Die Corleones

Roman

(2)
New York, 1933: Vito Corleone ist bereits mehr als nur der einfache Geschäftsmann, für den er sich ausgibt, doch längt noch nicht der mächtige Pate, der er einmal werden wird. Während er sich gegen den brutalen Mariposa, den obersten Boss der Bosse, zur Wehr setzen und mit rachsüchtigen irischen Gangs fertig werden muss, versucht er seinen Sohn Sonny vor der Welt des organisierten Verbrechens zu beschützen. Doch Sonny kennt das Geheimnis seines Vaters, und er will sein würdiger Nachfolger werden.
Portrait
Ed Falco, geboren 1948 in Brooklyn, hat vier Romane und mehrere Kurzgeschichtensammlungen veröffentlicht, für die er zahlreiche Preise erhielt. Falco lebt in Blacksburg, Virginia. Er ist der Onkel von Edie Falco, die als Carmela in der Serie «Die Sopranos» bekannt wurde.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 02.01.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-25749-0
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19,3/12,7/3,2 cm
Gewicht 405 g
Originaltitel The Family Corleone
Auflage 1
Übersetzer Hannes Riffel
Verkaufsrang 81.743
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Familiengeschichte mal anders
von Verena Thye aus Rheine am 29.07.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

„Die Corleones“ ist das Prequel zu Mario Puzos „Der Pate“ und erzählt den Aufstieg der Familie Corleone zur Mächtigsten der fünf New Yorker Familien. Besonders gelungen ist dem Autor, die vielen offenen Fragen aus dem Paten zu beantworten. So beschreibt er den Weg von Luca Brasi vom unabhängigen Gangster... „Die Corleones“ ist das Prequel zu Mario Puzos „Der Pate“ und erzählt den Aufstieg der Familie Corleone zur Mächtigsten der fünf New Yorker Familien. Besonders gelungen ist dem Autor, die vielen offenen Fragen aus dem Paten zu beantworten. So beschreibt er den Weg von Luca Brasi vom unabhängigen Gangster zum „Projektmanager“ und Leibwächter von Vito. Auch der Hintergrund, wie Tom Hagen als Pflegekind zu den Corleones kam, wird erläutert. Und dann ist da noch Sonny Corleone, für den sich sein Vater eigentlich eine Karriere in der Automobilbranche gewünscht hat…

Hervorragendes Prequel
von Michael Lehmann-Pape am 13.06.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

Wie kam Luca Brasi in seine vertraute Position als „Chef-Aufräumer“ bei Don Vito Corleone? Und welche dunklen Taten machten ihn von einem durchaus sprachgewandten, lebenslustigen Mann zu jenem schweigendem Faktotum der „Familie“? Welchen Hintergrund hat die Aufnahme Toms als Pflegekind in die enge Familie des Don, die seinen späteren... Wie kam Luca Brasi in seine vertraute Position als „Chef-Aufräumer“ bei Don Vito Corleone? Und welche dunklen Taten machten ihn von einem durchaus sprachgewandten, lebenslustigen Mann zu jenem schweigendem Faktotum der „Familie“? Welchen Hintergrund hat die Aufnahme Toms als Pflegekind in die enge Familie des Don, die seinen späteren Weg zum „Rechtsberater“ initiierte? Und Sonny, der Sohn und ewige Draufgänger, wieso sprang dieser nicht ab von diesem gefährlichen, rollenden Mafia Zug? Natürlich finden sich auch Michael und Fredo wieder, diese allerdings eher „nebenbei“, denn Sonny, der Älteste steht mit einem Bein bereits im erwachsenen Leben. Fragt man seinen Vater, dann mit dem falschen Bein und das wird zu einigem Unbill noch führen. Nur einige der vielen Erzählstränge, die Ed Falco in seiner Vorgeschichte zu „Der Pate 1-3“ von Mario Puzzo im Buch aufnimmt und aufrollt. Eine Geschichte, die zeigt, wie der durchaus bereits „gestandene Mann“ Vito Corleone im Amerika der beginnenden dreißiger Jahre Schritt für Schritt jene Macht erringt und festigt, die ihn in späteren Zeiten (von denen der erste Film erzählt) zu einem der mächtigsten Mafia Bosse New Yorks machen wird. Doch zunächst steht ein langer, harter Weg bevor, jederzeit gefährdet von den Konkurrenten, jederzeit mit der Bereitschaft versehen, hart und unnachgiebig durchzugreifen. Auf der Basis eines (unveröffentlichten) Drehbuchs von Mario Puzo lässt Ed Falco in bester Atmosphäre die Zeit der Verteilungskämpfe und der familiären Entwicklung vor den Augen der Leser auferstehen. Zimperlich geht er dabei nicht zu Werke, ohne allerdings das Buch zu einer Gewaltorgie ausarten zu lassen. Im Gegenteil, die teils massive Gewalt ist immer auch Teil der Geschichte, ist Folge, Erläuterung, Vertiefung des Lebensstils, den Ed Falco in bester Puzo Manier realistisch und mitreißend zu erzählen versteht. Vielfach sind die „Mitspieler“, die ihr „Stück vom Kuchen“ sich sichern möchten, Intrigen, Verrat, Vertrauen, das ist die eine Seite des Spiels um Macht und Einfluss, in welchem Vito Corleone immer mehr ein (harter) Meister seines Faches wird. Innere Entwicklungen, Nähen und Distanzen, Verpflichtungen und Loyalitäten (die in der Person des Tom vor allem zusammenfallen, denen sich aber auch Sonny und so manch anderer gegenüber sieht) bilden das innere Gegengewicht zu den äußeren Strategien und hin- und her rauschenden Entwicklungen. Dies alles natürlich unter dem fulminant behaupteten und verteidigten Deckmantel der „Ehrbarkeit“. Denn Mafia, das gibt es doch nicht, das kann es doch gar nicht geben hier in Amerika. Folgt man den treuen Bekundungen Vitos. Das Buch bietet eine Welt voller vermeintlich lange und sattsam bekannter Figuren, denen Ed Falco dennoch neue Nuancen mit auf den Weg gibt, deren Weg hier und da noch offen scheint und die doch im Nachgang folgerichtig jenen Platz im Clan einnehmen werden, der späterhin zu den bekannten Folgen führen wird. Hervorragend erzählt, dicht in der Atmosphäre, familiär einerseits und beklemmend andererseits steht das Buch den Büchern Puzos und der dort ausgebreiteten „Welt der Corleones“ in nichts nach.