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Ein Jahr in Singapur

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Ein Jahr in Singapur, kann das gutgehen? – Von der Wohnungssuche zwischen Hochhausbaustellen und der Kontrolle malariaverseuchter Blumentöpfe über Fußmassagen im Tempel, Vogelgesangswettbewerbe und Begegnungen mit Krokodilen in Stadtrandsümpfen. – Kein Hindernis, in dieser faszinierenden Multikulti-Gesellschaft anzukommen.
Portrait
Nicola Kaulich-Stollfuß, geboren 1969, studierte an der Freien Universität Berlin, verbrachte mehrere Auslandssemester in Spanien und begann 1998 die Lehrtätigkeit an der Sankt Paulus Schule in Berlin-Moabit. Im Februar 2010 zog sie nach Singapur.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.04.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783451345685
Verlag Herder
Dateigröße 4068 KB
eBook
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Reise nach Singapur!
von Bianca Magens am 11.08.2017

INHALT Ich denke, zum Inhalt muss ich an dieser Stelle nicht mehr allzu viel sagen. Wer die „Ein Jahr in …“-Reihe aus dem Herder Verlag kennt, der weiß ungefähr, was ihn erwartet. Und wer diese tollen Bücher noch nicht kennt, der sollte das schleunigst nachholen. In diesem Band geht es also... INHALT Ich denke, zum Inhalt muss ich an dieser Stelle nicht mehr allzu viel sagen. Wer die „Ein Jahr in …“-Reihe aus dem Herder Verlag kennt, der weiß ungefähr, was ihn erwartet. Und wer diese tollen Bücher noch nicht kennt, der sollte das schleunigst nachholen. In diesem Band geht es also um Singapur. Ein Ort, den ich persönlich nur von Bildern und dann auch nur flüchtig kenne. Nicola Kaulich-Stollfuß allerdings ist mit ihrem Mann dorthin gezogen. Das bedeutet wechselhaftes deutsches Wetter gegen tropisches Klima tauschen und den geregelten Tagesablauf hinter sich lassen und auf in eine neue Welt, eine neue Kultur und ein völlig neues Leben. „AUSWANDERN AUF ZEIT“ NIMMT DEM GANZEN EIN WENIG DIE INTENSITÄT, VERMINDERT DAS RISIKO UND VERSIEHT DAS AUSWANDERN SOZUSAGEN MIT NETZ UND DOPPELTEM BODEN. GLEICHZEITIG BIRGT ES FÜR MICH ABER AUCH EINE DEUTLICHE MAHNUNG: NUTZE DIE ZEIT – SIE IST BEGRENZT! (S. 7) MEINUNG Wie eingangs schon erwähnt ist Singapur noch völliges Neuland für mich. Ich kenne bisher auch kein Buch, das dort spielt. Genau an dem Punkt hat mich die Autorin abgeholt. Schon der Prolog ließ mich eintauchen in Land, das unglaublich spannend, vielseitig und interessant ist. Mit viel Witz und an manchen Stellen auch mit einer ordentlichen Portion Ironie fängt Nicola Kaulich-Stollfuß an, über ihre ersten Tage im bunten Singapur zu berichten. Über die Wohnungssuche über den wöchentlichen Einkauf bis hin zum Neujahrsfest können wir sie begleiten und lernen allerhand Neues dazu. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und jedes widmet sich im Groben einem eigenen Thema. Manchmal kommt da leider das Gefühl auf, dass etwas ausgelassen wird und man hat als Leser das Gefühl, dass da noch viel mehr ist, als im Endeffekt im Buch steht. Sicherlich hätte man die Seitenzahl um einiges erhöhen können, die kurzen, knackigen Berichte sind auf der anderen Seite allerdings auch genau das, was für mich die „Ein Jahr in …“-Reihe ausmacht. Vergleiche, die uns Europäern geläufig sind, sorgen dafür, dass man sich noch ein Stück weit besser das Leben im Singapur vorstellen kann. Etwas schade fand ich einen Teil in der Mitte des Buches, in dem die Autorin schließlich davon berichtet, wie sie einen neuen Job in einer Schweizer Schule bekommen hat. Im Anschluss geht es in meinen Augen etwas zu lang darum, was die Schweizer Kollegen wie und warum machen und die einheimischen Verhaltensweisen bleiben für einige Seiten außen vor. „IRGENDWIE LEBT ES SICH IM SCHILLERNDEN SINGAPUR WIE IM UNBESCHWERTEN DISNEYLAND.“ (S. 95) FAZIT Alles in allem lohnt sich dieses Büchlein allerdings wirklich. Wenn man einen kleinen Überblick über Singapur und seine Besonderheiten bekommen möchte, so ist „Ein Jahr in Singapur“ eine gute Investition, die sich lohnt. Ich werde viel daraus mitnehmen und ein kleiner Teil von mir leidet mittlerweile unter Fernweh!

Charmante Erzählung eines Expats
von einer Kundin/einem Kunden am 24.05.2014
Bewertet: Paperback

Ich liebe Erzählungen aus anderen Ländern, in denen man eine Reise oder einen längeren Aufenthalt miterleben kann. So habe ich auch zu "Ein Jah in Singapur" gegriffen, was mir auch schon auf Wärmste empfohlen wurde und dieser Bericht hat mich nicht enttäuscht, sondern ich habe eine Vielzahl an interessanten... Ich liebe Erzählungen aus anderen Ländern, in denen man eine Reise oder einen längeren Aufenthalt miterleben kann. So habe ich auch zu "Ein Jah in Singapur" gegriffen, was mir auch schon auf Wärmste empfohlen wurde und dieser Bericht hat mich nicht enttäuscht, sondern ich habe eine Vielzahl an interessanten Eindrücken aus einem exotischen, faszinierenden Land erhalten. Singapur scheint eine Stadt der Extreme zu sein; einerseits moderne Metropole mit Wolkenkratzern und sechsspurigen Boulevards, andererseits die Lage in den Tropen, wo die Kraft der Natur tagtäglich zu spüren ist; auf der einen Seite konsumverliebte Einwohner immer auf dem neuesten Stand der Technik, auf der anderen Seite scheint das traditionelle, religiöse Bewusstsein tief verankert zu sein. Die Autorin beschreibt ihre Eindrücke sehr stimmig und atmosphärisch, und die am charmantesten geschrieben Erzählung, die ich seit langem gelesen habe. Witzig und mitunter auch ironisch, aber nie die Grenze des guten Geschmacks überschreitend beschreibt sie diese ferne Welt. Das Leben als Expats, das die Autorin und ihr Mann führen, ist sicherlich privilegiert, aber mir hat gefallen, dass sie sich eindeutig dazu bekennen. In anderen Erzählungen hatte ich schon des öfteren das Gefühl, dass die Autoren vom ersten Tag an als Einheimische wahrgenommen werden möchten. Aber das dürfte als Europäer im asiatischen Singapur schon vom Aussehen her ohnehin nicht funktionieren, selbst wenn man wollte. Es ist, wie die Autorin meint, ein Leben auf der Überholspur und das ist auch durch den Inhalt des Buches spürbar. Alles in allem eine amüsante Erzählung. Das oft zitierte pessimistische, schlesische Gemüt der Autorin habe ich nicht wirklich wahrgenommen. In meinen Augen hat sie es als positiv angesehen, dass sie neue Erfahrungen macht, auch wenn ihr nicht unbedingt alles gefallen hat, was sie an Neuem erlebt hat. Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die mehr über das Leben in Singapur erfahren möchten, und auch im Vorfeld einer eigenen Reise könnte dieses Buch mit einigen seiner Tipps interessant sein.

Singapur: kultureller Schmelztiegel
von einer Kundin/einem Kunden aus Wertheim am 02.11.2013
Bewertet: Paperback

Zum Inhalt: Nicola Kaulich-Stollfuß arbeitete seit 1998 als Grundschullehrerin an einer Berliner Grundschule. Dann bekam ihr Mann jedoch von seiner Schweizer Firma das Angebot, für drei Jahre nach Singapur zu gehen. So kam es, dass die Beiden im Februar 2010 nach Singapur zogen. In ihrem Buch erzählt Frau Kaulich-Stollfuß davon, wie... Zum Inhalt: Nicola Kaulich-Stollfuß arbeitete seit 1998 als Grundschullehrerin an einer Berliner Grundschule. Dann bekam ihr Mann jedoch von seiner Schweizer Firma das Angebot, für drei Jahre nach Singapur zu gehen. So kam es, dass die Beiden im Februar 2010 nach Singapur zogen. In ihrem Buch erzählt Frau Kaulich-Stollfuß davon, wie das Leben in Singapur für einen Expat verläuft. In ihrer lustig-ironischen Art schildert sie, wie die Wohnungssuche in Singapur verlief, warum Dienstmädchen in Singapur oft in Luftschutzbunkern schlafen müssen und wie eine Stinkfrucht schmeckt. Außerdem erfährt der Leser, warum in Singapur die Lederschule und -gürtel im Schrank verschimmeln und warum der Toilettendeckel immer geschlossen sein muss. Meine Meinung: Ich fand die Geschichten aus dem Alltag in Singapur sehr unterhaltsam und interessant. Vor dieser Lektüre hatte ich keine genaue Vorstellung von Singapur, was sich dank diesem Buch nun jedoch geändert hat. Frau Kaulich-Stollfuß beweist in ihren Geschichten eindrucksvoll ihren Sinn für Ironie und Humor. Vom Schreibstil her unterscheidet sich dieses Buch von allen anderen Ausgaben dieser Reihe, die ich bisher gelesen habe. Das scheint daran zu liegen, dass Frau Kaulich-Stollfuß im Gegensatz zu allen anderen Autorinnen keinen journalistischen Hintergrund hat. Dadurch ist es aber nicht schlechter, als die anderen Bücher - nur eben ein bisschen anders. Die Autorin kam insgesamt recht sympathisch rüber, auch wenn sie manchmal wie der personifizierte Elefant im Porzellanladen wirkte. Fazit: Ein durchaus empfehlenswertes Buch für alle, die gern mehr über Singapur, die dort vertretenen Kulturen und Gepflogenheiten erfahren möchten.