Warenkorb
 

Bestellen Sie bis zum 20.12.2018 und erhalten Sie Ihre Sendung pünktlich zu Heiligabend.**

Das große Heft

Roman

(5)
Ergreifend und ungeschönt protokolliert Agota Kristof in ihrer preisgekrönten und auch verfilmten Geschichte eine Kindheit, die nichts Idyllisches hat. Sie zeichnet das Schicksal zweier im Krieg heranwachsender Zwillingsbrüder, die in einer schlechten Welt auf erstaunlich mutige Weise ums Überleben kämpfen. Zur Großmutter aufs Land geschickt, betteln, hungern, schlachten, stehlen, töten sie, stellen sich taub, blind und bewegungslos − die Brüder haben gelernt, was sie zum Überleben brauchen.
Portrait
Agota Kristof, geboren 1935 in Csikvánd in Ungarn, verließ ihre Heimat während der Revolution 1956 und gelangte über Umwege nach Neuchâtel in die französischsprachige Schweiz. Als Arbeiterin in einer Uhrenfabrik tätig, erlernte sie die ihr bis dahin fremde Sprache und schrieb auf Französisch ihre erfolgreichen Bücher, die in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt wurden. Sie wurde mit zahllosen Preisen geehrt wie 2001 mit dem angesehenen Gottfried-Keller-Preis, dem Österreichischen Staatspreis für Literatur sowie dem Kossuth-Preis in ihrem Geburtsland Ungarn. Agota Kristof starb Ende Juli 2011 nach längerer Krankheit in Neuchâtel.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 17.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30433-7
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 19/11,8/1,7 cm
Gewicht 169 g
Originaltitel Le grand cahier
Übersetzer Eva Moldenhauer
Verkaufsrang 41.368
Buch (Taschenbuch)
10,00
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

Christine Pajak, Thalia-Buchhandlung Lutherstadt Wittenberg

Ein brutales, schonungsloses Buch über die Abgründe der Menschen und das Heranwachsen zweier Kinder im Krieg. Die Sprache scharf und präzise wie ein Messer. Geht unter die Haut. Ein brutales, schonungsloses Buch über die Abgründe der Menschen und das Heranwachsen zweier Kinder im Krieg. Die Sprache scharf und präzise wie ein Messer. Geht unter die Haut.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
4
1
0
0
0

von Klaus Neumann aus Solingen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Krasse Geschichte über die Verrohung in Kriegszeiten! Hat mich total begeistert!

Dieses Buch sollte jeder gelesen haben.
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 18.09.2013

"Das große Heft" von Agota Kristof sollte möglichst jeder gelesen haben. Dieses Buch erzählt die Geschichte von zwei Zwillingsbrüdern, die in einem fiktiven Ostblockland (könnte Jugoslawien gewesen sein) in einem fiktiven Krieg (könnte in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts gewesen sein), evakuiert werden. Sie kommen zur Großmutter auf's... "Das große Heft" von Agota Kristof sollte möglichst jeder gelesen haben. Dieses Buch erzählt die Geschichte von zwei Zwillingsbrüdern, die in einem fiktiven Ostblockland (könnte Jugoslawien gewesen sein) in einem fiktiven Krieg (könnte in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts gewesen sein), evakuiert werden. Sie kommen zur Großmutter auf's Land. Dort schreiben die beiden kleinen Jungs alles, was sie beobachten und erleben in einfachen und knappen Hauptsätzen in ein "großes Heft". Sie werten nichts, sie erklären nichts, sie schreiben nur auf. Was für ein beklemmend großartiges Buch ist Kristof damit gelungen!!!

Ein Wagnis
von Labeldefine aus Mannheim am 12.12.2011
Bewertet: Buch (gebunden)

Zwei Jungen (Zwillinge) verbringen die letzten Kriegswochen auf dem Hof der Oma. Die Mutter hat sie dorthin gebracht. Wo genau das spielt geht aus dem Buch, jedenfalls nicht für mich, hervor. Das große Heft erhält seinen Titel dadurch, dass es sich hier um Niederschriften der beiden Jungen handeln... Zwei Jungen (Zwillinge) verbringen die letzten Kriegswochen auf dem Hof der Oma. Die Mutter hat sie dorthin gebracht. Wo genau das spielt geht aus dem Buch, jedenfalls nicht für mich, hervor. Das große Heft erhält seinen Titel dadurch, dass es sich hier um Niederschriften der beiden Jungen handeln soll. Die Niederschriften erfolgen nach bestimmten Regeln. Literarisch ist dieses Buch höchst beeindruckend, die Geschichte stellenweise aber grausam. Es ist nichts für sensible Seelen, da hier menschliche Abgründe aufgezeigt werden, bei denen einem ganz anders werden kann. Eines der besten Bücher,die ich je gelesen habe. Danach folgen noch zwei Bände, der Beweis und die dritte Lüge. Beide Bände konnten mit der brillianten Vorlage des ersten Bandes nicht mehr mithalten. Dennoch sind die beiden nächsten Bände durchaus lesenswert.