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Die Himmelsbraut

Historischer Roman

Glocken läuten. Klöster brennen. Und im Schein der Flammen sucht eine junge Frau ihre Freiheit.

Südbaden 1520, am Vorabend der Reformation. Antonia verlebt eine unbeschwerte Kindheit auf dem Gestüt der Ritter von Holderstein. Doch dann trifft ein schwerer Schicksalsschlag ihre Familie, und Antonia wird zur Schwester in ein Kloster im Schwarzwald geschickt. Dort führt die Priorin ein hartes Regiment und verbreitet Angst und Schrecken. Auch dass sie ihren Jugendfreund Phillip nie mehr wiedersehen soll, schmerzt Antonia sehr. Dann erheben sich die geknechteten Bauern im Lande, plündern Kirchen und Klöster. Und Philipp, der Anhänger des neuen Glaubens, macht sich auf, seine Antonia zu retten …

Portrait
Astrid Fritz studierte Germanistik und Romanistik in München, Avignon und Freiburg. Als Fachredakteurin arbeitete sie anschließend in Darmstadt und Freiburg und verbrachte mit ihrer Familie drei Jahre in Santiago de Chile. Zu ihren großen Erfolgen zählen «Die Hexe von Freiburg», «Die Tochter der Hexe» und «Die Vagabundin». Astrid Fritz lebt in der Nähe von Stuttgart.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 01.03.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-25810-7
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,6/4,3 cm
Gewicht 475 g
Auflage 1. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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9,99
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Interessante Einblicke ins 16. Jahrhundert
von Zabou1964 aus Krefeld am 11.03.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Antonia wächst als jüngstes von vier Kindern behütet auf Burg Holderstein auf. Mit Phillip, ihrem Freund aus Kindertagen, verbindet sie eine zarte Jugendliebe. Doch durch ein schreckliches Ereignis kommt alles ganz anders, als sie es sich erhofft hat. Sie muss sich zwischen einem ungeliebten Ehemann oder dem Leben im Kloster ent... Antonia wächst als jüngstes von vier Kindern behütet auf Burg Holderstein auf. Mit Phillip, ihrem Freund aus Kindertagen, verbindet sie eine zarte Jugendliebe. Doch durch ein schreckliches Ereignis kommt alles ganz anders, als sie es sich erhofft hat. Sie muss sich zwischen einem ungeliebten Ehemann oder dem Leben im Kloster entscheiden. Da die Ehe mit einem anderen als Phillip für sie nicht in Frage kommt, entscheidet sie sich notgedrungen für das Kloster, in dem bereits ihre ältere Schwester Magdalena lebt. Sie kann sich nur schwer an das Gefangensein gewöhnen und hat Sehnsucht nach Phillip, der unterdessen in Freiburg studiert und Bekanntschaft mit den Anhängern Luthers macht. Es formieren sich Bauernaufstände, die es auf die Klöster und Kirchen abgesehen haben. Antonia und Magdalena befinden sich in großer Gefahr. Die Geschichte beginnt im Jahr 1520 und endet 1525. Handlungsort ist der Schwarzwald, der in dieser Zeit von Bauernaufständen geprägt war. Die Forderungen des Reformators Luther, den Glauben dem einfachen Volk, das der lateinischen Sprache nicht mächtig war, zugänglich zu machen, stößt auf offene Ohren. Die Klöster stellten hohe Forderungen an die Bauern. Mit deren Abgaben lebten die Nonnen und Mönche zum Teil in Saus und Braus. Am Beispiel der Protagonistin Antonia erzählt die Autorin hier auch von einem solchen Kloster, was jedoch das zweite Kloster war, in dem die Schwestern lebten. Im ersten Zisterzienserkloster ging es sehr gesittet und streng zu. Der Alltag des Klosterlebens wird sehr detailliert geschildert. Im Wechsel zu Antonias Leben erfährt der Leser auch immer wieder, wie es dem Studenten Phillip in Freiburg ergeht. Er kommt mit einem der Anführer der Bauernbewegung, Hans Müller von Bulgenbach, in Kontakt. Dadurch bekommt der Leser einen Eindruck von dem Aufstand gegen die Obrigkeit. Alles in allem hat der Roman mich gut unterhalten, wenn auch mir persönlich die Schilderungen des Klosterlebens und der Bauernaufstände zum Teil etwas zu detailliert waren. Das hat mir etwas die Spannung genommen. Das Ende war voraussehbar, hat mich aber dennoch zufriedengestellt. Fazit: Ein interessanter Einblick in das Klosterleben und die Bauernaufstände im 16. Jahrhundert.