Warenkorb
 

Schantall, tu ma die Omma winken!

Aus dem Alltag eines unerschrockenen Sozialarbeiters. Das komplette Hörbuch - gelesen vom Autor

(17)
Selbstlose Sozialarbeit mit Menschen, die in gesellschaftliche Schieflage geraten sind, ist etwas Ehrenwertes. Der Sozialarbeiter Jochen könnte die meisten seiner sehr speziellen »Kunden« allerdings zum Mond schießen.
Unfreiwillig von der beschaulichen Kulturbehörde einer Kleinstadt in den Sozialdienst versetzt, wird Jochen direkt mit dem Härtefall der Unterschichtfamilie Pröllmann konfrontiert. Nach anfänglicher Orientierungslosigkeit in der Welt der Sonnenbänke und Glitzer-Handys fängt Jochen an, die Familie nebst Tochter Schantall in sein Herz zu schließen. Trotzdem muss er sich gelegentlich Luft machen, um Schantall, Tschastin und Co ertragen zu können.
In dieser satirischen Abrechnung zeichnet Jochen schonungslos die Kuriositäten im Leben einer bildungsfernen Familie nach. Egal ob Kindergeburtstage bei McDoof, Dosensektpartys in Lloret de Mar oder erzwungene Kirmesbesuche mit der kompletten Sippschaft – Jochen ist nun Teil des Ganzen. Während sein ambitionierter Plan, Niveau in die Welt der Unterschicht zu bekommen, zum Scheitern verurteilt scheint, stellt sich ihm aus der Nähe betrachtet die Frage, ob nicht bereits ein bisschen »Schantall« in jedem von uns steckt.
Rezension
»Eine lustige Satire über die Geschmacksverarmung in Deutschland!«
BILD»Lustig und sehr unterhaltsam!«

Lea»In ›Schantall, tu ma die Omma winken!‹ beleuchtet Kai Twilfer satirisch den Alltag der fiktiven Unterschichtfamilie Pröllmann. Er thematisiert den ›Kevinismus‹, die scherzhaft als Krankheit bezeichnete Neigung von Eltern, ihren Kindern ungewöhnliche, exotische Vornamen zu geben.«

WAZ
Portrait
Kai Twilfer, 1976 in Gelsenkirchen geboren, studierte Wirtschaftswissenschaften in Bochum. Noch während des Studiums gründete er eine Produktionsfirma für Werbefilme und arbeitete unter anderem beim WDR-Fernsehen. 2002 schuf er »Industriekult«, einen Großhandel für Ruhrpott-Fanartikel und Postkarten, mit dem er im Ruhrgebiet selbstständig tätig ist. Kai Twilfer ist verheiratet und widmet einen Großteil seiner Zeit der Beobachtung und Analyse skurriler Alltagsphänomene.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Anzahl 5
Erscheinungsdatum 15.09.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783862652969
Genre Humor, Satire, Kabarett, Comedy
Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf
Spieldauer 325 Minuten
Hörbuch (CD)
17,19
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Lustig & voller Klischees! Viele Situationen die man aus dem Alltag mitbekommt. Lustig & voller Klischees! Viele Situationen die man aus dem Alltag mitbekommt.

Rebecca Felicitas Zimmer, Thalia-Buchhandlung Velbert

Ungeschönt und doch charmant erzählt...! Ungeschönt und doch charmant erzählt...!

A. Tesch, Thalia-Buchhandlung Berlin

Unglaublich lustige Geschichten eines Sozialarbeiters. Sehr humorvoll und voller Witz. Macht Spaß zu lesen! Unglaublich lustige Geschichten eines Sozialarbeiters. Sehr humorvoll und voller Witz. Macht Spaß zu lesen!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Klischees und viel Humor! Erschreckend komisch und so manches kennt man aus dem Alltag und so einigen Satz hat man selbst schon einmal gehört! Klischees und viel Humor! Erschreckend komisch und so manches kennt man aus dem Alltag und so einigen Satz hat man selbst schon einmal gehört!

Jacqueline Elfner, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Stellenweise sehr realitätsnah, denn wer kennt die meisten Sätze aus diesem Buch nicht selbst. Und vor allem, in jedem von uns steckt bis zu einem gewissen grad eine "Schantall". Stellenweise sehr realitätsnah, denn wer kennt die meisten Sätze aus diesem Buch nicht selbst. Und vor allem, in jedem von uns steckt bis zu einem gewissen grad eine "Schantall".

Britta Christan, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Gar nicht so seicht, wie man denkt! Ein Sozialarbeiter erzählt skurrile Geschichten, die er erlebt hat, ohne allzu sehr zu urteilen! Gar nicht so seicht, wie man denkt! Ein Sozialarbeiter erzählt skurrile Geschichten, die er erlebt hat, ohne allzu sehr zu urteilen!

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Witziger Klamauk. Unterschwellig sozialkritisch? Und ganz und gar erfrischend politisch unkorrekt. Witziger Klamauk. Unterschwellig sozialkritisch? Und ganz und gar erfrischend politisch unkorrekt.

„"Schantall, tu ma die Omma winken!"“

Ricarda Martius, Thalia-Buchhandlung Dresden

Wir kennen Sie alle:die Kevins und Jaquelines,die Marvins und Cheyennes,die im Bus immer ganz hinten sitzen, sich im Supermarkt mehr für Alkopops und Fertiggerichte interesssieren und mit Vorliebe in Boutiquen bei ohrenbetäubender Musikuntermalung einkaufen gehen.
In seinem Roman"Schantall, tu ma die Omma winken" lässt Kai Twilfer den Leser zusammen mit Sozialarbeiter "auf Probe" Jochen den Alltag seines Schützlings Chantall, sorry, Schantall Pröllmann hautnah miterleben. Am Anfang beobachtet er das Treiben der Pröllmanns mit hochgezogenen Augenbrauen, doch nach und nach gewinnt er ihre Anerkennung, wird sogar auf die Kirmes und, quasi der Ritterschlag, zur Hochzeit in den Sauna-Club eingeladen. Dazwischen lernen wir, dass wir im Grunde genommen alle die selben Sorgen und Träume haben. Wir gehen nur anders mit ihnen um. Kai Twilfer zeichnet seine Personen mit liebevollem Augenzwinkern ohne sie bloßzustellen oder abzuwerten. Die Geschichten, vom harmlosen Kauf einer Wintermütze über den wohlverdienten Sommerurlaub in Spanien bis hin zu bereits erwähnter Hochzeit lassen einen schmunzeln, laut lachen oder einem selbiges auch manchmal im Halse stecken bleiben. Dabei spart er nicht mit Kritik am bestehenden System und der Niveauarmut in Deutschland. Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die nicht nur in schwarz-weiß denken, sondern auch die Graustufen erkennen (möchten).
Wir kennen Sie alle:die Kevins und Jaquelines,die Marvins und Cheyennes,die im Bus immer ganz hinten sitzen, sich im Supermarkt mehr für Alkopops und Fertiggerichte interesssieren und mit Vorliebe in Boutiquen bei ohrenbetäubender Musikuntermalung einkaufen gehen.
In seinem Roman"Schantall, tu ma die Omma winken" lässt Kai Twilfer den Leser zusammen mit Sozialarbeiter "auf Probe" Jochen den Alltag seines Schützlings Chantall, sorry, Schantall Pröllmann hautnah miterleben. Am Anfang beobachtet er das Treiben der Pröllmanns mit hochgezogenen Augenbrauen, doch nach und nach gewinnt er ihre Anerkennung, wird sogar auf die Kirmes und, quasi der Ritterschlag, zur Hochzeit in den Sauna-Club eingeladen. Dazwischen lernen wir, dass wir im Grunde genommen alle die selben Sorgen und Träume haben. Wir gehen nur anders mit ihnen um. Kai Twilfer zeichnet seine Personen mit liebevollem Augenzwinkern ohne sie bloßzustellen oder abzuwerten. Die Geschichten, vom harmlosen Kauf einer Wintermütze über den wohlverdienten Sommerurlaub in Spanien bis hin zu bereits erwähnter Hochzeit lassen einen schmunzeln, laut lachen oder einem selbiges auch manchmal im Halse stecken bleiben. Dabei spart er nicht mit Kritik am bestehenden System und der Niveauarmut in Deutschland. Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die nicht nur in schwarz-weiß denken, sondern auch die Graustufen erkennen (möchten).

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
7
7
2
1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Höchst amüsante Erlebnisse auf dem Leben eines Sozialarbeiters. An einigen Stellen erschreckend ehrlich und vielleicht gerade deswegen so gut zu lesen

Köstlich
von Silke Steinberg aus Gütersloh am 25.08.2015
Bewertet: Taschenbuch

Ja sie sind unter uns.....alle die Schantalls usw..... Wer leichte Kost sucht um sich köstlich zu unterhalten ...dieses Buch ist dafür perfekt

Was soll das?
von einer Kundin/einem Kunden aus Bargteheide am 08.06.2015
Bewertet: Taschenbuch

Ich frage mich wirklich, wie es dieses Buch auf die Bestseller-Liste geschafft hat. Es ist nicht witzig und haut einfach nur primitiv auf alles drauf was 2 Beine hat. Ein in Bandwurmsätzen verpacktes, erhabenes Kopfgeschüttel über Leute, die nicht soviel Glück bei der Wahl der Eltern hatten, auf 200... Ich frage mich wirklich, wie es dieses Buch auf die Bestseller-Liste geschafft hat. Es ist nicht witzig und haut einfach nur primitiv auf alles drauf was 2 Beine hat. Ein in Bandwurmsätzen verpacktes, erhabenes Kopfgeschüttel über Leute, die nicht soviel Glück bei der Wahl der Eltern hatten, auf 200 Seiten. Halt nein, denn jeder bekommt bei dieser Kakophonie sein Fett weg, von Schantall über den 0815-Mittelständler bis hin zu neureichen Juppies. Ich suche immer noch Sinn und Zweck dieses Buches, bis zum Ende habe ich es nicht ausgehalten.