Germania / Kommissar Oppenheimer Bd.1

Roman

Kommissar Oppenheimer Band 1

Harald Gilbers

(18)
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Beschreibung

In der zerbombten Reichshauptstadt macht ein Serienmörder Jagd auf Frauen und legt die verstümmelten Leichen vor Kriegerdenkmälern ab. Alle Opfer hatten eine Verbindung zur NSDAP. Doch laut einem Bekennerschreiben ist der Täter kein Regimegegner, sondern ein linientreuer Nazi. Der jüdische Kommissar Richard Oppenheimer, einst erfolgreichster Ermittler der Kripo Berlin, wird von der Gestapo reaktiviert. Für Oppenheimer geht es nicht nur um das Überleben anderer, sondern nicht zuletzt um sein eigenes. Womöglich erst recht dann, wenn er den Fall lösen sollte. Fieberhaft sucht er einen Ausweg aus diesem gefährlichen Spiel.

"Atmosphärisch dicht, spannend und mit sehr glaubhaft gezeichneten Charakteren (...) Düster. Beunruhigend. Beklemmend. Ein Debüt mit bleibender Wirkung." Das Syndikat, 04.02.2014

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 01.11.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51370-5
Reihe Ein Fall für Kommissar Oppenheimer 1
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,6/3,7 cm
Gewicht 402 g
Auflage 9. Auflage
Verkaufsrang 21806

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Nur der "Mischehe" mit seiner treu zu ihm stehenden "arischen" Frau verdankt es der aufgrund seiner jüdischen Glaubenszugehörigkeit aus dem Staatsdienst entlassene Kommissar Richard Oppenheimer, dass er noch unter den Lebenden weilt. Und doch fürchtet er jeden Tag um seine blanke Existenz im vom Krieg gezeichneten Berlin. Umso ungläubiger reagiert er, als ein SS-Offizier ihn eines Tages zur Mitarbeit an der Aufklärung einer bizarren Mordserie abkommandiert... Harald Gilbers ist ein spannender Kriminalroman mit einem ungewöhnlichen Protagonisten gelungen, über dessen Haupt stets das Damoklesschwert der eigenen Vernichtung dräut. P.S.: Ob sich Richard Oppenheimer und Gereon Rath wohl irgendwann einmal über den Weg laufen...? ;-)

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Habe auf Bernie Gunther gehofft
von Thomas Zingg aus Zürich am 05.10.2020

Habe dieses Buch als Empfehlung gelesen, da ich gerne Philipp Kerr's Bernie Gunther Romane lese. Naja ist nicht gleich gut. Der historische Hintergrund erscheint jedoch gut aufgearbeitet.

Moderner Mordplott in historisches Umfeld gepresst
von HoT aus Hamburg am 08.08.2015
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Zweifellos ist GERMANIA gut geschrieben, gut recherchiert und durchaus spannend. Aber das Buch ist trotz des jüdischen Ermittlers im Nazideutschland nicht wirklich originell, denn ein Massenmörder, der mit der Art zu Töten, mit der Auswahl der Opfer und seinem persönlichen perversen Irrsinn der Welt eine Botschaft geben will und... Zweifellos ist GERMANIA gut geschrieben, gut recherchiert und durchaus spannend. Aber das Buch ist trotz des jüdischen Ermittlers im Nazideutschland nicht wirklich originell, denn ein Massenmörder, der mit der Art zu Töten, mit der Auswahl der Opfer und seinem persönlichen perversen Irrsinn der Welt eine Botschaft geben will und die Ermittler von einem Tatort zum nächsten führt, ist schon sehr oft dagewesen. Es passt für mich in seiner "modernen" Trendhaftigkeit nicht in das historische Umfeld, in dem die Menschen sich mit genügend realen Grausamkeiten auseinander setzen müssen. Wer etwas über die Situation in Jundenhäusern wissen möchte, lese lieber Klemperers Tagebücher, wer etwas über den Luftkrieg wissen möchte, evtl. gleich Friedrichs "Der Brand". Mir fehlte die Idee, die über das allgemeine Lamentieren, wie bescheuert doch die Nazis sind, hinausgeht. Jede wirklich antifaschistische Literatur, z.B. von deutschen Exilschriftstellern ist um Klassen besser. Lest lieber "Das Beil von Wandsbek" von Arnold Zweig oder "Das siebte Kreuz" von Anna Seghers, nicht Germania, wenn ihr Romane aus und über diese Zeit wollt. Um nicht missverstanden zu werden: Ich weiß, dass ich einen unterhaltenden Krimi gelesen habe, kein historisches Sachbuch, aber Volker Kutscher hat bisher mit seinen Gereon-Rath-Romanen aus dem alten Berlin kurz vor '33 eine realistischere und vielschichtigere und wirklich spannende Krimiserie im historischen Umfeld geschaffen. Vielleicht ist er aber auch nur besser, weil seine Charaktere mehr Möglichkeiten zu Identifikation und Abscheu enthalten, als der blasse und knochentrockne Oppenheimer und sein Umfeld.

sehr spannend
von einer Kundin/einem Kunden am 03.12.2014

Es ist das Jahr 1944 in Berlin. Richard Oppenheimer, einst, geachteter und erfolgreicher Ermittler der Kriminalpolizei Berlin, lebt mit seiner deutschen Ehefrau Lisa in einem sogenannten Judenhaus. Oppenheimer ist einer der Ersten, der seine Arbeit seiner jüdischen Abstammung wegen verliert. Seither leben Richard Oppenheimer un... Es ist das Jahr 1944 in Berlin. Richard Oppenheimer, einst, geachteter und erfolgreicher Ermittler der Kriminalpolizei Berlin, lebt mit seiner deutschen Ehefrau Lisa in einem sogenannten Judenhaus. Oppenheimer ist einer der Ersten, der seine Arbeit seiner jüdischen Abstammung wegen verliert. Seither leben Richard Oppenheimer und seine Frau Lisa in ständiger Angst vor dem Abtransport. Nur manchmal traut sich Oppenheimer vor die Tür um seine langjährige Freundin und Vertraute Hilde zu besuchen. Hilde von Strachwitz ist Ärztin. Sie lebt in der von ihrem Onkel, einem Offizier der kaiserlichen Marine um die Jahrhundertwende erbauten Villa am Rand von Schöneberg. Seit Monaten versucht Hilde Oppenheimer zu überreden, Deutschland zu verlassen. Bisher ohne Erfolg. Oppenheimer erzählt Hilde von dem beängstigenden Vorfall der vergangenen Nacht. Er erzählt, wie er Mitten in der Nacht von einem Mann der Gestapo abgeholt wurde. Zu einem Tatort.Er erzählt von dem SS-Mann namens Vogler. Dieser Hauptsturmführer Vogler befiehlt Oppenheimer die Ermittlungen in einem grauenhaften Frauenmord aufzunehmen. Oppenheimer nimmt die äußerst schwierigen und geheimzuhaltenden Untersuchungen auf. "Germania" von Harald Gilbers ist ein sehr spannendes Lesevergnügen


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