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Und Gott sprach: Wir müssen reden! / Jakob Jakobi Bd. 1

Roman

Jakob Jakobi Band 1

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Am achten Tag ging Gott in Therapie

Den Psychotherapeuten Jakob Jakobi hat das Glück verlassen. Geschieden, pleite und beruflich gescheitert: So gebeutelt trifft Jakobi auf Abel Baumann, einen ebenfalls glücklosen Zirkusclown.
Der leidet offenbar an einer kuriosen Persönlichkeitsstörung, denn er hält sich für Gott.

Und sucht einen Therapeuten. Jakob ist fasziniert von den vielfältigen, seiner Meinung nach aber komplett irdischen Talenten des sympathischen Spinners. Doch bald ist der Psychologe nicht mehr so sicher, mit wem er es wirklich zu tun hat. Und wer hier eigentlich wem hilft.
Rezension
Hans Raths Geschichte ist skurril, ziemlich tiefsinnig und einfach tierisch lustig!
Portrait

Hans Rath, geboren 1965, studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie in Bonn. Er lebt mit seiner Familie in Berlin, wo er unter anderem als Drehbuchautor tätig ist. Zwei Bände seiner Romantrilogie um den Mittvierziger Paul Schubert wurden fürs Kino adaptiert. Seine aktuellen Bücher aus der Reihe «Und Gott sprach» sind ebenfalls Bestseller.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 01.11.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-25981-4
Reihe Die Jakob-Jakobi-Bücher 1
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,3/2,5 cm
Gewicht 257 g
Auflage 20. Auflage
Verkaufsrang 17761
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Egal, an was man selber glaubt, dieses Buch will gelesen werden...

Charlotte Hesel, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Mit Witz und einer gewissen Würze erzählt Hans Rath von eigenartigen Charakteren, Glauben & dem Leben. Ein paar Passagen geben Anstöße zum nachdenken und man hat einfach Spaß beim Lesen. Ich möchte dieses Buch nicht mehr missen, denn es ist immer wieder eine Empfehlung wert.

Was kleines zum Schmunzeln

Julie Schweimanns, Thalia-Buchhandlung Velbert

Eine sehr skurrile Geschichte, die zum Schmunzeln anregt. Ich konnte oftmals lachen und war sehr begeistert von Hans Raths Humor. Ich bin gespannt welchen Abenteuern sich Jakob Jakobi im nächsten Band stellen muss und ob seine Nase wieder dran glauben muss.

Kundenbewertungen

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Humorvoll leicht und philosophisch tiefgründig
von Lesefieber am 07.05.2017

Ich hatte mich schon als Kind gefragt, wie es wohl wäre, wenn Jesus wirklich auftauchen würde, um die Menschheit zu erlösen. Wer würde ihm glauben und würde nicht ausgerechnet die katholische Kirche ihn am stärksten bekämpfen, um nicht Macht und Einfluss zu verlieren? Hans Rath stellt sich vor, Gott ist auf der Erde, nur kann... Ich hatte mich schon als Kind gefragt, wie es wohl wäre, wenn Jesus wirklich auftauchen würde, um die Menschheit zu erlösen. Wer würde ihm glauben und würde nicht ausgerechnet die katholische Kirche ihn am stärksten bekämpfen, um nicht Macht und Einfluss zu verlieren? Hans Rath stellt sich vor, Gott ist auf der Erde, nur kann er dummerweise nicht mehr aus seiner menschlichen Haut und braucht Hilfe. Unheimlich humorvoll und intelligent setzt er sich philosophisch damit auseinander. Das Buch ist unterhaltsam leicht zu lesen und regt dennoch zum Nachdenken an, denn bis zum Schluss ist nicht klar, wer Abel nun wirklich ist.

Macht einfach Spaß!
von Igelmanu66 aus Mülheim am 28.12.2015

»Na, immerhin scheint Gott Humor zu haben«, sage ich. Baumann nickt. »Es bleibt Gott nichts anderes übrig, als die Dinge mit Humor zu nehmen. … Es ist die Wahrheit, Dr. Jakobi. Ich bin es wirklich. … Ich bin Gott. Und ich bin, unter uns gesagt, ziemlich im Arsch.« Der Psychotherapeut Jakob Jakobi ist ziemlich am Ende. Seine E... »Na, immerhin scheint Gott Humor zu haben«, sage ich. Baumann nickt. »Es bleibt Gott nichts anderes übrig, als die Dinge mit Humor zu nehmen. … Es ist die Wahrheit, Dr. Jakobi. Ich bin es wirklich. … Ich bin Gott. Und ich bin, unter uns gesagt, ziemlich im Arsch.« Der Psychotherapeut Jakob Jakobi ist ziemlich am Ende. Seine Ehe ist gescheitert, seine Praxis am Rand des Ruins und während sein Bruder der Mutter „nur Freude macht“, schlägt er sich mit dem Dasein als schwarzes Schaf der Familie herum. Vermutlich wäre eine völlige Neu-Orientierung im Leben gar keine schlechte Idee, aber dieser Zirkusclown, der einen Therapeuten sucht und ihn um Hilfe bittet, ist wirklich ein interessanter Fall, denn er hält sich für niemand geringeren als Gott. Und als solcher ist er ziemlich deprimiert… Bücher aus der Rubrik „lustig“ haben es bei mir häufig schwer, da mir Humor leicht zu platt oder überzogen vorkommt. Das war hier nicht der Fall, ich konnte mich herrlich amüsieren. Das Thema ist recht abgedreht, trotzdem kann man sich die Ausgangssituation gut vorstellen. Bei den vielfältigen Möglichkeiten, die Persönlichkeitsstörungen haben können – wieso soll sich da ein Mensch nicht auch für Gott halten? Und ein Therapeut ist letztlich auch nur ein Mensch, warum soll bei ihm also im Leben alles glatt laufen? Die vielen Dialoge zwischen Gott und seinem Therapeuten machen den besonderen Reiz der Geschichte aus. Nach einer Weile fragt man sich, wer hier wen therapiert, was von der Anlage der Story her nicht überraschend kommt, aber einfach gut und witzig gemacht ist. Es wird auch das ein oder andere ernsthafte Thema gestreift, so dass ein Ansatz zum Nachdenken vorhanden ist. Es gibt noch zwei weitere Bücher mit Jakob Jakobi („Und Gott sprach: Der Teufel ist auch nur ein Mensch!“, „Und Gott sprach: Du musst mir helfen“), die sicher auch noch bei mir einziehen werden. Fazit: Sehr unterhaltsam – ein Buch, das einfach Spaß macht. »Gott ist ein Zocker? Interessant. Dabei hat Einstein doch behauptet: Gott würfelt nicht.« »Ich weiß. Einstein war’n Klugscheißer.«

Jakob hilft Abel - Oder Abel hilft Jakob?
von Pia am 25.01.2015

Jakob Jakobi ist ein Psychotherapeut, der mit seinem Leben und seiner Arbeit scheinbar am Ende ist. Vom Freund der Ex-Frau ins Krankenhaus geschlagen, trifft er dort auf Abel Baumann, einen Zirkusclown. Als Abel erfährt, dass er einen Therapeuten vor sich sitzen hat, bittet er darum, sein Patient werden zu dürfen. Da Jakob gerad... Jakob Jakobi ist ein Psychotherapeut, der mit seinem Leben und seiner Arbeit scheinbar am Ende ist. Vom Freund der Ex-Frau ins Krankenhaus geschlagen, trifft er dort auf Abel Baumann, einen Zirkusclown. Als Abel erfährt, dass er einen Therapeuten vor sich sitzen hat, bittet er darum, sein Patient werden zu dürfen. Da Jakob gerade eh nichts besseres vor hat und die erste Bezahlung in Essen entrichtet wird, nimmt er an. Als Abel ihm aber berichtet, Gott zu sein und mit der Menschheit langsam abgeschlossen zu haben, da diese zu schnelllebig geworden und scheinbar unabhängig von ihm geworden ist, vermutet Jakob eine ausgeprägte Persönlichkeitsstörung zu sehen. In dem Buch kann man sich mehr als ein Mal die Frage stellen, ob Jakob nun Abel oder aber Abel Jakob hilft. Gut geschrieben und schnell zu lesen bringt einen das Buch auf wenig religiöse Art zum Nachdenken.