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Ein plötzlicher Todesfall

Roman

J.K. Rowling ist die Autorin der Harry Potter-Bücher. Weltweit wurden ihre Bücher in 73 Sprachen übersetzt und haben über 450 Millionen Leser gefunden. J. K. Rowling, die mit zahlreichen Literaturpreisen, wie z. B. dem Hans-Christian-Andersen-Preis, ausgezeichnet wurde, unterstützt über ihre Stiftung Volant zahlreiche gemeinnützige Projekte.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 576
Erscheinungsdatum 02.12.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28528-3
Verlag Ullstein Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,5/3,8 cm
Gewicht 412 g
Originaltitel The Casual Vacancy
Auflage 10. Auflage
Übersetzer Susanne Aeckerle, Marion Balkenhol
Verkaufsrang 23615
Buch (Taschenbuch)
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13,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Das schonungslose Portrait einer Kleinstadt

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Wildau

In diesem Buch erzählt uns Rowling die magielose und realistische Geschichte eines kleinen Ortes. Angestoßen durch einen "plötzlichen Todesfall" entbrennt ein alter Konflikt der den Gemeinderat und auch die meisten Bewohner des Örtchens Pagford entzweit. Wenn man sich an die zahlreichen Figuren, die ständigen Perspektivwechseln und die etwas offenherzigeren Ausdrucksweise einiger Figuren gewöhnt hat, eröffnet sich einem das mitreißende Bildnis einer Konfliktreichen Gemeinde. Ein Augenöffnendes Erlebnis, das reflektiert wie wenig wir doch gönnen und wie gesellschaftliche Zwänge uns in ecken Treiben, wobei die eigentlichen Probleme gerne übersehen werden. Grade die Figuren, mit zweifelhafter Moral sind hier jene die Andere am schnellsten verurteilen. Das Buch ist es wert, dass man einige Seiten braucht um einen richtigen Überblick zu haben. Definitiv ein Meisterwerk, geschrieben mit viel Menschenkenntnis.

Meine Lieblingsbücher - Teil 3

Lisa Kohl, Thalia-Buchhandlung Hagen

Ein plötzlicher Todesfall ist anders als der Titel vermuten lässt, kein Krimi sondern eine Gesellschaftsstudie. In einem kleinen englischen Dorf stirbt ein sehr engagiertes Gemeinderatsmitglied sehr plötzlich und unerwartet. Barry Fairbrother hatte sich zu Lebzeiten immer für die sozial schwachen Mitbürger stark gemacht und einige Prestigeprojekte des Rates gestoppt. Durch seinen Tod ist der Weg nun frei für die Skrupelloseren, denen die Siedlung der sozial schwachen ohnehin ein Dorn im Auge ist. Vor diesem Hintergrund kommt in dem Roman das ganze Dorf zu Wort. Die Perspektive wechselt häufig und trotzdem kann man leicht folgen, weil jede Figurr detailliert ausgearbeitet und greifbar war. Eine Geschichte die so viele Facetten bietet, dass man sie auch noch ein zweites Mal lesen kann!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
10
1
2
1
1

Plötzlich todesfall
von Anika F am 24.04.2018

es kriegt mich nicht . .. auf den ersten 50 Seiten habe ich es schon 4 mal zu geklappt und gedacht Boah Nein nicht meins . .. dann soll es auch nicht sein... Ich quäle mich nicht beim Lesen . .. entweder hat mich das Buch oder eben nicht . .. Ich bin vllt einfach zu Harry Potter verliebt bei der Autorin, als das ich mich au... es kriegt mich nicht . .. auf den ersten 50 Seiten habe ich es schon 4 mal zu geklappt und gedacht Boah Nein nicht meins . .. dann soll es auch nicht sein... Ich quäle mich nicht beim Lesen . .. entweder hat mich das Buch oder eben nicht . .. Ich bin vllt einfach zu Harry Potter verliebt bei der Autorin, als das ich mich auf das einlassen kann . ..

Milieustudie und Krimi
von Daniela P. am 26.12.2017

Barry Fairbrother ist Anwalt und Gemeinderat im kleinen, englischen Pagford. Eigentlich ein idyllisches, beschauliches Örtchen, doch als Barry mit gerade einmal 40 Jahren plötzlich stirbt, entbrennt ein Rennen um seinen Sitz im Gemeinderat. Und während all dieser Streitereien kommt ein Geheimnis nach dem anderen der Bewohner ans... Barry Fairbrother ist Anwalt und Gemeinderat im kleinen, englischen Pagford. Eigentlich ein idyllisches, beschauliches Örtchen, doch als Barry mit gerade einmal 40 Jahren plötzlich stirbt, entbrennt ein Rennen um seinen Sitz im Gemeinderat. Und während all dieser Streitereien kommt ein Geheimnis nach dem anderen der Bewohner ans Licht. Wie schon einige Leser vor mir musste ich mich etwas durch die ersten 200 Seiten schleppen. Doch es hat sich gelohnt durchzuhalten. Rowling schafft es auch bei so vielen Charakteren nie den Überblick zu verlieren. Genial wie sie jeder Figur eine Geschichte gibt. Definitiv nich mit "Harry Potter" zu vergleichen. Ich würde es eher als Milieustudie mit einer Prise Krimi beschreiben.

Menschliche Abgründe
von einer Kundin/einem Kunden aus Krailling am 20.03.2017

Barry Fairbrother ist gerade auf dem Weg zum Restaurant, in dem er seinen Hochzeitstag mit seiner Frau bringen will. Doch so weit kommt er gar nicht. Auf dem Parkplatz bricht er zusammen und ist innerhalb von Minuten tot. Dabei war er doch gerade erst Anfang vierzig! Die Kleinstadt Pagford ist aufgebracht. Doch hinter der Fassad... Barry Fairbrother ist gerade auf dem Weg zum Restaurant, in dem er seinen Hochzeitstag mit seiner Frau bringen will. Doch so weit kommt er gar nicht. Auf dem Parkplatz bricht er zusammen und ist innerhalb von Minuten tot. Dabei war er doch gerade erst Anfang vierzig! Die Kleinstadt Pagford ist aufgebracht. Doch hinter der Fassade der aufrichtigen Trauer kommen die wahren Gesichter der Einwohner hervor. Es wird gehetzt, getratscht, verleumdet und hoch gepokert. Denn der Gemeinderatssitz von Barry Fairbrother ist jetzt frei, und es gibt einige Kandidaten, die viel dafür tun, um ihn auch zu bekommen. Die verträumte Kleinstadt ist nicht so verträumt und nett, wie sie erscheint, sondern genau genommen ziemlich knallhart. J. K. Rowlings erster Erwachsenenroman hat für viel Aufsehen gesorgt. Die Meinungen darüber waren gelinde gesagt sehr unterschiedlich. Auch wenn ich immer versuche, mich von Rezensionen und Meinungen anderer fernzuhalten, bevor ich das Buch selbst gelesen habe, konnte ich nicht vermeiden zu erfahren, wie viele von dem Buch maßlos enttäuscht waren. Dennoch habe ich versucht, so unvoreingenommen wie möglich an das Buch heranzugehen und ganz wichtig: Ich habe keinen weiteren Harry Potter erwartet. Mir war von vornherein klar, dass dieses Buch ganz anders sein würde. Und ich habe Recht behalten. Die Geschichte ist natürlich eine völlig andere, aber auch der Schreibstil und Erzählweise unterscheidet sich gänzlich von ihrer Potter-Reihe. Doch muss das gleich schlecht sein? Meiner Meinung nach nicht. Man braucht nur etwas Zeit, um sich darin einzufinden. Die vielen unterschiedlichen Charaktere geben einem gerade anfangs ziemlich zu denken und ich hatte Probleme, alle auseinander zu halten. Doch dann wurde ich immer weiter in die Geschichte hineingezogen. Sie ist sehr politisch und sozialkritisch und das hat mir sehr gut gefallen! Die Autorin lässt sich sehr viel Zeit, die Geschichte zu erzählen. Und so erfährt man stückchenweise neues über die Familien, ihre Gedanken, Wünsche und ihre Vergangenheit. Dadurch wirkt die Story aber manchmal etwas langatmig. Ich empfehle jedoch jedem, durchzuhalten, es lohnt sich! Denn je länger man liest, umso mehr nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Gewöhnungsbedürftig ist durchaus auch die Wortwahl. Passend, wie ich finde, jedoch sehr derb. Schimpfwörter & Co kommen hier definitiv nicht zu kurz! J. K. Rowling nimmt kein Blatt vor den Mund und zeigt die grausame Wahrheit einer Gesellschaft, in der man nach Außen Verständnis zeigt und eigentlich doch nur alles für seinen eigenen Vorteil macht. Ein Buch, welches zum Nachdenken anregt. Denn wir alle wissen, wie oft der Gedanke "Was mögen denn die Nachbarn denken?" als Argument angebracht wird. Oder wie oft Menschen sagen, dass sie etwas gegen bestimmte Menschen haben. "Die Flüchtlinge sind doch eh alle nur faul." oder "Wie die Mutter, so die Tochter. Kann doch nur ne Schlampe sein, wenn sie aus dem Viertel kommt." Wir geben es nicht gerne zu, doch das ist auch die grausame Wahrheit unserer Gesellschaft. Wer mit der Leistung nicht mithalten kann, ist außen vor. Wer Pech im Leben hat, ist außen vor. Wer in die falsche Familie hineingeboren wurde, ist außen vor. J. K. Rowling versucht mit ihrem Buch, uns die Augen dafür zu öffnen, und meines Erachtens nach gelingt ihr das perfekt. Fazit Eine Geschichte über Menschliche Abgründe, ihre Schwächen und Tiefen, das Böse, was sich in jedem von uns versteckt. Es geht um Politik und Sozialkritik, um Gewalt und Sex, Unzufriedenheit in der Ehe, um Drogensucht und Missbrauch, Armut und Reichtum, um Hoffnung, Leben und Tod. Ein Querschnitt durch alle Generationen. Man muss jedoch durchhalten, die Geschichte hat einige Längen. Wenn man diese aber überstanden hat, nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf und endet in einem gewaltigen Knall! Uneingeschränkt lesenswert und daher volle Punktzahl.