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Der Unbesiegbare

Utopischer Roman

Stanislaw Lem

(5)
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Beschreibung

Der Astrogar Horpach und sein Stellvertreter Rohan stehen vor einem Rätsel, als man die unversehrte »Kondor« und die überreste ihrer Besatzung findet. Es gibt keinen überlebenden, aber Lebensmittelvorräte, Wasser- und Sauerstoffreserven wären für viele Monate ausreichend gewesen. Allerdings sind die Innenräume des Raumschiffs in einem unbeschreiblichen Zustand, als habe eine Horde Wilder darin gehaust. Wie die Wissenschaftler des »Unbesiegbaren« feststellen, gibt es auf Regis III keine feindliche Fauna oder Flora und doch wird der Planet von einer Macht beherrscht, die auch der Rettungsexpedition fast zum Verhängnis wird.


Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 227 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.04.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783518743423
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Dateigröße 1665 KB
Übersetzer Roswitha Dietrich
Verkaufsrang 34680

Buchhändler-Empfehlungen

Was haben das Raumschiff "Die Unbesiegbare" und die Corona-Krise gemeinsam?

K. Antepoth, Thalia-Buchhandlung Göttingen

In beiden Fällen werden einer Gesellschaft, die sich in ihrer Technologiegläubigkeit für überlegen oder sogar unbesiebar hält, die geistigen, wissenschaftlichen und technologischen Grenzen dem Unbekannten gegenüber aufgezeigt. Ein Klassiker der SciFi-Literatur, spannend, beklemmend und philosophisch gehaltvoll geschrieben, der sich in der jetzigen Zeit unbedingt lohnt, wieder zu lesen.

Thomas K., Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Der SciFi-Großmeister Lem konfrontiert in seinem Roman "Der Unbesiegbare" einmal mehr eine Gruppe Menschlein mit einem in den Weiten des Alls ihrer harrenden Problem, das zu begreifen ihr Verstand kaum imstande und das zu beherrschen ihre Technik nicht in der Lage ist.

Kundenbewertungen

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Sehr interessanter Sci-Fi-Klassiker!
von einer Kundin/einem Kunden am 26.06.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Anfangs habe ich mich zugegeben etwas durch die ersten beiden Kapitel gequält, weil die sich nach meinem Eindruck ein wenig wie Kaugummi gezogen haben. Danach aber konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Was Stanisław Lem hier mit seinem Science-Fiction-Roman "Der Unbesiegbare" (wörtl. müsste es eigentlich "Der Un... Anfangs habe ich mich zugegeben etwas durch die ersten beiden Kapitel gequält, weil die sich nach meinem Eindruck ein wenig wie Kaugummi gezogen haben. Danach aber konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Was Stanisław Lem hier mit seinem Science-Fiction-Roman "Der Unbesiegbare" (wörtl. müsste es eigentlich "Der Unbesiegte" heißen) schon 1964 ( die deutsche Übersetzung ist 1967 erschienen) erzählte, ist als jemand, der durch die "Gnade der späten Geburt" nur erahnen und aus Büchern erfahren kann, wie das damalige Bild von der Welt war, ist es beeindruckend, welche Welten Lem hier erschaffen hat. Die Handlung spielt sich um die Besatzung eines riesigen Raumkreuzers herum ab, die zu einem Planeten aufgebrochen ist, um das Schicksal eines baugleichen Raumschiffes und dessen Besatzung aufzuklären, von der jede Spur fehlt. Im Laufe der Expedition entwickelt sich der Hauptcharakter insofern weiter, dass er Erkenntnisse darüber erlangt, wie paradox es eigentlich sei, dass Menschen auch im Weltraum von menschlicher Hand unberührte Welten nach ihren eigenen Bedürfnissen gestalten wollen, statt sie für sich weiterleben zu lassen (wohlgemerkt zwar nach nach Juri Gagarins Flug ins All 1961 und einigen Versuchen mit Hunden in Raumkapseln in den 50er Jahren, aber bereits Jahre vor der Mondlandung 1969). Insgesamt fand ich "Der Unbesiegbare" sehr spannend und würde es jederzeit wieder lesen, auch wenn mir das offene Ende etwas zu früh kam. Ich hätte gerne noch etwas mehr darüber erfahren, wie es weitergeht.

Vielleicht einer der besten Romane aller Zeiten!
von K. C. am 29.12.2017

Dieses Buch scheint in unser westlichen Hemisphäre weniger bekannt zu sein. In Osteuropa ist Stanislaw Lem den Meisten ein gängiger Begriff. Hier, im Westen, scheinen ihn überweigend eingefleischte Sci-Fi-Fans zu kennen. Stanislaw Lem ist ein Meister seines Werkes. Schaut man seine Biographie an, so findet man schnell heraus, da... Dieses Buch scheint in unser westlichen Hemisphäre weniger bekannt zu sein. In Osteuropa ist Stanislaw Lem den Meisten ein gängiger Begriff. Hier, im Westen, scheinen ihn überweigend eingefleischte Sci-Fi-Fans zu kennen. Stanislaw Lem ist ein Meister seines Werkes. Schaut man seine Biographie an, so findet man schnell heraus, dass wir es mit einem sehr überdurchschnittlich gebildeten Menschen zu tun haben, der sich mit mehreren Naturwissenschaften auskannte. Ließt man seine Bücher, so stellt man fest, dass er zudem überdurchschnittlich intelligent gewesen sein muss. Seine beschriebenen Utopien sowie die Art und Weise, wie er außerirdische Intelligenzen erfand und beschrieb, sind sehr faszinierend. Stanislaw Lem wird meistens in einem Atemzug mit Solaris, einem weiterem Meisterwerk aus seiner Feder, genannt. "Der Unbesiegbare" kommt leider nicht so zur Geltung. Warum dieses Buch aber auf Augenhöhe mit Solaris - meiner Meinung nach sogar über Soalris - genannt werden sollte, will ich kurz und knapp beschreiben: "Der Unbesiegbare" ist nicht nur der Titel des Romans, sondern auch der Name eines Raumschiffes. Dieses Raumschiff ist das technisch versierteste der Menschheit bis dato. Das Raumschiff ist zu einem Planeten unterwegs, auf dem sein Schwesterschiff verschollen ist. Die Besatzung des Raumschiffes besteht aus allereli Naturwissenschaftlern. Vom Kybernetiker bis zum Biologen und Chemiker, ist alles an Bord vertreten. Auf dem Planeten gelandet, beginnt die Crew diesen erstmal naturwissenschaftlich zu analysieren. Gleichzeitig werden Sonden ausgeschickt, um das verschollene Schwesterschiff zu suchen. Als die Kondor, der Name des Schwesterschiffs, gefunden wird, stellt man fest, dass die komplette Besatzung tot ist, obwohl alle lebenserhaltenen Systeme nach wie vor funktionieren und reichlich Nahrung vorhanden ist. Daraufhin beraten sich die Wissenschaftler und stellen Hypotehesen auf. So viel erstmal zum Inhalt. Ließt man Lems Biographie weiter durch, so erfährt man, dass es in seinen Romanen ganz oft um Hybris geht. Hybris ist die extreme Form der menschlichen Selbstüberschätzung. Und das ist auch die Quintessenz seines Romans "der Unbesiegbare". Dieses Hybris spiegelt sich nicht nur im Namen des Raumschiffs (der Unbesiegbare), sondern auch im Verhalten der Besatzung wieder. Um dieses Hybris ansatzweise zu beschreiben, möchte ich einen kurzen, aus dem Kontext gerissenen, Abschnitt aus dem Buch zitieren: "........Er wusste, dass kein Wissenschaftler fähig sein würde, seine Empfindungen zu teilen, aber er wollte jetzt nicht mehr nur zurückkehren, um Kunde vom Tode ihrer Gefährten zu bringen, sondern um zu fordern, dass der Planet unangetastet blieb. Nicht überall ist alles für uns bestimmt........" Der Mensch versucht für Alles Unerklärliche kategorisch eine Hypothese zu entwerfen, selbst wenn diese Hypothese keinerlei Evidenzen aufweist. Ich nehme mal die Religion als kleines Beispiel: Hier überschätzt der Mensch seine eigene Existenz, in dem er nicht nur denkt, die Krönung einer Schöpfung zu sein, sondern auch, dass ein Schöpfer es für nötig hielt, die Menschen zu erschaffen. Oder wer mag sich schon einzugstehen, ein unbedeutener Primat auf einem bedetungslosen Staubkorn im Weltall zu sein? Vermutlich die Wenigsten! Diese menschliche Selbstüberschätzung ist seit Jahrtausenden Teil unserer Kultur. Als größeres Beispiel dient hierbei die Geschichte des Romans: Menschen fliegen auf einen weit entfernten Planeten und gehen davon aus, dass Alles, worauf sie treffen, erklärlich sei und sich den Gesetzen der Menschen (gemeint ist hiermit wissenschaftliche Methodik) unterwirft. Es gibt zwar kein besseres Instrument als die wissenschaftliche Methodik, um die Realität zu beschreiben, jedoch ist die Annahme man müsse zwangsläufig Alles erklären und in Kategorien pressen können, eben diesem Hybris unterworfen, welches Lem sich zum Thema gemacht hat. Das Eingeständnis etwas nicht zu wissen oder erklären zu können, scheint für Menschen eine große Überwindung zu sein, doch sollte es nicht verwunderlich sein, dass eben Sachen geben kann/könnte, die unser Intellekt nicht wahrnimmt oder die unsere Intelligenz nicht verarbeiten kann, da sie eben nun mal nicht ausreicht. Es scheint so, als fehle die entsprechende Demut vor dem Unbegreiflichen sowie Unerklärlichen. Alles uns Bekannte wird "vermenschlicht". "Etwas" nicht zu wissen oder "Etwas" nicht erklären zu können, scheint nicht befriedigend genug zu sein! Das Buch ist weder aktiongeladen, noch hat es ein bombastisches Ende mit einem finalen Bosskampf. Viel mehr ist es ruhig und philosphisch gehalten. Das Ende lädt zum Nachdenken ein.

Den Technologiegläubigen zur Warnung
von einer Kundin/einem Kunden aus Kottingbrunn, Niederösterreich am 28.12.2006
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Auf dem Planeten Regis 3 ist der mächtige, schier unbesiegbare Raumkreuzer Kondor verschollen. So wird das Schwesterschiff Der Unbesiegbare zu dem Planeten entsandt um das Rätsel über das Verschwinden der Kondor zu lösen. Als die Kondor gefunden wird, bleibt zunächst alles so unerklärlich wie zuvor. Regis 3 war ganz offenbar ein... Auf dem Planeten Regis 3 ist der mächtige, schier unbesiegbare Raumkreuzer Kondor verschollen. So wird das Schwesterschiff Der Unbesiegbare zu dem Planeten entsandt um das Rätsel über das Verschwinden der Kondor zu lösen. Als die Kondor gefunden wird, bleibt zunächst alles so unerklärlich wie zuvor. Regis 3 war ganz offenbar einmal belebt und dennoch gibt es keine organischen Überreste der vergangenen Zivilisation. Auch von der Besatzung der Kondor fehlt jede Spur. Bald findet man jedoch eine unbekannte Art von Leben(?). Schwärme von autonomen Miniaturrobotern, die sich in Jahrmillionen technischer Evolution selbständig weiterentwickelt haben sind ein schier unbesiegbarer Feind. Lem erzählt eine wunderbare Geschichte und lässt dem Leser viel Platz für eigene Interpretation. Das Buch ist wesentlich tiefgründiger als die Geschichte zunächst vermuten lässt. Es ist eine Warnung vor Technologiegläubigkeit aber auch eine Infragestellung der menschlichen Transzendenz. Lem gehört seit jeher zu meinen Lieblingsautoren - und diese Liebe wurde mit eben diesem Buch eingeleitet, das man gerne immer wieder zur Hand nimmt um es zu lesen. Das liegt auch daran, dass Stanislaw Lem sprachlich zu den besten Autoren gehört. Sein Erzählstil ist wunderbar und der Leser kann sich dem Werk kaum entziehen. Seine Figuren sind glaubhaft, tiefgründig und entwickeln sich wunderbar. Dieses Buch ist eine uneingeschränkte Empfehlung für alle Liebhaber tiefgründiger Science Fiction. Es ist ein Buch das zum Nachdenken anregt und eine Überprüfung des eigenen Weltbildes einfordert.

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