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Alles in Blut

Halls und Bruckners erster Fall

Tillman-Halls-Reihe Band 1

Er liegt auf dem Bett in einem Hotelzimmer. Er ist nackt und er ist tot. Es gibt keinen Namen, kein Motiv, keine Täter. Kriminaloberkommissar Kurt Bruckner erhofft sich bei diesem acht Jahre alten Cold Case Hilfe vom ehemaligen US-Profiler Tillman Halls. Anstatt aber die Ermittlungen entscheidend weiterzubringen, beschert Halls der Hamburger Kriminalpolizei eine weitere Leiche, die zudem auch noch verschwunden ist. Können Bruckner und Halls das Rätsel dieses ungewöhnlichen Falles lösen?
Alle Tillman-Halls-Krimis sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.
Portrait
Ole Roelof Börgdahl wurde am 23.05.1971 in Skellefteå, Schweden, geboren. Er wuchs in Skellefteå, Malmö und Lübeck auf. Das Lesen ist für Ole R. Börgdahl ein wichtiges Element des Schreibens. "Ich habe keine Lieblingsbücher, ich kann aber Bücher nennen, die mich beeindruckt haben. Hierzu gehört der Zyklus Rougon-Macquart von Émile Zola und Suite Francaise von Irène Némirovsky. Bei Zola gefällt mir die reiche Sprache, bei Suite Francaise hat mich das Schicksal von Irène Némirovsky bewegt."
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 361 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.05.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783847634003
Verlag Neobooks Self-Publishing
Dateigröße 752 KB
Verkaufsrang 106079
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
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Auftakt für ein neues Ermittler-Duo in Hamburg...
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 17.11.2019

„Alles in Blut“ von Ole R. Börgdahl ist – anders als der Titel vermuten lässt – kein „blutiger“ Krimi, aber der Titel passt – aber darüber wird hier natürlich nichts verraten! Kriminaloberkommissar Kurt Bruckner arbeitet beim Hamburger Landeskriminalamt. Er bearbeitet einen „Cold Case“: ein Mann ist vor 8 Jahren in einem Hambur... „Alles in Blut“ von Ole R. Börgdahl ist – anders als der Titel vermuten lässt – kein „blutiger“ Krimi, aber der Titel passt – aber darüber wird hier natürlich nichts verraten! Kriminaloberkommissar Kurt Bruckner arbeitet beim Hamburger Landeskriminalamt. Er bearbeitet einen „Cold Case“: ein Mann ist vor 8 Jahren in einem Hamburger Hotel ermordet worden. Kurt Bruckner holt sich Hilfe bei dem ehemaligen US-Profiler Tillman Halls, der u.a. in der FBI-Akademie in Quantico gearbeitet hat. Tillman ist aber nicht mehr in seinem Beruf tätig, sondern arbeitet bei seinem deutschen Schwiegervater in der Immobilienbranche. Der Tote gibt viele Rätsel auf, man kennt seinen Namen nicht, er wurde nackt, gewaschen und desinfiziert auf seinem Hotelbett gefunden, in das er offiziell niemals eingezogen war. Keinerlei Spuren im Hotelzimmer, trotz aller Bemühungen konnte keinerlei Identifizierung durchgeführt werden, absolut nichts wird bekannt, ein typischer Cold Case eben... Nach anfänglichem Zögern erklärt sich Tillman bereit, Kurt Bruckner bei der Auflösung zu unterstützen und findet schnell erste Anhaltspunkte – und noch eine Leiche! Aber so viel sei hier preisgegeben: Tillman und Kurt schaffen es in mühseliger Kleinarbeit, den Fall (auch für mich) befriedigend zu lösen! Anfangs hatte ich Schwierigkeiten beim Lesen: die Geschichte wird fast „protokollartig“ beschrieben. Eine Freundin bezeichnete diesen Schreibstil (in einem vollkommen anderen Zusammenhang) als „nackt und distanziert“- ja, ich glaube, das trifft es! Wir erfahren wenig über die Menschen Kurt Bruckner und Tillman Halls, der Fall wird ausschließlich aus der Sicht von Tillman beschrieben, aber auch er ist äußerst sparsam mit Informationen über sein Privatleben. Ich empfand den Stil als sehr gewöhnungsbedürftig, aber langsam konnte ich ihn akzeptieren und fand ihn später in seiner Ungewöhnlichkeit sogar etwas faszinierend. Aber dadurch wirken beide Protagonisten teilweise blass, aber dies hat der Autor vermutlich billigend in Kauf genommen. Ole R. Börgdahl hat ausführlich, exakt und genau recherchiert, aber neigt manchmal zu einer gewissen „Detailverliebtheit“, hier war es für mich ab und zu schwierig zu entscheiden, ob ich den Gedankensträngen des Autors gewissenhaft folgen sollte (es könnte ja ein wichtiger Hinweis für die Auflösung enthalten sein) ... Aber ich habe mich anscheinend richtig entschieden, denn die Auflösung erschien mir schlüssig und logisch. Ohne Frage war der Krimi sehr spannend, man erwartet förmlich auf jeder Seite den Durchbruch und leidet mit den beiden Ermittlern, wenn sich eine Spur mal wieder einmal als „Sackgasse“ entpuppt hat. Auch die losen Fäden wurden zum Ende sorgsam verknüpft, ein leichter „Cliffhanger“ ist wohl der Serienidee geschuldet. Ein Buch, das mich gut unterhalten und mir spannende Lesemomente beschert hat!

detailreicher Krimi mit viel Nebenbeigeplänkel
von einer Kundin/einem Kunden aus Sheffield am 09.11.2019

Börgdahl ist bekannt dafür, dass er seine Krimis äußerst detailreich formuliert. Das ist zwar auf der einen Seite sehr angenehm, doch leider überkommt ihn diese Detailverliebtheit auch bei Nebengeplänkel, welcher überhaupt nichts mit dem Fall zu tun hat. Deshalb weiß der Leser eben nicht immer, ob das nun eine wichtige Informati... Börgdahl ist bekannt dafür, dass er seine Krimis äußerst detailreich formuliert. Das ist zwar auf der einen Seite sehr angenehm, doch leider überkommt ihn diese Detailverliebtheit auch bei Nebengeplänkel, welcher überhaupt nichts mit dem Fall zu tun hat. Deshalb weiß der Leser eben nicht immer, ob das nun eine wichtige Information ist oder nicht. Aus diesem Grund habe ich auf den letzten Stern verzichtet. Der Krimi an sich ist allerdings nicht schlecht. Mitdenken hat nicht viel Sinn, da der Tathergang nicht vom Leser erratbar oder ermittelbar ist. Dafür darf man dann aber überrascht sein, was tatsächlich hinter den ganzen Rätseln steckt und wie sie zusammenpassen. Dieser Krimi ist interessant und gut durchdacht geschrieben. Ein bisschen mehr Spannung wäre nicht schlecht gegeben, aber das Ende ist befriedigend.

US-Profiler hilft deutscher Polizei
von einer Kundin/einem Kunden aus Rankweil am 01.11.2019

Tillmann Hall ist schon längere Zeit nicht mehr in seinem Beruf als Profiler tätig. Der gebürtige US-Amerikaner lebt mit Frau und drei Kindern in Deutschland und arbeitet in der Immobilienfirma seines Schwiegervaters. Da tritt der deutsche Oberkommissar Bruckner an ihn heran und bittet ihn um Tipps bezüglich eines Cold-Case Fall... Tillmann Hall ist schon längere Zeit nicht mehr in seinem Beruf als Profiler tätig. Der gebürtige US-Amerikaner lebt mit Frau und drei Kindern in Deutschland und arbeitet in der Immobilienfirma seines Schwiegervaters. Da tritt der deutsche Oberkommissar Bruckner an ihn heran und bittet ihn um Tipps bezüglich eines Cold-Case Falles. Ein Mann wurde vor acht Jahren in einem Hotelzimmer tot aufgefunden, es existieren nur mehr Fotos. Halls Interesse wird geweckt und er geht akribisch genau vor, um Licht ins Dunkel zu bringen. Durch Zufall stößt er auf eine weitere Leiche … ------------------------------------------------ Die Geschichte beginnt spannend, ein Mann in einem Hotelzimmer, keine Angehörigen und nach acht Jahren weiß man immer noch nicht, wer er war und warum er sich überhaupt in diesem Hotel aufhielt. Tillmann Halls erzählt in Ich-Form, leider in einer unpersönlichen Art und Weise. Es liest sich fast wie ein emotionsloser Bericht, sämtliche Untersuchungen und Computeranalysen, die er vornimmt, werden akribisch genau bis ins Detail geschildert, das ermüdete mich sehr. Außerdem hielt sich der Spannungsbogen flach, die meiste Zeit laufen sämtliche Spuren ins Leere. Kaum scheint sich ein Erfolg aufzubauen, stehen die Ermittler wieder vor einer Mauer. Zusätzlich ist auch der Schreibstil gewöhnungsbedürftig, sehr viele Sätze beginnen mit ›Ich‹. Gegen Schluss wird es wissenschaftlich, die Aufklärung für mich nicht ganz schlüssig und verständlich. ----------------------------------------------------------------------- Ein Thriller, der meiner Meinung nach ein wenig mehr Tempo sowie ein paar Straffungen vertragen hätte. Dafür kam der Schluss zu zackig daher. Meinen Geschmack hat es leider nicht getroffen. Ich konnte die Story eher unaufgeregt lesen, fühlte mich durch die unpersönliche Erzählweise, die sich oft in unwichtigen Details verliert, der Hauptperson nicht wirklich nahe. Daher gebe ich neutrale 3 Sterne.