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In stillen Nächten

Gedichte

"Herausgekommen sind [...] fast 100 gewohnt düstere, präzise und teilweise höchst amüsante, nämlich passend schwarzhumorige Preziosen über das Dunkle in Herrn Lindemann [...]." Jenni Zylka Rolling Stone 20131101
Portrait
Der Autor, Till Lindemann, wurde 1963 in Leipzig als Sohn des DDR-Kinderbuchautors und Schriftstellers Werner Lindemann und der Kulturjournalistin Gitta Lindemann geboren. In der Jugend Leistungssportler (Schwimmen), nach einer Internatszeit Lehre als Stellmacher und Tätigkeit als Zimmer-mann und Korbflechter. Seit 1994 Sänger und Texter von Rammstein. Lebt in Berlin. Bisherige Veröffentlichungen: »Messer. Gedichte und Fotos« (2005), »In stillen Nächten. Gedichte« (2013) sowie »Die Gedichte« (2015).
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Alexander Gorkow
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 02.10.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04524-6
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 19,5/12,1/2 cm
Gewicht 241 g
Abbildungen mit zahlreichen schwarzweissen Illustrationen
Auflage 7. Auflage
Illustrator Matthias Matthies
Verkaufsrang 9768
Buch (gebundene Ausgabe)
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16,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Shari Christ, Thalia-Buchhandlung Lingen

Till Lindemann schreibt Gedichte, wie er seine Lieder singt. Gerne heftig, häufig zart. Von diesem Gedichtband sind einige Titel auf dem neuen Album inspiriert, nicht nur für Fans!

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Lindemann erschafft tiefgründige,mitunter auch schockierende Gedichte,die voller Hintergedanken stecken.Nicht nur für Rammstein-Fans.Ich bin total begeistern.Schön und schrecklich.

Kundenbewertungen

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Gedichte wie aus dem Eis gekratzt
von einer Kundin/einem Kunden am 24.09.2017

Das der Frontsänger der Deutschen Band Rammstein nicht nur selbst die Texte zu den harten und oft die Grenze des "guten" Geschmacks übertretenden Lieder schreibt, ist wohl allgemein bekannt. Das Till Lindemann allerdings auch schon den zweiten Gedichtband herausgebracht hat - der erste mit dem Titel Messer, ist schrecklicherweis... Das der Frontsänger der Deutschen Band Rammstein nicht nur selbst die Texte zu den harten und oft die Grenze des "guten" Geschmacks übertretenden Lieder schreibt, ist wohl allgemein bekannt. Das Till Lindemann allerdings auch schon den zweiten Gedichtband herausgebracht hat - der erste mit dem Titel Messer, ist schrecklicherweise vergriffen und für Fans der Band und des Sängers zu horrenden Preisen zu haben - wissen wahrscheinlich nicht viele. Für den nicht bibliophilen Leser gibt es allerdings eine Alternative: Kiepenheuer&Witsch hat vor einigen Jahren ein Taschenbuch herausgebracht, dass den schlichten Titel "Die Gedichte" trägt und das beide Bücher vereint. In stillen Nächten - heißt nun der zweite Gedichtband und beim Lesen der einzelnen Gedichte kommt mir unweigerlich Lindemanns einzigartige Stimmte in den Sinn - und lese es still mit einem lauten und starken rollenden R. Hier könnte ich mir eine Hör-CD gut vorstellen, die von Lindemann selbst gesprochen wird. Unterstrichen werden die Gedichte mit den Illustrationen von Matthias Matthies - teilweise sehr frivol - mir gefallen sie. Im Vorwort heißt es sinngemäß, dass Rhythmus und Reimschemata oft nicht zugegen sind und das die Inhalte oft tabuisiert sind - es geht teilweise um sexuelle Ausbeutung und um Altersdiskriminierung. Sie sind wie in kalten Nächten aus dem Eis gekratzt. Von Lindemanns Gedichten wird der geneigte Leser aber auch nichts anderes erwarten.

In stillen Nächten weint ein Mann, weil er sich erinnern kann
von einer Kundin/einem Kunden aus Remscheid am 16.05.2017

Viele Gedichte in diesem Buch liest man und glaubt sie gleich verstanden zu haben. Ich habe den Band gleich zweimal gelesen und oft verbarg sich hinter dem Offensichtlichen noch etwas Geheimes, Leises, das man erst suchen musste. Häufig kommt es vor, dass die Verse nicht perfekt sind. Sie reimen sich schon mal nicht oder das Ve... Viele Gedichte in diesem Buch liest man und glaubt sie gleich verstanden zu haben. Ich habe den Band gleich zweimal gelesen und oft verbarg sich hinter dem Offensichtlichen noch etwas Geheimes, Leises, das man erst suchen musste. Häufig kommt es vor, dass die Verse nicht perfekt sind. Sie reimen sich schon mal nicht oder das Versmaß ist verlorengegangen. Vielleicht gab es auch überhaupt keines. In dem Vorwort dieses Buches, geschrieben von Alexander Gorkow, steht, dass Lindemann oftmals erst mit seinen Zeilen zufrieden war, wenn er sie gebrochen hatte. Typisch. Einige der Texte sind erwartungsgemäß roh und naturalistisch, andere brachten mich zum lachen, doch so manch ein Gedicht hat mich mit seiner Zartheit überrascht und berührt. Besonders mochte ich "Vatertag", "Schönheit", "Neuschnee" und "Kein Herz", aber dies sind nur einige der vielen guten Gedichte, die es sich lohnt zu lesen und über die man etwas nachdenken kann.

von Sandra Bischoff aus Bad Oeynhausen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Tiefgründig. Die Texte scheinen zu pulsieren. Dichtkunst auf hohem Niveau.