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Der Trafikant

Roman

(46)

Österreich 1937: Der 17-jährige Franz Huchel verlässt sein Heimatdorf, um in Wien als Lehrling in einer Trafik - einem Tabak-und Zeitungsgeschäft - sein Glück zu suchen. Dort begegnet er eines Tages dem Stammkunden Sigmund Freud und ist sofort fasziniert von ihm. Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen den beiden unterschiedlichen Männern. Als sich Franz kurz darauf Hals über Kopf in die Varietétänzerin Anezka verliebt und in eine tiefe Verunsicherung stürzt, sucht er bei dem alten Professor Rat. Dabei stellt sich jedoch schnell heraus, dass dem weltbekannten Psychoanalytiker das weibliche Geschlecht ein mindestens ebenso großes Rätsel ist wie Franz. Ohnmächtig fühlen sich beide auch angesichts der sich dramatisch zuspitzenden politisch-gesellschaftlichen Verhältnisse. Und schon bald werden sie - und Anezka - jäh vom Strudel der Ereignisse auseinandergerissen.

Portrait

Robert Seethaler, 1966 in Wien geboren, wurde 2007 für seinen Roman »Die Biene und der Kurt« mit dem Debütpreis des Buddenbrookhauses ausgezeichnet. Er erhielt zahlreiche Stipendien, darunter das Alfred-Döblin Stipendium der Akademie der Künste. Der Film nach seinem Drehbuch »Die zweite Frau« wurde mehrfach ausgezeichnet und lief auf verschiedenen internationalen Filmfestivals. 2008 erschien sein zweiter Roman »Die weiteren Aussichten«. »Jetzt wirds ernst« wurde 2010 veröffentlicht, darauf folgte 2012 der Bestseller »Der Trafikant«. Robert Seethaler lebt und schreibt in Wien und Berlin.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 04.11.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-0369-5909-2
Verlag Kein + Aber
Maße (L/B/H) 18,5/11,7/2,2 cm
Gewicht 229 g
Auflage 32. Neuausg.
Verkaufsrang 389
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Anja Cordes, Thalia-Buchhandlung Neuss

Ein wunderbar philosophisches Buch, über das man noch tagelang nachsinnen kann! Ein wahres Meisterwerk von Robert Seethaler! Unbedingt lesen! Ein wunderbar philosophisches Buch, über das man noch tagelang nachsinnen kann! Ein wahres Meisterwerk von Robert Seethaler! Unbedingt lesen!

„Wien in den 30er Jahren“

Barbara Plagge, Thalia-Buchhandlung Hamburg, Spitaler Straße

Möchte man wirklich ein Buch lesen, in dem Siegmund Freud eine nicht geringe Rolle spielt? - Ja, man möchte! Denn dieses ist von Robert Seethaler, dem Meister der leisen Töne und großartigen Erzähler! Möchte man wirklich ein Buch lesen, in dem Siegmund Freud eine nicht geringe Rolle spielt? - Ja, man möchte! Denn dieses ist von Robert Seethaler, dem Meister der leisen Töne und großartigen Erzähler!

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Seethalers Erzählstil ist doch etwas Besonderes. Er schafft es Kleines und Alltägliches sichtbar zu machen, hier im Wien von 1938. Der junge Franz lernt die Liebe und Freud kennen. Seethalers Erzählstil ist doch etwas Besonderes. Er schafft es Kleines und Alltägliches sichtbar zu machen, hier im Wien von 1938. Der junge Franz lernt die Liebe und Freud kennen.

Lisa Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Wie kein Zweiter erzählt Seethaler die Geschichte des Lehrlings Franz, seiner Liebe Aneszka und Sigmund Freud im Wien der 30er Jahre. Humor und Ernst im ständigen Wechsel. Wie kein Zweiter erzählt Seethaler die Geschichte des Lehrlings Franz, seiner Liebe Aneszka und Sigmund Freud im Wien der 30er Jahre. Humor und Ernst im ständigen Wechsel.

„Der Trafikant“

Matthias Preuschoff, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Spannende Reise in das Wien der 30er Jahre. Wie kaum ein anderer Autor schafft es Robert Seethaler mit wenigen Worten die Atmosphäre einer Epoche einzufangen. Die turbulente Umwälzungsphase Österreichs in den Jahren vor dem zweiten Weltkrieg aus der Sicht eines einfachen, anfangs recht naiven jungen Mann zu zeigen gibt dem Buch etwas authentisches und lässt den Leser mitfühlen.

Tolle Literatur!
Spannende Reise in das Wien der 30er Jahre. Wie kaum ein anderer Autor schafft es Robert Seethaler mit wenigen Worten die Atmosphäre einer Epoche einzufangen. Die turbulente Umwälzungsphase Österreichs in den Jahren vor dem zweiten Weltkrieg aus der Sicht eines einfachen, anfangs recht naiven jungen Mann zu zeigen gibt dem Buch etwas authentisches und lässt den Leser mitfühlen.

Tolle Literatur!

Matthias Schänzer, Thalia-Buchhandlung Dortmund

Eine Reise ins Wien zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts voller skurriler Figuren, der Suche nach der Liebe und passend dazu den Rat eines gewissen Sigmund Freud. Herrlich. Eine Reise ins Wien zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts voller skurriler Figuren, der Suche nach der Liebe und passend dazu den Rat eines gewissen Sigmund Freud. Herrlich.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Große Veränderungen erlebt der 17jährige Franz Huchl im Wien der 30-er Jahre an der Seite von Sigmund Freud. Für Fans von „Die Bücherdiebin“ und „Und Nietzsche weinte“. Große Veränderungen erlebt der 17jährige Franz Huchl im Wien der 30-er Jahre an der Seite von Sigmund Freud. Für Fans von „Die Bücherdiebin“ und „Und Nietzsche weinte“.

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

1937, Franz versucht sein Glück in Wien. Doch die Zeiten sind hart und er wird auf manche Probe gestellt, bleibt sich aber immer treu. Grandiose Lektüre. 1937, Franz versucht sein Glück in Wien. Doch die Zeiten sind hart und er wird auf manche Probe gestellt, bleibt sich aber immer treu. Grandiose Lektüre.

Thomas Neumann, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Eine lustige und berührende Geschichte. Wien der 30er Jahre aus Sicht eines jungen Trafikanten. Eine lustige und berührende Geschichte. Wien der 30er Jahre aus Sicht eines jungen Trafikanten.

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein sprachlich wie auch inhaltlich gelungener Roman. Gefühlvoll erzählt der Autor die Geschichte eines naiven Jungen in einer Zeit, die keine Naivität vertrug. Ein sprachlich wie auch inhaltlich gelungener Roman. Gefühlvoll erzählt der Autor die Geschichte eines naiven Jungen in einer Zeit, die keine Naivität vertrug.

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

1930er Jahre: Franz kommt vom Salzkammergut und wird von Mama nach Wien geschickt. Dort soll er erwachsen werden. Er erlebt dort seine erste Liebe und den Antisemitismus der Nazis. 1930er Jahre: Franz kommt vom Salzkammergut und wird von Mama nach Wien geschickt. Dort soll er erwachsen werden. Er erlebt dort seine erste Liebe und den Antisemitismus der Nazis.

Sabrina Hüper, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Der junge Franz kommt zur Zeit des aufkeimenden Nationalsozialismus in die Großstadt Wien, um dort in einer Trafik zu arbeiten, wo er den alternden Freud und das Leben kennenlernt. Der junge Franz kommt zur Zeit des aufkeimenden Nationalsozialismus in die Großstadt Wien, um dort in einer Trafik zu arbeiten, wo er den alternden Freud und das Leben kennenlernt.

„Wien, Ende der 30er Jahre“

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Mit seinem schnörkellosen Stil und der unaufgeregten Art diese wunderbare Geschichte zu erzählen hat Robert Seethaler mich von der ersten bis zur letzten Seite gefangen genommen. Mit seinem schnörkellosen Stil und der unaufgeregten Art diese wunderbare Geschichte zu erzählen hat Robert Seethaler mich von der ersten bis zur letzten Seite gefangen genommen.

Marta Gorecki, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein unglaubliches Buch! Leise, berührend, kostbar. Eine Lektion über das Leben, über Freundschaft, Liebe und Zivilcourage. Besonders für Wien-Liebhaber empfehlenswert! Ein unglaubliches Buch! Leise, berührend, kostbar. Eine Lektion über das Leben, über Freundschaft, Liebe und Zivilcourage. Besonders für Wien-Liebhaber empfehlenswert!

„Hervorragend!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Österreich 1937. Der junge Franz Huchel wird von seiner Mutter zu einem Bekannten nach Wien geschickt, damit er einen Beruf erlernt und sein Auskommen hat. Auf dem Lande am See ist das kaum möglich. Franz arbeitet in einem Tabak-und Zeitschriftenladen mit, lernt dort den Stammkunden Professor Sigmund Freund kennen und muss plötzlich erstaunt feststellen, wie schnell sich die Welt auf einmal um ihn zu drehen beginnt... Diesen Roman legen Sie erst nach der letzten Seite aus der Hand! Versprochen! Österreich 1937. Der junge Franz Huchel wird von seiner Mutter zu einem Bekannten nach Wien geschickt, damit er einen Beruf erlernt und sein Auskommen hat. Auf dem Lande am See ist das kaum möglich. Franz arbeitet in einem Tabak-und Zeitschriftenladen mit, lernt dort den Stammkunden Professor Sigmund Freund kennen und muss plötzlich erstaunt feststellen, wie schnell sich die Welt auf einmal um ihn zu drehen beginnt... Diesen Roman legen Sie erst nach der letzten Seite aus der Hand! Versprochen!

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Ein unvergesslicher Roman über die Tücken des Lebens, Liebe, Freundschaft und die Weltgeschichte. Ein Geschenk von einem Buch. Ein unvergesslicher Roman über die Tücken des Lebens, Liebe, Freundschaft und die Weltgeschichte. Ein Geschenk von einem Buch.

„Traurige Erzählung“

Karin Thuma, Thalia-Buchhandlung Dresden


So viel schon haben wir gelesen über die Nazi-Zeit und den Krieg. Dies ist eine Erzählung aus österreichisch- wienerischer Sicht über einen jungen Mann, der, kaum erwachsen geworden, in den Wirren, dem Wahnsinn dieser Jahre, untergegangen ist. Ein Denkmal für ein tragisch kurzes Stück Leben, sehr berührend geschrieben, ohne kitschig zu sein. Ein Zeitbild, ein Menschenbild, spannend und anschaulich zu lesen, voller Traurigkeit und Melancholie.

So viel schon haben wir gelesen über die Nazi-Zeit und den Krieg. Dies ist eine Erzählung aus österreichisch- wienerischer Sicht über einen jungen Mann, der, kaum erwachsen geworden, in den Wirren, dem Wahnsinn dieser Jahre, untergegangen ist. Ein Denkmal für ein tragisch kurzes Stück Leben, sehr berührend geschrieben, ohne kitschig zu sein. Ein Zeitbild, ein Menschenbild, spannend und anschaulich zu lesen, voller Traurigkeit und Melancholie.

„Charmant (HC - Buch)“

Violetta Hofmann, Thalia-Buchhandlung Dresden

In diesem Buch wird einer erwachsen. Auf diesen einfachen Satz könnte man die Romanhandlung reduzieren.
Franz Huchel wird mit 17 Jahren aus seinem beschaulichen Heimatdorf von seiner Mutter in die Weltstadt Wien geschickt. Er soll dort bei einem Verwandten das Trafikantenhandwerk erlernen und sein Glück machen. Was ihm vor allem jedoch in der Trafik beigebracht wird, ist denken. Anhand der Lektüre diverser Tageszeitungen formt und weitet sich Franz' Weltbild. Und ein Kunde des kleinen Ladens trägt im besonderen Maße dazu bei: der alternde Professor Sigmund Freud kauft in unregelmäßigen Abständen hier Presse und Zigarren. Franz heftet sich an seine Fersen, da er sich von ihm einige Ratschläge, vor allem in Belangen des weiblichen Geschlechts erhofft.
Der Roman beschreibt in leichtem Ton eine Zeit, in der allzu selbstständiges Denken nicht ungefährlich war. Österreich wird gerade an Nazideutschland angeschlossen und auch Franz bekommt bald den raueren Wind zu spüren, der nun weht. Doch bei allem geschichtlichen Ernst behält Seethaler immer seinen augenzwinkernden, manchmal gar naiven Erzählstil bei.
Besonders Leser von Astrid Rosenfeld („Adams Erbe“) werden hier auf ihre Kosten kommen und danach auch die früheren Bücher von Robert Seethaler verschlingen.
In diesem Buch wird einer erwachsen. Auf diesen einfachen Satz könnte man die Romanhandlung reduzieren.
Franz Huchel wird mit 17 Jahren aus seinem beschaulichen Heimatdorf von seiner Mutter in die Weltstadt Wien geschickt. Er soll dort bei einem Verwandten das Trafikantenhandwerk erlernen und sein Glück machen. Was ihm vor allem jedoch in der Trafik beigebracht wird, ist denken. Anhand der Lektüre diverser Tageszeitungen formt und weitet sich Franz' Weltbild. Und ein Kunde des kleinen Ladens trägt im besonderen Maße dazu bei: der alternde Professor Sigmund Freud kauft in unregelmäßigen Abständen hier Presse und Zigarren. Franz heftet sich an seine Fersen, da er sich von ihm einige Ratschläge, vor allem in Belangen des weiblichen Geschlechts erhofft.
Der Roman beschreibt in leichtem Ton eine Zeit, in der allzu selbstständiges Denken nicht ungefährlich war. Österreich wird gerade an Nazideutschland angeschlossen und auch Franz bekommt bald den raueren Wind zu spüren, der nun weht. Doch bei allem geschichtlichen Ernst behält Seethaler immer seinen augenzwinkernden, manchmal gar naiven Erzählstil bei.
Besonders Leser von Astrid Rosenfeld („Adams Erbe“) werden hier auf ihre Kosten kommen und danach auch die früheren Bücher von Robert Seethaler verschlingen.

„Der Trafikant“

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Das schmale Buch „Der Trafikant“ ist eine faszinierende sehr gut geschriebene Geschichte.
Sie erzählt von dem wohlbehüteten Franz Huchel vom Lande, der von seiner Mutter nach Wien geschickt wird.. Dort kennt sie einen alten Freund, der ein Tabak- und Zeitungsgeschäft hat und sich dem Jungen annehmen soll. Der Trafikant Otto Trsnjek stellt den Jungen als Lehrling an und verordnet ihm täglich lange Zeitungslektüren zu lesen, um die Kunden gut beraten zu können.
Schon in den ersten Wochen lernt Franz den bekannten Professor, Siegmund Freud (Begründer der Psychoanalyse), kennen. Es entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen den beiden. Franz spricht mit Freud über das Leben und sie philosophieren ergebnislos über die Frauen.
Mit liebevollen Worten schreibt Franz der Mutter seine gesammelten Lebenserfahrungen, die nicht immer erfreulich sind.
1938 sind unruhige Zeiten in Wien. Hitlers Einzug in Wien beeinflusst auch das Leben der beiden Trafikanten. Otto Trsnjek, der Ladenbesitzer wird von der Gestapo abgeholt und sein Freund Siegmund Freud bereitet seinen Umzug nach London vor.
Die Umbrüche, bringen Franz auf neue Ideen, die sein Schicksal beeinflussen werden...
Alles ist glaubwürdig und anrührend geschrieben und deshalb eine nachhaltige Lektüre in beeindruckender Sprache.
Das schmale Buch „Der Trafikant“ ist eine faszinierende sehr gut geschriebene Geschichte.
Sie erzählt von dem wohlbehüteten Franz Huchel vom Lande, der von seiner Mutter nach Wien geschickt wird.. Dort kennt sie einen alten Freund, der ein Tabak- und Zeitungsgeschäft hat und sich dem Jungen annehmen soll. Der Trafikant Otto Trsnjek stellt den Jungen als Lehrling an und verordnet ihm täglich lange Zeitungslektüren zu lesen, um die Kunden gut beraten zu können.
Schon in den ersten Wochen lernt Franz den bekannten Professor, Siegmund Freud (Begründer der Psychoanalyse), kennen. Es entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen den beiden. Franz spricht mit Freud über das Leben und sie philosophieren ergebnislos über die Frauen.
Mit liebevollen Worten schreibt Franz der Mutter seine gesammelten Lebenserfahrungen, die nicht immer erfreulich sind.
1938 sind unruhige Zeiten in Wien. Hitlers Einzug in Wien beeinflusst auch das Leben der beiden Trafikanten. Otto Trsnjek, der Ladenbesitzer wird von der Gestapo abgeholt und sein Freund Siegmund Freud bereitet seinen Umzug nach London vor.
Die Umbrüche, bringen Franz auf neue Ideen, die sein Schicksal beeinflussen werden...
Alles ist glaubwürdig und anrührend geschrieben und deshalb eine nachhaltige Lektüre in beeindruckender Sprache.

„Wunderschön altmodisch“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Wissen Sie, was ein Trafikant ist? Vor der Lektüre dieses Romans wusste ich es nicht. Eine Trafik ist der österreichische Begriff für eine Verkaufsstelle für Tabakwaren, Zeitungen, Magazine und Schreibwaren, und dementsprechend ist der Trafikant der Betreiber einer solchen. Und ein Trafikantenlehrling spielt die Hauptrolle in diesem wunderbar altmodisch erzählten Roman, der allerdings erstmalig 2012 erschienen ist.

1937 wird der 17jährige Franz Huchel von seiner Mutter nach Wien geschickt, da es in seinem Heimatdorf Nußdorf am Attersee keine Perspektive für ihn gibt. Seine Mutter kennt noch von früher den Trafikanten Otto Trsnjek, der ihr noch einen Gefallen schuldet, und so stellt er Franz als Lehrling ein. Am Anfang ist eine der Hauptaufgaben von Franz die tagesaktuellen Zeitungen zu lesen, so dass er weiß, was im Moment in Österreich und der Welt vorgeht. Zu den Stammkunden des kriegsversehrten Otto gehören auch jüdische Kunden, u.a. der inzwischen 81jährige Siegmund Freud. Und dieser Siegmund Freud fasziniert den jungen Franz. Auf Anregung von Freud versucht Franz im Prater ein Mädchen kennenzulernen. Dies klappt auch am Anfang sehr gut, doch plötzlich ist die junge Böhmin, die sein Herz gestohlen hat, verschwunden. Franz sucht wieder Rat bei Freud. Und so erzählt der Autor die ungewöhnliche Liebesgeschichte des Anfangs noch sehr naiven Franz Huchel, die allerdings in einer politisch brisanten Zeit angesiedelt ist.

Es ist aber keine klassische Liebesgeschichte. Viel Vergnügen bereiten die eingebetteten fiktiven Gespräche zwischen dem jungen Franz und dem alten Freud, bei denen sich herausstellt, dass Freud ihm das Leben auch nicht wirklich erklären kann. Diese Gespräche sind teilweise philosophisch und teilweise auch sehr humorvoll. Außerdem kommt auch die politische Situation in diesem Roman nicht zu kurz, sie wird aber sehr geschickt eingebaut ohne die Hauptrolle zu spielen. Und so wird Franz in diesem Roman nach und nach erwachsen. Das Ende des Romans hat mich dann aber doch sehr überrascht! Ein wunderschöner sehr ungewöhnlicher Roman, der sprachlich sehr an die Klassiker der Weltliteratur erinnert.

Wissen Sie, was ein Trafikant ist? Vor der Lektüre dieses Romans wusste ich es nicht. Eine Trafik ist der österreichische Begriff für eine Verkaufsstelle für Tabakwaren, Zeitungen, Magazine und Schreibwaren, und dementsprechend ist der Trafikant der Betreiber einer solchen. Und ein Trafikantenlehrling spielt die Hauptrolle in diesem wunderbar altmodisch erzählten Roman, der allerdings erstmalig 2012 erschienen ist.

1937 wird der 17jährige Franz Huchel von seiner Mutter nach Wien geschickt, da es in seinem Heimatdorf Nußdorf am Attersee keine Perspektive für ihn gibt. Seine Mutter kennt noch von früher den Trafikanten Otto Trsnjek, der ihr noch einen Gefallen schuldet, und so stellt er Franz als Lehrling ein. Am Anfang ist eine der Hauptaufgaben von Franz die tagesaktuellen Zeitungen zu lesen, so dass er weiß, was im Moment in Österreich und der Welt vorgeht. Zu den Stammkunden des kriegsversehrten Otto gehören auch jüdische Kunden, u.a. der inzwischen 81jährige Siegmund Freud. Und dieser Siegmund Freud fasziniert den jungen Franz. Auf Anregung von Freud versucht Franz im Prater ein Mädchen kennenzulernen. Dies klappt auch am Anfang sehr gut, doch plötzlich ist die junge Böhmin, die sein Herz gestohlen hat, verschwunden. Franz sucht wieder Rat bei Freud. Und so erzählt der Autor die ungewöhnliche Liebesgeschichte des Anfangs noch sehr naiven Franz Huchel, die allerdings in einer politisch brisanten Zeit angesiedelt ist.

Es ist aber keine klassische Liebesgeschichte. Viel Vergnügen bereiten die eingebetteten fiktiven Gespräche zwischen dem jungen Franz und dem alten Freud, bei denen sich herausstellt, dass Freud ihm das Leben auch nicht wirklich erklären kann. Diese Gespräche sind teilweise philosophisch und teilweise auch sehr humorvoll. Außerdem kommt auch die politische Situation in diesem Roman nicht zu kurz, sie wird aber sehr geschickt eingebaut ohne die Hauptrolle zu spielen. Und so wird Franz in diesem Roman nach und nach erwachsen. Das Ende des Romans hat mich dann aber doch sehr überrascht! Ein wunderschöner sehr ungewöhnlicher Roman, der sprachlich sehr an die Klassiker der Weltliteratur erinnert.

„"Ein wunderbares Buch!"“

Christina Andraschke, Thalia-Buchhandlung Erlangen, Arcaden

Über Inhalt und Qualität ist alles schon gesagt und deshalb spreche ich einfach nur eine Empfehlung aus: Bitte lesen Sie dieses wunderbare Buch von Robert Seethaler - es lohnt sich sehr! Versprochen! Über Inhalt und Qualität ist alles schon gesagt und deshalb spreche ich einfach nur eine Empfehlung aus: Bitte lesen Sie dieses wunderbare Buch von Robert Seethaler - es lohnt sich sehr! Versprochen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
46 Bewertungen
Übersicht
41
5
0
0
0

Franz & Freud
von einer Kundin/einem Kunden am 20.10.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Robert Seethalers Art und Weise Dinge, Emotionen und Begebenheiten zu beschreiben ist besonders und macht diesen Roman zum reinsten Lesevergnügen. Die Geschichte vom jungen Franz, seine Liebe zu Anezka und die Freundschaft zu Freud wird in einem angenehmen Spannungsbogen erzählt, sodass keine Minute Leselangeweile auftritt. Der Bezug zu realen... Robert Seethalers Art und Weise Dinge, Emotionen und Begebenheiten zu beschreiben ist besonders und macht diesen Roman zum reinsten Lesevergnügen. Die Geschichte vom jungen Franz, seine Liebe zu Anezka und die Freundschaft zu Freud wird in einem angenehmen Spannungsbogen erzählt, sodass keine Minute Leselangeweile auftritt. Der Bezug zu realen und historischen Orten bzw. Geschehnissen hat mir besonders gut gefallen und rundet den Roman noch mehr ab. Auch wenn ich danach suchen würde, gäbe es keinen Punkt, der mir am Trafikanten nicht gefallen hat- Sprache, Stil und Geschichte passen perfekt zueinander. Wer also ein Geschenk sucht oder sich selbst eine Freude machen möchte, kann ohne zu zögern zu diesem tollen Buch greifen und wird es nicht bereuen.

von einer Kundin/einem Kunden aus Ulm am 02.05.2018
Bewertet: anderes Format

Eine wirklich skurrile Geschichte, toll erzählt! Hat einen der Schreibstil einmal gepackt, dann lässt man dieses Buch nicht mehr los!

wunderbares Buch..
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 15.12.2017

.. so geschrieben, dass man die kuriose Geschichte im Kopf wie einen Film erlebt. Große Kunst sich so ausdrücken zu können!