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Call the Midwife-Ruf des Lebens

Eine wahre Geschichte aus dem Londoner East End

Jennifer Worth

(5)
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Beschreibung

Die Lebenserinnerungen der Londoner Hebamme Jennifer Worth. Das Londoner East End in den späten 50er Jahren: ein armes Arbeiterviertel voller vielköpfiger Familien auf viel zu wenig Raum, gescheiterter Existenzen, Trinkern und Prostituierten. Der jungen Hebamme Jennifer ist diese Welt fremd – sie muss erst lernen, Geburten unter einfachsten Bedingungen, oft ohne fließendes Wasser durchzuführen. Doch das Viertel und die Menschen, die sie trifft, wachsen ihr ans Herz. Jeder Tag ist ein neues Abenteuer. Jede Familie, der sie beisteht, hat eine andere Geschichte, ein anderes Schicksal. Unterhaltsam, bewegend - nicht selten auch erschütternd - aber auch herzerwärmend sind die Erzählungen der Hebamme, die eine fast vergessene Zeit wieder lebendig werden lassen.

Endlich auf Deutsch“
Für Sie, September 16, 2013

Jennifer Worth begann in den 50er Jahren in London als Krankenschwester und dann als Hebamme zu arbeiten. Einen Fachartikel über Hebammen, der feststellte, dass Hebammen in der Literatur eigentlich nicht existent sind, verstand sie als Herausforderung und begann das erste Buch über Ihre Erlebnisse zu schreiben, das ein großer Erfolg wurde. Drei weitere Teile folgten – und wurden zu Bestsellern. Der Stoff ist zudem inzwischen in einer gleichnamigen BBC-Serie verarbeitet, die ebenfalls große Erfolge in den UK feiert.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 16.09.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8419-0219-1
Verlag Edel Books - Ein Verlag der Edel Germany GmbH
Maße (L/B/H) 21/13,5/2,7 cm
Gewicht 618 g
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Tobias Rothenbücher
Verkaufsrang 101441

Buchhändler-Empfehlungen

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Die Lebensgeschichte der Jennifer Lee, die die Vorlage für die BBC Serie bildet: Hebammen zwischen Elend und Glück in den 50er Jahren im East End: berührend und warmherzig!

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Beeindruckend und erschütternd
von Dark Rose aus Troisdorf am 11.11.2020

Das Londoner East End war schon immer eine harte Gegend, ein raues Pflaster und Heimat der ärmsten Bewohner der Stadt. Das Leben drehte sich um die Docks, sie waren die Lebensader des Viertels und ernährten seine Bewohner. Dass die Menschen nach heutiger Ansicht in dickenswürdiger Armut lebten, in Wohnungen, die den Begriff nich... Das Londoner East End war schon immer eine harte Gegend, ein raues Pflaster und Heimat der ärmsten Bewohner der Stadt. Das Leben drehte sich um die Docks, sie waren die Lebensader des Viertels und ernährten seine Bewohner. Dass die Menschen nach heutiger Ansicht in dickenswürdiger Armut lebten, in Wohnungen, die den Begriff nicht verdienten und unter hygienischen Zuständen, die man sich nicht vor Augen führen will, war das eine, das andere, dass sie viele, viele Kinder hatten. Diese Kinder wurden von Hebammen zur Welt gebracht und eine dieser Hebammen war Jennifer Worth, damals bekannt unter ihrem Mädchennamen Jenny Lee. Jennifer Worth beschreibt in diesem Buch, wie sie als junge Hebamme ins East End zog und aus allen Wolken fiel, als sich das kleine private Krankenhaus, mit dem sie gerechnet hatte, als Nonnenkloster herausstellte. Doch es gab kein zurück und so lebte und arbeitete sie mit den Nonnen und den anderen Hebammen zusammen. Die Zustände im East End waren verständlicherweise auch für Jenny ein Schock, immerhin stammte sie aus der Mittelschicht und war solche Armut nicht gewohnt. Dennoch wurde sie ein Teil dieser Welt. Sie stand den Frauen während der Geburt bei, rettete Leben und erfuhr schöne und tragische Geschichten aus dem Leben dieser Menschen. Sie erlebte Wunder und Tragödien und sah den Fortschritt Einzug halten, was für die Menschen des East Ends nicht immer etwas Gutes bedeutete. Jennifer Worth erzählt in diesem Buch einerseits, wie Hebammen überhaupt ins East End kamen, auch wie der Nonnenorden das Viertel übernahm und was für ein Kampf im Vorfeld ausgefochten werden musste. Sie beschreibt, wie die Arbeit damals ausgesehen hat und wie die Nonnen immer und immer wieder während des Zweiten Weltkrieges ihr Leben aufs Spiel setzten, um werdenden Müttern beizustehen, auch wenn gerade Bomben vom Himmel fielen. Es geht aber nicht nur um diese heldenhaften Frauen, sondern vor allem um Jennys Erlebnisse im East End der 1950er Jahre. Sie erzählt Anekdoten und die sind so lebendig, dass man nicht aufhören kann zu lesen, auch wenn einem das, was manchen dieser Menschen widerfahren ist, die Tränen in die Augen treibt. Denn Jenny lernt nicht nur die typischen East Ender der 1950er Jahre kennen, sondern auch die alten Menschen, die noch im neunzehnten Jahrhundert geboren worden waren und eine noch viel schlimmere Zeit kannten. Ein Beispiel hierfür ist Mrs. Jenkins, die unverschuldet in Not geraten war, verwitwet und allein gelassen von allen mit ihren kleinen Kindern. Sie kam ins Armenhaus und erlebte dort die Hölle. Wir lernen sie kennen, bevor Jenny ihre Geschichte kennt und sind dabei, als sie sie doch noch erfährt und uns bricht ebenso das Herz für diese Frau wie ihr. Natürlich hat Jennifer Worth die Namen geändert, auch den des Nonnenordens, aber die Charaktere in ihrem Buch sind so lebendig, dass man das Gefühl hat, sie wirklich vor sich zu sehen. Kein Wunder also, dass das Buch verfilmt wurde. „Call the Midwife“ ist eine überaus erfolgreiche britische Serie, die mittlerweile schon neun Staffeln umfasst – wobei man die Serie ab Staffel sechs leider nicht mehr übersetzt hat. Die Charaktere des Buches unterscheiden sich allerdings von denen der Serie. Obwohl sie die Lebensumstände im East End nicht schönfärbt, konnte es sich die Serie bei den Charakteren nicht verkneifen. Dennoch liebe ich die Serie und auch das Buch hat mich sehr berührt. Fazit: Dieses Buch ist etwas ganz anderes. Eine Hebamme schreibt über ihre Zeit im Londoner East End, einer bitterarmen Gegend mit hoher Kriminalität und noch höherer Geburtenrate. Jenny Lee ist dabei, wenn Leben beginnen und enden, sie erlebt Familien, die in schrecklichen Behausungen und unter katastrophalen hygienischen Bedingungen leben, aber dennoch glücklich sind und sie erlebt ebenso Tragödien. Das East End hat seinen eigenen Puls, seine eigenen Regeln und dieses Buch hat die Stimmung in diesem Viertel wirklich auf faszinierende Weise eingefangen, ebenso, wie die lebendigen Charaktere, bei denen man manchmal nur den Kopf schütteln kann vor Fassungslosigkeit. Die meisten von uns können uns die Lebensumstände der Menschen damals nicht vorstellen, aber ich persönlich finde es toll, dass Jennifer Worth uns diese in ihrem Buch vermittelt. Hebammen der damaligen Zeit in diesem Viertel waren Heldinnen, ebenso, wie die Frauen, die unter diesen Umständen ihre Familien versorgt haben. Von mir bekommt das Buch 5 Sterne.

Top
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle am 03.06.2014
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich liebe die Serie, daher war das Buch ein muss für mich und ich wurde nicht enttäuscht! Ich hoffe das es die Nachfolger auch bald auf deutsch geben wird

Authentische Zeitgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 16.10.2013

In England ist die Geschichte schon seit langem ein Riesenerfolg. Die Autorin Jennifer Worth hat dies alles selbst erlebt. Sie arbeitete Ende der Fünfziger Jahre als Hebamme, angestellt im "Nonnatus House" bei Nonnen. Sie alle versorgten Schwangere und Kranke in den Londoner Armenvierteln. Unter schlimmsten, für uns kaum vorstel... In England ist die Geschichte schon seit langem ein Riesenerfolg. Die Autorin Jennifer Worth hat dies alles selbst erlebt. Sie arbeitete Ende der Fünfziger Jahre als Hebamme, angestellt im "Nonnatus House" bei Nonnen. Sie alle versorgten Schwangere und Kranke in den Londoner Armenvierteln. Unter schlimmsten, für uns kaum vorstellbaren Bedingungen arbeiten und leben sie mit viel Nächstenliebe. Ich bin sehr beeindruckt und auch die Verfilmung spiegelt das Buch gut wieder. Für alle engl. lesenden Kunden, die Originalausgabe gibt es bereits als Taschenbuch.


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