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Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor

Ausgezeichnet mit der Silbernen Feder 2011, dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2011, Kategorie Bilderbuch und dem Rheinischer Literaturpreis Siegburg 2012

Martin Baltscheit

(3)
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Beschreibung

Es war einmal ein alter Fuchs ohne Verstand.
Er wusste nichts und fühlte nur ...

Der Fuchs lebte ein langes Leben voller Abenteuer. Doch eines Tages findet er sich in seiner Welt nicht mehr zurecht. Er verwechselt die Wochentage, weiß nicht mehr, wie man auf die Jagd geht und verirrt sich auf dem Weg nach Hause… Voller Wärme, Behutsamkeit und Humor erzählt dieses Bilderbuch über das Schicksal eines alten, kranken Fuchses, der in der Gemeinschaft Halt und Geborgenheit findet.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 40
Altersempfehlung 4 - 6 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 31.07.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-407-79558-8
Verlag Julius Beltz GmbH & Co. KG
Maße (L/B/H) 25,1/25,1/1 cm
Gewicht 416 g
Abbildungen mit zahlreichen bunten Bildern
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 60109

Buchhändler-Empfehlungen

Svenja Disselbeck, Thalia-Buchhandlung Hürth

Wenn Sie einem kleinen Kind erklären wollen, was es mit dem Thema Demenz auf sich hat und wie diese Erkrankung die Persönlichkeit von Betroffenen beeinflusst, ist dies genau das richtige Buch für Sie!

Großartig

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Diese emotional berührende,warmherzige Geschichte war der Jugendliteratur-Preisträger 2011 in der Sparte Bilderbuch- und das zu Recht. Nun gibt es eine Neuauflage bei Beltz & Gelberg und damit wieder eine Chance für viele Kinder, diese besondere Geschichte kennenzulernen. Martin Baltscheit hat das Thema Demenz/Altersverwirrtheit in einer kindgerechten Sprache und flächige zartfarbene Bilder umgesetzt.Der Fuchs in seiner Geschichte ist anfangs nicht nur hübsch und klug und weiss alles, was man so als erfolgreicher Jäger wissen muss, er teilt sein Wissen auch mit den Jungfüchsen und macht sie damit überlebensfit. Aber auch der klügste Fuchs wird irgendwann alt und dieser zunehmend immer vergeßlicher.Anfangs geht er nur zu falschen Zeiten los oder vergißt über`s Schwimmengehen, zu fressen, aber dann kommt der Tag, andem der Fuchs vergißt, das er ein Fuchs ist.....Besonders eindrücklich gestaltet Baltscheit die Bilderbuchseite, auf der der alte Fuchs versucht darauf zu kommen, was das für finstere, gefährliche Wesen(Hunde) sind, die ihn jagen und nur wie durch ein Wunder kann er entkommen(für Kinder ganz wichtig).Danach finden ihn die Jungfüchse und bringen den verletzten Altersverwirrten nach Hause und kümmern sich liebevoll um ihn. Text der vorletzten Seite: Es war einmal ein alter Fuchs ohne Verstand. Er wusste nichts und fühlte nur. Er fühlte, wie es ist keinen Hunger zu haben. Er liebte es, wenn die jungen Füchse von der Jagd erzählten. Ein paar Dinge fielen ihm schwer: Er konnte sich keine Namen merken. Er fand den Weg nach Hause nicht. Er schlief nie gern allein. Aber das musste er auch nicht. Und wenn die Kinder dann umblättern, kommt ihre (und meine) Lieblingsseite:der alte Fuchs nachts schlafend , umringt von seinen (fast alle) schlafenden Jungfüchsen, die auf ihn aufpassen und sich an ihn kuscheln.... Ein tolles Bilderbuch mit Stoff für viele Gespräche !

Kundenbewertungen

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Trotz der großenTraurigkeit gibt es Hoffnung
von Daggy am 30.08.2020

Die Bilder sind zwar einfach und modern gestaltet, bilden aber die ganze Bandbreite der Gefühle ab. Erschreckend das graue Gesicht des angreifenden Hundes mit den gelben Augen und den spitzen Zähnen, traurig er alte Fuchs und voller Geborgenheit das letzte Bild. Zunächst war der Fuchs klug und hübsch, er zeigte den Kindern, wi... Die Bilder sind zwar einfach und modern gestaltet, bilden aber die ganze Bandbreite der Gefühle ab. Erschreckend das graue Gesicht des angreifenden Hundes mit den gelben Augen und den spitzen Zähnen, traurig er alte Fuchs und voller Geborgenheit das letzte Bild. Zunächst war der Fuchs klug und hübsch, er zeigte den Kindern, wie man jagd und den Jägern entkommen kann. Doch dann wird er alt und vergesslich. Zunächst wusste er nur die Wochentage nicht, dann vergaß er Geburtstage, dann fand er nicht mehr heim. Er vergas sogar das Jagen und hatte deshalb des Nachts Hunger. Zum Schluss wusste er nicht mehr, dass er ein Fuchs war. Als er verunglückte, haben die jungen Füchse eine Wunden geheilt „Nur seinen Verstand, den heilten sie nicht, denn den hatte der Fuchs verloren..“ Die anderen Tiere machten sich über den Fuchs lustig und der Fuchs unterhielt sich am liebsten mit sich selbst. Zum Glück kümmerten sich die jungen Füchse um ihn und gaben ihm Geborgenheit in ihrer Mitte. Das Buch finde ich schon für mich sehr aufwühlend und ich täte mich schwer es Kindern vorzulesen. Sicher kann es, wenn ein solcher Fall in der Familie auftritt, erklären, aber mir kommen die Bilder und der Text sehr krass vor.


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