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Das Jüngste Gericht / Die Wissenschaft der Scheibenwelt Bd.4

Die Wissenschaft der Scheibenwelt 4

Die Wissenschaft der Scheibenwelt Band 4

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Taschenbuch
Die Zauberer der Unsichtbaren Universität haben im Rahmen eines besonders großen Experiments eine Brücke zur Rundwelt geschaffen – und damit eine Erdenbewohnerin auf die Scheibenwelt geholt. Im Gegenzug sollen der Erzkanzler und Rincewind auf der Rundwelt nach dem Rechten sehen – die Reise sollte nicht allzu gefährlich sein, schließlich gibt es keine Dinosaurier mehr, allenfalls noch ein, zwei Kriege und ein wenig globale Erwärmung. Doch als Rincewind auf der Rundwelt eintrifft, nimmt das Unheil seinen Lauf ... Und auf der Scheibenwelt streiten die Zauberer derweil mit der Kirche von Om um die Eigentumsrechte an der Rundwelt – der letzte Tag unserer Erde ist angebrochen ...
Rezension
"Bei den Darlegungen der beiden Wissenschaftsautoren werden u.a. die Bereiche Mathematik, Astronomie, Physik, Chemie, Biologie, Psychologie, Geschichte, Archäologie und Philosophie gestreift, allerdings auf eine dermaßen fesselnde Art, dass sich auch das normalsterbliche Lesepublikum der Faszination der beschriebenen Erläuterungen nicht entziehen kann.", agm - Das Magazin 20151120
Portrait
Pratchett, Terry
Terry Pratchett, geboren 1948 in Beaconsfield, England, erfand in den Achtzigerjahren eine ungemein flache Welt, die auf dem Rücken von vier Elefanten und einer Riesenschildkröte ruht, und hatte damit einen schier unglaublichen Erfolg: Ein Prozent aller in Großbritannien verkauften Bücher sind Scheibenweltromane. Jeder achte Deutsche besitzt ein Pratchett-Buch. Bei Piper liegen der erste Scheibenweltroman »Die Farben der Magie« sowie die frühen Bände um Rincewind, Gevatter Tod, die Hexen und die Wachen vor - Meisterwerke, die unter den Fans einhellig als nach wie vor unerreicht gelten. Terry Pratchett erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den »World Fantasy Lifetime Achievement Award« 2010. Zuletzt lebte der Autor in einem Anwesen in Broad Chalke in der Grafschaft Wiltshire, wo er am 12. März 2015 verstarb.

Cohen, Jack
Jack Cohen ist Genetiker und schrieb gemeinsam mit Ian Stewart zahlreiche Bücher über Evolution und Chaos sowie mit Terry Pratchett die furiosen Bestseller um »Die Wissenschaft der Scheibenwelt«.

Stewart, Ian
Ian Stewart, geboren 1945 im englischen Folkstone, ist Professor für Mathematik an der University of Warwick. Er gilt als einer der besten und aktivsten Vermittler der Mathematik und wurde für sein Engagement mit vielen Preisen ausgezeichnet. Stewart ist Direktor des Mathematics Awareness Center, Mitglied der Royal Society und Autor zahlreicher Mathematik-Sachbücher. Er hat außerdem als Wissenschaftler an drei »Scheibenwelt«-Büchern von Terry Pratchett mitgearbeitet. Auf Deutsch erschienen von ihm im Piper Verlag »Die wunderbare Welt der Mathematik«, »Neue Wunder aus der Welt der Mathematik« und »Kopfzerbrecher«.

Brandhorst, Andreas
Andreas Brandhorst, geboren 1956 im norddeutschen Sielhorst, schrieb mit seinen futuristischen Thrillern und Science-Fiction-Romanen wie »Das Schiff« und »Omni« zahlreiche Bestseller. Spektakuläre Zukunftsvisionen sind sein Markenzeichen. Der SPIEGEL-Bestseller »Das Erwachen« widmet sich dem Thema Künstliche Intelligenz. Sein aktueller Wissenschaftsthriller »Ewiges Leben« zeigt Chancen und Gefahren der Gentechnik auf.

Simon, Erik
Erik Simon, Jahrgang 1950, überzeugter Dresdner und Diplomphysiker, hat sein Hobby zum Beruf gemacht und wirdmet sich der phantastischen Literatur als Übersetzer, Lektor und preisgekrönter Autor.
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  • Prolog
    Welten, scheibenförmig und rund
    Es gibt eine vernünftige Art, eine Welt zu erschaffen.
    Sie sollte flach sein, damit niemand zufällig herunterfällt, es sei denn natürlich, jemand kommt dem Rand zu nahe in dem Fall ist er selbst schuld.
    Sie sollte kreisförmig sein, damit sie sich ruhig drehen und den langsamen Wechsel der Jahreszeiten erzeugen kann.
    Sie sollte gut gestützt sein, damit sie nicht fallen kann.
    Die Stützen sollten ein festes Fundament unter sich haben.
    Damit keine weiteren stabilisierenden Elemente nötig sind, sollte das Fundament den erwarteten Zweck erfüllen und aus eigener Kraft an Ort und Stelle bleiben.
    Die Welt sollte eine Sonne haben, von der sie Licht empfängt. Die Sonne sollte klein und nicht zu heiß sein, um Energie zu sparen, und sie sollte die Scheibe umkreisen, damit es Tag und Nacht gibt.
    Die Welt sollte bewohnt sein, denn welchen Sinn hat die Erschaffung einer Welt, wenn dort niemand lebt?
    Alles sollte geschehen, weil die Bewohner es wollen (Magie) oder weil die Kraft der Geschichte (Narrativium) es verlangt.
    Diese vernünftige Welt ist die Scheibenwelt: flach, kreisförmig, von vier großen Elefanten getragen, die auf dem Rücken einer durchs All reisenden Schildkröte stehen, bewohnt von gewöhnlichen Menschen, Zauberern, Hexen, Trollen, Zwergen, Vampiren, Golems, Elfen, der Zahnfee und dem Schneevater.
    Aber
    Es gibt auch eine dumme Art, eine Welt zu erschaffen, und manchmal ist sie nötig.
    Als auf dem Squashplatz der Unsichtbaren Universität ein Experiment in fundamentaler Thaumaturgie außer Kontrolle geriet und das Universum zu zerstören drohte, musste der Computer HEX große Mengen Magie in sehr kurzer Zeit verwenden. Die einzige Möglichkeit bestand darin, das Rundwelt-Projekt in Angriff zu nehmen und ein magisches Kraftfeld zu erzeugen, das paradoxerweise Magie außen vor hält. Als der Dekan der Unsichtbaren Universität den Finger hineinsteckte und sehen wollte, was passieren würde, da entstand die Rundwelt.
    Die Rundwelt weiß nicht genau, auf welchen ihrer Teile sich der Name bezieht. Manchmal ist damit der Planet gemeint, bei anderen Gelegenheiten das ganze Universum. Abgesehen von einigen kleinen Pannen verlief ihre Entwicklung eingeleitet von einem bärtigen alten Mann über einen Zeitraum von inzwischen dreizehneinhalb Milliarden Jahren recht erfolgreich.
    Da es dem Rundwelt-Universum an Magie und natürlichem Narrativium fehlt, basiert es auf Regeln. Nicht auf von Menschen gemachten Regeln, sondern auf Regeln, die es sich selbst zugelegt hat. Was seltsam ist, denn die Rundwelt hat gar keine Ahnung, wie ihre Regeln aussehen sollten. Einiges deutet darauf hin, dass sie einfach improvisiert.
    Zweifellos weiß die Rundwelt nicht, welche Größe sie haben sollte. Von außen gesehen, während sie in Rincewinds Arbeitszimmer in einem Regal liegt und Staub ansetzt, hat sie einen Durchmesser von etwa zwanzig Zentimetern und sieht aus wie eine Mischung aus einem Tritt-den-Ball und einer Schneekugel für Kinder. Von innen betrachtet scheint sie größer zu sein: eine Kugel mit einem Radius von etwa 400 Sextillionen Kilometern. Soweit die einzigen bekannten Bewohner wissen, könnte sie sogar noch viel größer sein, vielleicht sogar unendlich.
    Ein so großes Universum scheint des Guten zu viel zu sein, denn seine Bewohner bewohnen nur einen winzigen Teil dieses Ehrfurcht gebietenden Volumens, nämlich die Oberfläche eines weitgehend runden Körpers mit einem Durchmesser von etwa zwölftausend Kilometern.
    Die Zauberer nennen auch diese Kugel "Rundwelt". Ihre Bewohner nennen sie "Erde", denn daraus besteht die Oberfläche (bis auf die nassen, felsigen, sandigen und eisigen Teile) eine recht provinzielle Vorgehensweise. Bis vor einigen Jahrhunderten hielten sie ihre Erde für den Mittelpunkt des Universums und den Rest, der sich darum drehte oder ziellos über den Himmel wanderte, für unwichtig, weil er sie nicht enthielt.
    Der Rundwelt-Planet ist rund, wie sc
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 12.11.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-26946-9
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 19/12/3,2 cm
Gewicht 327 g
Originaltitel Science of Discworld. Judgement Day
Übersetzer Andreas Brandhorst, Erik Simon
Buch (Taschenbuch)
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