Ein menschliches Herz

Irvin D. Yalom

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Beschreibung

Über eine tiefe Freundschaft und das Ende eines langen Schweigens

Irvin D. Yalom erzählt in »Ein menschliches Herz« die Geschichte seines guten Freundes Bob Berger, der seit seiner Kindheit während des Holocaust in Ungarn, zwei Leben führte: eines tagsüber als engagierter und exzellenter Herzchirurg - und ein nächtliches, in dem Bruchstücke entsetzlicher Erinnerungen durch seine Träume geisterten. Jahrzehntelang verdrängte Berger durch unermüdlichen Arbeitseifer seine schrecklichen Erlebnisse, bis sie sich während einer nicht ungefährlichen medizinwissenschaftlichen Reise nach Venezuela wieder Bahn brachen.

»Yalom stellt die seltene Kombination eines Wissenschaftlers dar, der über die Gabe der Phantasie und der Fabulierfreude verfügt.«

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 96 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.05.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783641119751
Verlag Random House ebook
Originaltitel I'm calling the police
Dateigröße 4157 KB
Übersetzer Lisa Jannach
Verkaufsrang 40545

Buchhändler-Empfehlungen

Eine sehr persönliche Geschichte aus dem Therapeutenleben von Irvin D. Yalom

I. D., Thalia-Buchhandlung Recklinghausen

Eine seiner kürzeren Einblicke in die Psychologie, aber wieder mal viel Herzblut wie man es von Irvin D. Yalom kennt. Der amerikanische Psychotherapeut hält nichts von Distanz, sondern lässt immer auch ein Stück von sich selbst in seine Erläuterungen einfließen. Bei dieser Beschreibung geht es auch gar nicht anders, denn sie handelt von der tiefen Freundschaft zwischen Yalom und Berger, einem erfolgreichen Herzchirurgen. Die Freundschaft der beiden reicht weit zurück - beide Männer lernten sich im Medizinstudium kennen. Trotz dessen, dass sich Robert Berger nie dazu hinreißen lässt tief in seine turbulente Jugend als Holocaust-Überlebender hineinblicken zu lassen, werden die beiden innige Freunde. Yalom, der ohne Sorge aufgewachsen ist, will sich den Schrecken dieser Vergangenheit aus eigener Furcht nicht unbedingt stellen, dennoch lässt er über die vielen Jahrzehnte, die sich die beiden kennen, immer wieder seine persönliche Meinung einfließen, warum der Herzchirurg sich so in seine Arbeit vergräbt. Doch Berger will davon nichts hören und nicht über die schlimmen Dinge reden. Yalom und Berger haben beide die mittlere Hälfte ihres 70. Lebensjahrzehnts überschritten, als Robert Berger endlich über das zu sprechen imstande ist, was ihn nachts in seinen Träumen verfolgt...

Gewicht der Wahrheit...

Marga Michaelis, Thalia-Buchhandlung Gera

Eine berührende Erzählung, die tief ins innere geht und psychologischen Charakter trägt. Erzählt wir die Geschichte von Bob Berger, der während des Holocaust zwei Leben führte. Als Herzspezialist sieht er die Aufgabe zu helfen und Leben zu retten, bis ihm nach 50 Jahren die Geschehnisse des Holocaust einholen. Nach über 50 Jahren öffnet er sich und vertraut seinem beten Freund Geschehnisse dieser Zeit an. Wie viel Leid muss ein Mensch erfahren um nach so langer Zeit sein Schweigen zu brechen. Lesen sie diese Geschichte. Sie ist berührend und Zeitzeuge zugleich.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 27.12.2017
Bewertet: anderes Format

Der Psychoanalytiker Yalom besitzt (für seine Verhältnisse vermutlich gewöhnlich) die außerordentliche Gabe, das Wesen anderer Menschen bis ins Detail zu ergründen.

Furchtbare Erinnerungen
von Daniela aus Berlin am 12.04.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Zwei Siebzigjährige von "unterschiedlichen Planeten" und einer will dem anderen helfen,aber wie soll das gehen? Für mich waren die Verbrechen an den Juden in Ungarn noch nicht so bekannt und schrecklich zu lesen, von dieser Angst des Jugendlichen und die daraus entstandenen lebenslangen Schuldgefühle.

Das Gewicht...
von Ma Toes aus Wien am 25.01.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

...der Erinnerung, der Gedanke um das eigene Überleben des Holocausts: ein Herzchirurg, der noch Jahrzehnte nach traumatischen den Erlebnissen seiner Jugend arbeitet, als ginge es dabei ums Überleben - und sein Freund (Yalom), dem er (endlich) darüber erzählt. Yaloms Geschick, mit dem er über Menschen schreibt, gründet wohl auf... ...der Erinnerung, der Gedanke um das eigene Überleben des Holocausts: ein Herzchirurg, der noch Jahrzehnte nach traumatischen den Erlebnissen seiner Jugend arbeitet, als ginge es dabei ums Überleben - und sein Freund (Yalom), dem er (endlich) darüber erzählt. Yaloms Geschick, mit dem er über Menschen schreibt, gründet wohl auf der präzisen Beobachtung, die ihm (wie vielen Psychoanalytikern) eigen scheint.

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