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Todesengel

Roman

Erich Sassbeck ist zur falschen Zeit am falschen Ort und gerät in eine brutale Schlägerei. Doch am Ende ist er es, der überlebt, während seine Angreifer tot sind - erschossen von unbekannter Hand. Sassbeck glaubt, dass ihn ein Wunder gerettet hat. Die Polizei dagegen fragt sich, ob nicht er geschossen hat. In Notwehr. Oder schlimmer: in Selbstjustiz.
Der Journalist Ingo Praise findet bald Beweise, dass Sassbecks Geschichte stimmt. Ein Unbekannter streift durch die Stadt und beschützt Unschuldige. Praise macht den "Todesengel" zum Star - und löst damit eine Katastrophe aus ... Dieses E-Book von Andreas Eschbach enthält neben dem Roman "Todesengel" ein Interview mit dem bekannten deutschen Kriminologen Prof. Dr. Christian Pfeiffer.
Rezension
"Ein brisantes Thema, ein sagenhafter Thriller." Frankfurter Stadtkurier

"Ein Thriller der Sonderklasse, der Tabus schonungslos in Frage stellt und bis zum Ende fesselt. Gesellschaftskritik kann auch spannend sein." Wiener Journal

"Ein Thriller, der auch lange nach der Lektüre noch nachklingt." Rhein-Neckar-Zeitung
Portrait
Andreas Eschbach, geboren am 15.09.1959 in Ulm, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr. Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma. Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung "für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs" schrieb er seinen ersten Roman "Die Haarteppichknüpfer", der 1995 erschien und für den er 1996 den "Literaturpreis des Science Fiction-Clubs Deutschland" erhielt. Bekannt wurde er vor allem durch den Thriller "Das Jesus-Video" (1998), das im Jahr 1999 drei literarische Preise gewann und zum Taschenbuchbestseller wurde. ProSieben verfilmte den Roman, der erstmals im Dezember 2002 ausgestrahlt wurde und Rekordeinschaltquoten bescherte. Mit "Eine Billion Dollar", "Der Nobelpreis" und zuletzt "Ausgebrannt" stieg er endgültig in die Riege der deutschen Top-Thriller-Autoren auf. Nach über 25 Jahren in Stuttgart lebt Andreas Eschbach mit seiner Familie jetzt seit 2003 als freier Schriftsteller in der Bretagne.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 541 (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 20.09.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783838745091
Verlag Lübbe
Originaltitel NN 7
Dateigröße 2254 KB
Verkaufsrang 15890
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Buchhändler-Empfehlungen

Rettender Engel oder Todesbringer?

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Ein alter Mann wird an einer U-Bahn-Station brutal zusammengeschlagen, doch plötzlich sind beide Agressoren tot, erschossen. War der alte Mann der Täter? Er behauptet ein weißer Engel sei erschienen und habe geschossen, doch die Polizei hat ihre Zweifel. Ingo Praise, Journalist, geht dem nach und bekommt eine eigene TV-Sendung in der klare Botschaften zum Besten gegeben werden. Wer ist Täter, wer Opfer, wer soll geschützt werden und wann? Wie kann der Rechtsstaat Position beziehen und was können, sollen oder müssen Medien leisten? Viele Fragen die hier behandelt werden in einem spannenden guten Krimi der zum nachdenken anregt! Matthias Köberlin liest diese Geschichte sehr gekonnt. Ein spannendes Hörbuch!

Kundenbewertungen

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Brand aktuell
von einer Kundin/einem Kunden aus Grevenbroich am 11.12.2019

Habe das Buch verschlungen. Brand aktuelles Thema. Das betrifft uns alle. Hier wird endlich mehr auf die Opfer eingegangen. Das Versagen unserer Justiz ist dramatisch. Opfer werden oftmals zu Tätern erklärt. Selbstjustiz ist bestimmt keine Lösung. Aber es wird aufgezeigt was in unserem Rechtssystem nicht stimmt. Andreas Eschbach... Habe das Buch verschlungen. Brand aktuelles Thema. Das betrifft uns alle. Hier wird endlich mehr auf die Opfer eingegangen. Das Versagen unserer Justiz ist dramatisch. Opfer werden oftmals zu Tätern erklärt. Selbstjustiz ist bestimmt keine Lösung. Aber es wird aufgezeigt was in unserem Rechtssystem nicht stimmt. Andreas Eschbach hat mich wieder begeistert, wie schon oft. Kann das Buch nur jedem empfehlen. Konnte es kaum aus der Hand legen. Würde gerne 6 Sterne vergeben.

Wie immer solid
von einer Kundin/einem Kunden am 08.11.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Seit er mit seinem "Das Jesus Video" den Durchbruch geschafft hat, liefert Andreas Eschbach mit schöner Regelmäßigkeit solide, spannende Unterhltungs-, Thriller und gepflegte Spannungsliteratur ab. So auch diesmal. Das zwar schon oft benutzte Motiv der Selbstjustiz, gepaart mit den Möglichkeiten des sogenannten Boulevards ergebe... Seit er mit seinem "Das Jesus Video" den Durchbruch geschafft hat, liefert Andreas Eschbach mit schöner Regelmäßigkeit solide, spannende Unterhltungs-, Thriller und gepflegte Spannungsliteratur ab. So auch diesmal. Das zwar schon oft benutzte Motiv der Selbstjustiz, gepaart mit den Möglichkeiten des sogenannten Boulevards ergeben eine gediegene Mixtur verschiedenster Spannungselemente.

Ein brisantes und aktuelles Thema
von Silke Schröder aus Hannover am 29.10.2013
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Andreas Eschbach greift in seinen Büchern häufig hochaktuelle Themen auf. Ging es in “Ausgebrannt” um eine Welt ohne Öl und in “Der Herr der Dinge” um Nanotechnologie, so nimmt er sich in seinem neuen Thriller “Todesengel” ein Phänomen vor, die nicht nur in den Medien hoch emotional diskutiert wird: Immer wieder kommt es zu sche... Andreas Eschbach greift in seinen Büchern häufig hochaktuelle Themen auf. Ging es in “Ausgebrannt” um eine Welt ohne Öl und in “Der Herr der Dinge” um Nanotechnologie, so nimmt er sich in seinem neuen Thriller “Todesengel” ein Phänomen vor, die nicht nur in den Medien hoch emotional diskutiert wird: Immer wieder kommt es zu scheinbar grundlos-brutalen Übergriffen von Jugendlichen auf einzelne Passanten, sei es auf leeren Bahnsteigen oder, wie im Fall Jonny K., mitten im Herzen der Stadt, auf dem Berliner Alexanderplatz. Und, schlimmer noch: Nicht selten entsteht dabei der Eindruck, dass die Täter bei den nachfolgenden Verurteilungen oft mit einem blauen Auge davon kommen, während die Opfer leer ausgehen und allein mit den Folgen ihrer körperlichen und seelischen Verletzungen zurecht kommen müssen. Der Autor geht daher in durchaus polarisierender Weise der Frage nach, ob nicht in manchen solcher Fälle Selbstjustiz gerechtfertigt sein könnte. Eschbach selbst bezieht hierzu zunächst keine eindeutige Position, sondern bietet den Lesern erst einmal ein Für und Wider der verschiedenen Positionen und Perspektiven an. Und auch wenn seine Story sehr dramatisch - und natürlich in der zentralen Frage eindeutig - ausgeht, trägt er damit zu einer Diskussion bei, die an Brisanz und Aktualität nichts verloren hat. Überzeugend gelesen wird das Ganze von dem Schauspieler Matthias Koeberlin, der schon zwei Mal mit dem Deutschen Hörspielpreis als Bester Sprecher ausgezeichnet wurde.