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Brixton Hill

Roman


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London, in einem der Luxushochhäuser von Canary Wharf: Erst fällt die Klimaanlage aus, dann der Strom. Sämtliche Ausgänge sind verriegelt, und Rauch strömt aus den Belüftungsschächten. Em muss hilflos zusehen, wie ihre Freundin im 15. Stock panisch ein Fenster zertrümmert und hinausspringt. Kurz darauf wird Em verhaftet. Sie soll sich in die Computer des Gebäudes gehackt und die Freundin dadurch in den Tod getrieben haben. Jemand spielt ein falsches Spiel. Und macht Jagd auf Em …

Rezension
"Schnörkellos, spannend, aktuell, ungekünstelt und immer wieder verblüffend. (...) Besser kann ein Krimi nicht sein." Bayern 2 Diwan
Portrait
Zoë Beck, geboren 1975, lernte Klavier und studierte Literatur. Nach diversen Film- und Theaterjobs arbeitet sie heute als Autorin und Übersetzerin. Für ihre Romane und Kurzgeschichten wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 09.12.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-41042-8
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18,9/12,1/3 cm
Gewicht 312 g
Buch (Taschenbuch)
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8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein Pageturner der ersten Klasse. Man ist sofort gefesselt und möchte nur noch seine Ruhe haben um zu lesen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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von Katharina Kaufmann aus Marburg am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Sehr spannend! Kann einem Angst machen, da es durchaus realistisch ist

Modernes Thema gut umgesetzt
von einer Kundin/einem Kunden am 18.02.2014

Vor dem Hintergrund der Gentrifizierung eines alten Arbeiterstadtviertel in London passiert ein Mord. Die Hauptperson, Emma, die 33-jährige Enkelin der Besitzerin einer Privatbank in London, eine Eventmanagerin, wird verdächtigt, ihre Kollegin aus dem Fenster gestossen zu haben. Em, die erst alles locker sieht, weil man niemande... Vor dem Hintergrund der Gentrifizierung eines alten Arbeiterstadtviertel in London passiert ein Mord. Die Hauptperson, Emma, die 33-jährige Enkelin der Besitzerin einer Privatbank in London, eine Eventmanagerin, wird verdächtigt, ihre Kollegin aus dem Fenster gestossen zu haben. Em, die erst alles locker sieht, weil man niemanden inhaftieren kann, der unschuldig ist, braucht bald Hilfe. Auf der einen Seite gibt es ihren Bruder, Freunde und auf der anderen Seite einen Ex, einen Hacker, der sie stalkt. Sie verdächtigt letzteren die ganze Geschichte inziniert zu haben. Em strauchelt zwischen den Gesellschaftsschichten, weiss nicht ganz genau wohin sie gehört. Sämtliche Protagonisten haben ihre Eigenarten und Geheimnisse. So entsteht bei jedem eine gewisse Tiefe. Geschickt wird der Leser an der Nase herumgeführt, nichts ist so, wie es scheint. Dies ist kein blutiger Thriller, sondern eine langsam heranwachsende Geschichte, gekonnt verknüpft, spannend erzählt. Arme Menschen, Studenten und Künstler sollen aus ihrem Stadtteil vertrieben werden, werden, Investoren wittern Profit durch reiche Leute, bieten Luxusimmobilien. Mieterhöhungen, Schikane, der typische Ablauf der Gentrifizierung wird angesprochen. Internet, W-LAN, Facebook, Hacking, die Trauerfeier zum Tod von Magret Thatcher, alles ist dabei, sämtliche Aspekte der heutigen urbanen Bevölkerung, in diesem Fall London, eine Abrechnung mit der Gesellschaft. Der sorglose Umgang mit elektronischen Medien wird anschaulich dargestellt, sowie auch die Möglichkeit von Hackern, sich damit zu bedienen. Amüsant sind die kleinen politischen Seitenhiebe auf die Gesellschaft. Hier wird uns ein London jenseits der Sehenswürdigkeiten gezeigt.

Hochaktuelle Gesellschaftskritik mit einer packenden Story
von Silke Schröder aus Hannover am 04.01.2014

“Brixton Hill”, der neue Krimi von Zoe Beck, spielt im Frühjahr 2013, in den Tagen um den Tod der britischen Ex-Premierministerin Margret Thatcher. Das ist natürlich kein Zufall, denn die Autorin verknüpft die konservative Politik der “eisernen Lady” mit den aktuellen Problemen vieler Londoner, die sich ihre eigene Stadt nicht m... “Brixton Hill”, der neue Krimi von Zoe Beck, spielt im Frühjahr 2013, in den Tagen um den Tod der britischen Ex-Premierministerin Margret Thatcher. Das ist natürlich kein Zufall, denn die Autorin verknüpft die konservative Politik der “eisernen Lady” mit den aktuellen Problemen vieler Londoner, die sich ihre eigene Stadt nicht mehr leisten können. Wenige Jahre nach dem großen Finanz-Crash fallen immer mehr Viertel der teuersten Stadt Europas dem Goldrausch der Immobilenhaie zum Opfer; Luxuswohnungen entstehen und Alteingesessene können die Mieten nicht mehr aufbringen oder ihre teuren Kredite nicht bezahlen. So auch in Brixton, einem Stadtteil im Süden Londons, der lange Zeit als das “schwärzeste” Viertel der Metropole galt und in den 80er Jahren mehrfach durch soziale Unruhen in die Medien geriet - “Guns of Brixton” sangen The Clash nicht ohne Grund. Beck beschreibt in ihrem neuen Roman die Folgen dieser Gentrifizierug und beschäftigt sich zugleich mit der Occupy-Bewegung, mit der Bedeutung von Internetplattformen wie Wikileaks und Anonymous oder mit den Motiven von Computer-Hackern. In den Mittelpunkt stellt sie jedoch die Eventmanagerin Emma Vine, die selbst aus gut situiertem Elternhaus kommt, aber erkennen muss, wie schwierig es ist, sich gegen den blanken Kapitalismus zu stemmen - und die in ihrer vertrackten Lage plötzlich Hilfe von ganz unerwarteter Seite bekommt. Lange lässt uns Beck dabei im Dunkeln tappen, legt falsche Fährten, bis sehr spät der eigentliche Drahtzieher des Komplotts aus dem Schatten tritt. So verbindet Zoe Beck in ihrem neuen, temporeichen Krimi “Brixton Hill” eine hochaktuelle Gesellschaftskritik mit einer packenden Story.