Das Schneemädchen

Roman

Eowyn Ivey

(35)
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Beschreibung

Mabel und Jack sind kinderlos geblieben. In dem Wunsch, neu anzufangen, ziehen sie als Siedler nach Alaska. Doch das harte Leben in der Wildnis setzt ihnen zu. Mit dem ersten Schneefall überkommt die beiden ein verloren geglaubter Übermut, und sie bauen zusammen ein Kind aus Schnee. Tags darauf entdecken sie zum ersten Mal das feenhafte blonde Mädchen zwischen den Bäumen am Waldrand.

Eine hinreißend erzählte Geschichte über Einsamkeit und Lebensfreude, Liebe und Freundschaft, einen Kinderwunsch und dessen bittersüße Erfüllung.

?Dies ist ein ganz besonderes Buch, das es verdient, Millionen von Herzen schmelzen zu lassen Sunday Express

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 02.12.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-25822-0
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,3/3 cm
Gewicht 345 g
Originaltitel The Snow Child
Auflage 5. Auflage
Übersetzer Claudia Arlinghaus, Margarete Längsfeld, Martina Tichy
Verkaufsrang 43667

Buchhändler-Empfehlungen

Wenn Märchen Realität werden ...

Anne-Catherine Becker, Thalia-Buchhandlung Heidelberg

Zu Beginn des Buches war mir Mabel unsympathisch, da sie weg von den gesellschaftlichen Gepflogenheiten wollte, aber doch selbst völlig in ihnen gefangen bleibt. Zum Glück tauen die Protagonisten mit den tollen Nachbarn auf und nicht lange lässt das Schneemädchen auf sich warten. Das heißt der Anfang ist ein bisschen zäh, also durchhalten. Es lohnt sich! Die Geschichte verbindet Realität und Märchen auf einer wunderbare Weise miteinander. Es ist spannend zu sehen, wie die Jahre vergehen und die Figuren auf ganz verschiedene Weise auf die Ereignisse reagieren.

Christine Kiefer, Thalia-Buchhandlung Frankenthal

Eine wunderschöne Geschichte über die Macht der Liebe, über Einsamkeit und das Spiel mit Realität und Fantasie, geschrieben in leisen Tönen, bezaubernd und zugleich bildgewaltig!

Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021

Jack und Mabel sind trotz größtem Wunsch kinderlos geblieben. Um ein neues Leben zu beginnen und sich ganz auf einander zu konzentrieren, ziehen sie in die harte Wildnis Alaskas. Als der erste Schnee fällt, bauen sie in kindlichem Übermut ein kleines Schneemädchen, tags darauf ist es jedoch verschwunden. Als die beiden am Waldra... Jack und Mabel sind trotz größtem Wunsch kinderlos geblieben. Um ein neues Leben zu beginnen und sich ganz auf einander zu konzentrieren, ziehen sie in die harte Wildnis Alaskas. Als der erste Schnee fällt, bauen sie in kindlichem Übermut ein kleines Schneemädchen, tags darauf ist es jedoch verschwunden. Als die beiden am Waldrand tatsächlich ein Mädchen entdecken, keimt in ihnen ein Verdacht: Hat ihnen der Schnee eine kleine Tochter geschenkt? Basierend auf einem alten russischen Märchen ist Eowyn Ivey ein traumhafter Roman gelungen, in dem sich sehnsuchtsvolle Fantasie und Realität auf wundersame Weise vermischen. Einfach schön!

Zauberhafter, winterlicher Roman über ein Paar dessen Kinderwunsch auf wundersame Weise doch noch wahr wird
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 01.12.2017

Nachdem Mabel vor zehn Jahren eine Fehlgeburt hatte und das Paar kinderlos geblieben ist, überredet Mabel ihren Mann Jack einen Neuanfang in Alaska zu wagen. Sie ziehen in ein Blockhaus und wollen als Farmer ihren Lebensunterhalt bestreiten. Während Jack die Felder bestellt ist Mabel allein zu Hause und trägt durch das Backen vo... Nachdem Mabel vor zehn Jahren eine Fehlgeburt hatte und das Paar kinderlos geblieben ist, überredet Mabel ihren Mann Jack einen Neuanfang in Alaska zu wagen. Sie ziehen in ein Blockhaus und wollen als Farmer ihren Lebensunterhalt bestreiten. Während Jack die Felder bestellt ist Mabel allein zu Hause und trägt durch das Backen von Kuchen zum Einkommen bei. Sie ist einsam und trauert immer noch um ihr verstorbenes Baby. Im ersten Winter bauen sie übermütig ein Kind aus Schnee und einen Tag später bekommen sie Besuch von einem kleinen, elfengleichen Mädchen, das aus den Wäldern zu kommen scheint. Fortan besucht sie das Paar regelmäßig, bleibt aber nie über der Nacht in der warmen Blockhütte. Niemand hat bisher etwas von diesem mysteriösen Mädchen gehört, dessen Begleiter ein Fuchs ist. Mabel und Jack sind unsicher, ob es sich bei Faina nur um einen Wunschtraum handelt. Bevor das Eis schmilzt, ist das Mädchen verschwunden und zeigt sich den ganzen Sommer über nicht. Mabel ist enttäuscht, aber davon überzeugt, dass ihr Schneemädchen im nächsten Winter wieder kommen wird. Sie näht ihr für ihre Rückkehr einen wärmenden Mantel, um sich zu beschäftigen. Zudem schließt das Paar Freundschaft mit Esther und George, deren Sohn Garret ihnen in der Not auf der Farm behilflich ist. "Das Schneemädchen" spielt in den 1920er-Jahren in Alaska. Es ist ein magischer Roman, der die Melancholie und Traurigkeit des Paares Mabel und Jack darstellt, die aus ihrer Heimat regelrecht geflüchtet sind, um ihr altes Leben und den Tod ihres einzigen Kindes hinter sich zu lassen. Schicksalhaft treffen sie in ihrem ersten Winter in Alaska auf ein Mädchen, das sie scheinbar aus dem Schnee erschaffen haben. Mabel entwickelt unweigerlich Muttergefühle und möchte das Mädchen am liebsten bei sich aufnehmen. Faina wehrt sich dagegen und favorisiert ihr unabhängiges Leben in der einsamen Wildnis. Was wie ein Märchen anmutet, zeigt im Laufe der Jahre, als Faina zu einer jungen Frau heranreift, dass das Schneemädchen nicht nur eine Einbildung oder die personifizierte Hoffnung von Jack und Mabel ist. Es ist ein ganz zauberhafter Roman, der einerseits das harte Leben in Alaska und andererseits auch den Zusammenhalt eines Paares trotz ihrer ungewollten Kinderlosigkeit beschreibt. Seit der Anwesenheit von Faina - und sei es zunächst auch nur in den Wintermonaten - blüht das Paar, insbesondere Mabel, auf und auch die Sorgen um die Farm und ihre wirtschaftliche Zukunft werden weniger. Durch die Beschreibung über mehrere Jahre hinweg ist zudem schön zu lesen, wie sich die Charaktere weiterentwickeln, wie Mabel selbstbewusster und Garret erwachsen wird. "Das Schneemädchen" ist ein winterlicher Roman, der es am Ende der Fantasie des Lesers überlässt, was es mit Faina tatsächlich auf sich hat. Für mich war sie letztlich keine märchenhafte Gestalt, sondern ein Mensch, der sich lieber in die Einsamkeit zurückzog, lieber mit den Tieren in der Wildnis lebte, als sich an ein Zuhause und eine Familie zu binden.

von einer Kundin/einem Kunden aus Oberhausen am 11.10.2017
Bewertet: anderes Format

Eine Geschichte wie ein Märchen. Ein stilles, poetisches Buch mit wunderschöner Sprache und berührender Geschichte. Sehr schön!


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