Warenkorb

Der grüne Heinrich

Nach der ersten Fassung von 1854/55

Reclam Bibliothek Band 10934

Gottfried Kellers Roman bietet seinen Lesern eines der ganz großen Lektüreabenteuer. Der berühmte Bildungs- und Antibildungsroman zugleich steht in einer Reihe mit Moritz’ »Anton Reiser«, Goethes »Wilhelm Meisters Lehrjahre«, Eichendorffs »Ahnung und Gegenwart«, Stifters »Nachsommer«, er ist aber psychologisch scharfsichtiger, desillusionierter, realitätsgesättigter, moderner als diese, sein Quantum an Dickköpfigem und Unzähmbarem, unmittelbar Sinnlichem sichert ihm wiederum eine Stellung als Geheimtipp im Romankanon. Von den beiden diametral unterschiedlichen Fassungen wurde hier, wie heute allgemein üblich, die erste gewählt, die diese Qualitäten ungeschliffen leuchten lässt, noch nicht matt poliert.
Portrait
Gottfried Keller (19.7.1819 Zürich – 15.7.1890 Zürich) absolvierte eine Lehre als Vedutenmaler, studierte an der Münchner Kunstakademie, später Philosophie in Heidelberg. 1855 kehrte er in die Schweiz zurück und lebte zunächst ohne Einkommen bei seiner Mutter und seiner Schwester Regula, bis er 1861 Erster Stadtschreiber des Kantons Zürich wurde und ab 1876 als freier Schriftsteller lebte. Kellers Werke werden dem bürgerlichen Realismus zugeordnet, sein autobiographisch geprägter Roman »Der grüne Heinrich« führt die Tradition des Bildungsromans in skeptischer Weise weiter, sein bekanntester Novellen-Zyklus »Die Leute von Seldwyla« verbindet im »Keller-Ton« (den Ausdruck prägte Theodor Fontane) Realismus mit humorvoller Satire.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Jörg Drews
Seitenzahl 910
Erscheinungsdatum 24.07.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-010934-2
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 19,3/12,6/4,5 cm
Gewicht 744 g
Verkaufsrang 131739
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
9,95
9,95
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Lieferbar in 3 - 5 Tagen Versandkostenfrei
Lieferbar in 3 - 5 Tagen
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Weitere Bände von Reclam Bibliothek

mehr

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
0
0
2
0
0

Wie das Leben so spielt
von Daniela Ammann aus Wien am 08.02.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der junge Heinrich bricht auf aus einem kleinen Ort in der Schweiz nach München um sich dort als Künstler zu veruschen. Während seiner Reise trifft der neue Leute, doch kaum in München angekommen, merkt er schnell, dass er nicht zum Künstler taugt. Schnell ist das Geld verbraucht und er muss der Realität ins Auge sehen. Auf sein... Der junge Heinrich bricht auf aus einem kleinen Ort in der Schweiz nach München um sich dort als Künstler zu veruschen. Während seiner Reise trifft der neue Leute, doch kaum in München angekommen, merkt er schnell, dass er nicht zum Künstler taugt. Schnell ist das Geld verbraucht und er muss der Realität ins Auge sehen. Auf seinem Fußmarsch zurück in die Heimat trifft er einen wohlhabenden Herrn, denn er auf seiner Hinreise bereits getroffen hatte. Es stellt sich heraus, dass dieser der einzige war, der Heinrichs Bilder gekauft hatte, sodass sich Heinrich kurz über Wasser halten konnte. Dieser Herr stellt ihn nun an, damit er weitere Bilder bekommt. Nach weiteren Jahren kehrt Heinrich nach Hause zurück,. doch seine Mutter hatte bereits alles für ihn geopfert und war gestorben. Sie hatte nie erfahren, dass ihr Sohn doch noch Erfolg hatte und hat nie Hilfe von ihm erhalten. Ein trauriger Roman über die eigene Entwicklung und die Tatsache, dass meist die Menschen, die uns am wichtigsten sind, auf der Strecke bleiben. Autobiographisch angehaucht geschrieben von Gottfried Keller.

Sehr schwere Kost
von TSH aus Landau am 06.01.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der grüne Heinrich ist ein sehr schwer zu lesendes Buch, da vieles sehr ausschweifend und in unendlich langen Sätzen formuliert ist. Ebenfalls ist vieles im Übertragenen Sinne zu verstehen, man muß oft überlegen, wie es gemeint ist. So macht lesen keinen Spaß. Jemand, der gerne schwere deutsche Literatur liest, wird hier seinen ... Der grüne Heinrich ist ein sehr schwer zu lesendes Buch, da vieles sehr ausschweifend und in unendlich langen Sätzen formuliert ist. Ebenfalls ist vieles im Übertragenen Sinne zu verstehen, man muß oft überlegen, wie es gemeint ist. So macht lesen keinen Spaß. Jemand, der gerne schwere deutsche Literatur liest, wird hier seinen Spaß haben.