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Jedes Kind ist hoch begabt

Die angeborenen Talente unserer Kinder und was wir aus ihnen machen

(7)

Dieses Buch setzt dem Förderwahn ein Ende!

Es gibt kein Abitur-Gen, doch jedes Kind hat vielseitige, wertvolle Begabungen. Das kann die Neurowissenschaft schon längst belegen. Also weg mit dem Begabungskonzept aus dem vorigen Jahrhundert. Endlich weniger Frust und Stress bei der »Erziehung« und vor allem mehr Chancen für alle unsere Kinder. Dieses Buch entlastet Eltern und Schulen von quälender Fixierung auf Leistung und bietet die überfällige Perspektive in einer seit Jahren festgefahrenen Debatte.

Wer Arzt werden will, muss gut sein in Mathe, nicht in Mitgefühl. Die vorherrschende Auffassung von Begabung und „Intelligenz“ ist nicht nur falsch, sondern sehr gefährlich. Eltern und Schulen tun zwar alles, um die Fähigkeiten unserer Kinder zu fördern. Doch weil unser Schul- und Bildungssystem immer noch fast ausschließlich auf Wissensvermittlung und Leistung setzt, bringen wir zwar Einserschüler und -studenten hervor, die dann im Berufsleben aber versagen. Auf der Strecke bleiben viele ungenutzte und frustrierte Talente, und diesen Irrweg beschreiten wir schon viel zu lange.

Gerald Hüther und Uli Hauser beschreiben, welche Begabungen in jedem Kind angelegt sind und wie sich das kindliche Gehirn entwickelt. Sie zeigen, dass unsere Erziehung dem viel zu wenig Rechnung trägt und fordern ein radikales Umdenken: Damit alle Kinder ihre Möglichkeiten ganz entfalten können.

Portrait
Gerald Hüther, Jahrgang 1951, Professor für Neurobiologie an der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen, ist Autor zahlreicher Erfolgsbücher, unter anderem „Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn“ oder „Was wir sind und was wir sein könnten“.

Uli Hauser, geboren 1962 als Ältester von sechs Geschwistern in Orsoy am Niederrhein, war in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv. Er schrieb mehrere Bücher, unter anderem "Eltern brauchen Grenzen", und ist seit über zwanzig Jahren Reporter beim „stern“. Uli Hauser wurde mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 09.12.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74710-8
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,8/11,6/2 cm
Gewicht 206 g
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 25.531
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Astrid Deutschmann-Canjé, Thalia-Buchhandlung Neuss

Eine neurobiologische Sicht auf Entwicklung, Bildung und Talente. Und jedes Kind hat welche. Sehr interessant zu lesen, mit vielen Beispielen regt es zum Nachdenken an. Eine neurobiologische Sicht auf Entwicklung, Bildung und Talente. Und jedes Kind hat welche. Sehr interessant zu lesen, mit vielen Beispielen regt es zum Nachdenken an.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Der Titel des Buches ist, wie schon in anderen Rezensionen angemerkt, ein wenig irreführend. Denn trotz allem waren extreme Unterschiede zu verzeichnen. Der Titel des Buches ist, wie schon in anderen Rezensionen angemerkt, ein wenig irreführend. Denn trotz allem waren extreme Unterschiede zu verzeichnen.

„Pflichtlektüre für alle, die mit Kindern zu tun haben“

Carmen Backhaus, Thalia-Buchhandlung Hamburg

"Jedes Kind ist hochbegabt" - Der Titel mag etwas provokant daherkommen, aber er reiht sich eben gerade nicht ein in die frühförderfröhliche Ratgeberliteratur. Hüthers Credo: Lasst Eure Kinder in Ruhe, denn jedes Kind trägt seine Begabungen schon in sich. Nur sind diese Begabungen eben nicht analog zu unseren Schulfächern und werden von unserem jetzigen Schulsystem sogar zerstört. Hüther regt zum Nachdenken an und lässt uns unsere Kinder mal mit anderen Augen betrachten. Denn Begabungen gibt es viele und die lassen sich eben nicht in Schulnoten messen. "Jedes Kind ist hochbegabt" - Der Titel mag etwas provokant daherkommen, aber er reiht sich eben gerade nicht ein in die frühförderfröhliche Ratgeberliteratur. Hüthers Credo: Lasst Eure Kinder in Ruhe, denn jedes Kind trägt seine Begabungen schon in sich. Nur sind diese Begabungen eben nicht analog zu unseren Schulfächern und werden von unserem jetzigen Schulsystem sogar zerstört. Hüther regt zum Nachdenken an und lässt uns unsere Kinder mal mit anderen Augen betrachten. Denn Begabungen gibt es viele und die lassen sich eben nicht in Schulnoten messen.

Kundenbewertungen

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von Katrin Kramer aus Weimar am 01.07.2017
Bewertet: anderes Format

Dieses Buch rüttelt wach und macht bewusst, wie gute Förderung funktioniert. Gerald Hüther gibt uns eine Perspektive für eine selbstbestimmte Entwicklung mit sozialen Kompetenzen.

Ein Buch für das Wohl der Kinder
von einer Kundin/einem Kunden aus Erlangen am 06.05.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Buch das einem bewußt macht, um was es bei kindlicher Bildung eigentlich geht, nämlich das was da ist bei den Kindern zu fördern. Wer das Buch gelesen hat wird unser Schulsystem vor allem die GS als veraltet und das bayrische Schulsystem als Katastrophe empfinden. Auf Basis der Erkenntnis... Ein Buch das einem bewußt macht, um was es bei kindlicher Bildung eigentlich geht, nämlich das was da ist bei den Kindern zu fördern. Wer das Buch gelesen hat wird unser Schulsystem vor allem die GS als veraltet und das bayrische Schulsystem als Katastrophe empfinden. Auf Basis der Erkenntnis der Hirnforschung müssen endlich mehr Lehrer eingestellt und Schulen bessser finanziert werden, um neue Unterrichtsformen zu ermöglichen.

Ist mein Kind ein kleiner Einstein?
von einer Kundin/einem Kunden am 09.12.2013

In heutiger Zeit werden Kinder nicht wegen, sondern trotz der Schule erfolgreiche Erwachsene. Sicher wurde mir genauso wie anderen immer eingetrichtert fleißig zu sein und immer brav zu lernen. Aber stellen sie sich nur einen Augenblick vor, was aus ihnen hätte werden können wenn Eltern, Erziehungsberechtigte und Lehrer ihre... In heutiger Zeit werden Kinder nicht wegen, sondern trotz der Schule erfolgreiche Erwachsene. Sicher wurde mir genauso wie anderen immer eingetrichtert fleißig zu sein und immer brav zu lernen. Aber stellen sie sich nur einen Augenblick vor, was aus ihnen hätte werden können wenn Eltern, Erziehungsberechtigte und Lehrer ihre Talente früh gefördert hätten. Stellen sie sich kurz mal vor, sie wären nicht in Unterrichtsfächern gefordert worden, die nicht ihren Talenten entsprochen hätten. Welcher Mensch wären sie heute? Gerald Hüther regt mit seinem neuen Buch „Jedes Kind ist hochbegabt“ sehr zum Nachdenken an. Mit seinem Buch gibt er neue Denkanstöße, wie wir zukünftigen Generationen einen besseren Weg ebnen könnten. Am Anfang habe ich den Titel aufrührerisch und auch provokant gefunden. Jetzt nachdem ich das Buch gelesen habe, bin ich mir sicher, dass „Jedes Kind ist hochbegabt“ nicht von weit hergeholt ist. Wer wäre denn besser prädestinier,t als der Neurobiologe Hüther, über das richtige Lernen zu schreiben? Er erklärt auf einfache Art und Weise, was Begriffsstutzigkeit mit zu langen Armen und Beinen zu tun hat. Er verdeutlicht was im Gehirn beim Lernen passiert. Besonders hat mir das Kapitel über die Entfaltung von Begabung gefallen. Hier rechnet der Autor mit dem Belohnung und Bestrafungssystem ab. Der Autor kritisiert aber auch die Folgen von alleinerziehenden Müttern. Ich betrachte das allerdings nicht so kritisch, da gerade auch in Patchwork-Familien viele Vorbilder da sind. Leider wird das Thema Bildung viel zu sehr politisiert. Aber auch Glattauer hat ein tollen und humorvollen Ratgeber(=die Pisa-Lüge) über unser marodes Bildungssystem geschrieben, dass ich jedem Leser empfehlen kann.