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Ein seltsamer Ort zum Sterben

(20)
Ein alter Mann, den man lieben muss. Ein Buch, das man lieben wird.
Nach dem Tod seiner Frau ist Sheldon Horowitz mit 82 Jahren zu seiner Enkelin nach Oslo gezogen. In ein fremdes Land ohne Juden. Viel Zeit, um über die Vergangenheit nachzudenken. All die Erinnerungen. All die Toten.
Eines Tages hört Sheldon aus dem Treppenhaus Krach: Er öffnet die Tür, und in seiner Wohnung steht eine Frau mit einem kleinen Jungen. Kurze Zeit später ist die Tür aufgebrochen, die Frau tot und Sheldon mit dem Kind auf der Flucht den Oslofjord hinauf.
Was wollen die Verfolger von dem Jungen? Sheldon weiß es nicht. Aber er weiß: Sie werden ihn nicht kriegen.
«Menschlich, schwarzhumorig, herzzerreißend, voller glaubwürdiger Figuren und mit einem so anrührenden wie großartigen Helden. Prädikat: brillant.» (The Herald Sun)
«Dieses Buch als hintergründige Lektüre zu bezeichnen wäre die Untertreibung der Saison.» (Courier Mail)
Rezension
Leute, packt die Koffer für den Urlaub mit allem, was ihr wollt, aber lasst Platz für dieses Buch.
Portrait
Derek B. Miller

Derek B. Miller, geboren in Boston und nach Stationen in Israel, England, Ungarn und der Schweiz seit längerem in Norwegen lebend, hat nach einer Promotion an der Universität Genf eine beeindruckende Karriere als Spezialist für Sicherheitspolitik absolviert. Er arbeitet für zahlreiche Gremien der UNO und Universitäten weltweit und ist Direktor eines Forschungsinstituts. «Ein seltsamer Ort zum Sterben» ist sein erster Roman, der zunächst auf Norwegisch veröffentlicht und seitdem in zahlreiche Länder (u.a. USA, Großbritannien, Australien, Frankreich, Israel, Niederlande, Spanien) verkauft wurde.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.06.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783644902411
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 752 KB
Übersetzer Olaf M. Roth
Verkaufsrang 55.666
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein Buch, das alles ist - Familiengeschichte, Komödie, Drama, Abenteuerroman, Kriminalfall und Roadmovie in einem. Berührend, spannend und humorig. Ein Buch, das alles ist - Familiengeschichte, Komödie, Drama, Abenteuerroman, Kriminalfall und Roadmovie in einem. Berührend, spannend und humorig.

Kristiane Müller, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein skandinavischer Krimi der durch seine schrullig trotzige Hauptfigur aus dem Ramen fällt. Witz, Ironie und Tragik in einer wilden warmherzigen Mischung.
Ein skandinavischer Krimi der durch seine schrullig trotzige Hauptfigur aus dem Ramen fällt. Witz, Ironie und Tragik in einer wilden warmherzigen Mischung.

„Gelungen“

Julia Weßbecher, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Ein alter Mann wird Zeuge einer tödlichen Auseinandersetzung und erhält in dessen Folge die Verantwortung für einen kleinen Jungen. Der Junge muß schnellsten versteckt werden, denn auch ihm droht Gefahr. Dabei gerät der alte Mann an seine eigenen Grenzen und muß sich der Vergangenheit stellen..
Dieser Roman ist mehr als ein Krimi, intelligent geschrieben und dabei alles andere als oberflächlich.
Ein alter Mann wird Zeuge einer tödlichen Auseinandersetzung und erhält in dessen Folge die Verantwortung für einen kleinen Jungen. Der Junge muß schnellsten versteckt werden, denn auch ihm droht Gefahr. Dabei gerät der alte Mann an seine eigenen Grenzen und muß sich der Vergangenheit stellen..
Dieser Roman ist mehr als ein Krimi, intelligent geschrieben und dabei alles andere als oberflächlich.

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Nette Geschichte, solide geschrieben, gut zu lesen. Und ganz nebenbei auch ein sehr spannender Krimi / Thriller Nette Geschichte, solide geschrieben, gut zu lesen. Und ganz nebenbei auch ein sehr spannender Krimi / Thriller

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Ironisch- humoriger Roman, ein wenig im Stil des "Hundertjährigen". Nicht nur lustig, sondern immer auch ein wenig nachdenklich. Abenteuerlich und toll erzählt. Ironisch- humoriger Roman, ein wenig im Stil des "Hundertjährigen". Nicht nur lustig, sondern immer auch ein wenig nachdenklich. Abenteuerlich und toll erzählt.

„Road-Movie mit Flash-Backs“

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Sheldon - alt, einsam und neu in der Stadt - gerät mitten hinein in eine tödliche Auseinandersetzung politisch emotionalen Ausmasses, und plötzlich ist er verantwortlich für das Leben eines kleinen Jungen, mit dem er sich nur schwer verständigen kann.
Gebeutelt vom Alter macht er sich auf, einen sicheren Zufluchtsort zu finden.
Das ist die oberflächige Geschichte!
Jedoch darunter schwelt die verdrängte Erinnerung an Korea, Vietnam, dem verlorenen Sohn - und immer die Frage nach der Richtigkeit der eigenen Entscheidung.

Ein skurriler, hintergründiger Roman, getragen von Situationskomik und Melancholie - und nichtsdestotrotz ziemlich blutig im Abgang.
Sheldon - alt, einsam und neu in der Stadt - gerät mitten hinein in eine tödliche Auseinandersetzung politisch emotionalen Ausmasses, und plötzlich ist er verantwortlich für das Leben eines kleinen Jungen, mit dem er sich nur schwer verständigen kann.
Gebeutelt vom Alter macht er sich auf, einen sicheren Zufluchtsort zu finden.
Das ist die oberflächige Geschichte!
Jedoch darunter schwelt die verdrängte Erinnerung an Korea, Vietnam, dem verlorenen Sohn - und immer die Frage nach der Richtigkeit der eigenen Entscheidung.

Ein skurriler, hintergründiger Roman, getragen von Situationskomik und Melancholie - und nichtsdestotrotz ziemlich blutig im Abgang.

„Auf der Flucht“

Ute Gantner, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Sheldon Horowitz ist neu in Oslo. Mit 82 Jahren hat er es noch über sich gebracht und ist von Amerika zu seiner Enkelin nach Norwegen gezogen. Trotz der liebevollen Aufnahme durch seine Enkelin und deren Mann, fühlt sich Sheldon unglücklich und verlassen. Als er eines Tages alleine in der Wohnung ist, wird er Zeuge eines Kampfes, bei dem eine junge Frau umgebracht wird. Ohne groß zu reflektieren flieht er gemeinsam mit dem Sohn des Opfers, um diesen vor dem Mörder zu schützen. Eine Odyssee quer durch Norwegen bringt die beiden einander näher und Sheldon wird gezwungen, sich seiner Vergangenheit zu stellen. Sheldon Horowitz ist neu in Oslo. Mit 82 Jahren hat er es noch über sich gebracht und ist von Amerika zu seiner Enkelin nach Norwegen gezogen. Trotz der liebevollen Aufnahme durch seine Enkelin und deren Mann, fühlt sich Sheldon unglücklich und verlassen. Als er eines Tages alleine in der Wohnung ist, wird er Zeuge eines Kampfes, bei dem eine junge Frau umgebracht wird. Ohne groß zu reflektieren flieht er gemeinsam mit dem Sohn des Opfers, um diesen vor dem Mörder zu schützen. Eine Odyssee quer durch Norwegen bringt die beiden einander näher und Sheldon wird gezwungen, sich seiner Vergangenheit zu stellen.

„Das letzte Gefecht des Sheldon B. Horowitz “

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Hier erwartet Sie ein genialer und trotz aller Schießereien sehr warmherziger Roman über den alten New Yorker Sheldon B. Horowitz der mit 82 Jahren nach Oslo zu seiner Enkelin zieht.
Am Beginn der Geschichte wollen alle eigentlich nur einen Spaziergang machen. Sheldon bleibt jedoch zu Hause und so kommt die Geschichte ins Rollen. Er öffnet einer Frau mit Kind in Not die Tür und findet sich mit dem Jungen auf der Flucht durch Norwegen wieder. Herzergreifend und spannend ist diese Geschichte erzählt. Zwischendurch schweifen Sheldons Gedanken ab in seine Vergagangeheit, die geprägt ist durch das Erleben des Koreakrieges und den Verlust des Sohnes Saul. Welche Rolle der Balkan und seine Konflikte spielen finden Sie am besten schnell selbst heraus.Ein ganz besonderes Leseerlebnis!!! Taschentücher bereitlegen.
Hier erwartet Sie ein genialer und trotz aller Schießereien sehr warmherziger Roman über den alten New Yorker Sheldon B. Horowitz der mit 82 Jahren nach Oslo zu seiner Enkelin zieht.
Am Beginn der Geschichte wollen alle eigentlich nur einen Spaziergang machen. Sheldon bleibt jedoch zu Hause und so kommt die Geschichte ins Rollen. Er öffnet einer Frau mit Kind in Not die Tür und findet sich mit dem Jungen auf der Flucht durch Norwegen wieder. Herzergreifend und spannend ist diese Geschichte erzählt. Zwischendurch schweifen Sheldons Gedanken ab in seine Vergagangeheit, die geprägt ist durch das Erleben des Koreakrieges und den Verlust des Sohnes Saul. Welche Rolle der Balkan und seine Konflikte spielen finden Sie am besten schnell selbst heraus.Ein ganz besonderes Leseerlebnis!!! Taschentücher bereitlegen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
8
8
4
0
0

Norwegens dunkle Seite
von einer Kundin/einem Kunden am 18.04.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nach dem Tod seiner Frau Mabel zieht er auf Bitten seiner Enkelin Rhea und deren Ehemann Lars, die ein Kind erwarten, nach Norwegen. Um genauer zu sein nach Oslo. Sheldon hat ein ganz besonderes Verhältnis zu seiner Enkelin. Rhea ist bei ihm und Mabel aufgewachsen, nachdem ihr Vater, Sheldons und... Nach dem Tod seiner Frau Mabel zieht er auf Bitten seiner Enkelin Rhea und deren Ehemann Lars, die ein Kind erwarten, nach Norwegen. Um genauer zu sein nach Oslo. Sheldon hat ein ganz besonderes Verhältnis zu seiner Enkelin. Rhea ist bei ihm und Mabel aufgewachsen, nachdem ihr Vater, Sheldons und Mabels Sohn, in Vietman gefallen ist und die Mutter sich als unfähig erwies, das Kind zu erziehen. Rhea nennt ihren Großvater Papa. Nun erwartet sie ihr erstes Kind. In Norwegen, diesem fernen fremden Land, in dem es heute - wie fast überall in Europa - kaum noch Juden gibt, hat Sheldon reichlich Zeit zum Nachdenken; über seine verstrobene Ehefrau, seine Zeit als Soldat, als Fotograf oder als Uhrmacher, sein bisheriges Leben. Und nachzudenken gibt es reichlich. Sheldon war zu jung, um im zweiten Weltkrieg zu kämpfen; er verpflichtete sich daher als Soldat in Korea. Nach Beendigung seiner Laufebahn (ob als Schreibstubenhengst oder Schafschütze, sei dahingestellt) zog er mit seiner Kamera durch Europa, wo er die Europäer auf diese Weise "abschoss". Sheldon hat viele nahestehende Personen überlebt; am Tod des Einen oder Anderen trägt er die Schuld - so zumindest seine Auffassung. Das führt unausweichlich zu der Frage: Was wäre, wenn..? Und er hat ein ganz besonderes Verhältnis zu Gott. Seit dem Tod seines Sohnes Saul war Sheldon nicht mehr in der Synagoge. Gott erscheint ihm statt dessen in der Gestalt seines verstorbenen Freundes Bill, ein Antiquitätenhändler, der ein Geschäft unweit von Sheldons Laden/Werkstatt hatte. Nach Rheas Fehlgeburt bleibt Sheldon allein in der Wohnung zurück, um diese Nachricht zu verarbeiten. In seiner Trauer vernimmt er im Aufgang des Mehrfamilienhauses, welches in dem weniger eleganten und durch hohen Immigrantenanteil ausgezeichneten Stadteil Tøyen liegt, Lärm. Durch den Türspion erblickt Sheldon eine junge Frau; alles an ihr schreit nach Balkan. Sein erstes Gefühl ist Mitleid. Einem Impuls folgend öffnet er die Tür und in die Wohnung flüchten sich eine Frau mit ihrem Sohn. Während der Verfolger die Wohnungstür eintritt, die Frau angreift und schließlich tötet, verstecken sich Sheldon und der Jungen im Schrank. Was wollen die Verfolger von dem Jungen? Sheldon weiß es nicht. Aber er weiß: Sie werden ihn nicht kriegen. Sheldon flüchtet mit "Paul", wie er den Jungen letztlich nennt, um ihm einen Namen zu geben, über den Oslofjord. Ohne Geld, einer spärlichen Ausrüstung und den Verfolgern im Nacken darf Sheldon kein Gewissen an den Tag legen. Um zu überleben und den Jungen in Sicherheit zu bringen muss er sich fremde Sachen "ausleihen", stehlen, betrügen, lügen. Das Buch beschreibt Norwegen aus der Sicht eines amerikanischen Juden, dem Land und Leute ein Rätsel sind, der mit seiner Vergangenheit zu kämpfen hat und vermutlich an Demenz leidet. Es nimmt Stellung zur Immigrationsproblematik des Landes und setzt sich mit dem Balkankonflikt der 1990er Jahre und den Konsequenzen auseinandern. Es ist sehr kurzweilig geschrieben. Ein - wie man so schön sagt - page turner. Als Krimi würde ich dieses Buch es jedoch nicht bezeichnen. Nur das Ende ist ein wenig "holprig". Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen.

Ein seltsamer Ort
von einer Kundin/einem Kunden am 07.11.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Den Roman durchziehen viele Erinnerungen. Vor allem der Verlust des Sohnes in Vietnam macht Sheldon zu schaffen. Dann denkt er noch viel über die Zeit in Korea nach, von der seine Frau nicht die ganze Wahrheit kennt. Und die Männer, welche ihn und vor allem den Jungen verfolgen sind... Den Roman durchziehen viele Erinnerungen. Vor allem der Verlust des Sohnes in Vietnam macht Sheldon zu schaffen. Dann denkt er noch viel über die Zeit in Korea nach, von der seine Frau nicht die ganze Wahrheit kennt. Und die Männer, welche ihn und vor allem den Jungen verfolgen sind Serben und Kroaten, die auch in einen Krieg verwickelt waren und immer noch Haßgefühle und falschen Patriotismus pflegen. Langsam entwickelt sich der Roman in einen spannenden Krimi in welchem Sigrid und Petter die Ermittlungen führen. Wie die Enkelin sind sie sich lange nicht im Klaren über die Zusammenhänge zwischen dem Jungen, der toten Frau, dem alten Mann und den Verfolgern. Nur der Leser weiß über alle Bescheid. Miller hat das Alter, den Umgang der Jüngeren damit, traumatische Kriegserlebnisse und norwegische Ermittlungen in Zusammenhang gebracht. Außer über Sheldon erfährt der Leser über die Figuren aber nicht so viel. Bei den Erinnerungen musste ich aufpassen in welcher Zeit sich die Personen gerade befinden. Das Buch hat ein passendes schönes Cover, die Titel ist hervor gehoben und es liegt schön in der Hand.

Literarischer Thriller
von einer Kundin/einem Kunden aus Chemnitz am 19.05.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Ein seltsamer Ort zum Sterben" entpuppt sich als literarischer Thriller, der den Leser quer durch Oslo und die weiten Landstriche Norwegens führt - gespickt mit frechen und ehrlichen Dialogen, wahrhaftigen Figuren und einem grandiosen Finale. Fühlen und zittern Sie mit dem einmaligen und vor allem bewegenden Helden dieser Geschichte!