentlich nicht auf die letzten Seiten des Buches und hätte auch ausführlicher diskutiert werden können, wie zum Beispiel bei Dean Baker. Ein Punkt hätte das Buch bereichern können, wiederum von Dean Baker: Niedrige und nahezu konstante Inflationsraten dienen vor allem Banken, da sie dadurch in der Kreation ihrer finanziellen Produkte große Freiheit und sehr geringe Risiken haben. Diese Inflationspolitik geht zu Lasten anderer Bevölkerungsgruppen, da bei ihr eine Möglichkeit zu einer Stimulierung der Investitionen und Arbeitsplatzschaffung in Rezessionen nicht wahrgenommen wird. Vor allem da das Buch verspricht zu erklären, wer an der Inflationslüge verdient, würde ich erwarten, dass Schieritz diese Zusammenhänge ähnlich klar darstellt wie Baker. Trotzdem halte ich dieses Buch für wichtig, da es eine irrationale Angst und verfehlte Wahrnehmung korrigiert.