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Minna von Barnhelm oder das Soldatenglück

Große Klassiker zum kleinen Preis Band 158

Gotthold Ephraim Lessing

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Beschreibung

Eigentlich könnte Minna von Barnhelm ihren Geliebten Tellheim jetzt, wo der Siebenjährige Krieg vorbei ist, endlich heiraten. Doch Major von Tellheim schämt sich, weil er in Geldnot geraten ist. Zugleich hält ihn sein altertümlicher Ehrbegriff davon ab, Hilfe anzunehmen. Alle Versuche, das Problem hintenherum zu lösen, machen die Sache nur noch schlimmer und bieten genügend Anlass für heitere Turbulenzen. Lessings 'Minna' ist das bekannteste Lustspiel der deutschen Aufklärung und auf den Bühnen bis heute sehr präsent.

Gotthold Ephraim Lessing, geb. 1729 in Kamenz/Oberlausitz, kam als Pfarrerssohn und drittes von zwölf Kindern zur Welt. Nach dem Abitur studierte er zunächst Theologie, wandte sich aber bald den philologischen Fächern zu. Der Schriftsteller arbeitete als Dramaturg für das Hamburger Nationaltheater und verfasste zahlreiche berühmte Werke. Privat hatte Lessing 1777/78 sowohl den Tod seines Sohnes als auch den seiner Frau zu verkraften. Er starb am 15. Februar 1781 vereinsamt in Braunschweig. Die Uraufführung seines "Nathan" im Jahr 1783 erlebte er nicht mehr. Als bedeutendster Dichter, Denker und Kritiker der Aufklärung, dessen Genialität sogar Goethe bewunderte, gilt er heute als erster moderner Autor Deutschlands.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 01.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7306-0050-4
Verlag Anaconda Verlag
Maße (L/B/H) 19,3/12,9/1,7 cm
Gewicht 195 g
Verkaufsrang 115357

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Ohnsorg-Theater des 18. Jahrhunderts
von Mandurah aus Wunstorf am 16.04.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„Minna von Barnhelm“ spielt kurz nach dem Siebenjährigen Krieg. Major von Tellheim, dem seine Ehre über alles geht, hat das Schicksal übel mitgespielt. Wo er sich stets mit aller Macht für seine Mitmenschen einsetzt und auch seine Untergebenen fast wie Freunde behandelt – was in der damaligen Zeit nun wahrlich nicht üblich war –... „Minna von Barnhelm“ spielt kurz nach dem Siebenjährigen Krieg. Major von Tellheim, dem seine Ehre über alles geht, hat das Schicksal übel mitgespielt. Wo er sich stets mit aller Macht für seine Mitmenschen einsetzt und auch seine Untergebenen fast wie Freunde behandelt – was in der damaligen Zeit nun wahrlich nicht üblich war – und sogar für eine Stadt die Kriegsteuer vorschießt, steht er nach Ende des Krieges plötzlich völlig mittellos und von allen außer seinem treuen Diener Just im Stich gelassen da. Ein Arm ist durch eine Kriegsverletzung gelähmt, die Stadt will von dem ausgelegten Geld nichts mehr wissen, der König zweifelt an seiner Loyalität, seine anderen Diener sind alle mit seinem restlichen Hab und Gut durchgebrannt und so kommt es, dass er sich für seine Verlobte Minna von Barnhelm nicht mehr gut genug findet. Statt sich jedoch von seinen Mitmenschen helfen zu lassen, blockt er alle Versuche ihn zur Vernunft zu bringen ab. Seine Verstocktheit geht so weit, dass er selbst Geld dann nicht annimmt, wenn es sich dabei tatsächlich um ehemalige Schulden ihm gegenüber handelt und seine Verlobung mit Minna von Barnhelm möchte er ebenfalls auflösen, denn was soll sie mit ihm als Versehrten, der keine Ehre mehr hat und ihr auch materiell nichts bieten kann. Doch seine Verlobte kämpft gemeinsam mit ihrer Bedienten auf raffinierte Weise um ihren Major und zum Schluss gibt es in allen Punkten für alle Beteiligen ein Happy End. Da das Lustspiel nicht mehr das jüngste ist, ist der Sprachstil und das übersteigerte Empfinden der Beteiligten für den Leser recht gewöhnungsbedürftig. Wer sich jedoch in die damalige Zeit hineinversetzen kann, kommt voll auf seine Kosten, „Minna von Barnhelm“ dürfte damals für die Leute im Theater das gewesen sein, was uns heute das Ohnsorg-Theater ist.

Liebeswirren
von raubkatzal aus Wien am 12.12.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Irrungen, Missverständnisse.. Die Liebe ist schon kompliziert, nicht nur für unsereins in der heutigen Zeit, auch für Major Tellheim und seine liebe Minna, die keine Chancen ungenützt lässt, zu beweisen, dass die Frauen doch das stärkere Geschlecht sind, und die Zügel in der Hand haben ;-)


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