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Alles Boulevard

Wer seine Kultur verliert, verliert sich selbst

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Was einmal Kultur war, ist heute Spektakel, ein kunterbunter Amüsierbetrieb, leerer Lärm. Doch wie ist es dazu gekommen? Und was können wir dagegen tun? In seiner fulminanten Gegenwartsanalyse zeichnet Mario Vargas Llosa einige der tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahrzehnte nach und findet Gegengift in überraschend vitalen Tugenden.

»Selten ist eine so entschlossene Philippika gegen den aktuellen Lärmbetrieb gehalten worden.« Der Spiegel
Rezension
»Brillant, kühn und extrem kontrovers.«
El Mundo 17.12.2012
Portrait
Mario Vargas Llosa, geboren 1936 in Arequipa/Peru, gehört zu den bekannten lateinamerikanischen Autoren. Er studierte Geistes- und Rechtswissenschaften in Lima und Madrid. Bereits während seines Studiums schrieb er für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen und veröffentlichte erste Erzählungen, ehe 1963 sein erster Roman "Die Stadt und die Hunde" erschien. Sein umfangreiches Gesamtwerk umfasst neben Romanen auch Erzählungen, politische Betrachtungen, Theaterstücke und Essays.
Der peruanische Romanautor und Essayist ist stets als politischer Autor aufgetreten und ist damit auch weit über die Grenzen Perus hinaus sehr erfolgreich. Zu seinen wichtigsten Werken zählen "Das grüne Haus", "Das Fest des Ziegenbocks", "Tante Julia und der Schreibkünstler" und "Das böse Mädchen".
Vargas Llosa ist Ehrendoktor verschiedener amerikanischer und europäischer Universitäten und hielt Gastprofessuren unter anderem in Harvard, Princeton und Oxford. 1977 wurde er außerdem zum Präsidenten des Internationalen P.E.N.-Clubs gewählt.
im Jahr 1990 bewarb er sich als Kandidat der oppositionellen Frente Democrático (FREDEMO) bei den peruanischen Präsidentschaftswahlen und unterlag in der Stichwahl. Daraufhin zog er sich aus der aktiven Politik zurück.
Neben zahlreichen anderen Auszeichnungen erhielt er 1996 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 2008 den Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung und 2010 den Nobelpreis für Literatur.
Heute lebt Mario Vargas Llosa überwiegend in London.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 231 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.04.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783518731833
Verlag Suhrkamp
Dateigröße 1171 KB
Übersetzer Thomas Brovot
eBook
10,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
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Karin Thuma, Thalia-Buchhandlung Dresden

Der 1936 geborene lateinamerikanische Schriftsteller und Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa zieht in diesem Werk die Bilanz seiner Begegnungen mit unserer heutigen Kultur. Es ist das Fazit eines Querdenkers, eines Weltbürgers und mit höchster Bildung ausgestatteten Menschen, der sich an all die Oberflächlichkeit, an die heute oft so übliche Reduzierung auf das Spaßhafte nicht gewöhnen kann und will. Vargas Llosa spricht von seinen Besuchen in Galerien, in Ausstellungen , er spricht von Literatur, von Fernsehen, von Werbung, von Politik. Er beklagt die Banalisierung der wesentlichen Dinge des menschlichen Lebens, die in der Art des "Boulevard" entwürdigt werden. Er beklagt das Verschwinden der Erotik und das öffentliche Ausstellen des Intimen, der Privatsphäre.
Ein äußerst lesenswertes Buch!
Der 1936 geborene lateinamerikanische Schriftsteller und Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa zieht in diesem Werk die Bilanz seiner Begegnungen mit unserer heutigen Kultur. Es ist das Fazit eines Querdenkers, eines Weltbürgers und mit höchster Bildung ausgestatteten Menschen, der sich an all die Oberflächlichkeit, an die heute oft so übliche Reduzierung auf das Spaßhafte nicht gewöhnen kann und will. Vargas Llosa spricht von seinen Besuchen in Galerien, in Ausstellungen , er spricht von Literatur, von Fernsehen, von Werbung, von Politik. Er beklagt die Banalisierung der wesentlichen Dinge des menschlichen Lebens, die in der Art des "Boulevard" entwürdigt werden. Er beklagt das Verschwinden der Erotik und das öffentliche Ausstellen des Intimen, der Privatsphäre.
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