Die satten Toten / Karl Kane Bd. 2

Ein Fall für Karl Kane

Karl Kane 2

(3)
»Mit dieser Serie hat sich Sam Millar an die Spitze der Krimiautoren geschrieben.« Books Ireland Belfast. Pathologe Tom Hicks hat schon viele Leichen gesehen, doch so etwas hat er noch nicht erlebt: Der Körper der jungen Frau, die vor ihm auf dem Seziertisch liegt, ist deformiert. Sie hat kurz vor ihrem Tod Unmengen gegessen. Hicks informiert seinen Freund, den Privatdetektiv Karl Kane. Kane nimmt Ermittlungen auf. Schon bald taucht eine weitere Leiche mit dem gleichen Merkmal auf: In Belfast geht ein Killer um, der seine Opfer mästet, bevor er sie tötet. Und während Kane zunehmend verzweifelt nach dem Mörder sucht, kidnapt dieser Kanes Tochter. »Ein absoluter Pageturner – und nichts für schwache Nerven.« Irish World
Portrait
Sam Millar wurde in Belfast geboren und trat als Teenager der IRA bei. In den 70er-Jahren verbrachte er viele Jahre hinter Gittern, nachdem er auf dem Höhepunkt der Unruhen in Nordirland inhaftiert worden war. Wieder auf freiem Fuß, initiierte er 1993 in den USA einen der schwersten Raubüberfälle in der US-amerikanischen Geschichte und erbeutete über sieben Millionen Dollar. Er wurde gefasst und saß seine Strafe erst in den USA und dann in Belfast ab, wo er heute lebt und Kriminalromane schreibt, für die er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 01.10.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-85535-511-2
Verlag Atrium Verlag
Maße (L/B/H) 20,3/12,4/2,5 cm
Gewicht 342 g
Originaltitel The Dark Place
Übersetzer Joachim Körber
Buch (Taschenbuch)
16,95
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Kundenbewertungen

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Ekelfaktor ist garantiert
von Belinda Wiesbauer aus Steyr am 11.11.2013

Karl Kane ist Privatdetektiv in Belfast und wofür ist Belfast bekannt? Raue Sitten und reichlich Alkohol und davon haben sowohl Karl, sowie sein verhasster Schwager der bei der Polizei tätig ist, als auch der Mörder den er sucht, ausreichend. Das Schlimme ist, dass dieser Mörder junge Mädchen entführt und mästet... Karl Kane ist Privatdetektiv in Belfast und wofür ist Belfast bekannt? Raue Sitten und reichlich Alkohol und davon haben sowohl Karl, sowie sein verhasster Schwager der bei der Polizei tätig ist, als auch der Mörder den er sucht, ausreichend. Das Schlimme ist, dass dieser Mörder junge Mädchen entführt und mästet wie Gänse um ihnen dann die Leber und die Niere zu entnehmen. Um Karl in die Knie zu zwängen, entführt der perverse Serienmörder auch noch dessen Tochter. Kane ist nun gezwungen mit seinem Schwager im Team zu spielen und das fällt ihm äußerst schwer. Immer dichter ist Karl dem Mörder auf der Spur und trägt dabei so manche Blessur davon. Seine Sekretärin und Lebensgefährtin Naomi muss ihn danach jedes mal wieder auf die Beine bringen… Abgründe in Belfast, die einen erschüttern.

Karl Kane ermittelt wieder
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 28.10.2013

Karl Kane erhält von einem jungen Mädchen den Auftrag, nach ihrer verschwundenen Schwester Martina zu suchen, die vor 14 Tagen spurlos verschwand. Bei seinen Recherchen stößt er auf andere verschwundene Mädchen, die inzwischen tot aufgefunden wurden. Ihre Todesursache war immer die gleiche, alle wurden vor ihrem Tod wie Gänse... Karl Kane erhält von einem jungen Mädchen den Auftrag, nach ihrer verschwundenen Schwester Martina zu suchen, die vor 14 Tagen spurlos verschwand. Bei seinen Recherchen stößt er auf andere verschwundene Mädchen, die inzwischen tot aufgefunden wurden. Ihre Todesursache war immer die gleiche, alle wurden vor ihrem Tod wie Gänse gemästet bzw. im wahrsten Sinne des Wortes gestopft, und allen wurden Leber und Nieren entnommen. Recht bald kristallisiert sich ein Verdächtiger heraus, dem schwer beizukommen ist. Alles eskaliert, als die Tochter von Karl Kane in die Fänge des Mörders gerät ... Dies ist nun der 2. Band um den Privatdetektiv Karl Kane. Man muss den 1. Teil nicht gelesen haben, um diesen hier zu verstehen. Man kommt sehr gut in die Geschichte hinein, einige Ereignisse aus der Vergangenheit werden der Verständlichkeit halber kurz angerissen. Wieder spielt die Geschichte in Belfast. Einst als eine der vier Städten mit B genannt, die man möglichst meiden sollte. Aber inzwischen gehört Belfast nicht mehr in die Kategorie von Beirut, Bagdad und Bosnien. Und doch ist es ebenfalls eine Stadt unter vielen, in denen das Verbrechen nicht schläft. Momentan treibt ein Serienmörder in Belfast sein Unwesen. Er entführt junge Mädchen und mästet sie, bevor er ihnen nach ihrem Tod Leber und Nieren entnimmt. Ob er sie anschließend isst, bleibt eine Vermutung. Karl Kane sucht diesen Mörder, zumal ebenfalls das Mädchen Martina, das er im Auftrag ihrer Schwester suchen sollte, zu den Opfern des Mörders gehört. Sehr bald scheint er den Mörder gefunden zu haben, nur ist es eine Person, die Macht hat und diese ausspielt. Spenden für die Polizei behindern die Polizeiarbeit und blockieren diese. Kane ist mehr oder weniger auf sich allein gestellt. Zumal er auch noch immer mit seinem Ex-Schwager Wilson, dem jetzigen Polizei-Inspector im Clinch liegt. Hilfe sucht und findet er bei seinem Freund Tom Hicks, dem Pathologen, der ihn mit Informationen auf dem Laufenden hält. Aber auch seine Lebensgefährtin und Sekretärin Naomi hält zu ihm, trotz seiner Eskapaden, die er sich ab und zu leistet. Er geht bei seiner Suche nach dem Mörder ungewöhnliche Wege, sucht Verbündete oder Informationsgeber in Milieus, die nicht gut für ihn sind. Mehr als einmal wird er zusammengeschlagen, aber er gibt nicht auf, um die Wahrheit zu finden und letztendlich die Beweise gegen den Mörder. Er ist geradlinig und ehrlich, auch wenn er sich ab und an gezwungen sieht, nicht alles zu sagen. Ich mag diesen Typen, der einen skurrilen Humor hat, immer blank ist, aber die Wahrheit sucht. Dem Autor ist es wieder gelungen, mich mit seinem Buch in seinen Bann zu ziehen. Er schreibt flüssig und die Handlung ist logisch und nachvollziehbar aufgebaut. Was fehlt, sind leider ein paar Hintergrundinformationen, die den Roman ein wenig abgerundet hätten. So bleiben die Motive des Mörders leider unbenannt, als Leser bleiben einem da nur Vermutungen. Sehr gut jedoch zeigt er die korrupte Verbindung zwischen Macht / Geld und Polizei, die mehr als beängstigend ist. Ich würde es begrüßen, wenn die Serie weitergeführt würde,

Die satten Toten
von buchleserin am 08.10.2013

In Belfast wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, die vor ihrem Tod große Mengen gegessen hat. In kurzer Zeit hat sie sehr viel Gewicht zugelegt. Privatdetektiv Karl Kane, ein von schmerzhaften Hämorriden geplagter Mann, ist ständig knapp bei Kasse. Seine Ehe ist gescheitert und er lebt mit seiner jungen... In Belfast wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, die vor ihrem Tod große Mengen gegessen hat. In kurzer Zeit hat sie sehr viel Gewicht zugelegt. Privatdetektiv Karl Kane, ein von schmerzhaften Hämorriden geplagter Mann, ist ständig knapp bei Kasse. Seine Ehe ist gescheitert und er lebt mit seiner jungen und hübschen Geliebten Naomi zusammen. Karl erhält den Auftrag ein junges Mädchen zu suchen, das verschwunden ist. Ihre Schwester macht sich große Sorgen um sie. Karl Kane bekommt nähere Informationen von seinem Freund dem Pathologen Tom Hicks. In Belfast ist ein Serienmörder unterwegs. Es werden obdachlose junge Frauen getötet. Er mästet seine Opfer, bevor er sie tötet. Plötzlich taucht eine weitere Leiche auf. Ist es das junge Mädchen? Als auch noch Karl Kanes Tochter von dem Mörder entführt wird, unternimmt Karl alles um sie zu befreien und sucht dabei Unterstützung in der kriminellen Unterwelt. „Die satten Toten“ ist der zweite Fall von Karl Kane, Privatdetektiv in Belfast. Das Cover ist sehr auffällig gestaltet. Es lenkt die Aufmerksamkeit sofort auf das Buch. Es wirkt wie ein Filmplakat und erinnert an den ersten Band, Ähnlichkeiten sind vorhanden. Dieses Giftgrün ist sehr auffällig und der Titel fällt auch sofort auf. Besonders unheimlich und gruselig wirkt jedoch dieser Clown im Vordergrund. Die Handlung des Romans hat mich sofort gefesselt. Man ist gleich im Geschehen drin. Sam Millars Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Seine Ausdrucksweise und die derbe Sprache der Protagonisten gefallen mir sehr gut. Die Morde sind ziemlich brutal und grausam. Am Anfang der Kapitel steht immer ein Zitat, das sehr passend gewählt ist. Bis auf ein etwas langatmiges Kapitel ist der Roman von Anfang bis Ende spannend geschrieben. Die Spannung steigert sich dann noch mal zum Schluss. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben. Die Figur Karl Kane gefällt mit richtig gut als Ermittler. Seine derbe Art und sein Auftreten macht ihn irgendwie sympathisch. Über den Mörder jedoch hätte man noch etwas mehr erfahren können. Ein wenig mehr Information wäre besser gewesen. Wer der Täter ist, erfährt man in diesem Roman schon ziemlich früh. Karl Kane hat jedoch keine Beweise und er sucht Hilfe im kriminellen Milleu. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Am Ende bleiben jedoch noch einige Fragen offen. Nachdem ich nun „Die satten Toten“ gelesen habe, bin ich neugierig geworden auf den ersten Band der Reihe „Die Bestien von Belfast“. Von mir bekommt der Roman eine klare Leseempfehlung.