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Lass sie bluten

Thriller

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Authentisch, skandinavisch, gut: Der Nummer-1-Bestseller aus Schweden

Das Ziel ist klar: Sie alle wollen ein sorgenfreies Leben im Luxus. Irgendwo im sonnigen Süden. Dafür brauchen sie Geld. Sauberes Geld. Johan Westlund, alias JW, hat noch im Gefängnis das beste Geldwäschesystem der Welt erfunden. Das weiß auch Natalie, die schöne Tochter des großen Stockholmer Paten Radovan Kranjic. Was sie nicht wissen: Ein Spitzel schnüffelt in ihren Kreisen herum. Einer der ihnen das süße Leben vielleicht noch verderben kann…

>Ein unglaublich starker Thriller!

Rezension
Hektisch und spannend
Portrait
Jens Lapidus, 1974 geboren, ist Strafverteidiger in Stockholm, wo er für eine der renommiertesten schwedischen Anwaltskanzleien arbeitet. Seit dem Jurastudium hat Jens Lapidus nicht nur eine steile Karriere als Anwalt gemacht, sondern ist auch einer der erfolgreichsten Autoren in Schweden. Sein Debütroman stand mehrere Wochen lang auf Platz 1 der schwedischen Bestsellerliste, wurde in mehr als 24 Länder verkauft und erhielt 2008 den Platinum Prize für eines der meist verkauften Taschenbücher in Schweden. 2007 wurde er zum „Best gekleideten Mann des Jahres“ gewählt. Der Autor lebt mit seiner Familie in Stockholm.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 592 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.05.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783104028187
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 1327 KB
Übersetzer Antje Rieck-Blankenburg
Verkaufsrang 14.952
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Rasanter Blick in Stockholms Unterwelt
von Michael Lehmann-Pape am 14.10.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

Nun folgt der dritte Streich des Stockholmer Strafverteidigers und Buchautors Jens Lapidus. Eine Fortführung seines atmosphärisch dichten Blicks auf die Verhältnisse in Stockholms Unterwelt, die sich nun neu ordnen werden mitsamt einer Verlagerung der Schwerpunkte auf Protagonisten, die in den beiden vorhergehenden Bänden eher am Rand standen, nebenbei erwähnt... Nun folgt der dritte Streich des Stockholmer Strafverteidigers und Buchautors Jens Lapidus. Eine Fortführung seines atmosphärisch dichten Blicks auf die Verhältnisse in Stockholms Unterwelt, die sich nun neu ordnen werden mitsamt einer Verlagerung der Schwerpunkte auf Protagonisten, die in den beiden vorhergehenden Bänden eher am Rand standen, nebenbei erwähnt wurde und zugleich einer Verlagerung anderen „Personals“ eher an den Rand. Ein „fast“ geläuterter Gangster, der mit seinem neuen Café nicht recht glücklich wird und lieber „Oceans 11-13“ nachzuahmen gedenkt. Ein „Coup des Jahrhunderts“ soll ein für alle Mal den Durchbruch bringen. Eine Tochter, die aus gegebenem Anlass ihrem Vater, Radovan Kranjic an die Spitze der Unterwelt nachzufolgen gedenkt (und dabei auf erbitterten Widerstand eines alten „Freundes“ trifft. Ein Polizist mit durchaus heimlichen (wie er denkt) Vorlieben, der sich auf den Deal einer verdeckten Ermittlung einlässt. Was nicht immer zu seinem Besten sein wird, auch wenn er zarte Liebesbande dabei knüpfen wird. Ein „Genie der Geldwäsche“, der im Gefängnis sitzt und sich dennoch an seinen Geschäften nicht hindern lassen will und wird. Auf ihn ist der verdeckte Ermittler Martin Hägerström angesetzt. Beste Zutaten also für einen Reigen von Gefahren und Intrigen, von Kampf und verdecktem Krieg, ratternden Maschinengewehren und eleganten Betrug auf höchstem Niveau. Immer wieder werden Zufälle, Gegner, Konkurrenz untereinander und unbedachte Handlungen den Protagonisten ihre Wege schwer machen. So wird Mahmud, eine der zentralen Personen des vorhergehenden Thrillers sich quasi selbst lahmlegen, so wird Jorge, der Initiator des Hollywoodreifen Coups seine Achillesferse durchaus noch zu spüren bekommen, aber auch der smarte und durchsetzungsstarke Stefanovic wird lernen müssen, zarte, junge Frauen nicht zu unterschätzen. Während bei all dem ein verdeckter Killer im Hintergrund seine Pläne kühl versucht, zu verwirklichen. In seinem ganz eigenen Stil, der sich jeweils dem Hintergrund und der dargestellten Lebenswirklichkeit seiner Protagonisten anpasst, der von cool, hektisch und im Slang dann fließend überwechselt zu gediegen und professionell, lässt Lapidus dem Leser kaum je eine Atempause. Sicher sind so manche Rückblicke, die er in die Handlung einbaut, ein wenig langatmig und nicht unbedingt interessant geraten. Dennoch aber leitet Lapidus ein gutes Gespür für Gewinnen und Verlieren, Durchkreuzen von Plänen, überraschenden Wendungen und fassbaren und differenzierten Personen, mithilfe derer er eine realitätsnahe Atmosphäre der harten Art zu schaffen versteht. Bis hin zum Ende, in dem es für so einige der Beteiligten einiges einzustecken gilt, aber auch der ermittelnde Staat und die einbezogenen Polizisten nicht als reine Sieger da stehen werden. Wieder einmal eine spannende und fesselnde Lektüre in, mittlerweile, aber auch sehr gewohnter und bekannter „Lapidus-Art“.