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Katzentisch

Roman

(33)
Michael Ondaatjes persönlichster Roman
Der elfjährige Michael fährt mit zwei Gleichaltrigen auf einem Luxusdampfer von Sri Lanka nach England zu seiner Mutter, die er seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat.Drei Wochen auf See - eine einmalige Gelegenheit für die drei, die zusammengewürfelte Gruppe Erwachsener wie unter einem Brennglas zu beobachten. Den Pianisten, den todkranken Millionär, den Schiffsabwracker, den stehlenden Baron, den Botaniker, den geheimnisumwitterten Gefangenen - und nicht zuletzt die siebzehnjährige Emily, eine entfernte Cousine von Michael. Und wie ein Schatten ist für Michael auch die Mutter mit an Bord und vor allem die bange Frage: Wird sie am Hafen auf ihn warten?
Portrait
Michael Ondaatje, von holländisch-tamilisch-singhalesischer Abstammung, wurde am 10. September 1943 in Sri Lanka geboren. Nach seiner Schulausbildung in England übersiedelte er 1962 nach Kanada, wo er heute noch lebt. Internationalen Ruhm erlangte Ondaatje mit seinem Roman ›Der englische Patient‹, für den er 1992 den Booker Prize erhielt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 01.01.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14286-1
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,2/12,1/2,8 cm
Gewicht 289 g
Originaltitel The Cat's Table
Übersetzer Melanie Aus d. Amerikanischen Walz
Verkaufsrang 121.928
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Eine grandiose literarische Zeitreise!“

Kai Ortel, Thalia-Buchhandlung Berlin

Was für ein wunderbarer Roman! Am Katzentisch im Restaurant des Passagierdampfers „Oronsay“ sind 1954 während der 30 Tage dauernden Schiffsfahrt von Indien nach England eine Handvoll Alleinreisende versammelt, deren Erlebnisse an Bord der Autor auf geschickte Weise mit den Ereignissen der Protagonisten vor und nach dieser Reise verwebt. Da geht es um einen mysteriösen Gefangenen, der nur Nachts zum Ausgang an Deck geführt wird, um dunkle Laderäume, zu denen der Zugang für Passagiere natürlich streng verboten ist und, natürlich, um Liebe. Michael Ondaatje verknüpft in „Katzentisch“ Autobiographisches mit Fiktivem, doch wirkt seine Erzählung so real, als würde man jeden Moment selber das Knarren der Decks hören, den Seewind spüren und den Mitreisenden von Angesicht zu Angesicht gegenübertreten können. Eine grandiose Zeitreise in eine Epoche, als Passagierschiffe noch keine „Bettenfrachter“ waren! Was für ein wunderbarer Roman! Am Katzentisch im Restaurant des Passagierdampfers „Oronsay“ sind 1954 während der 30 Tage dauernden Schiffsfahrt von Indien nach England eine Handvoll Alleinreisende versammelt, deren Erlebnisse an Bord der Autor auf geschickte Weise mit den Ereignissen der Protagonisten vor und nach dieser Reise verwebt. Da geht es um einen mysteriösen Gefangenen, der nur Nachts zum Ausgang an Deck geführt wird, um dunkle Laderäume, zu denen der Zugang für Passagiere natürlich streng verboten ist und, natürlich, um Liebe. Michael Ondaatje verknüpft in „Katzentisch“ Autobiographisches mit Fiktivem, doch wirkt seine Erzählung so real, als würde man jeden Moment selber das Knarren der Decks hören, den Seewind spüren und den Mitreisenden von Angesicht zu Angesicht gegenübertreten können. Eine grandiose Zeitreise in eine Epoche, als Passagierschiffe noch keine „Bettenfrachter“ waren!

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Ein wunderbarer Reigen spannender Charaktere dem ich unglaublich gern gefolgt bin. Neid, Liebe, Intrigen, Hass und Geschehnisse die Neugierde und Wissensdurst wecken. Ein wunderbarer Reigen spannender Charaktere dem ich unglaublich gern gefolgt bin. Neid, Liebe, Intrigen, Hass und Geschehnisse die Neugierde und Wissensdurst wecken.

Petra Dressing, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

Ein Junge allein auf einem Ozeandampfer. Mit feiner Ironie und großem Gespür für zwischenmenschliche Beziehungen lässt uns Ondaatje an dieser Fahrt teilnehmen. Lesenswert! Ein Junge allein auf einem Ozeandampfer. Mit feiner Ironie und großem Gespür für zwischenmenschliche Beziehungen lässt uns Ondaatje an dieser Fahrt teilnehmen. Lesenswert!

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Katzentisch ist ein Abenteuer- u. Reiseroman mit unvergesslichen Figuren und Bildern. Katzentisch ist ein Abenteuer- u. Reiseroman mit unvergesslichen Figuren und Bildern.

„Der Katzentisch“

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Mynah, der elfjährige Protagonist befindet sich auf einer Schiffsreise von Ceylon nach London. Er fühlt sich gefangen zwischen zwei Welten, einem zurückgelassenen Leben und einer ungewissen Zukunft. Er und seine Kumpane sitzen am „Katzentisch“ der Oronsay, die sie nicht nur nach England, sondern auch ins Erwachsensein bringen wird.
Ganz leicht und gelassen erzählt Ondaatje aus der Sicht des 11-jährigen Jungen. Einige der Passagiere haben ein besonders interessantes Wesen, so dass durch deren Persönlichkeit die Handlung entscheidend beeinflusst wird. Selten ist eine verlorene Kindheit so melancholisch, in einer glasklaren, suggestiven Sprache geschildert worden. Ein wirklich großes empfehlenswertes Buch.
Mynah, der elfjährige Protagonist befindet sich auf einer Schiffsreise von Ceylon nach London. Er fühlt sich gefangen zwischen zwei Welten, einem zurückgelassenen Leben und einer ungewissen Zukunft. Er und seine Kumpane sitzen am „Katzentisch“ der Oronsay, die sie nicht nur nach England, sondern auch ins Erwachsensein bringen wird.
Ganz leicht und gelassen erzählt Ondaatje aus der Sicht des 11-jährigen Jungen. Einige der Passagiere haben ein besonders interessantes Wesen, so dass durch deren Persönlichkeit die Handlung entscheidend beeinflusst wird. Selten ist eine verlorene Kindheit so melancholisch, in einer glasklaren, suggestiven Sprache geschildert worden. Ein wirklich großes empfehlenswertes Buch.

„Der Roman hält, was das Cover verspricht“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Michael Ondaatje ist vielen von Ihnen sicherlich ein Begriff durch seine beiden bekanntesten Romane „Der englische Patient“ und „Divisadero“. Jetzt ist endlich auch auf Deutsch sein neuester Roman „Katzentisch“ als Taschenbuch erschienen. Ich finde, das Buch spricht einen sofort durch sein wunderschönes und gelungenes Cover an: Ein Ozeanriese noch in schwarz, wie es früher üblich war, eingerahmt von Palmen. Mich hat das Cover sofort an Buchillustrationen aus den fünfziger Jahren erinnert. Und genau in dieser Zeit ist auch die Haupthandlung des Romans angesiedelt.

Der 11-jährige Ich-Erzähler Michael und seine beiden auf dem Schiff gefundenen Freunde Cassius und Ramadhin reisen zu Beginn der fünfziger Jahre an Bord des Schiffes Oronsay von Ceylon nach England, um dort zur Schule zu gehen. Das Buch beginnt damit, dass Michael zum Schiff gebracht wird. Dort ist er für die 21 Tage, die die Reise dauern wird, offensichtlich ganz auf sich allein gestellt. Erst in England wird er von seiner Mutter in Empfang genommen, die er seit vier oder fünf Jahren nicht mehr gesehen hat. Doch schon bei der ersten Mahlzeit im Speisesaal findet er Freunde und Wegbegleiter. Dies sind Reisende, die ebenfalls ganz am Ende der Hierarchie stehen, und dementsprechend hat man sie am sogenannten Katzentisch, der dem Roman den Titel gibt, gesetzt. Michael, Cassius und Ramadhin betrachten die ganze Reise als Abenteuer und untersuchen das ganze Schiff. Erst im Nachhinein wird ihnen klar, was sie damals alles ganz naiv beobachtet haben.

Der Autor wechselt regelmäßig die Erzählzeit. Den größten Teil der Handlung erleben wir aus der Sicht der Jungen, aber teilweise wechselt er in die Gegenwart. Und so bekommen wir ein immer klareres Bild, was die Jungen damals wirklich an Bord mitbekommen haben. Erst als erwachsener Mann erfährt Michael die ganze Wahrheit und die einzelnen Puzzleteile ergeben ein Ganzes. Michael Ondaatje ist ein großartiger Autor, der wunderbar beschreiben kann. So nimmt er uns mit auf eine abenteuerliche Seereise mit vielen exotischen Zutaten. Das Buch beginnt ganz langsam, doch nach und nach weckt der Autor das Interesse daran, was wirklich an Bord passiert ist. So wird aus dieser kindlichen Abenteuergeschichte fast noch ein Krimi. In wunderschöner Sprache ganz langsam erzählt - für Genießer!
Michael Ondaatje ist vielen von Ihnen sicherlich ein Begriff durch seine beiden bekanntesten Romane „Der englische Patient“ und „Divisadero“. Jetzt ist endlich auch auf Deutsch sein neuester Roman „Katzentisch“ als Taschenbuch erschienen. Ich finde, das Buch spricht einen sofort durch sein wunderschönes und gelungenes Cover an: Ein Ozeanriese noch in schwarz, wie es früher üblich war, eingerahmt von Palmen. Mich hat das Cover sofort an Buchillustrationen aus den fünfziger Jahren erinnert. Und genau in dieser Zeit ist auch die Haupthandlung des Romans angesiedelt.

Der 11-jährige Ich-Erzähler Michael und seine beiden auf dem Schiff gefundenen Freunde Cassius und Ramadhin reisen zu Beginn der fünfziger Jahre an Bord des Schiffes Oronsay von Ceylon nach England, um dort zur Schule zu gehen. Das Buch beginnt damit, dass Michael zum Schiff gebracht wird. Dort ist er für die 21 Tage, die die Reise dauern wird, offensichtlich ganz auf sich allein gestellt. Erst in England wird er von seiner Mutter in Empfang genommen, die er seit vier oder fünf Jahren nicht mehr gesehen hat. Doch schon bei der ersten Mahlzeit im Speisesaal findet er Freunde und Wegbegleiter. Dies sind Reisende, die ebenfalls ganz am Ende der Hierarchie stehen, und dementsprechend hat man sie am sogenannten Katzentisch, der dem Roman den Titel gibt, gesetzt. Michael, Cassius und Ramadhin betrachten die ganze Reise als Abenteuer und untersuchen das ganze Schiff. Erst im Nachhinein wird ihnen klar, was sie damals alles ganz naiv beobachtet haben.

Der Autor wechselt regelmäßig die Erzählzeit. Den größten Teil der Handlung erleben wir aus der Sicht der Jungen, aber teilweise wechselt er in die Gegenwart. Und so bekommen wir ein immer klareres Bild, was die Jungen damals wirklich an Bord mitbekommen haben. Erst als erwachsener Mann erfährt Michael die ganze Wahrheit und die einzelnen Puzzleteile ergeben ein Ganzes. Michael Ondaatje ist ein großartiger Autor, der wunderbar beschreiben kann. So nimmt er uns mit auf eine abenteuerliche Seereise mit vielen exotischen Zutaten. Das Buch beginnt ganz langsam, doch nach und nach weckt der Autor das Interesse daran, was wirklich an Bord passiert ist. So wird aus dieser kindlichen Abenteuergeschichte fast noch ein Krimi. In wunderschöner Sprache ganz langsam erzählt - für Genießer!

„Orient - Europa in einundzwanzig Tagen“

Christian Oertel, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

1954. Michael ist elf Jahre alt und völlig ahnungslos, als beschlossen wird, dass er den Ort seiner Kindheit verlassen und auf Reisen soll. An Bord eines Passagierschiffs, von Colombo (Sri Lanka) nach Tilbury (England), zu seiner Mutter, einer Fremden.
Am Katzentisch - in weitester Entfernung zum Tisch des Kapitäns und somit von geringstem gesellschaftlichen Prestige - freundet er sich rasch mit zwei Jungen in seinem Alter an. Einundzwanzig Tage stromern die drei, auf und unter Deck, umher und erleben ständig irgendwelche Abenteuer. Zwangsläufig unter ihnen, auf engstem Raum, erkunden sie das eigentümliche Verhalten der Erwachsenen.

Wikipedia verrät, dass die biografischen Eckdaten des Roman-Michas auch die des gleichnamigen Autoren sind. Verrückt! Ein Autobiografischer Roman? Sei's drum!
Ondaatjes KATZENTISCH ist ein Abenteuerroman erster Klasse, der sich liest wie ein Klassiker der Weltliteratur. Sprachlicher Balsam und dabei vergnügliche Unterhaltung!
1954. Michael ist elf Jahre alt und völlig ahnungslos, als beschlossen wird, dass er den Ort seiner Kindheit verlassen und auf Reisen soll. An Bord eines Passagierschiffs, von Colombo (Sri Lanka) nach Tilbury (England), zu seiner Mutter, einer Fremden.
Am Katzentisch - in weitester Entfernung zum Tisch des Kapitäns und somit von geringstem gesellschaftlichen Prestige - freundet er sich rasch mit zwei Jungen in seinem Alter an. Einundzwanzig Tage stromern die drei, auf und unter Deck, umher und erleben ständig irgendwelche Abenteuer. Zwangsläufig unter ihnen, auf engstem Raum, erkunden sie das eigentümliche Verhalten der Erwachsenen.

Wikipedia verrät, dass die biografischen Eckdaten des Roman-Michas auch die des gleichnamigen Autoren sind. Verrückt! Ein Autobiografischer Roman? Sei's drum!
Ondaatjes KATZENTISCH ist ein Abenteuerroman erster Klasse, der sich liest wie ein Klassiker der Weltliteratur. Sprachlicher Balsam und dabei vergnügliche Unterhaltung!

„In ein neues Leben“

Jacqueline Ganser, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Der elfjährige Michael begibt sich auf eine 21- tägige Schiffsreise nach England, wo ihn ein neues Leben erwartet.
Schnell lernt er zwei andere Jungen kennen, die, wie er, ohne Aufsicht sind, und es dauert nicht lange, da wird das Schiff zu einem regelrechten Spielplatz: Rettungsboote in die man hineinklettern und sich verstecken kann, ein Swimmingpool, obwohl man doch mitten auf dem Meer unterwegs ist uvm.
Noch dazu kommen die interessanten Orte und Menschen, die Michael und seine Freunde kennen lernen. Da gibt es den Botaniker, der sich um den Giftgarten auf dem Schiff kümmert, und Frau Lasqueti, die nach und nach immer geheimnisvoller wirkt und ihre Tauben an Deck spazieren trägt.
Sie alle haben eines gemeinsam: sie sitzen an dem Tisch, der am weitesten vom Kapitän entfernt ist, und sind so gezwungen, einander eingehender zu studieren!
Während des Erzählens werden dem Leser Einblicke in die Zukunft einiger Passagiere, u.a. natürlich Michael, gewährt, und man betrachtet die Geschichte aus einem anderen Blickwinkel.
Dieses Buch ist eine unterhaltsame Lektüre, nicht zuletzt wegen der interessanten Erzählweise eines elfjährigen Kindes!
Der elfjährige Michael begibt sich auf eine 21- tägige Schiffsreise nach England, wo ihn ein neues Leben erwartet.
Schnell lernt er zwei andere Jungen kennen, die, wie er, ohne Aufsicht sind, und es dauert nicht lange, da wird das Schiff zu einem regelrechten Spielplatz: Rettungsboote in die man hineinklettern und sich verstecken kann, ein Swimmingpool, obwohl man doch mitten auf dem Meer unterwegs ist uvm.
Noch dazu kommen die interessanten Orte und Menschen, die Michael und seine Freunde kennen lernen. Da gibt es den Botaniker, der sich um den Giftgarten auf dem Schiff kümmert, und Frau Lasqueti, die nach und nach immer geheimnisvoller wirkt und ihre Tauben an Deck spazieren trägt.
Sie alle haben eines gemeinsam: sie sitzen an dem Tisch, der am weitesten vom Kapitän entfernt ist, und sind so gezwungen, einander eingehender zu studieren!
Während des Erzählens werden dem Leser Einblicke in die Zukunft einiger Passagiere, u.a. natürlich Michael, gewährt, und man betrachtet die Geschichte aus einem anderen Blickwinkel.
Dieses Buch ist eine unterhaltsame Lektüre, nicht zuletzt wegen der interessanten Erzählweise eines elfjährigen Kindes!

„Schiffspassage nach England“

Birgit Wojtynowski, Thalia-Buchhandlung Gießen

Michael Ondaatje nimmt den Leser mit an Bord der "Oronsay" auf eine lange Seereise von Sri Lanka nach England.
Er erzählt aus der Sicht des elfjährigen Michael. Ramadhin, Cassius und Michael lernen zahlreiche , interessante Mitreisende kennen: ein kranker Millionär, eine Artistengruppe, ein Wahrsager in den sich Michaels schöne Cousine Emily verliebt, ein Gefangener, der nachts mit seinem Wächter an Deck spazieren geht.
Die Beschreibung der Charaktere aus der kolonialen Welt erinnern an den englischen Autor Somerset Maugham. Für den Leser eine Reise in eine vergangene Welt.
Michael Ondaatje nimmt den Leser mit an Bord der "Oronsay" auf eine lange Seereise von Sri Lanka nach England.
Er erzählt aus der Sicht des elfjährigen Michael. Ramadhin, Cassius und Michael lernen zahlreiche , interessante Mitreisende kennen: ein kranker Millionär, eine Artistengruppe, ein Wahrsager in den sich Michaels schöne Cousine Emily verliebt, ein Gefangener, der nachts mit seinem Wächter an Deck spazieren geht.
Die Beschreibung der Charaktere aus der kolonialen Welt erinnern an den englischen Autor Somerset Maugham. Für den Leser eine Reise in eine vergangene Welt.

„Großartig erzählt!“

Silke Buckow, Thalia-Buchhandlung Bremen

Eine Schiffsfahrt von Indien nach Großbritannien Ende der 50er Jahre: Ein elfjähriger Junge soll zu seiner in Großbritannien lebenden Mutter reisen. Der Erzähler selbst war der kleine Junge, der auf der Reise viel erlebte, auf einer Reise, auf der ungewöhnliche Dinge passierten, auf der er interessante Menschen kennenlernte und eine Reise, die sein Leben für immer prägen sollte. Mir gefällt das Buch so gut, weil es mich ein wenig an die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn erinnert, weil es dem Autor gelingt, zwischen kindlicher unschuldiger Perspektive und zurückschauender Sicht eines Erwachsenden mühelos zu wechseln. Und weil es mir gleichzeitig ein Panorama von Abenteuern auf einem Schiff bietet, das Klasse hat, weil hinter jedem Ereignis, noch mehr Bedeutung steckt und alles so wunderbar ineinandergefügt ist. Ondaatje ist ein großartiger Erzähler!
Eine Schiffsfahrt von Indien nach Großbritannien Ende der 50er Jahre: Ein elfjähriger Junge soll zu seiner in Großbritannien lebenden Mutter reisen. Der Erzähler selbst war der kleine Junge, der auf der Reise viel erlebte, auf einer Reise, auf der ungewöhnliche Dinge passierten, auf der er interessante Menschen kennenlernte und eine Reise, die sein Leben für immer prägen sollte. Mir gefällt das Buch so gut, weil es mich ein wenig an die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn erinnert, weil es dem Autor gelingt, zwischen kindlicher unschuldiger Perspektive und zurückschauender Sicht eines Erwachsenden mühelos zu wechseln. Und weil es mir gleichzeitig ein Panorama von Abenteuern auf einem Schiff bietet, das Klasse hat, weil hinter jedem Ereignis, noch mehr Bedeutung steckt und alles so wunderbar ineinandergefügt ist. Ondaatje ist ein großartiger Erzähler!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
19
9
5
0
0

Katzentisch von M. Ondaatje
von einer Kundin/einem Kunden aus Kerpen am 10.01.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Vielschichtig; gute Sprache; ausgezeichnete Darstellung der einzelnen Figuren. Ein lesenswertes Buch, das die Reise eines Jungen beschreibt, der mit zwei Gleichaltrigen diverse Abenteuer auf einem Passagierschiff erlebt.

Drei Wochen auf einem Dampfer
von Wortschätzchen aus Kreis HD am 06.02.2017
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Michael, gerade elf Jahre alt, fährt mit dem Schiff von Ceylon nach Großbritannien zu seiner Mutter. Auf der Reise, die drei lange Wochen dauert, lernt er viele Menschen kennen: Gleichaltrige, aber auch Erwachsene. Einige davon spielen auch in seinem späteren Leben, zu dem immer wieder abgeschweift wird, eine Rolle.... Michael, gerade elf Jahre alt, fährt mit dem Schiff von Ceylon nach Großbritannien zu seiner Mutter. Auf der Reise, die drei lange Wochen dauert, lernt er viele Menschen kennen: Gleichaltrige, aber auch Erwachsene. Einige davon spielen auch in seinem späteren Leben, zu dem immer wieder abgeschweift wird, eine Rolle. Die Reise prägt den Jungen für das ganze Leben. Michael sitzt am „Katzentisch“, dem unattraktivsten Tisch im Speisesaal, denn er ist kein Gast, der viel Geld bringt, sondern schon eher eine kleine Last. Schon erstaunlich, dass in den Fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts Kinder einfach ohne Begleitung eine solche Strecke allein fahren konnten und durften. Das ist heute unvorstellbar. Die Erlebnisse des Jungen sind nicht alle erfreulich und schön, aber jedes einzelne hat Auswirkungen auf seine weitere Entwicklung und sein späteres Leben. Das weiß er zu dem Zeitpunkt nicht, aber da Michael diese Story aus seiner Erinnerung heraus erzählt, weiß er es inzwischen und lässt es auch immer wieder durchblicken. Die unterschiedlichen Reisebegleiter, allesamt auf ihre Weise besonders, bringen die drei Kinder auf immer neue Ideen, die nicht immer mit den Ge- und Verboten übereinstimmen. So füllen sie die 21 Tage mit Erlebnissen, die andere in einem ganzen Leben nicht sammeln können. Die vielen Zeitsprünge vor und zurück und die große Zahl an Charakteren machten es mir zwischendurch etwas schwer, der Story zu folgen. Auch kam ich mit einigen Namen nicht so ganz klar. Johannes Steck erzählt (bzw. liest) das Buch sehr passend in einem ruhigen, nachdenklichen Ton. Diese Stimme ist super angenehm – aber sie verleitet auch zum Abdriften mit den Gedanken. Wirklich spannend ist das Hörbuch nicht, doch lauscht man dem Erzähler dennoch immer weiter. So ähnlich, wie man als Kind gern etwas vorgelesen bekam und sich dabei wohl, sicher und gut aufgehoben fühlte. Der Katzentisch wird zum interessantesten Platz auf dem Schiff. Als Zuhörer mag man von den „besseren“ Leuten gar nicht so viel wissen, da sie schnell verblassen im Vergleich mit der illustren Gesellschaft an diesem abseits stehenden Tisch. Die Abgeschlossenheit auf diesem Dampfer lässt die Ereignisse ganz anders auf die Personen wirken, besonders auf die Kinder, als es in einer Stadt gewesen wäre. Es gibt keine Möglichkeit, den Geschehnissen aus dem Weg zu gehen. Und auch in drei Wochen Fahrt kann niemand alle Geheimnisse dieser in sich geschlossenen Welt ganz enträtseln. Die Verbindungen, die teils über viele Jahre bestehen bleiben, haben ihren ganz eigenen Zauber und Reiz. Wer sich auf das Hörbuch einlässt und sich voll und ganz konzentriert, hat viel Freude damit. Insgesamt kann ich vier Sterne dafür geben.

von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Eine großartig geschriebene Erinnerung, an die Reise von Ceylon nach England mit ca.10 Jahren. Witzig und mit einer Portion kindlicher Abenteuerlust erzählt.