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Vermisst

Avi Avraham ermittelt

Dror Mishani

(4)
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Beschreibung

Cholon, nahe Tel Aviv: Ein 16-jähriger Junge ist spurlos verschwunden. Inspektor Avi Avraham glaubt zunächst nicht an ein Verbrechen, doch von Ofer fehlt jede Spur, und daran ändert sich auch in den folgenden Tagen nichts. Außer einem aufdringlichen Lehrer, der im gleichen Haus wie Ofer wohnt und ihm einst Nachhilfestunden gegeben hat, scheint niemand etwas zu wissen. Doch dann kommen plötzlich Briefe, Briefe des vermissten Jungen. Ein fesselnder und höchst beunruhigender Kriminalroman aus Israel, der eine zutiefst verstörende Normalität schildert.

„Jede noch so abseitige Subgeschichte dient einem dramaturgischen Sinn, jedes Gewehr, das zu Beginn der Suche nach Ofer an der Wand hängt, geht – getreu der alten Tschechow'schen Grundregel – irgendwann los. Man kommt schwer los von diesem Buch. Es ist sehr eigenwillig. ... Israel ist – acht Jahre nach dem Tod von Batya Gur – wieder da auf der Landkarte der Kriminalliteratur.“ Elmar Krekeler, Die Welt, 26.07.13

"In der Fülle von drastischen Serienmörder-Krimis ist 'Vermisst' ein angenehm stiller und trotzdem spannender Kontrapunkt." Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau, 31.07.13

„Very sophisticated. Ein vielversprechendes Debüt.“ Tobias Gohlis, Die Zeit, 01.08.13

„Ein überzeugendes Debüt zum immer wieder gruseligen Thema Familie. Möge uns Inspektor Avraham lange erhalten bleiben.“ Ingeborg Sperl, Der Standard, 03.08.13

"Ein konzentrierter Blick auf den israelischen Alltag in Dogma-Manier, ein raffinierter Rätselkrimi mit doppeltem Boden - und zugleich eine listige Reflexion über die Möglichkeiten von Erkenntnis überhaupt." Ulrich Noller, WDR, 07.08.13

Dror Mishani ist Literaturprofessor in Jerusalem, spezialisiert auf die Geschichte der Kriminalliteratur. Bei Zsolnay erschienen Vermisst (2013), sein erster Roman und der erste in einer Reihe rund um Inspektor Avi Avraham, 2015 der zweite Fall, Die Möglichkeit eines Verbrechens. Die schwere Hand ist der dritte Band der Reihe.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 29.07.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-552-05645-9
Verlag Zsolnay, Paul
Maße (L/B/H) 20,8/12,8/3 cm
Gewicht 444 g
Originaltitel Missing file / Tik ne’edar
Übersetzer Markus Lemke
Verkaufsrang 152094

Buchhändler-Empfehlungen

Spuren, die auf Abwege führen...

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Inspektor Avraham hat es mit einer besonders schwierigen Vermisstenanzeige zu tun: Die Mutter eines sechzehnjährigen Jungen sitzt vor ihm und meldet ihren Sohn als vermisst und mehr kann und will sie dazu nicht sagen.. die Spuren bleiben höchst unklar und was ist eigentlich mit dem Vater des Jungen ? Schnell wird deutlich, hier gibt es so einiges im Hintergrund, was nicht an die Oberfläche soll...so führen auch Avrahams Ermittlungen zunächst ins Leere, was dann allerdings passiert ist völlig verblüffend und lässt einen schockiert zurück...spannend, packend und mit interessanter kultureller Kulisse , die nicht ohne Bedeutung ist -einfach ein Krimi der besonderen Art !

Kundenbewertungen

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Fesselnde Lektüre
von redefluss am 23.03.2015

Dieser Kriminalroman ist hervorragend konstruiert. Und trotzdem ist jede Wendung glaubwürdig,Gelungen ist die Figur des ermittelnden Inspektors Avraham Avraham. Hoffentlich nimmt Dror Mishani uns Leser noch auf weitere Ermittlungen mit.

tolles ebook
von einer Kundin/einem Kunden am 03.09.2013
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

ein super lesenswerter spannender e-book-Krimi aus Israel. Dror Mishani ist ein sehr empfehlenswerter Krimi gelungen!

Kleine Kinder, kleine Sorgen...
von einer Kundin/einem Kunden am 02.08.2013

Ein vierzehnjähriger Junge kommt nicht nach Hause. Seine Mutter sucht die Polizei auf, um eine Vermissten anzeige aufzugeben. Eigentlich ganz normaler Alltag, um genau zu sein, ganz normaler israelischer Alltag. So was passiert. Der ermittelnde Beamte, Inspektor Avraham bringt die polizeiliche Maschinerie ins Rollen. Die Gespräc... Ein vierzehnjähriger Junge kommt nicht nach Hause. Seine Mutter sucht die Polizei auf, um eine Vermissten anzeige aufzugeben. Eigentlich ganz normaler Alltag, um genau zu sein, ganz normaler israelischer Alltag. So was passiert. Der ermittelnde Beamte, Inspektor Avraham bringt die polizeiliche Maschinerie ins Rollen. Die Gespräche mit den Eltern, Nachbarn, Mitschülern bringen nichts zu Tage, ausser dem Geltungsbedürfnis eines meschuggenen Lehrers. Der Schluss jedoch, der lässt den Leser nach Luft schnappen. Brillant!


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