12 Things To Do Before You Crash And Burn

Roman. Prämiert mit dem Leipziger Lesekompass 2014. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2014.

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Nach dem Begräbnis seines Vaters weiß Hercules’ Mutter sich nicht anders zu helfen, als ihren Sohn für den Rest der Ferien zu seinem Onkel zu schicken. Der drückt Hercules 12 Aufgaben aufs Auge, die Hercules gefälligst bis Ferienende zu erledigen hat. Dabei interessiert ihn nur, wie er das schöne Mädchen aus dem Zug wiederfinden kann! Die 12 Aufgaben führen Hercules in einer wilden Schnitzeljagd quer durch Baltimore - und am Ende hat er nicht nur große Gedanken gedacht, gleich sieben Jobangebote auf einmal erhalten und jede Menge anderer Dinge erlebt, nein, er ist hinter das Lebensgeheimnis seines Onkels gekommen, hat die Liebe-auf-den-ersten-Blick aufgetan und schaut mit anderen Augen auf das, was hinter und vor ihm liegt. Temporeich, schräg, kurzweilig - jugendliches Lebensgefühl so treffend zwischen zwei Buchdeckeln zusammengefasst wie selten zuvor.
Rezension
Nach der Beerdigung seines Vaters, eines populären Fernsehmoderators, und der ebenso denkwürdigen wie drastischen Worte, die der junge Hercules, genannt Herc, bei diesem Ereignis zum Besten gegeben hat, findet er sich im Zug nach Baltimore wieder. Dort soll er die Ferien bei Onkel Anthony verbringen – öder geht‘s ja wohl nicht! Doch im Zugabteil trifft er auf ein faszinierendes, aber leider schweigsames Mädchen, das sein Buch liegen lässt und damit Herc in eine komplizierte Suchaktion verwickelt. Und als wäre das nicht aufreibend genug, muss er auch noch die seltsamen Aufgaben abarbeiten, die sein Onkel für ihn auf einen Zettel gekritzelt hat ...

12 Tage, 12 Aufgaben, 49 ganz kurze Kapitel, manche nur wenige Sätze lang. Der Ich-Erzähler berichtet im Telegrammstil davon, wie er mit seiner Familiengeschichte hadert, sich zum ersten Mal verliebt und sich selbst und anderen in kleinen Schritten näher kommt. Eine Beerdigung zu Beginn, ein Poetry-Slam am Ende – und schräge, komische, traurige Begebenheiten und Beobachtungen dazwischen. Doch die „Herkulesaufgaben“ fügen sich zu einem ganz besonderen Leseerlebnis, dessen Wirkung hauptsächlich von dem, was zwischen den Zeilen steht, erzielt wird.
(Leipziger Lesekompass 2014)
Portrait

James Proimos lebt mit seiner Frau auf einer kleinen Farm in der Nähe von Baltimore. Er schreibt und zeichnet Bilder-, Kinder- und Jugendbücher. 12 things to do before you crash and burn ist sein erstes Buch, das auf Deutsch erscheint.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 128
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 24.06.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8369-5756-4
Verlag Gerstenberg
Maße (L/B/H) 22,1/14,1/2 cm
Gewicht 319 g
Auflage 5
Übersetzer Uwe-Michael Gutzschhahn
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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Kurz und Knapp
von Luise G. aus Hünfeld am 24.09.2014

Ziemlich oberflächlich aufgrund der wenigen Seiten, aber toll für zwischendurch.

Szenen eines Jugendlebens
von mabuerele am 24.11.2013

Der 16jährige Herc verliert seinen Vater, Bestsellerautor und Fernsehmoderator, durch einen Flugzeugunfall. Das Verhältnis zwischen Vater und Sohn war problematisch. Die Mutter schickt den Sohn zu für 14 Tage zu Onkel Anthony. Dort hat er sich bisher immer gelangweilt. Nun drückt ihn der Onkel eine Liste mit 12 Aufgaben... Der 16jährige Herc verliert seinen Vater, Bestsellerautor und Fernsehmoderator, durch einen Flugzeugunfall. Das Verhältnis zwischen Vater und Sohn war problematisch. Die Mutter schickt den Sohn zu für 14 Tage zu Onkel Anthony. Dort hat er sich bisher immer gelangweilt. Nun drückt ihn der Onkel eine Liste mit 12 Aufgaben in die Hand, die er abarbeiten soll. Eigentlich will aber Herc nur eines, die junge Frau wiederfinden, die er im Zug gesehen hat. Das Buch hat nur 118 Seiten, aber 49 Kapitel. Das zeigt schon, dass die Kapitel sehr kurz sind. Es sind Momentaufnahmen aus Hercs Leben in Baltimore. Erstaunlicherweise zeichnen sie trotzdem eine Entwicklung und Veränderung auf. Allerdings beherrscht der Autor die Kunst des Weglassens. Um die Geschichte zu verstehen, muss man zwischen den Zeilen lesen. Herc muss nicht nur innerlich das Verhältnis zum ungeliebten Vater klären, er muss auch damit fertig werden, dass nach wie vor der Schatten des Vaters auf ihn fällt. Er wird als Sohn seines Vaters wahrgenommen. Die Sprache ist knapp gehalten. Wortgruppen und kurze Sätze dominieren. Die Verwendung der Jugendsprache mag für die Zielgruppe angemessen sein. An einigen Stelle hat es mich allerdings gestört. Hier wäre weniger mehr gewesen. Eine besondere Stellung im Buch haben Hercs Träume. Sie sind düster und zeigen ein Familienleben, das von Verletzungen geprägt war. Der Autor verwendet einen sehr eigener Humor. Den muss man mögen, um ihn zu verstehen. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es zeigt einen jungen Menschen in der Phase der Selbstfindung und der Pubertät. Ich hätte mir allerdings eine ausführlichere Darstellung gewünscht. Das Thema wäre es wert.