Mr. Chartwell

Roman

Rebecca Hunt

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Beschreibung


Was macht eine junge englische Bibliothekarin mit einem riesigen, schwarzen, sprechenden Hund?

Als die junge Bibliothekarin Esther Hammerhans ihrem neuen Untermieter die Tür öffnet, glaubt sie ihren Augen nicht zu trauen: Vor ihr steht ein riesiger schwarzer Hund, der sich als Mr. Chartwell vorstellt. Zu ihrer eigenen Überraschung nimmt Esther den düsteren, aber verführerischen Eindringling bei sich auf. Und erfährt, dass er auch – wir schreiben das Jahr 1964 – bei Churchill ein- und ausgeht.

»Der schwarze Hund«, so hat der englische Premier die Depressionen genannt, unter denen er sein Leben lang gelitten hat ... Eine hinreißende, originelle und virtuos erzählte Geschichte, das Debüt einer jungen britischen Autorin.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 11.11.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74683-5
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,5/11,6/2,2 cm
Gewicht 240 g
Übersetzer Hans-Ulrich Möhring
Verkaufsrang 158407

Buchhändler-Empfehlungen

Sebastian Schuy, Thalia-Buchhandlung Mülheim

Ein Roman um den großen Staatsmann Churchill und seinen großen schwarzen Hund, der ihn in der dunkelsten Stunde leider etwas zu oft besucht. Roman, Psychogramm, und einfach genial.

Eine ungewöhnliche, verschrobene Geschichte mit viel englischem Humor und Sprachwitz

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Rebecca Hunt „Mr. Chartwell“ Luchterhand Verlag England in den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts. Esther Hammerhans, eine junge Witwe, Bibliotheksangestellte von Beruf, allein lebend, beschließt eines Tages, ein Zimmer ihres Hauses unterzuvermieten. Auf ihre Annonce meldet sich nur ein einziger Bewerber, ein gewisser Mr. Chartwell, eine zugegeben etwas merkwürdige Erscheinung, denn vor ihrer Tür steht ein großer schwarzer Hund. Mit geradezu selbstverständlicher Unverschämtheit drängt er sich an Mrs. Hammerhans vorbei ins Haus und lässt sich einfach nicht mehr verscheuchen. Ihre Kollegin und beste Freundin Beth macht sich große Sorgen um sie, weil Esther sich so anders benimmt. Sie weiß um ihre Vergangenheit und den schwarzen Fleck auf ihrer Seele. Black Pat, so nennt sich Mr. Chartwell mittlerweile, beginnt, von ihrem ganzen Leben Besitz zu ergreifen und sie völlig auszufüllen. Doch Esther Hammerhans ist nicht der einzige Mensch, den Black Pat aufsucht. Seit Jahren hat er eine innige Beziehung zu Winston Churchill, der seine lebenslangen Depressionen „den schwarze Hund“ genannt hat. Als dieser schwarze Hund nun beginnt, Esther Hammerhans Leben zu überschatten, steht Winston Churchill kurz davor, sich von der politischen Bühne zu verabschieden. Beide verbindet nun die Bekanntschaft mit Black Pat, den Winston Churchill schon lange als ungeliebten Freund in seinem Leben akzeptiert hat. Doch Ester Hammerhans will sich nicht damit abfinden, in der Dunkelheit zu versinken und beginnt dagegen zu kämpfen. Kann Churchill ihr dabei helfen?

Kundenbewertungen

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1 Regel: Schwarzen Hunden nicht gestatten zu bleiben!
von einer Kundin/einem Kunden am 12.11.2013

Esther Hammerhans beschließt das Arbeitszimmer ihres verstorbenen Mannes zu vermieten. Nur ein einziger Interessent meldet sich. Es ist ein großer schwarzer Hund, der sich selbst Mr. Chartwell nennt. Von nun an stürzt er das Leben von Esther gewaltig ins Chaos. Nicht nur Esther und der Hund Mr. Chartwell sind die Hauptprotag... Esther Hammerhans beschließt das Arbeitszimmer ihres verstorbenen Mannes zu vermieten. Nur ein einziger Interessent meldet sich. Es ist ein großer schwarzer Hund, der sich selbst Mr. Chartwell nennt. Von nun an stürzt er das Leben von Esther gewaltig ins Chaos. Nicht nur Esther und der Hund Mr. Chartwell sind die Hauptprotagonisten: Auch Winston Churchill spielt eine Rolle in dem, rund um das Thema Depressionen handelnde Buch. Zeitlebens nannte Churchill die Tage die von Schwermut und Verzweiflung geprägt waren den schwarzen Hund, vielleicht auch wegen der Tabuisierung des Themas, gerade in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Sinnbildlich steht daher Mr. Chartwell als Depression. Die einfache Ausdrucksweise und der gute Erzählstil lassen einem beim Lesen mit den Protagonisten mitfühlen. Der spezielle britische Humor schwingt zwischen den Zeilen mit. "Mr. Chartwell" wäre daher bestimmt ein Buch, dass es sich lohnt in der englischen Originalsprache zu lesen. Ich bin schon sehr gespannt mehr von dieser Autorin zu lesen, gerade weil zeitgenössische britische Literatur, meiner Meinung nach, ein wenig unterpräsentiert ist, außer man heißt Joanne K. Rowling.

Eigentlich eine unmögliche Geschichte
von Lesebegeisterte am 02.06.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein toller Roman zu einem schwierigem Thema. Die Depression in Form eines grosse schwarzen Hundes. Ich fand das Buch spannend aber auch sehr unterhaltsam! Einmal etwas anderes!

Mr. Chartwell
von Stefanie Ingenpaß aus Iserlohn am 16.05.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Esther, Bibliothekarin im Palace of Westminster, ist nach dem Tod ihres Ehemannes oft einsam. Sie sucht nach einem Untermieter, da sie ja jetzt viel Platz im Haus hat, schon klingelt es an der Haustür. Ein großer schwarzer Hund, Mr. Chartwell, ausgesucht höflich, sehr eloquent und doch von unterschwelliger Boshaftigkeit, nistet ... Esther, Bibliothekarin im Palace of Westminster, ist nach dem Tod ihres Ehemannes oft einsam. Sie sucht nach einem Untermieter, da sie ja jetzt viel Platz im Haus hat, schon klingelt es an der Haustür. Ein großer schwarzer Hund, Mr. Chartwell, ausgesucht höflich, sehr eloquent und doch von unterschwelliger Boshaftigkeit, nistet sich bei ihr ein. Es ist der große schwarze Hund, von dem auch Churchill immer wieder heimgesucht wird: Depressionen. Ob Esther (und Churchill) ihn je wieder los werden? Angesichts der sprachlichen Virtuosität, der Warmherzigkeit und des wunderbaren britischen Humors der Autorin, stellt sich mir die Frage, ob man so mit Depressionen umgehen kann, überhaupt nicht. Why not?


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