Die Tuchhändlerin

Roman

Ivonne Hübner

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Beschreibung

Als gebildete Tochter eines Damasthändlers unterstützt Luisa ihren Vater in seinem Geschäft. Doch die Zeiten sind schlecht: Mit dem einst florierenden Weber-Gewerbe geht es bergab, seit Damast und Leinen maschinell hergestellt werden können. Das merkt auch Caspar, ein Webersohn mit schicksalhafter Vergangenheit, in den Luisa sich verliebt. Um Webermeister zu werden, muss Caspar heiraten, doch das kann er sich nicht leisten.

Als Luisas Vater Caspars Bruder Clemens, einem erfolgreichen Offizier, die Hand seiner Tochter verspricht, kommt es zum Eklat – und Luisas und Caspars Glück scheint in weite Ferne zu rücken …

Ivonne Hübner ist ledig, aber glücklich liiert, 35 Jahre alt und begeisterte Mutter. Sie arbeitet in Ostsachsen an der polnischen Grenze als Studienrätin an einem kleinstädtischen Gymnasium. Zuletzt im Dryas Verlag erschienen ist ihr Roman „Im Land der Sümpfe“. Mehr unter huebner.dryas.de

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 01.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-940855-45-9
Verlag Dryas Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/11,9/3,3 cm
Gewicht 324 g
Auflage 1

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Die Tuchhänderin
von einer Kundin/einem Kunden aus Radebeul am 11.02.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Kauf ging problemlos vonstatten. Lesen konnte ich leider nur 40 Seiten. Danach ging nichts mehr, ich konnte nicht mehr die Seiten umblättern und musste immer Reset drücken Auch Hotline konnte nicht helfen. So habe ich das Buch gelöscht auch in der Claud

Entführt in eine Welt die so neu und so fesselnd ist
von einer Kundin/einem Kunden am 25.08.2014

„Die Tuchhändlerin“ von Ivonne Hübner ist für mich ein ganz besonderes Buch. Es entführte mich in die Welt der Weber und Damasthändler und zeigte mir, dass die Herstellung der edlen Stoffe mit denen wir uns heute umgeben, in den Anfängen eine schweißtreibende Angelegenheit war. Die Inhaltsbeschreibung klingt zunächst nach ein... „Die Tuchhändlerin“ von Ivonne Hübner ist für mich ein ganz besonderes Buch. Es entführte mich in die Welt der Weber und Damasthändler und zeigte mir, dass die Herstellung der edlen Stoffe mit denen wir uns heute umgeben, in den Anfängen eine schweißtreibende Angelegenheit war. Die Inhaltsbeschreibung klingt zunächst nach einem schnulzigen historischen Roman. Immerhin spielt er im Jahre 1830. Doch diese Geschichte ist sehr viel mehr und zeigt eindrucksvoll wie schwer es Weber durch den Fortschritt der Technik hatten. Viele Familien sind von Hunger und Armut betroffen, denn Weber gab es zu dieser Zeit viele. Das Buch zeigt aber auch die großen Unterschiede zwischen den gesellschaftlichen Ständen auf. Arbeiter und gebildete Leute, zusammen, als Eheleute. Undenkbar. Ivonne Hübner hat die Pforten zu einer entzückenden Welt geöffnet. Ihre bildhafte Sprache lässt den Leser ganz tief einsinken in diese Zeit. Zudem macht die Geschichte – neben der tollen Liebesgeschichte, die viel Witz beinhaltet – deutlich, das es alles andere als Selbstverständlich ist, dass wir heute in Kleider schlüpfen können.

Eine Liebe in den Wirren der Industrialisierung
von Monika Schulte aus Hagen am 31.12.2013

Wir schreiben das Jahr 1830. Luisa Treuentzien hilft ihrem Vater bei seiner Tätgkeit als Tuchhändler. Die Zeiten sind nicht rosig. Die Industrialisierung nimmt ihren Lauf. Im ganzen Land werden immer mehr maschinelle Webstühle aufgestellt. Das merken nicht nur die Tuchhändler, sondern vor allen Dingen die Weber. Die Weber führen... Wir schreiben das Jahr 1830. Luisa Treuentzien hilft ihrem Vater bei seiner Tätgkeit als Tuchhändler. Die Zeiten sind nicht rosig. Die Industrialisierung nimmt ihren Lauf. Im ganzen Land werden immer mehr maschinelle Webstühle aufgestellt. Das merken nicht nur die Tuchhändler, sondern vor allen Dingen die Weber. Die Weber führen ein hartes und oft entbehrungsreiches Leben. Grossfamilien leben beengt unter einem Dach. Selbstverständlich müssen sich Betten geteilt werden. Privatsphäre hat niemand dort. Luisa hingegen, die Tochter des Tuchhändlers, ist wohlbehütet aufgewachsen. Sie durfte sogar eine Schule besuchen, was für Mädchen zu dieser Zeit nicht selbstverständlich war. Mädchen hatten zu heiraten und sich um Haus, Hof und Kinder zu kümmern. Luisa ist verlobt und soll demnächst den Geologen Matthias Kollmar heiraten. Die Verbindung wurde von den Eltern arrangiert. Liebe ist nicht mit im Spiel. Doch dann lernt Luisa den Weber Caspar kennen. Die beiden verlieben sich ineinander und doch wissen beide, dass eine Beziehung zwischen ihnen nicht gern gesehen sein wird. Luisas Hochzeitsvorbereitungen laufen. Und wenn Caspar sein Meisterstück fertigen soll, muss er eine viel ältere Witwe aus dem Dorf heiraten. So schreibt es die strenge Zunftordnung der Weber vor. Luisa und Caspar treffen sich heimlich, doch hat diese Liebe entgegen aller Sitte und Ordnung der damaligen Zeit überhaupt eine Chance? "Die Tuchhändlerin" von Ivonne Hübner ist ein historischer Roman, der behutsam anläuft und einen dann immer mehr fesselt und begeistert. Dank der intensiven Recherchen der Autorin, fühlt man sich in das Jahr 1830 hinein versetzt. Man sieht den Webern über die Schulter, man spürt die Enge, in der die Familien leben müssen. Man spürt ihr Überleben. Ein Stück Geschichte, das einem das entbehrungsreiche Leben der Weberzunft näher bringt, aber auch eine Liebesgeschichte. Eine Liebesgeschichte, die sich über Standesdünkel hinweg setzt. Die Geschichte einer Frau, die ihren Weg gehen will, die für ihre Liebe kämpft. "Die Tuchhändlerin - absolut guter Lesetoff!


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