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Das ist nicht mein Hut

Prämiert mit dem Leipziger Lesekompass 2014.

Ein kleiner, frecher Fisch stiehlt einem großen schlafenden Fisch den Hut. Und glaubt, dass er es nicht bemerkt. Aber der große Fisch erwacht und macht sich auf die Suche nach dem Hutdieb. Und am Ende schwimmt er genau dorthin, wo sich der kleine Fisch so sicher wähnt.Jon Klassen treibt ein raffiniertes Spiel mit Worten, die im nächsten Augenblick von den Bildern Lügen gestraft werden.
Rezension
Ein überwiegend schwarzes oder zumindest ziemlich düsteres Bilderbuch für die jüngsten Leser? Unbedingt! Jedenfalls, wenn die Geschichte so raffiniert erzählt wird wie im Fall des kleinen, diebischen Fischs. Der hat nämlich den winzigen Hut des großen Fischs gestohlen. Warum auch nicht? Schließlich passt er ihm ja viel besser! Und der große Fisch hat das auch gar nicht bemerkt, weil er geschlafen hat. Und selbst wenn er aufwacht, weiß er ja nicht, wer den Hut gestohlen hat. Und selbst wenn er es merkt, weiß er schließlich nicht, wohin der kleine Fisch geschwommen ist. Gesehen hat ihn ja glücklicherweise niemand. Na gut, die Krabbe. Aber die hat versprochen, es keinem zu sagen ...

So knapp der Text daherkommt, so vielschichtig präsentieren sich die extrem reduzierten Bilder mit den bedeutungsvollen Details. Da sieht man zum Beispiel nur den großen Fisch, der laut Text schläft, aber längst mit wachem und eindeutig wütendem Blick die Tat (und den Täter) realisiert hat. Die Gegenläufigkeit von Text und Bild führen zu einem Wissens vorsprung des Lesers und Betrachters, der den Witz und das Potenzial dieses kleinen Lehrstücks ausmacht. Wobei die Moral von der Geschicht‘ ganz von der Sichtweise des Betrachters abhängt. Denn was mit dem kleinen Fisch passiert, nachdem die Krabbe seinem Verfolger mit eindeutigem Scherenwinken den Weg gewiesen hat, das bleibt letztlich so unergründlich wie das Dickicht der Wasserpflanzen.
(Leipzipger Lesekompass 2014)
Portrait
Jon Klassen stammt aus Ontario, Kanada. Sein Bilderbuch 'Wo ist mein Hut' wurde über Nacht zum Bestseller und in mehr als siebzehn Sprachen übersetzt. Mit 'Das ist nicht mein Hut' gewann Klassen die Caldecott-Medal, die wichtigste Auszeichnung für Bilderbücher in den USA. Heute lebt er in Los Angeles und tüftelt dort an seinen neuesten Geniestreichen.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 40
Altersempfehlung 4 - 6
Erscheinungsdatum 01.08.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-314-10170-0
Verlag NordSüd Verlag AG
Maße (L/B/H) 28,4/20,7/1,1 cm
Gewicht 344 g
Originaltitel This Is Not My Hat
Abbildungen Durchgehend farbig illustriert
Auflage 3. Auflage
Illustrator Jon Klassen
Übersetzer Thomas Bodmer
Verkaufsrang 5352
Buch (gebundene Ausgabe)
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14,95
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Astrid Deutschmann-Canjé, Thalia-Buchhandlung Neuss

Dieses Buch braucht nicht viel: wenige Worte, einfache Bilder, wenig Farben. Dafür bietet es eine wundervolle kurze Geschichte. Nicht nur für Kinder!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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von Elaine Hammond am 22.11.2016
Bewertet: anderes Format

Ein witziges, sehr schön illustriertes Buch mit einer subtil eingebauten Moral. Toll!

von Anne-Sophie Bäder aus Leuna am 22.11.2016
Bewertet: anderes Format

Ein schlaues ganz schlichtes Bilderbuch über Schuldgefühle und Ausreden erfinden. Mit Jon Klassens tollen Illustrationen sind wir dem kleinen Fisch immer schon einen Schritt voraus