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Die Tuchhändlerin

Roman

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Als gebildete Tochter eines Damasthändlers unterstützt Luisa ihrem Vater in seinem Geschäft. Doch die Zeiten sind schlecht: Mit dem einst florierenden Weber-Gewerbe geht es bergab, seit Damast und Leinen maschinell hergestellt werden können. Das merkt auch Caspar, der Sohn eines angesehenen Damastwebers mit schicksalhafter Vergangenheit, in den Luisa sich verliebt. Um Webermeister zu werden, muss Caspar heiraten, doch Luisa ist nicht die passende Partie für einen armen Weber.
Als Luisas Vater Caspars Bruder Clemens, einem arrivierten Offizier, die Hand seiner Tochter verspricht, kommt es zu einem Eklat - und Luisas und Caspars Glück scheint für immer in weite Ferne zu rücken ...

Portrait
Ivonne Hübner ist ledig, aber glücklich liiert, 35 Jahre alt und begeisterte Mutter. Sie arbeitet in Ostsachsen an der polnischen Grenze als Studienrätin an einem kleinstädtischen Gymnasium. Zuletzt im Dryas Verlag erschienen ist ihr Roman „Im Land der Sümpfe“. Mehr unter huebner.dryas.de
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum September 2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-940855-45-9
Verlag Dryas Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/11,9/3,3 cm
Gewicht 330 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
12,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Entführt in eine Welt die so neu und so fesselnd ist
von einer Kundin/einem Kunden am 25.08.2014

„Die Tuchhändlerin“ von Ivonne Hübner ist für mich ein ganz besonderes Buch. Es entführte mich in die Welt der Weber und Damasthändler und zeigte mir, dass die Herstellung der edlen Stoffe mit denen wir uns heute umgeben, in den Anfängen eine schweißtreibende Angelegenheit war. Die Inhaltsbeschreibung klingt zunächst nach einem... „Die Tuchhändlerin“ von Ivonne Hübner ist für mich ein ganz besonderes Buch. Es entführte mich in die Welt der Weber und Damasthändler und zeigte mir, dass die Herstellung der edlen Stoffe mit denen wir uns heute umgeben, in den Anfängen eine schweißtreibende Angelegenheit war. Die Inhaltsbeschreibung klingt zunächst nach einem schnulzigen historischen Roman. Immerhin spielt er im Jahre 1830. Doch diese Geschichte ist sehr viel mehr und zeigt eindrucksvoll wie schwer es Weber durch den Fortschritt der Technik hatten. Viele Familien sind von Hunger und Armut betroffen, denn Weber gab es zu dieser Zeit viele. Das Buch zeigt aber auch die großen Unterschiede zwischen den gesellschaftlichen Ständen auf. Arbeiter und gebildete Leute, zusammen, als Eheleute. Undenkbar. Ivonne Hübner hat die Pforten zu einer entzückenden Welt geöffnet. Ihre bildhafte Sprache lässt den Leser ganz tief einsinken in diese Zeit. Zudem macht die Geschichte – neben der tollen Liebesgeschichte, die viel Witz beinhaltet – deutlich, das es alles andere als Selbstverständlich ist, dass wir heute in Kleider schlüpfen können.

Eine Liebe in den Wirren der Industrialisierung
von Monika Schulte aus Hagen am 31.12.2013

Wir schreiben das Jahr 1830. Luisa Treuentzien hilft ihrem Vater bei seiner Tätgkeit als Tuchhändler. Die Zeiten sind nicht rosig. Die Industrialisierung nimmt ihren Lauf. Im ganzen Land werden immer mehr maschinelle Webstühle aufgestellt. Das merken nicht nur die Tuchhändler, sondern vor allen Dingen die Weber. Die Weber führen... Wir schreiben das Jahr 1830. Luisa Treuentzien hilft ihrem Vater bei seiner Tätgkeit als Tuchhändler. Die Zeiten sind nicht rosig. Die Industrialisierung nimmt ihren Lauf. Im ganzen Land werden immer mehr maschinelle Webstühle aufgestellt. Das merken nicht nur die Tuchhändler, sondern vor allen Dingen die Weber. Die Weber führen ein hartes und oft entbehrungsreiches Leben. Grossfamilien leben beengt unter einem Dach. Selbstverständlich müssen sich Betten geteilt werden. Privatsphäre hat niemand dort. Luisa hingegen, die Tochter des Tuchhändlers, ist wohlbehütet aufgewachsen. Sie durfte sogar eine Schule besuchen, was für Mädchen zu dieser Zeit nicht selbstverständlich war. Mädchen hatten zu heiraten und sich um Haus, Hof und Kinder zu kümmern. Luisa ist verlobt und soll demnächst den Geologen Matthias Kollmar heiraten. Die Verbindung wurde von den Eltern arrangiert. Liebe ist nicht mit im Spiel. Doch dann lernt Luisa den Weber Caspar kennen. Die beiden verlieben sich ineinander und doch wissen beide, dass eine Beziehung zwischen ihnen nicht gern gesehen sein wird. Luisas Hochzeitsvorbereitungen laufen. Und wenn Caspar sein Meisterstück fertigen soll, muss er eine viel ältere Witwe aus dem Dorf heiraten. So schreibt es die strenge Zunftordnung der Weber vor. Luisa und Caspar treffen sich heimlich, doch hat diese Liebe entgegen aller Sitte und Ordnung der damaligen Zeit überhaupt eine Chance? "Die Tuchhändlerin" von Ivonne Hübner ist ein historischer Roman, der behutsam anläuft und einen dann immer mehr fesselt und begeistert. Dank der intensiven Recherchen der Autorin, fühlt man sich in das Jahr 1830 hinein versetzt. Man sieht den Webern über die Schulter, man spürt die Enge, in der die Familien leben müssen. Man spürt ihr Überleben. Ein Stück Geschichte, das einem das entbehrungsreiche Leben der Weberzunft näher bringt, aber auch eine Liebesgeschichte. Eine Liebesgeschichte, die sich über Standesdünkel hinweg setzt. Die Geschichte einer Frau, die ihren Weg gehen will, die für ihre Liebe kämpft. "Die Tuchhändlerin - absolut guter Lesetoff!

Leseempfehlung!
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 25.10.2013

Mit „Die Tuchhändlerin“ ist mir ein wirklich bezaubernder historischer Roman in die Hände gefallen. Die Autorin schreibt so schön bildhaft, dass man wirklich das Gefühl hat man sei mitten im Geschehen. Ihre Schreibweise ließ ab der ersten Seite mein Kopfkino rattern und das Buch spielte sich vor meinem inneren... Mit „Die Tuchhändlerin“ ist mir ein wirklich bezaubernder historischer Roman in die Hände gefallen. Die Autorin schreibt so schön bildhaft, dass man wirklich das Gefühl hat man sei mitten im Geschehen. Ihre Schreibweise ließ ab der ersten Seite mein Kopfkino rattern und das Buch spielte sich vor meinem inneren Auge ab, als säße ich im Kino. Ihre Protagonisten, sehr schön beschrieben und im Verlauf des Buches immer weiter entwickelt, erscheinen Lebendig. Man lebt und man fühlt mit den Figuren, man freut sich und man trauert mit ihnen. Ivonne Hübner hat es geschafft ihren Protagonisten Leben einzuhauchen und so hat sie es auch geschafft, dass sie mit nur einem Buch eine meiner Lieblingsautorinnen wurde. Ich freue mich schon heute auf weitere Bücher der Autorin. Leider kann ich hier nur 5 von 5 Sternen vergeben und dazu spreche ich eine Leseempfehlung aus.