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Alle Galgenlieder

Galgenlieder; Palmström; Palma Kunkel; Der Gingganz

Der Flügelflagel gaustert durchs Wiruwaruholz. Der Zwölf-Elf hebt die linke Hand. Ein Knie geht einsam durch die Welt. Es ist ein Knie, sonst nichts. Das Mondschaf steht auf weiter Flur, es harrt und harrt der großen Schur, und Palmström reist, mit einem Herrn v. Korf, in ein sogenanntes Böhmisches Dorf. Wie kein anderer brachte Christian Morgenstern die Sprache zum Klingen in seinen »Umwortungen der Worte«, seinem heiter-liebevollen »Spiel- und Ernst-Zeug«. Doch zuweilen verschlug es auch ihm, wie alle wahren Humoristen ein Melancholiker, die Sprache – so im wohl berühmtesten wortlosen Gedicht aller Zeiten, einer Fortführung von Goethes ›Wandrers Nachtlied‹.
Portrait
Christian Morgenstern, geboren 1871 in München, arbeitete als Redakteur, Journalist, Schriftsteller, Aphoristiker und Übersetzer. Er schrieb vorwiegend grotesk-phantastische Gedichte, darunter die ›Galgenlieder‹, ›Palmström‹, ›Palma Kunkel‹ und ›Der Gingganz‹. Zunächst stark durch Friedrich Nietzsche beeinflußt, wendete er sich gegen Ende seines Lebens mehr und mehr der Anthroposophie zu. 1893 erkrankte er an Tuberkulose und lebte von da an oft in Heilstätten, zuletzt in Meran, wo er 1914 starb.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 26.02.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-26108-0
Reihe diogenes deluxe
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 15,2/9,3/2,2 cm
Gewicht 201 g
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
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Die Galgenlieder in der ultimativen Ausstattung
von Herbert Huber aus Wasserburg am Inn am 18.09.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Dieser Gedichtsammlung setzte der Autor das Motto „Im ächten Manne ist ein Kind versteckt: das will spielen“ voraus. Viele Galgenlieder spielen mit Begriffen und Spache allgemein. Die Sammlung erschien im März 1905 und erhielt sich großenteils ihre Frische, ja man schätzte den Wert im Laufe der Jahrzehnte immer höher. Was für ... Dieser Gedichtsammlung setzte der Autor das Motto „Im ächten Manne ist ein Kind versteckt: das will spielen“ voraus. Viele Galgenlieder spielen mit Begriffen und Spache allgemein. Die Sammlung erschien im März 1905 und erhielt sich großenteils ihre Frische, ja man schätzte den Wert im Laufe der Jahrzehnte immer höher. Was für den Zeitenlauf allgemein gilt kann man auch an sich selbst feststellen. Wann immer man sich ein Gedicht daraus vorliest, wird man sich erfreuen und oft neue Gedanken und Ideen schöpfen. Das gilt sogar für diejenigen Leute, die ansonsten mit Gedichten nichts am Hut haben. Die Galgenlieder findet man auch in zahlreichen anderen Ausgaben und natürlich auch im Web. Warum dann diese Ausgabe? Sie wurde mit lustigen und ebenso nachdenklichen Zeichnung von Hans Ticha illustriert. Die Ausstattung mit Leinenrücken und Leseband ist für den Kenner und Liebhaber. Dazu gibt es keine Alternative. Wer Morgensterns Galgenlieder kennt wird diese Ausgabe hoch schätzen. Wer sie noch nicht kennt, hat hier die Gelegenheit und zwar in der ultimativen Ausstattung. Das Buch enthält nicht nur Gedichte, es ist selbst eines.