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»Ich habe Alzheimer«

Wie die Krankheit sich anfühlt

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Dass ein Alzheimer- / Demenzerkrankter so genau über seinen Zustand berichten kann, hat es bislang nicht gegeben. Dieses Buch rüttelt auf, macht die Dringlichkeit der Auseinandersetzung mit einer Krankheit bewusst, die immer mehr Menschen trifft.

Wie sich Alzheimer anfühlt, kann man im Normalfall nur erahnen. Hier ist einer, der – als ehemaliger Schriftsteller und Wissenschaftler – in seinen wacheren Momenten in der Lage ist, seine Situation recht genau zu erfassen und zu erläutern – trotz unablässig fortschreitender Krankheit. Einer der zudem seine Tochter als eine Art Sprachrohr hat, die Tochter, mit der zusammen er über Jahrzehnte Bücher schrieb. Die beiden schreiben ihr letztes gemeinsames Buch: das Buch über die Krankheit des Vaters. Es erzählt, wie es sich anfühlt, wenn man weiß, dass man immer weiter in die Krankheit Alzheimer hineingerät. Und es berichtet von seinen Erfahrungen als Patient in der Altenpflege, die nur unzureichend auf die Bedürfnisse ihrer demenzerkrankten Patienten vorbereitet ist. Nachdenklich, manchmal humorvoll – und zutiefst authentisch. Ein Buch, das uns in die Krankheit blicken lässt, und das aufrüttelt.
Rezension
»Stella Braam ist mit dem Porträt der letzten Stationen ihres Vaters ein einfühlsamer, aber auch desillusionierender Bericht gelungen.« 3sat

»Ein wichtiges Buch – gerade in einer Zeit, in der sich die öffentliche Wahrnehmung alter Menschen nur auf die Kosten, die sie verursachen, zu begrenzen scheint.« emotion

»Die plastische, dabei nie voyeuristische Schilderung des Krankheitsverlaufes(...) ist eindringlicher als das meiste Erfundene.« Die Zeit

»Hier erfährt der Leser, wie es ist, Erfahrungen, Orientierungen und Persönlichkeit zu verlieren und mit einer Altenpflege und überhaupt in einer Welt zu leben, die nur unzureichend auf die Bedürfnisse von demenzkranken Menschen eingehen kann.« Die Welt

»Die Autorin erzählt eine emotionale Geschichte von Vater und Tochter, einem Kranken und einer Gesunden, Tragik und Komik wechseln einander ab und der Leser versteht die Ratlosigkeit der Gesellschaft im Angesicht dieser Krankheit.« Neues Deutschland

»Stella Braam beschrieb in ihrem Buch den allmählichen Verfall ihres Vaters - mal heiter, mal traurig, und immer packend.« Welt am Sonntag

»Das bemerkenswerte an diesem Buch ist, das es Frau Braam gelungen ist, die Perspektive des unmittelbar Betroffenen – ihrem Vater als Mensch mit einer Demenz – immer wieder mit den objektiven Gegebenheiten” zu verknüpfen.« Zeitschrift für Gerontopsychologie und –psyichatrie.

»Es ist eine eindringliche Nahaufnahme eines ständig größer werdenden Problems, trotzdem leicht, humorvoll, manchmal komisch geschrieben. Man legt es nicht aus der Hand, bis man die letzte Seite gelesen hat.« Pharmazeutische Zeitung

»Doch erst jetzt habe ich den wichtigsten Teil dieser Erkrankung kennengelernt: den Menschen hinter der medikamentösen Therapie. Dieses Buch rüttelt auf.« PTA heute
Portrait
Stella Braam gilt als der holländische Günter Wallraff. Sie veröffentlicht Bücher und Reportagen zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen, u.a. zu skandalösen Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt. Viele ihrer Arbeiten entstanden mit Hilfe ihres Vaters, des Wissenschaftlers René van Neer.
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Beschreibung

Produktdetails


Format PDF i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 200 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.03.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783407225528
Verlag Beltz
Dateigröße 1340 KB
Übersetzer Verena Kiefer, Stefan Häring
eBook
8,99
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"So etwa"s hat es schon gegebe und gibt es immer mehr!
von einer Kundin/einem Kunden aus Köniz am 09.08.2016

Dass nämlich ein von Alzheimer Betroffener darüber schreibt, wie es ist, mit den Symptomen zu leben und wie die Umwelt auf seine Diagnose reagiert. Meines Wissens der Erste war Dr. Richard Taylor, PhD, Psychologe und Philosoph, der seine Diagnose erhielt im Alter von nur 58 Jahren: "Alzheimer's... Dass nämlich ein von Alzheimer Betroffener darüber schreibt, wie es ist, mit den Symptomen zu leben und wie die Umwelt auf seine Diagnose reagiert. Meines Wissens der Erste war Dr. Richard Taylor, PhD, Psychologe und Philosoph, der seine Diagnose erhielt im Alter von nur 58 Jahren: "Alzheimer's from the Inside Out", zu Deutsch bei Huber: "Alzheimer und Ich". Sein zweites Buch: "Hallo, Mister Alzheimer". Richard Taylor hat auch eine Reihe von informativen DVDs herausgegeben, eine davon wurde in Zürich erstellt: "Demenz & Esprit". Ich könnte mehr Autoren mit Demenz aufzählen, Richard Taylor, der vor einem Jahr gestorben ist, im Alter von 72 Jahren an Krebs, nicht an Alzheimer, blieb aktiv und mit Freunden in aller Welt verbunden bis zu seinen letzten Lebenstagen. Unermüdlich ermutigte er Mit-Betroffene, sich zu Wort zu melden! Obwohl Richard Taylor mir als Freund am meisten verbunden bleibt, werde ich dieses neue Buch natürlich ebenfalls lesen! Bettina Hackel