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»Besser wäre: keine«

Essay

»Das seltsamste Telefonat, das ich in meiner Literaturkarriere wohl führte, begann mit dem Satz: ›Ich stehe mit meinen Studenten gerade in den Baumwollfeldern. Meine Studenten sind müde, hungrig, krank, schmutzig und wollen nur eines: nach Hause.‹« Kathrin Röggla berichtet von einer Reise nach Usbekistan, von Katastrophenhilfe und zynischen Helfern, die meinen: »Besser wäre: keine«. Sie fragt nach dem Zusammenhang zwischen internationalen Hilfsprogrammen und Kapitalismus und danach, wie die Arbeit der Institutionen die Länder und das Leben der Menschen verändern. Der Text entstammt dem gleichnamigen Band ›besser wäre: keine‹, der Essays und Theaterstücke versammelt, die unsere ökonomische und politsche Gegenwart durchleuchten.
Rezension
In der Zusammenschau ergeben die bisher verstreut erschienenen Texte Kathrin Rögglas ein stimmiges, naturgemäss trostloses Bild globalen Scheiterns.
Portrait

Kathrin Röggla, geboren 1971 in Salzburg, lebt in Berlin. Sie arbeitet als Prosa- und Theaterautorin und entwickelt Radiostücke. Für ihre Bücher erhielt sie zahlreiche Preise, darunter den Italo-Svevo-Preis, den Anton-Wildgans-Preis und den Arthur-Schnitzler-Preis; ›wir schlafen nicht‹ wurde mit dem Preis der SWR-Bestenliste und dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch ausgezeichnet. Sie veröffentlichte unter anderem die Prosabücher ›Niemand lacht rückwärts‹, ›Abrauschen‹, ›Irres Wetter‹, ›really ground zero‹, ›wir schlafen nicht‹, ›die alarmbereiten‹, das mit dem Franz-Hessel-Preis geehrt wurde, sowie gesammelte Essays und Theaterstücke unter dem Titel ›besser wäre: keine‹. Zuletzt erschien ›Nachtsendung. Unheimliche Geschichten‹ (2016).

Literaturpreise:

Mainzer Stadtschreiberin (2012)
Arthur-Schnitzler-Preis (2012)
Franz-Hessel-Preis (2010)
Anton-Wildgans-Preis (2009)
Solothurner Literaturpreis (2005)
Internationaler Preis für Kunst und Kultur des Kulturfonds der Stadt Salzburg (2005)
Förderpreis des Schillergedächtnispreises (2004)
Preis der SWR-Bestenliste (2004)
Bruno Kreisky Preis 2004 für das beste politische Buch
Alexander von Sacher-Masoch-Preis (2001)
Italo-Svevo-Preis (2001)
Nossack-Förderpreis (2003)
RIAS Preis (2003)
New York Stipendium des Literaturfonds (2001
Reinhard Priessnitz-Preis (1995)
Meta-Merzpreis (1995)
Salzburger Landesliteraturpreis (1992)

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 20 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.04.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783104026732
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 1341 KB
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Kurz & Gscheit
von einer Kundin/einem Kunden am 21.03.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Katharina Röggla setzt sich gerne auf Katastrophen-Themen. Das kann sie, und das kann sie sehr gut. Alleine die Geschichte eines NGO-Mitarbeiters, welcher angesichts der angeordneten Programme zur humanitären Hilfe, ein staubtrockenes "besser, wäre keine" von sich gibt, macht das Wertk schon lesenswert. Industrieanlagen, Samarkand, ergeben einen abenteuerlichen Hintergrund. Neugierig?... Katharina Röggla setzt sich gerne auf Katastrophen-Themen. Das kann sie, und das kann sie sehr gut. Alleine die Geschichte eines NGO-Mitarbeiters, welcher angesichts der angeordneten Programme zur humanitären Hilfe, ein staubtrockenes "besser, wäre keine" von sich gibt, macht das Wertk schon lesenswert. Industrieanlagen, Samarkand, ergeben einen abenteuerlichen Hintergrund. Neugierig? Kaufen!