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Der neue Taschen-Knigge

Gute Umgangsformen in jeder Lebenslage

-Das gelungene Miteinander – Höflichkeit zu Hause und auf Reisen
-Umgangsformen im Beruf – passende Kleidung und richtiges Auftreten
-Die hohe Kunst des Speisens – perfekt als Gast und Gastgeber
-Moderne Kommunikation mit Stil – Handy, Internet & Co.

Gute Umgangsformen sind wieder „in“. Sie sind ein wichtiger Schlüssel zu beruflichem und privatem Erfolg. Und nicht zuletzt machen sie ein harmonisches Zusammenleben erst möglich. Der neue Taschen-Knigge ist ein aktueller Ratgeber für den perfekten Auftritt und trägt auch dem Zeitgeist und den modernen Kommunikationsformen (Handy, Internet & Co.) Rechnung.

In ausführlichen Kapiteln mit wichtigen Hintergrundinformationen finden Sie Regeln für gutes Benehmen sowohl im Alltag als auch in besonders brenzligen Situationen, kurz: für alle Lebenslagen.

Mit ausführlichem Stichwortregister und einem „Glossar des guten Benehmens“ zum schnellen Nachschlagen. Der moderne Ratgeber für ein stilvolles Miteinander!
Portrait
Herbert Schwinghammer (geb. 1952) ist seit mehr als 20 Jahren als Sachbuchautor tätig. So hat er unter anderem den Bestseller „Knaurs neuer Knigge“ geschrieben, der jetzt als überarbeitetes und aktualisiertes Taschenbuch im Mankau Verlag erscheint. Außerdem hat er zahlreiche Bücher zu verschiedenen schul- und alternativmedizinischen Themen, wie zum Beispiel „Fettkiller Artischocke“, „Hormone, die das Leben steuern“ und „Brainfood – Essen, das intelligent macht“, verfasst. Herbert Schwinghammer ist Mitbegründer des Münchner Gesundheitsmagazins TOPFIT, das inzwischen im 12. Jahrgang erscheint.
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  • VORWORT

    Liebe Leserin, lieber Leser,
    gern sagt man dem „Knigge“ nach, dass man sich gut und anständig benehmen solle, um seinem Gegenüber Respekt zu erweisen. Das ist sicher richtig. Denn es macht einen Unterschied, ob man seine Gesprächspartner mit einem feinen Zwirn oder einem Jogginganzug würdigt.
    Doch das ist nicht der einzige Grund, warum gutes Benehmen nach wie vor Sinn macht – denn vor allem benimmt man sich für sich selbst. Studien haben hinlänglich belegt, dass man so behandelt wird, wie man handelt und wie man sich präsentiert. Gelingt es also aufgrund eines zweifelhaften Auftretens nicht, als Person zu überzeugen, wird es um ein Vielfaches schwieriger, mit seinem eigentlichen Anliegen, mit seiner Fachkompetenz oder mit seinen Inhalten zu überzeugen. überzeugt man dagegen schnellstmöglich als Person, hat man es im weiteren Miteinander umso leichter.
    Und doch tue ich mich stets schwer, zwischen „schwarz“ und „weiß“ bzw. „richtig“ oder „falsch“ zu unterscheiden. Denn viel zu oft habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Wahrheit auch „grau“ sein kann. Um ein Beispiel zu nennen: In meinen Seminaren treffe ich häufig auf Kundenberater von Banken.
    Geht der Berater morgens im schwarzen Anzug, weißen Hemd und in roter Krawatte aus dem Haus, ist er objektiv betrachtet gut und korrekt gekleidet. Das gilt erst recht, wenn er im weiteren Verlauf des Tages ein Gespräch mit einem seiner Kunden wahrnimmt, der zum Beispiel Geschäftsführer eines Unternehmens und auf eine ähnliche Art und Weise gekleidet ist. Was aber, wenn unser Kundenberater im Anschluss einen weiteren Kunden besucht, der nun nicht hinter dem Schreibtisch agiert, sondern einen landwirtschaftlichen Hof betreibt? Dieser Kunde begegnet dem Bankmitarbeiter in Gummistiefeln
    und Jeans. Plötzlich ist die akkurate Kleidung des Bankers geeignet, Distanzen zu schaffen.
    Dieses Beispiel zeigt, warum die Wahrheit auch zwischen den Extremen liegen kann. Es gibt Situationen, in denen „zu viel“ des Guten auch unfreiwillig Kluften schlagen kann. Daher werde ich nie müde zu betonen, dass Sie das Wichtigste in punkto „Umgangsformen“ bereits besitzen – und das ist Ihr Fingerspitzengefühl; Ihr feines Gespür für die jeweilige Situation und für das, was Ihr Gegenüber von Ihnen erwartet.
    Dennoch meine ich, dass man möglichst viele der zahlreichen Regeln kennen sollte, um zu entscheiden, wo man welche Spielregeln zum Einsatz bringen möchte. Ich wünsche Ihnen, dass Ihnen genau hierbei dieses Buch ein treuer Ratgeber sein wird.
    Ihre
    Carolin Lüdemann
    Mitglied im Deutschen Knigge-Rat

    „ÜBER DEN UMGANG MIT MENSCHEN“

    Bevor wir uns den Regeln des Anstands widmen, sollten wir uns fragen, warum wir eigentlich anständig miteinander umgehen sollen. Ist es nicht egal, wie wir etwas sagen oder wie wir etwas tun, wenn der Unterschied nur in der Form, jedoch nicht im Sinn besteht? Warum sollten wir beispielsweise eine
    Anweisung mit „bitte“ ergänzen, wenn sich damit an deren Inhalt nichts ändert? Habe ich als Individuum nicht das Recht, so zu sein, wie ich es für richtig erachte, wenn ich mich daran halte, meinen Mitmenschen körperlich keinen Schaden zuzufügen und sie nicht zu beleidigen?
    Die Reihe solcher Fragestellungen könnte schier unendlich erweitert werden, aber alle Antworten, die darauf gegeben werden können, zielen in eine Richtung: Die individuelle Freiheit des Menschen hat dort seine Grenzen, wo er die individuelle Freiheit eines anderen Menschen beeinträchtigt! Diese Aussage kann man durchaus rein körperlich betrachten, denn ein einsamer Wald- oder Steppenbewohner, dessen nächster Nachbar einen Tagesmarsch entfernt wohnt, kann diese grundsätzliche Regel viel weiter auslegen als der Großstadtbewohner, der die Präsenz seiner nächsten Nachbarn oft auch bei geschlossenen Türen und Fenstern nicht überhören kann. Der einsam wohnende Mensch, der nicht in Kontakt mit anderen Menschen tritt, braucht sich tatsachlich an keine Regeln des Anstands zu halten, weil er niemanden mit seinem Verhalten stören kann. Dagegen ist die Nähe des Bewohners einer Stadt zu seinen Mitmenschen überall „greifbar“, auch wenn er selbst allein lebt: Sie sind fast immer zu hören, sie sind im öffentlichen Raum in großer Anzahl zu sehen, sie sind in der Enge, die nicht wenige Situationen mit sich bringt, sogar zu fühlen und zu riechen.
    Müssen viele Menschen in den verschiedensten Situationen in räumlicher Enge zusammenleben, kommt es zwangsläufig zu Problemen, weil die individuelle Freiheit des einzelnen Menschen sich mit der des nächsten überschneidet. Die Freiheit ist also keineswegs grenzenlos, sondern sie ist häufig starkeingeschränkt allein durch die Präsenz anderer Menschen. Soll diese Tatsache nicht zu Aggressionen untereinander führen, sind Rücksichtnahme und Regeln notwendig.
    Ohne solche Regeln wäre ein geordnetes Zusammenleben nicht möglich, denn alle Menschen würden ihre individuelle Freiheit zumindest verteidigen wollen, andere würden Gewalt anwenden, um ihre Grenzen möglichst weit ziehen zu können. „Weg da!“ wäre für eine solche ungeregelte Gesellschaft ein passendes Motto. Aggressive Menschen würden schnell die Oberhand gewinnen, andere brutal ausgegrenzt werden. (…)
  • Vorwort von Carolin Lüdemann
    "Über den Umgang mit Menschen"

    TISCHLEIN DECK‘ DICH
    Der perfekt gedeckte Tisch
    Wie benutzt man was?
    Allgemeine Regeln am Tisch
    Gourmet-Genuss am Büfett?
    Zwischen den Gängen
    Versäumnisse von Kuchen- und Servicepersonal

    DIE HOHE KUNST DES ESSENS
    Vorspeisen
    Fisch und Meeresfrüchte
    Fleisch
    Geflügel
    Gemüse
    Käse
    Dessert

    DIE GELUNGENE EINLADUNG
    Einladungen versenden
    Die Gäste treffen ein

    KLEIDER MACHEN LEUTE
    Freizeitkleidung
    Die Kleidung bei gehobenen Feierlichkeiten
    Die Kleidung im Beruf
    Besondere Anlässe

    UMGANGSFORMEN IM BERUF
    Umgang zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern
    Allgemeines über das Verhalten im Beruf

    MODERNE KOMMUNIKATION
    Geschäftlich und privat
    Handy und Telefon
    Die E-Mail – unverzichtbarer Teil der Kommunikation
    Chat-Rooms, Facebook und Twitter
    Der Brief

    DIE KONVERSATION: LUST ODER LAST?
    Die hohe Schule des Sprechens
    Der Umgang mit Gesprächspartnern

    GUTES BENEHMEN AUF REISEN
    Gut vorbereitet reisen
    Die Eigenheiten des Gastlandes achten

    DAS PERSÖNLICHE AUFTRETEN
    Die Körperhaltung
    Körperhygiene und -pflege

    DIE FAMILIE UND IHRE FESTE
    Der Umgang in der Kleinfamilie
    Familienfeste

    KRANKHEIT UND TOD
    Ans Bett gefesselt
    Der Todesfall

    DIE LIEBEN NACHBARN
    Eine gute Nachbarschaft pflegen
    Regeln für ein harmonisches Zusammenleben

    VON MENSCH ZU MENSCH
    Rücksichtnahme statt Ausgrenzung
    Umgangsformen in der Öffentlichkeit
    Situationen im Alltag

    Glossar des guten Benehmens
    Stichwortverzeichnis
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 354
Erscheinungsdatum 10.12.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86374-117-4
Verlag Mankau Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,2/3,2 cm
Gewicht 342 g
Auflage 4. Auflage (4. aktual. u. überarb. Auflage)
Verkaufsrang 87321
Buch (Taschenbuch)
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