Das Spinoza-Problem

Roman

Irvin D. Yalom

(6)
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Beschreibung


Der Bestseller des großen amerikanischen Psychoanalytikers – erstmals im Taschenbuch

Der jüdische Philosoph Spinoza und der nationalsozialistische Politiker Alfred Rosenberg. Der eine ein unbeugsamer Freigeist, der wegen seiner religionskritischen Ansichten aus der jüdischen Gemeinde verbannt wurde und heute als Begründer der modernen Bibelkritik gilt. Der andere ein verbohrter, von Hass zerfressener Antisemit, dessen Schriften ihn zum führenden Ideologen des nationalsozialistischen Regimes machten. Zwei Weltanschauungen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Doch bis zu seinem Tod war Rosenberg wie besessen vom Werk des jüdischen Rationalisten. Kenntnisreich und fesselnd erzählt der große Psychoanalytiker Irvin D. Yalom die Geschichte dieser beiden Männer und entführt seine Leser dabei in die Welt der Philosophie und gleichzeitig auch in die Tiefen der menschlichen Psyche.

Produktdetails

Verkaufsrang 26981
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 14.10.2013
Verlag btb
Seitenzahl 480
Maße (L/B/H) 18,8/11,8/3,5 cm
Gewicht 385 g
Originaltitel The Spinoza Problem
Übersetzer Liselotte Prugger
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74208-0

Buchhändler-Empfehlungen

Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

Unglaublich gut recherchiert und das Ganze in einen tollen Schreibstil verpackt!Schöne,spannend geschriebene Geschichte, bei der man viel lernt und doch nie gelangweilt ist.

Lassen Sie uns das Spinoza-Problem zusammen ergründen...

Esther Kolbe, Thalia-Buchhandlung Berlin

Spinoza, aufgewachsen in den Niederlanden und erzogen im jüdischen Glauben, wandte sich im Laufe seines Lebens von der Religion ab und begann die Regeln in seiner Gemeinschaft zu hinterfragen. Schon früh als überaus intelligenter und wissbegieriger Junge weithin bekannt, sollte er eigentlich Rabbiner werden. Unstimmigkeiten während seines Studiums der Tora/des Talmuds und der Mystizismus der Kabbala brachten ihn jedoch ab vom vorbestimmten Weg. Yalom verbindet nun seine Geschichte mit einer Schlüsselperson des Nationalsozialismus, Alfred Rosenberg, einst führender Ideologe der NSDAP. Gekonnt betrachtet er die Möglichkeit, dass die Bibliothek Spinozas mit voller Absicht von Rosenberg beschlagnahmt wurde, um ihm die Möglichkeit zu geben dessen Werk gründlich zu studieren. Goethe, den Rosenberg verehrte, bewunderte wiederum Spinoza und das sein Idol einem Juden derartige Beachtung schenkte, könnte ihn durchaus beschäftigt haben. Yalom hat einen Roman geschaffen, der historische Fakten hervorragend mit fiktiven Elementen verbindet u.a. über einen Mann, der als Philosoph schon im 17. Jahrhundert die Vernunft über die Religion stellte. Faszinierend bis zur letzten Seite!

Kundenbewertungen

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Das für mich größte Werk Irvin D. Yaloms
von einer Kundin/einem Kunden aus Vaihingen am 15.01.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Yalom, einer der einflussreichsten amerikanischen Psychoanalytier, hat sich in seinen Romanen immer wieder mit großen Persönlichkeiten der Geschichte auseinandergesetzt. In diesem Werk stelllt er zwei historische Figuren einander gegenüber, deren ethische Haltung nicht unüberwindbarer sein könnte. Spinoza, Philosoph und Freidenk... Yalom, einer der einflussreichsten amerikanischen Psychoanalytier, hat sich in seinen Romanen immer wieder mit großen Persönlichkeiten der Geschichte auseinandergesetzt. In diesem Werk stelllt er zwei historische Figuren einander gegenüber, deren ethische Haltung nicht unüberwindbarer sein könnte. Spinoza, Philosoph und Freidenker des 17. Jahrhunderts, wurde streng im jüdischen Glauben erzogen. Doch anders, als für ihn vorgesehen, schlug er nicht den Weg eines Rabbis ein, sondern entwickelte sich vielmehr zum vehementen Bibelkritiker, in der Folge stand seine Exkommunizierung. Auf die andere Seite stellt Yalom Alfred Rosenberg, hasserfüllter Antisemit und Propagandist Hitlers. Rosenberg entdeckt die Schriften Spinozas und damit seine Begeisterung für den Philosophen, die jedoch seinen eigentlichen Überzeugungen als Nazi vollends widerspricht. Doch wie diesem Dilemma entkommen? War Spinoza am Ende gar kein Jude? Genial arbeitet Yalom den Konflikt bis ins Groteske aus. Ein hochintelligentes Werk und zugleich Unterhaltung auf höchstem Niveau!

Selbständiges kritisches Denken versus ideologische Weltanschauung
von einer Kundin/einem Kunden am 29.07.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nach Friedrich Nietzsche und Arthur Schopenhauer hat der bekannte Psychotherapeut und Autor Irvin David Yalom wieder einen berühmten Philosophen zum Gegenstand eines Romans gemacht. Und wieder verknüpft er historische Realität mit psychologischem und philosophischem Wissen zu einer gut lesbaren Geschichte. Als der Autor bei ein... Nach Friedrich Nietzsche und Arthur Schopenhauer hat der bekannte Psychotherapeut und Autor Irvin David Yalom wieder einen berühmten Philosophen zum Gegenstand eines Romans gemacht. Und wieder verknüpft er historische Realität mit psychologischem und philosophischem Wissen zu einer gut lesbaren Geschichte. Als der Autor bei einem Besuch des Spinoza-Museums in Amsterdam erfuhr, dass während der Naziherrschaft der "Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg" Spinozas Bibliothek plünderte, kam ihm die Idee zum vorliegenden Roman. Alfred Rosenberg, Chefideologe Hitlers, wurde im Nürnberger Kriegsverbrecherprozess verurteilt und hingerichtet. Was war der Zweck des Raubes der Spinoza-Bibliothek? Dieser Frage geht Yalom nach und erzählt abwechselnd die Lebensgeschichten Baruch Spinozas und Alfred Rosenbergs und was den Rassisten Rosenberg mit dem jüdischen Philosophen verbindet.


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